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Die Erde ist ein Wüstenplanet. Nahezu die Hälfte der Landoberfläche wird von heißen und kalten Wüsten eingenommen. Ihre grandiosen Landschaften und die extremen Klimaverhältnisse wie Hitze und Trockenheit, klirrende Kälte und monatelange Dunkelheit machen die Faszination dieser Extremzonen aus.
Über fünf Jahre war Michael Martin unterwegs, um die Landschaften und Lebensräume der Wüsten und Polarregionen unserer Erde zu erkunden. Auf 40 Expeditionen durchquerte er Eiswüsten wie die Nordpolargebiete, Grönland oder die Antarktis und bereiste Trockenwüsten, wie die Sahara, Gobi, Namib oder
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Produktbeschreibung
Die Erde ist ein Wüstenplanet. Nahezu die Hälfte der Landoberfläche wird von heißen und kalten Wüsten eingenommen. Ihre grandiosen Landschaften und die extremen Klimaverhältnisse wie Hitze und Trockenheit, klirrende Kälte und monatelange Dunkelheit machen die Faszination dieser Extremzonen aus.

Über fünf Jahre war Michael Martin unterwegs, um die Landschaften und Lebensräume der Wüsten und Polarregionen unserer Erde zu erkunden. Auf 40 Expeditionen durchquerte er Eiswüsten wie die Nordpolargebiete, Grönland oder die Antarktis und bereiste Trockenwüsten, wie die Sahara, Gobi, Namib oder Atacama mal mit dem Motorrad oder auf Kamelen, mit dem Hundeschlitten, im Helikopter oder sogar auf Skiern.

Auf einmalige Weise stellt Planet Wüste die vier extremen Klimazonen der Erde vor. Atemberaubende Aufnahmen der außergewöhnlichen Naturlandschaften faszinieren ebenso wie einfühlsame Fotografien der Menschen, die sich an die schwierigen Lebensbedingungen dieser Umgebungen angepasst haben. Dieser bildgewaltige Fotobildband wirft einen topaktuellen globalen Blick auf das Phänomen Wüste und widmet sich einem umfassenden Vergleich heißer und kalter Wüsten einzigartig und fantastisch!

Ausgezeichnet: Planet Wüste wurde von der Zeitschrift bild der wissenschaft zum Wissensbuch des Jahres 2016 gewählt!
Autorenporträt
Michael Martin, geboren 1963 in München, ist Fotograf und Diplom-Geograf. Seit über 40 Jahren berichtet er über seine Reisen in die Wüsten der Erde und wurde zum weltweit renommiertesten Wüstenfotografen. Er veröffentlichte 30 Bildbände und Bücher, die in sieben Sprachen übersetzt wurden, hielt fast 2000 Vorträge und produzierte mehrere Fernsehfilme. Seine Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit einem Ehrenpreis der Royal Geographic Society. Zuletzt erhielt er den Gregor International Calendar Award und den ITB Book Award für sein Lebenswerk.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 29.10.2015

Ewig erzählen sie dir und erzählen sie dir und erzählen sie dir
Spuren im Eis, Spuren im Sand: Bei seinem jüngsten Auftritt lässt Michael Martin keine Wüste aus.

Von Freddy Langer

Wäre nur das Motorrad nicht - vermutlich würde man Michael Martin zu den ganz großen Abenteurern des Jahrhunderts zählen. Doch leider fielen seine wahnwitzigen Reisen ausgerechnet in eine Epoche, in der "By fair means" zum allein seligmachenden Credo erhoben wurde, so dass sich etwa der Draufgänger Göran Kropp genötigt sah, mit dem Fahrrad von Schweden nach Nepal zu fahren, bevor er dort den Everest bestieg. Anschließend ging es mit dem Fahrrad zurück nach Hause. Dabei hat auch Michael Martin den Reigen seiner Reisen mit Fahrradtouren begonnen. In den Alpen immerhin. Danach ging es mit dem Mofa nach Marokko, ehe er sich daranmachte, mit völlig überladenen Motorrädern den Globus zu umrunden - und alle Wüsten der Welt zu durchqueren. So umweht ihn seit langem der Hauch von Ungebundenheit und Selbstbestimmung, und vielleicht ist er für BMW das geworden, was Peter Fonda für Harley-Davidson ist. Einen Unterschied allerdings gibt es. "Ewig erzählen sie dir und erzählen sie dir und erzählen sie dir etwas über die Freiheit des Individuums", heißt es in "Easy Rider". "Aber wenn sie mal ein freies Individuum sehen, macht es ihnen eine Scheißangst." Michael Martin jedoch ist die Freundlichkeit in Person.

"Das Reisen, das Fotografieren und das Präsentieren haben bei mir seit Schulzeiten zusammengehört", sagte er dieser Tage beim Auftakt seiner jüngsten Tournee "Planet Wüste", die ihn durch mehr als hundertfünfzig Städte führen wird. Es ist ein Vortrag der Superlative: sechzehnhundert Bilder, sechzig Musikstücke, hundert Manuskriptseiten. Zweieinhalb Stunden dauert das Programm. Viermal umrundet Michael Martin dabei den Globus. Neu für ihn, der seit fünfunddreißig Jahren unterwegs ist, sind dabei die Eiswüsten der Welt mit dem Nord- und dem Südpol als den Extrempunkten seiner Reise. Fast protokollarisch nennt er, der früher eher ins Schwitzen kam, immer wieder die Außentemperatur: Bis minus achtundvierzig Grad geht sie hinunter. Als Transportmittel dienten ihm dieses Mal auch Hunde- und Motorschlitten, Last- und Geländewagen und mehr als einmal Flugzeuge.

Bisweilen wird die Tour zur Hetze. Eben noch bei den Tschuktschen, dann schon bei den Inuit. Doch wenn bei der zweiten Weltumrundung die ersten Sanddünen auf der Leinwand stehen, orange glühend in der Abendsonne und vom Wind in die schönsten Formen gestreichelt, unberührt bis in die Unendlichkeit, hält Michael Martin einen Moment lang inne, bevor er sagt: "Ich war so glücklich, in meine geliebte Sahara zurückkehren zu können."

Es sind Landschaften von kaum zu begreifender Herrlichkeit, die er besucht hat. Ausnahmelandschaften möchte man sagen. Dabei kehrt Martin unser Bild von der Erde um: Die Wüsten, sagt er, der Diplom-Geograph ist, sind der Normalfall. Kaum mehr als ein Fünftel des Globus ist von Land bedeckt, ein Drittel davon sind Land-, ein Sechstel Eiswüsten. Was das bedeutet, erfährt man in seinem jüngsten Buch, einem opulenten Werk, aus Aufsätzen, die ihm Wissenschaftskollegen geliefert haben. Die Schönheit der Regionen hingegen blättert er vor uns auf - als unverbesserlicher Romantiker.

"Planet Wüste" von Michael Martin. Knesebeck Verlag, München 2015. 448 Seiten, 400 Farbfotos, einige Karten. Großformat, gebunden, 49,95 Euro. Die Termine der Tournee findet man auf der Website: www.michael-martin.de.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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»Er hat die ganze Welt im Gepäck; verzaubert uns mit dem Himmel über der Wüste, seinem Blick ins Universum.«
ttt - titel thesen temperamente

»Michael Martin ist ein Meister der Fotografie.«
Robert Demmel, ALPIN - das BergMagazin

»Eindrucksvolle Bilder sind dabei entstanden; Landschaftsgemälde, die die extremen Bedingungen an diesen Orten erst auf den zweiten Blick offenbaren. Auf den ersten ist von einer Verlorenheit und Lebensfeindlichkeit wenig zu bemerken. Zu verlockend sind die Farb- und Formspiele, ist der Schauwert der Motive.«
Stefan Fischer, Süddeutsche Zeitung

»Seine über zehn Jahre vorbereiteten Großprojekte sind Medien-Events, die es in Sachen Professionalität, Anspruch und Infotainment durchaus mit Werken von Frans Lanting und Sebastiao Salgado aufnehmen können.«
Manfred Zollner, fotoMagazin Nr. 9/2015

»Aufnahmen der außergewöhnlichen Naturlandschaften faszinieren ebenso wie Bilder der Menschen, die sich an die schwierigen Lebensbedingungen dieser Umgebungen angepasst haben.«
Hamburger Abendblatt

»Planet Wüste ist gleichermaßen spektakulärer Bildband wie wissenschaftliche Dokumentation.«
Stefanie Biberger, CHIP FOTO-VIDEO

»Der Deutsche, der alle Wüsten bezwungen hat.«
Kira Hanser, welt.de

»Die stimmungsvollen Aufnahmen, jede ein kleines Kunstwerk für sich, die hochwertige Druckqualität und das stilvolle Layout des Buches machen das Werk zu einem wahren Augenschmaus.«
Dr. Christoph Höbenreich, bergbuch.info

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