Das Grundlagenwerk zur Geschichte der Weimarer Republik Die
Weimarer Republik gilt als erster Versuch Deutschlands, auf
demokratischen Füßen zu stehen. Doch ihre Schöpfer schafftes es aus
nationalpolitischen Rücksichten nicht, einen klaren strukturellen
und moralischen Trennungsstrich zu den Verfechtern der alten
Ordnung zu ziehen. Dem großen Historiker Hans Mommsen gelingt es,
die komplizierten innen- und außenpolitischen Geschehnisse zu
verdeutlichen und eine pointierte Darstellung zum Thema zu liefern.
Ausstattung/Bilder: 2. Ausg. 2001. 742 S. m. Ktn. 187 mm
Seitenzahl: 742
Ullstein Taschenbuch Nr.26581
Deutsch
Abmessung: 190mm x 126mm x 50mm
Gewicht: 530g
ISBN-13: 9783548265810
ISBN-10: 3548265812
Best.Nr.: 08884191
'Mommsen verliert sich nicht im Dickicht der Daten und Details. Er schreibt anschaulich, ohne demonstrative Attitüde. Mit großer Übersicht und Kennerschaft versteht er es vorzüglich, den Leser durch den komplizierten Ablauf des eng verflochtenen innen und außenpolitischen Geschehens zu führen. Das wird unterstützt von einer präzisen Sprache, aber auch dadurch, daß Mommsen bei allem moralischen Engagement ein hohes Niveau durchhält. Die Urteile sind knapp formuliert, gleichsam in die Darstellung integriert, aber stets nachvollziehbar und vom Predigerpathos der 'neuen Unschuld' (K.H. Bohrer) ebenso weit entfernt wie von der Selbstgerechtigkeit des neudeutsch-nationalgeschichtlichen Diskurses.' (Die Zeit)
Hans Mommsen, Jahrgang 1930, war 1961 bis 1963 Referent am Institut für Zeitgeschichte in München und ab 1968 Professor für Neuere Geschichte in Bochum. Nach seiner Emeritierung 1996 hielt er sich u.a. als Gastwissenschaftler am United States Holocaust Memorial Museum in Washington auf und ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Ausstellung Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskriegs 1941-1944.
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