Der Vorleser - Schlink, Bernhard
video

Bernhard Schlink 

Der Vorleser

Ausgezeichnet mit dem Evangelischen Buchpreis, Kategorie Roman, 2000 und dem WELT-Literaturpreis 1999. Roman

Broschiertes Buch
 
31 Kundenbewertungen
**** sehr gut
Sofort lieferbar
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
10 ebmiles sammeln
EUR 9,90
Alle Preise inkl. MwSt.
Empfehlen


Produktbeschreibung zu Der Vorleser

Sie ist reizbar, rätselhaft und viel älter als er... und sie wird seine erste Leidenschaft. Sie hütet verzweifelt ein Geheimnis. Eines Tages ist sie spurlos verschwunden. Erst Jahre später sieht er sie wieder. Die fast kriminalistische Erforschung einer sonderbaren Liebe und bedrängenden Vergangenheit.

Auf dem Nachhauseweg gerät der fünfzehnjährige Michael Berg in eine heikle Situation. Eine Frau, Mitte Dreißig, kümmert sich um ihn. Später kommt der Junge mit einem Blumenstrauß, um sich zu bedanken. Und er kommt wieder. Hanna ist die erste Frau, die er begehrt. Eine heimliche Liebe beginnt. Doch es ist etwas Düsteres, Reizbares um Hanna. Seine Fragen, wer sie war und ist, weist sie schroff zurück.
Eines Tages ist sie verschwunden. Aus Michaels Leben, nicht aus seinem Gedächtnis. Als Jurastudent sieht er Hanna im Gerichtssaal wieder. Der junge Mann erleidet einen Schock. Er hat eine Verbrecherin geliebt. Vieles an Hannas Verhalten im Prozeß ergibt keinen Reim. Bis es ihm wie Schuppen von den Augen fällt: Sie hat nicht nur eine grauenhafte Tat zu verantworten, sie hat auch ihr verzweifelt gehütetes Geheimnis.
Die Vergangenheit bricht auf - die seiner Liebe und die deutsche Vergangenheit. Michael muß erleben, daß er von beiden Vergangenheiten nicht loskommt.

Produktinformation


  • Verlag: Diogenes
  • 1997
  • 1997.
  • Ausstattung/Bilder: 208 S.
  • Seitenzahl: 208
  • detebe Diogenes Taschenbücher Nr.22953
  • Deutsch
  • Abmessung: 183mm x 114mm x 16mm
  • Gewicht: 180g
  • ISBN-13: 9783257229530
  • ISBN-10: 3257229534
  • Best.Nr.: 20746807
"Bernhard Schlinks Vorleser ist neben der Blechtrommel von Günter Grass wahrscheinlich der international erfolgreichste Roman eines lebenden deutschen Schriftstellers. Eine unaufdringliche Metapher für deutsche Verstrickungen, wie überhaupt Schlink es meisterhaft versteht, das bewußtlose Schweigen der Deutschen in den fünfziger und sechziger Jahren durch seine atmosphärisch dichte Prosa zum Reden zu bringen. Das Buch ist gescheit, geschickt gebaut und sensibel für unausgesprochene Gefühle: eine im Deutschen seltene Verbindung." (Der Tagesspiegel) "Dieser Höhenflug ist einzigartig: Hanna Schmitz und Michael Berg - wer hätte gedacht, daß die beiden einmal zu den berühmten Liebespaaren der Weltliteratur zählen würden? Bernhard Schlinks Der Vorleser markiert für die deutsche Literatur eine Zäsur. Erstmals seit der Blechtrommel und Siegfried Lenz' Deutschstunde gibt es wieder einen Weltbestseller made in Germany, ein Buch also, aus dem Amerikaner und Japaner, Franzosen und Inder ihr Deutschlandbild beziehen." (Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 08.03.2009

Heller Schleim

"Die blaßblaue, geblümte Kittelschürze, unter der sie keine Wäsche trug, klebte in der heißen, feuchten Luft an ihrem schwitzenden Körper. Sie erregte mich sehr. Als wir uns liebten, hatte ich das Gefühl, sie wolle mich zu Empfindungen jenseits alles bisher Empfundenen treiben, dahin, wo ich's nicht mehr aushalten konnte. Auch ihre Hingabe war einzig. Nicht rückhaltlos; ihren Rückhalt hat sie nie preisgegeben. Aber es war, als wolle sie mit mir zusammen ertrinken."

Seite 77 der Schullektüre, zu der "Lektürehilfen" bei Klett vorliegen, ein "Lektüreschlüssel" bei Reclam, "Oldenbourg Interpretationen", ein "LiteraNova"-Heft von Cornelsen, eine "Interpretationshilfe Deutsch" und ein Heft der unverwüstlichen "Königs Erläuterungen". In diesen Materialien fehlen wohl Hinweise zur Intertextualität zwischen Bernhard Schlinks Roman und den Heftchen, die der Romanheld, ein Heidelberger Professorensohn, in den fünfziger Jahren natürlich nicht gelesen hat. Seine Jungmännerphantasien hatten andere Vorlagen: "Ich nahm an der Beziehung von Julien Sorel zu Madame de Rênal mehr Anteil als an der zu Mathilde de la Mole." Bleibt zu Seite 77 …

Weiter lesen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 27.04.2002

Die Sehnsucht nach einer ungeschehenen Geschichte
Warum Bernhard Schlinks Roman „Der Vorleser” ein so schlechtes Buch ist und allein sein Erfolg einen tieferen Sinn hat / Von Lawrence Norfolk
Günter Grass hat einen Roman über die Vertreibung von Deutschen aus Polen am Ende des Zweiten Weltkriegs geschrieben, und alle sind wütend. Dem Spiegel zufolge sind die deutschen Rezensenten wütend (auf Grass), weil sein Buch mit den Polendeutschen sympathisiert. Der Spiegel ist wütend – auf die deutsche Kritik, weil sie Grass allein wegen seiner angeblich politisch nicht korrekten Haltung kritisiere. Die deutsche Kritik ist wütend auf den Spiegel, weil das, sagt sie, Blödsinn sei: Die Kritiker sind nicht deshalb wütend auf Grass, weil sein Buch politisch nicht korrekt ist, sondern weil es – ad libitum – schlecht geschrieben, langweilig, langstielig und so weiter ist. Der Spiegel verwechselt ästhetische Kritik mit der moralischen oder politischen und verteidigt insofern Grass gegen einen Vorwurf, der überhaupt nicht erhoben wurde.
Wie üblich ergibt sich, wenn alle entschlossen sind, alle anderen misszuverstehen, eine allgemeine Verwirrung – …

Weiter lesen

Vergängliche Liebe, unvergängliche Schuld Es gibt wenige deutsche Romane der Gegenwart, die es innerhalb kürzester Zeit auch international geschafft haben, die Bestsellerlisten zu stürmen. Der Vorleser von Bernhard Schlink ist ein solcher Roman, der 1995 in Deutschland zur literarischen Sensation wurde und später auch in den USA und anderen Ländern für Furore sorgte. Schlink erzählt eigentlich zwei Geschichten auf einmal - die tragische Liebesgeschichte und das erschütternde Justizdrama -, verwebt diese aber äußerst gekonnt miteinander: Der 15-jährige Michael verliebt sich in den 50ern in die 21 Jahre ältere Hanna Schmitz. Ein Dreivierteljahr lang ist er ihr Liebhaber - und ihr Vorleser. Dann ist ganz plötzlich Schluss. Jahre später begegnet er ihr im Gerichtssaal wieder. Er ist der eifrige Jurastudent, sie die Angeklagte in einem KZ-Prozess. Jetzt beginnt die Zeit der Aufarbeitung und der Freilegung alter Wunden. Schlinks Roman präsentiert sich als relativ schmales Werk, ohne langweilige Exkurse, und zeigt, dass sich Unterhaltung und Anspruch doch verbinden lassen. Ein schnörkelloses, präzises und ergreifendes Stück moderne Literatur.
Powered by
Die Buchzusammenfassungen von getAbstract sind der schnellste Weg, um Ihr Wissen zu erweitern. Jeden Monat werden 50 Neuerscheinungen aus den Bereichen Wirtschaft, Management, IT und Politik zusammengefasst. Wählen Sie aus über 5.000 Titeln aus. In allen Formaten, PDF, iPhone, Blackberry oder Palm.
Bernhard Schlink, geboren 1944 in Bielefeld, aufgewachsen in Heidelberg. Jurastudium dort und in Berlin, danach wissenschaftlicher Assistent. Erste Professur für VerfR und VerwR in Bonn, dann in Frankfurt. 1988 Richter des VerfGH für das Land NRW. Nach der Wende 1989 in Berlin tätig. Heute Professor für öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Humboldt-Universität in Berlin und Richter am LVerfGH in Münster. Zunächst Fachbuch-, dann Romanveröffentlichungen. Auszeichnungen: 1989 Glauser Autorenpreis für deutschsprachige Kriminalliteratur ("Die gordische Schleife"), 1992 Deutscher Krimi-Preis ("Selbs Betrug"), 1997 Hans-Fallada-Preis der Stadt Münster, Italiens 'Grinzane Cavour' und Prix Laure Bataillon ("Der Vorleser"). 1999 erstmals den "Welt"-Literaturpreis, im Februar 2000 die Ehrengabe der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Gesellschaft.

Videoclip zu "Der Vorleser"

Andere Kunden interessierten sich auch für

Kundenbewertungen zu "Der Vorleser" von "Bernhard Schlink"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.4 von 5 Sterne bei 31 Bewertungen **** sehr gut
(aus 31 Bewertungen)
Kundenbewertungen sortieren:
hilfreichste - beste - neueste

««« zurück1234vor »

Bewertung von Tina_Lexis am 20.11.2011 ***** gut
Mich hat dieses Buch eher enttäuscht, wenn ich daran denke, wie sehr es doch von allen Seiten gelobt wird.

Der Aufbau ist eine der wenigen Sachen, die ich an diesem Buch positiv fand. Der Anfang ist optimal gesetzt und unwichtige Stellen wurden kurz gefasst, allerdings wurde für meinen Geschmack an einigen Stellen zu viel gekürzt. Dinge, die zwar für die Geschichte von Michael und Hanna nicht entscheidend sind, die aber zumindest für Michael eine gesteigerte Bedeutung haben sollten, wurden ganz kurz abgehandelt.

Das Buch war flüssig zu lesen, die Sprache allerdings für meinen Geschmack viel zu trocken. Ich hatte teilweise das Gefühl eher einen Bericht zu lesen, als eine Erzählung. Kurz gesagt ist der Ausdruck oftmals schmucklos, emotionslos und distanziert.

Dieses Buch hat zwar einen großen thematischen, aber geringen emotionalen Tiefgang. Es ist flüssig zu lesen, aber es machte mir keine Freude dabei.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich? JA NEIN
Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Nessi87 aus Ober-Mörlen am 16.10.2011 ***** ausgezeichnet
Zum Inhalt:

Michael ist gerade 15 Jahre alt als er Hanna Schmitz begegnet. Sie ist seine erste große Liebe. Doch Hanna ist nicht nur viel älter als Michael, nein, sie hütet auch ein Geheimnis, dass um keinen Preis ans Tageslicht kommen soll.
Eines Tages ist sie einfach verschwunden. Michael trifft sie erst Jahre später wieder. Doch die Umstände des Wiedersehens sind keine positiven…

Meine Meinung:

Für mich gehört „Der Vorleser“ schon jetzt zur klassischen Literatur, die in jedem Deutschunterricht behandelt werden sollte.

Bernhard Schlink schafft es mit seiner Sprache, die er verwendet, wunderschöne Metaphern und Bilder zu erschaffen. Die Sprache ist zwar etwas gehoben und vielleicht nichts für jederman, aber sie ist sehr malerisch und spielerisch. Wenn man sich darauf einlässt, kann sie einen an einen anderen Ort entführen.

Die Geschichte von Michael wird in der Ich-Perspektive erzählt und macht so seine Gefühle und Empfindungen deutlich. Von der ersten bis zur letzten Begegnung mit Hanna steht er doch immer zu ihr und kann sich doch nicht von ihr lösen, auch wenn er es vielleicht gerne getan hätte. Der Zwiespalt, der in ihm herrscht, wird so immer wieder deutlich gemacht.

Ich habe mich so oft während des Lesens gefragt, wie viel anders Michaels Leben doch hätte verlaufen können, wenn er Hanna nicht getroffen hätte. Wäre er glücklich geworden?

Ein zentrales Thema des Buches ist der Stolz. Hanna, die zu stolz ist sich ihre Schwächen einzugestehen und Michael, der zu stolz ist Hanna zu helfen. Die beiden sind in gewisser Form von einander abhängig und passen doch nicht zusammen.

Die Geschichte von Michael und Hanna hat mich tief berührt und am Ende musste ich sogar die eine oder andere Träne verdrücken.

Auch die Themen des Zweiten Weltkrieges und des Analphabetismus sind gut heraus gearbeitet.

Für mich ein wirklich wunderbares Buch.

Bewertung: 5/5 Sterne

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich? JA NEIN
Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Kiki aus NRW am 12.05.2011 ***** ausgezeichnet
Lies mir eine Geschichte vor...

In Bernhard Schlinks Roman Der Vorleser" spielen viele Themen eine große Rolle. So ist nicht nur Begriff der Schuld ein zentrales Problem, mit dem sich der Hauptcharakter Michael Berg auseinandersetzen muss, sondern auch die Verantwortung gegenüber verschiedenen Personen. Michael Berg ist ein Jugendlicher, welcher zu Beginn des Romans noch unerfahren und jung ist. Er trifft auf Hanna Schmitz, eine Frau, bei der er langsam lernt selbstständiger zu werden und durch sie viele Seiten des Lebens kennen lernt, welche ihm bisher verschlossen geblieben waren.
"Warum? Warum wird uns, was schön war, im Rückblick dadurch brüchig, dass es häßliche Wahrheiten verbarg?" (Auszug aus dem Roman)

0 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich? JA NEIN
Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von unbekanntem Benutzer am 18.02.2011 ***** ausgezeichnet
Ich kann nur zustimmen.! Es lohnt sich dieses Buch gelesen zu haben !

War diese Bewertung für Sie hilfreich? JA NEIN
Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von grille aus Gerolstein am 30.10.2010 ***** sehr gut
Michael hat eine Affäre mit der viel älteren Hanna. Sie schlafen miteinander und er ließt ihr vor. Doch plötzlich verschwindet Hanna. Viele Jahre später sieht Michael, der inzwischen Jurastudent ist, sie vor Gericht wieder: Sie soll als KZ- Aufseherin jede Menge Frauen in den Tod geschickt haben. Sie gibt es zu und muss ins Gefängnis, doch Michael, der an ihre Unschuld glaubt, findet ihr Geheimnis heraus: Sie ist Analphabetin.
Ich empfehle das Buch weiter, weil es sehr fesselnd ist. Man erfährt etwas über den Nationalsozialismus, aber die Geschichte ist an manchen Stellen etwas verwirrend.

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich? JA NEIN
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Sweetsofies aus Solingen am 26.10.2010 ***** ausgezeichnet
Sehr gut ...schnell an gekommen ....alles supa =)

War diese Bewertung für Sie hilfreich? JA NEIN
Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Lui aus Bad Berka am 06.08.2010 ***** gut
Leidenschaft zwischen Alt und Jung, ein Geheimnis, welches der Liebe vielleicht im Wege stand?! Ein 15jähriger Junge namens Michael verwickelt sich in dem Roman "Der Vorleser" von Bernhard Schlink in eine Beziehung mit Hanna, einer älteren, rätselhaften und reizbaren Frau. Ihre Treffen sind geheim und Hanna liebt es Michael beim Vorlesen verschiedenster Bücher zu lauschen. Doch eines Tages, nach einem Beförderungsangebot bei Siemens ist Hanna Schmitz plötzlich spurlos verschwunden. Erst viele Jahre später sieht der jurastudierende Michael die Frau bei einer Gerichtsverhandlung wieder. In dieser wird sie angeklagt als KZ- Aufseherin hunderte Frauen in den Tod getrieben zu haben. Hanna bekennt sich als schuldig und erhält lebenslängliche Haftstrafe. Doch der angehende Anwalt Michael erkennt Hannas Geheimnis und will deren Unschuld beweisen. Sie ist Analphabetin. Aus Scham gibt diese ihr Problem jedoch nicht Preis und Michael beginnt Hanna im Gefängnis durch geschickte Kassetten und Bücher das Lesen und Schreiben beizubringen.
Dieser besitzt nun bereits eine Familie mit Frau und Kind, doch die Gefühle für Hanna verschwanden nie gänzlich. Somit verpasst der unerwartete Selbstmord vor der Freilassung Hannas Michael einen tiefen Schlag.
Eine grausame Liebe, die Bernhard Schlink in diesem Roman beschreibt. Er tut dies auf eine erstaunlich präzise Art und Weise, so dass das Buch beim Lesen fesselt. Wenn man es einmal begonnen hat, legt man es so schnell nicht mehr aus der Hand. Interessant verbindet der Autor auch das Problem des Analphabetismus mit dem Nationalsozialismus, sodass die Spannung bestehen bleibt...ein wunderbares Buch.

War diese Bewertung für Sie hilfreich? JA NEIN
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Bärlibär aus Irgendwo in Niedersachsen am 06.07.2010 ***** gut
Michael verliebt sich zum ersten Mal mit 15 Jahren in seine weit aus ältere Nachbarin Hanna. Eine heimliche Beziehung ensteht, in der es zum Ritual wird, dass er ihr vorliest, sie duschen, sie sich lieben und danach beieinanderliegen. Hanna scheint ihn nie ganz an sich heranzulassen und plötzlich ist sie auch noch verschwunden.
Jahre später sieht Michael sie wieder: Wegen seines Jura-Studiums besucht er Verhandlungen, in denen Aufseherinnnen von KZs vor Gericht stehen. Hanna ist eine von ihnen...
.
Das Buch besitzt Tiefe und behandelt interessante Fragen. Auch die leichte Liebesgeschichte am Anfang war zu meinem Wohlwollen, aber die Verhandlungen dümpeln so vor sich hin und sind so in die Länge gezogen, dass das Buch zwischendurch echt einfach nur langweilig ist. Schade, da wäre mehr drin gewesen. 3 von 5 Sterne!

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich? JA NEIN
Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Fluffi aus Xanten am 12.05.2010 ***** ausgezeichnet
Ein 15-jähriger Junge namens Michael verliebt sich in der Straßenbahn in die 36-jährige Hanna, die beiden führen eine Liebesbeziehung in der Michael sichtlich heran reift. Doch einens Tages verschwindet Hanna ohne eine Erklährung. doch nach einigen Jahren trifft Micheal Hanna auf besondere Art und Weise wieder
Mir hat das Buch sehr gut gefallen da es sehr real scheint und selbst in der jetztigen Zeit hätte stattfinden können. Die Art und Weise wie das Buch geschrieben ist fand ich brilliant. Es fesselt sehr und ist sehr direkt. So gibt es keine lästigen Wortabschweifungen und man kann die ca. 200 Seiten problemslos lesen. Es ist zu empfehlen da die Schicksale zweier Personen auf ihre eigene Weise sehr gut miteinander verstrickt sind und es ein "Muss" ist dieses Buch zu lesen.

War diese Bewertung für Sie hilfreich? JA NEIN
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von drachenfels aus Bad Honnef am 11.05.2010 ***** ausgezeichnet
Der Roman von Bernhard Schlink handelt von einer ungewöhnlichen Love-Story. Der 15-jährige Michael verknallt sich 1956 in die 36-jährige Hanna Schmitz. Es entsteht durch die Dominanz Hannas eine abhängige Beziehung, in der Michael stets hintan steht und ihr nach dem Sex vorliest - ein Ritual. Doch plötzlich verschwindet Hanna, aus gutem Grund. Denn Hanna ist nicht nur Analphabetin, die nicht entlarvt werden will, sondern hat auch eine schlimme Vergangenheit: Sie war Aufseherin im KZ Auschwitz und hat den Holocaust mit zu verantworten. Michael sieht sie später als Student vor Gericht wieder, nähert sich ihr aber später im Gefängnis erst, will ihr wieder helfen, nach der Haft Tritt zu fassen. Doch dazu kommt es nicht, Hanna begeht Suizid.
Das Buch irritiert und fesselt zugleich. Mit einer einfühlsamen Sprache gelingt es Schlink, das ungewöhnliche Thema sensibel darzustellen. Unbedingt lesen!

War diese Bewertung für Sie hilfreich? JA NEIN
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

««« zurück1234vor »

Sie kennen "Der Vorleser" von Bernhard Schlink ?
Tipp: Stöbern Sie doch mal ein wenig durch ausgewählte aktuelle Bewertungen in unserem Shop

120 Marktplatz-Angebote für "Der Vorleser" ab EUR 0,40

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
wie neu 0,40 12,30 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung, sofortueberweisung.de buchweb 100,0% ansehen
deutliche Gebrauchsspuren 0,50 0,95 Banküberweisung Yakumo 100,0% ansehen
deutliche Gebrauchsspuren 1,00 1,10 Banküberweisung Jojo123456 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 1,30 1,20 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung Lengfelder Buchshop 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 1,50 1,10 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung ännchen von tharau 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 1,55 3,00 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung biggi.the.muffi n  % ansehen
deutliche Gebrauchsspuren 1,90 2,00 Banküberweisung Schirrmeister-U lusal 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 1,95 1,50 Banküberweisung Strandläufer 100,0% ansehen
stark abgenutzt 2,00 1,10 PayPal, Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung Ewi11 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,00 1,20 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung, PayPal focus-on-books 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,00 1,50 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung Iridiana  % ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,19 1,25 PayPal, Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung schachmanni 100,0% ansehen
gut 2,30 1,50 Banküberweisung AWO Erzgebirge gGmbH 99,5% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,45 3,00 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung derhausspatz  % ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,50 1,10 Banküberweisung dichternebel 100,0% ansehen
deutliche Gebrauchsspuren 2,50 1,10 Banküberweisung schnelle bücher 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,50 1,10 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung mullemaus87 100,0% ansehen
deutliche Gebrauchsspuren 2,50 1,10 moneybookers, offene Rechnung, Banküberweisung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) Ponyschloss 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,50 1,10 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung KLEV 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,50 1,20 Banküberweisung andshana 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,50 1,60 Banküberweisung LizzieTheLi 100,0% ansehen
deutliche Gebrauchsspuren 2,50 2,50 Banküberweisung Rike91 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,70 0,90 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung duchess 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,80 1,50 Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Banküberweisung kleinMoni 100,0% ansehen
wie neu 2,90 1,10 Selbstabholung und Barzahlung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) vavin04 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,90 1,20 Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Banküberweisung protonenpumpe 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,95 1,10 Banküberweisung Lauki 100,0% ansehen
wie neu 2,95 1,50 Banküberweisung elchkiel  % ansehen
gebraucht; gut 2,99 1,50 Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Nachnahme, Kreditkarte, Lastschrift, offene Rechnung, Banküberweisung, sofortueberweisung.de, offene Lesebucht.de 99,4% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 3,00 0,85 Banküberweisung, PayPal Deepstar 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 3,00 0,85 Banküberweisung Khaleesi 100,0% ansehen


Alle Marktplatz-Angebote ansehen

Mehr von

Mehr zum Thema

Andere Kunden kauften auch