Empire - Hardt, Michael; Negri, Antonio

Michael Hardt Antonio Negri 

Empire

Die neue Weltordnung

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Empire

Nach einem Vierteljahrhundert politischer Theoriemüdigkeit haben Hardt und Negri mit ihrer brillanten, provokanten und heiß diskutierten Analyse des postmodernen Kapitalismus im Zeitalter der Globalisierung das Denken wieder in Bewegung gebracht. Der Hoffnung auf die politische Gestaltbarkeit einer neuen, gerechteren Weltordnung haben sie damit ein anspruchsvolles theoretisches Fundament gegeben.

Schon lange nicht mehr hat ein theoretisches Buch eine solche Resonanz in den Medien gefunden. Aus dem Meer der Stimmen hier eine kleine Auswahl:
-"Die Autoren wollen nichts weniger als Marx' Erzählung der Weltgeschichte fortsetzen und auf den neuesten Stand ... bringen. Das ist ihnen so gut gelungen, dass es auch einen überzeugten Nichtmarxisten ... erfreut, zumal der Versuch handwerklich hervorragend gearbeitet ist."
Frankfurter Allgemeine
"Empire (ist) eine grandiose Gesellschaftsanalyse ... , die unser Unbehagen bündelt und ihm eine Richtung gibt, für die in der Geschichte der Philosophie das Wort vom 'guten Leben' steht." Die Zeit
"Das Jahrzehnt linker Melancholie ist vorüber."
Neue Zürcher Zeitung
"The next big theory" New York Times
" ... ein probates Mittel gegen die neoliberale Depression ... " literaturen


Produktinformation

  • Verlag: Campus Verlag
  • 2003
  • Durchges. Studienausg.
  • Ausstattung/Bilder: Durchges. Studienausg. 2003. 461 S.
  • Seitenzahl: 461
  • Deutsch
  • Abmessung: 23 cm
  • Gewicht: 752g
  • ISBN-13: 9783593372303
  • ISBN-10: 3593372304
  • Best.Nr.: 11165090
"Die Autoren wollen nichts weniger als Marx` Erzählung der Weltgeschichte fortsetzen und auf den neuesten Stand ... bringen. Das ist ihnen so gut gelungen, dass es auch einen überzeugten Nichtmarxisten ... erfreut, zumal der Versuch handwerklich hervorragend gearbeitet ist." (Frankfurter Allgemeine)
"Empire (ist) eine grandiose Gesellschaftsanalyse ... , die unser Unbehagen bündelt und ihm eine Richtung gibt, für die in der Geschichte der Philosophie das Wort vom "guten Leben" steht." (DIE ZEIT)
"Das Jahrzehnt linker Melancholie ist vorüber." (NZZ)
"The next big theory" (New York Times)
" ... ein probates Mittel gegen die neoliberale Depression ... " (literaturen)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 25.03.2002

Ein Weltreich für alle Menschen
Das Empire ist tot, es lebe das Empire – wie die Globalisierung ihre eigenen Gesetze macht
MICHAEL HARDT, ANTONIO NEGRI: Empire. Die Neue Weltordnung, Campus Verlag, Frankfurt/New York 2002. 480 Seiten,34,90 Euro.
Den Begriff Empire kannte man bisher in drei Zusammenhängen: in Bezug auf das frühere britische Weltreich, desweiteren in Form des ehemaligen französischen Kaiserreichs unter Napoleon I. sowie zuletzt als Kunststil jener Epoche. Der amerikanische Literaturwissenschaftler Michael Hardt und der Philosoph Antonio Negri, der in Italien immer noch von vielen als geistiger Brandstifter der Roten Brigaden stigmatisiert wird, haben den Wörterbüchern jetzt eine neue Definition hinzugefügt: Empire als neue globale Ordnung, die alle Lebenswelten und Menschen zu durchdringen und sie zu vereinnahmen sucht.
Dies geschieht, so die Autoren, jedoch nicht mehr mit den Mitteln des klassischen Imperialismus, „der stets darum bemüht war, seine Macht linear auf geschlossene Räume auszuweiten und die unterworfenen Länder zu besetzen, zu zerstören und der eigenen Souveränität zu unterwerfen”. Gemeint ist vielmehr ein …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 24.05.2002

Cäsar, go home!
Das Buch "Empire": Globalisierungskritik als Lebensgefühl

Bei einem Buch wie "Empire" von Antonio Negri und Michael Hardt haben Rezensionen fast etwas Unangemessenes. Nicht daß das Werk über Kritik erhaben wäre, im Gegenteil; aber offensichtlich geht seine Rezeption über das übliche Verhältnis eines Lesers zu einem Text hinaus. Seit über einem Jahr hat das amerikanische Original (F.A.Z. vom 16. August 2001) und seit kurzem auch die deutsche Übersetzung eine ausufernde Diskussion jenseits der gewohnten Institutionen des Betriebs entfesselt: in verschworenen "Lesezirkeln" und Underground-Postillen ebenso wie im Internet. Ihr anachronistischer Ernst hat eine gänzlich verloren geglaubte Einrichtung ins Leben zurückgerufen: die "linke Debatte", die traditionellerweise davon handelt, was Linkssein überhaupt ist. Diese Wirkung scheint mit einer stilistischen Eigenart des Buchs zu tun zu haben: Nicht der tatsächliche, rezensierbare Inhalt regt offenbar die kollektive Phantasie an, sondern der gigantische Leerraum, den die meist vagen, sich selbst genügenden Abstraktionen lassen. So ist das Buch vor allem als Symptom einer Erwartung …

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Michael Hardt ist Professor für Literaturwissenschaft an der Duke University Durham.

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