Der amerikanische Patient - Braml, Josef

Josef Braml 

Der amerikanische Patient

Was der drohende Kollaps der USA für die Welt bedeutet

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Der amerikanische Patient

Weltmacht auf Pump - Was passiert, wenn Amerika pleitegeht?

Amerika ist schwer erkrankt: Trotz jüngster Erfolge im Kampf gegen den internationalen Terrorismus ist das Land tief gespalten, die ökonomischen Probleme sind eklatant. Josef Braml liefert mit diesem wichtigen Buch eine Art wirtschafts- und außenpolitisches Frühwarnsystem und erklärt, was das Wanken Amerikas für den Rest der Welt bedeutet und wie sich Deutschland am besten darauf einstellen kann.

Aus den USA ist eine Weltmacht auf Pump geworden. Die schlimmste Rezession seit den 1930er-Jahren, eine beängstigende Staatsverschuldung, die dramatisch gestiegene Arbeitslosigkeit, soziale Ungleichheit und Armut, der rasante Verfall der Automobilindustrie und des Immobiliensektors, die Gefahr weiterer Spekulationsblasen und die starke Energieabhängigkeit - all das lähmt die Vereinigten Staaten.

Der renommierte USA-Experte Josef Braml analysiert, wie sich diese massiven Probleme auf die amerikanische Politik auswirken werden: etwa in Gestalt eines neuen Protektionismus, verschärfter Ressourcenrivalität mit China, zunehmender Sicherung eigener Interessen sowie einer Abwälzung friedenspolitischer und finanzieller Lasten auf die westlichen Verbündeten.



Produktinformation

  • Verlag: Siedler
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 221 S.
  • Seitenzahl: 221
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 135mm x 26mm
  • Gewicht: 412g
  • ISBN-13: 9783886809981
  • ISBN-10: 3886809986
  • Best.Nr.: 34504523
»Ein wichtiges Buch, in dem Josef Braml uns den Ernst der Lage schildert, aber auch bewusst macht, wir stecken mitten drin im Problem!«

"Das Buch ist als kritischer Blick über den Atlantik vor dem Hintergrund der Eurokrise und der US-Wahlen empfehlenswert." Deutschlandfunk Andruck, 05.03.2012

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Detlef Junker lässt das Buch etwas ratlos zurück. Zwar attestiert er dem Amerika-Fachmann Josef Braml beste Kenntnisse der Strukturprobleme der USA, das beweisen ihm beide Teile des Bandes, in denen der Autor sämtliche Krisensymptome von Arbeitslosigkeit bis Staatsverschuldung auflistet und weitläufig über die außenpolitischen Herausforderungen und Probleme der Vereinigten Staaten berichtet. Wenn der Autor die so zustande kommende düstere Prognose in seinem Schlusswort quasi unterläuft, indem er die Hoffnung äußert, Amerika werde sich möglicherweise selbst heilen, weiß der Rezensent allerdings nicht, woher Braml diese Hoffnung nimmt. Aus seinen eigenen Erkenntnissen doch wohl nicht.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 29.05.2012

Doch vitaler als erwartet . . .
Der Washingtoner Patient

Wer die öffentliche Meinung auf beiden Seiten des Atlantiks verfolgt, muss zu dem beunruhigenden Schluss kommen, dass der Westen dem Untergang nahe ist. Aus amerikanischer Sicht gefährden die Europäer die wirtschaftliche Zukunft der Welt, weil sie sich, angeführt von den verstockten Deutschen, weigern, so viel Geld zu drucken und Liquidität zu erzeugen, wie es die Finanzmärkte und verschuldeten Staaten verlangen. Militärisch seien unwillige Europäer schon lange zum Trittbrettfahrer der Weltgeschichte geworden.

Viele Europäer ihrerseits können beim Blick über den Atlantik nur eine hilflose, krisengeschüttelte Weltmacht im Untergang erkennen. Josef Bramls neuestes Buch "Der Amerikanische Patient" ist geeignet, diese Weltsicht zu verfestigen. Der gut informierte Amerika-Fachmann bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik erklärt den Deutschen, warum die Finanz- und Wirtschaftskrise die grundlegenden Strukturprobleme der Vereinigten Staaten vertieft und zur Blockade des politischen Systems geführt hat. Überdies beschäftigt sich fast die Hälfte des Buches mit den …

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»Das Buch ist als kritischer Blick über den Atlantik vor dem Hintergrund der Eurokrise und der US-Wahlen empfehlenswert.«»Ein empfehlenswertes informatives Buch über die geschwächte Rolle der USA in der Weltwirtschaft, das davon profitiert, dass der Autor den amerikanischen Politikbetrieb von innen bestens kennt.«»Josef Braml seziert den ›amerikanischen Patienten‹ mit einem scharfen Skalpell. Der Autor liefert zahllose Belege für Amerikas Ungleichgewichte, die natürlich weit über Obamas Amtszeit hinaus in der Vergangenheit begründet sind. Der Politologe Braml, seit vielen Jahren ausgewiesener USA-Experte, analysiert den Zustand des Landes mit dem sehr nüchternen Röntgenblick des Wissenschaftlers.«
Josef Braml, geb. 1968, ist Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin und analysiert die innenpolitischen Rahmenbedingungen und Einflußfaktoren US-amerikanischer Außenpolitik. Zuvor war er Projektleiter beim Aspen Institute Berlin, Visiting Scholar am German-American Center, Consultant der Weltbank, Gastwissenschaftler an der Brookings Institution, Congressional Fellow der American Political Science Association sowie Legislativer Berater im US Abgeordnetenhaus.

Leseprobe zu "Der amerikanische Patient" von Josef Braml

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