Der Winterwundermann / Stephanie Plum. Holiday Novella Bd.1 - Evanovich, Janet

Janet Evanovich 

Der Winterwundermann / Stephanie Plum. Holiday Novella Bd.1

Aus d. Amerikan. v. Thomas Stegers
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Der Winterwundermann / Stephanie Plum. Holiday Novella Bd.1

Stephanie Plum feiert WeihnachtenEs sind nur noch vier Tage bis Weihnachten, doch Stephanie Plums Welt ist alles andere als fröhlich. Weder Baum noch Geschenke sind organisiert, und ihr ist so weihnachtlich zumute wie einem Truthahn zu Thanksgiving. Als ein paar Tage vor dem Fest dann statt des Weihnachtsmanns ein fremder Mann in ihrer Küche steht, ist Stephanie endgültig überfordert. Sie mag ja an seltsame Leute gewohnt sein - man nehme nur ihre Familie -, aber dieser Typ ist tatsächlich sehr merkwürdig. Angeblich heißt er Diesel, ist ziemlich attraktiv, und Stephanie hat keine Ahnung, wie er in ihre Wohnung gekommen ist - oder warum. Hat er womöglich etwas mit dem flüchtigen Spielzeugwarenhändler Sandy Claws zu tun, der ins Winterwunderland entschwunden zu sein scheint? Stephanie versucht, der Sache auf den Grund zu gehen und bekommt es dabei mit wütenden Elfen, explodierenden Weihnachtsbäumen und einem ganz speziellen Herrn zu tun, den ihre Großmutter von der Männerjagd mitgebracht hat ...


Produktinformation

  • Verlag: Manhattan
  • 2009
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 176 S.
  • Seitenzahl: 176
  • Deutsch
  • Abmessung: 207mm x 136mm x 18mm
  • Gewicht: 241g
  • ISBN-13: 9783442546701
  • ISBN-10: 3442546702
  • Best.Nr.: 26924489
"Diese magische kleine Süßigkeit ist eindeutig ein Geschenk von Evanovich an die riesige Fangemeinde von Stephanie Plum." (Booklist)

"Wieder ein urkomisches Abenteuer mit der unbezähmbaren Kopfgeldjägerin Stephanie Plum."
Janet Evanovich, die mit jedem ihrer Romane in den USA einen Nummer-1-Bestseller landet, stammt aus South River, New Jersey, und lebt heute in New Hampshire. Die Autorin wurde von der Crime Writers Association mit dem 'Last Laugh Award' und dem 'Silver Dagger' ausgezeichnet und erhielt bereits zweimal den Krimipreis des Verbands der unabhängigen Buchhändler in den USA.

Leseprobe zu "Der Winterwundermann / Stephanie Plum. Holiday..."

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Leseprobe zu "Der Winterwundermann / Stephanie Plum. Holiday..."

Ich heiße Stephanie Plum, und in meiner Küche sitzt ein Fremder. Ein wildfremder Mann. Wie aus dem Nichts ist er aufgetaucht. Ich will in Ruhe meinen morgendlichen Kaffee trinken und meine Termine für den Tag durchgehen, und auf einmal ... Wusch, war er da.

Und was für ein Mann! Er war locker einsachtzig, hatte leicht gewelltes, blondes Haar, zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden, tiefliegende braune Augen und einen durchtrainierten Körper. Ich schätzte ihn auf Ende zwanzig, Anfang dreißig. Er trug Jeans, Boots, ein gammeliges weißes Baumwollshirt über der Hose und eine zerknautschte schwarze Lederjacke, die von seinen breiten Schultern herabhing. Er führte einen Zweitagebart spazieren und machte keinen sonderlich zufriedenen Eindruck.

"Na toll. Perfekt!", sagte er, eindeutig angewidert, und stemmte die Fäuste in die Seiten. Er musterte mich.

Mir schlug das Herz bis zum Hals. Ich war total perplex, wusste nicht, was ich davon halten sollte, geschweige denn, was ich sagen sollte. Keine Ahnung, wer der Mann war und wie er sich Zutritt zu meiner Wohnung verschafft hatte. Er jagte mir einen Riesenschreck ein, aber mehr noch als das, er brachte mich auch völlig aus dem Konzept. So als wäre man zu einer Geburtstagsparty eingeladen und käme einen Tag zu früh. Als würde man ... ja, was nur. Scheiße, was ging hier eigentlich ab? "Wie?", fragte ich. "Was?"

"Dürfen Sie mich nicht fragen, Lady", sagte er. "Ich bin genauso überrascht wie Sie."

"Wie sind Sie in meine Wohnung gekommen?"

"Das würden Sie mir sowieso nicht glauben, meine Süße." Er ging zum Kühlschrank, machte die Tür auf und nahm sich ein Bier, einfach so. Er riss den Verschluss der Dose auf, trank einen satten Schluck und wischte sich mit dem Handrücken den Mund ab. "Kennen Sie Star Trek? Da werden die Leute auf die Erde gebeamt. So ungefähr müssen Sie sich das bei mir vorstellen."

Sitzt also dieser Riesentrottel von Kerl in meiner Küche und kippt sich ein Bier rein. Was soll man dazu sagen? Ich glaube, der Typ ist nicht ganz dicht im Kopf. Anders kann ich es mir nicht erklären, außer ich halluziniere, und der Mann ist gar nicht aus Fleisch und Blut. Vor Jahren, auf dem College, habe ich mal Gras geraucht, aber daran kann es nicht liegen. Von dem Krautzeug kriegt man keinen Flashback. Auf der Pizza gestern Abend waren Pilze. Konnte es von daher kommen?

Zum Glück arbeite ich als Kautionsdetektivin, ich kenne mich also aus mit solchen Gruselgestalten, die unerwartet in Schränken und unter Betten auftauchen. Zentimeterweise schob ich mich durch die Küche vor bis zu meiner Braunbär-Plätzchendose, steckte die Hand hinein und holte meine 38er Smith & Wesson heraus.

"Ach, Gottchen!", sagte er. "Wollen Sie mich erschießen?

Das würde auch nichts ändern." Er sah sich die Waffe genauer an und schüttelte dann angewidert den Kopf. "Die ist ja nicht mal geladen, Schätzchen."

"Vielleicht ja doch", sagte ich. "Ich glaube, es ist noch eine Kugel im Magazin."

"Das wüsste ich aber." Er trank sein Bier aus, schlenderte ins Wohnzimmer, sah sich um und ging weiter ins Schlafzimmer.

"He!", rief ich hinter ihm her. "Was soll das? Was haben Sie da zu suchen?"

Er ließ sich nicht beirren.

"Jetzt reicht es mir", sagte ich. "Ich rufe die Polizei."

"Also echt, jetzt", sagte er. "Ein Scheißtag ist das." Er schüttelte die Boots von den Füßen, warf sich auf mein Bett und ließ aus der bequemen Rückenlage seinen Blick durchs Zimmer schweifen. "Wo ist denn hier der Fernseher?"

"Im Wohnzimmer."

"Mann, eye, Sie haben nicht mal einen Fernseher im Schlafzimmer? Krass."

Vorsichtig trat ich näher ans Bett, streckte eine Hand aus und berührte den Mann.

"Ja, ja, ich bin echt", sagte er. "Irgendwie. Ist alles dran an mir. Und funktionieren tut es auch." Er lachte, zum ersten Mal. Ein Lachen zum Niederknien. Blendend weiße Zähne und verschmitzter Blick, Krähenfüßchen in den Augenwinkeln. "Falls es Sie interessiert."

Das Lachen gefiel mir gut. Was er von sich gab, weniger. Was sollte das bedeuten: "Echt. Irgendwie"? Und dass alles an ihm dran war und funktionierte - was sollte ich mit der Auskunft anfangen? Mein Herz jedenfalls schlug plötzlich noch einen Takt schneller. In Wahrheit bin ich nämlich ein ziemlicher Angsthase. Aber trotzdem, auch wenn ich nicht gerade der mutigste Mensch auf Erden bin, im Bluffen kann ich mit den Besten mithalten. Ich verdrehte die Augen zur Decke. "Reißen Sie sich am Riemen!"

"Irgendwann kriegen Sie sich schon wieder ein", sagte er. "Tun sie alle." "Wer, sie?"

"Frauen. Frauen liegen mir zu Füßen", sagte er.

Gut, dass doch keine Kugel im Magazin steckte, wie angedroht, sonst hätte ich diesen Kerl definitiv über den Haufen geschossen. "Haben Sie auch einen Namen?"

"Diesel."

"Der steht an jeder Tankstelle." "Ich habe nur diesen einen. Und wer sind Sie?" "Stephanie Plum." "Wohnen Sie alleine hier?" "Nein."

"Gelogen", sagte er. "Das sieht man Ihnen an, dass Sie alleine wohnen."

Ich kniff die Augen zusammen und funkelte ihn an. "Wie bitte?"

"Eine Sexbombe sind Sie auch nicht gerade", sagte er. "Ihre Frisur ist der reinste Horror. Ihre Jogginghose hängt wie ein Sack. Sie haben kein Make-up, und Sie haben einen miesen Charakter. Aber Sie könnten was aus sich machen, so ist es nicht. Ihre Figur ist nicht schlecht. Welche Körbchengröße haben Sie? 75B? Und Ihr Mund ist auch nicht übel. Hübsche Schmolllippen." Er schenkte mir wieder sein Lachen. "Bei Ihnen könnte man als Mann schon auf Gedanken kommen."

Toll. Der Irre, der sich in meine Wohnung eingeschlichen hatte, kommt beim Anblick meiner Lippen auf dumme Gedanken. Mir ist es nicht anders ergangen. Ich hatte auch gleich Bilder von Vergewaltigern und Serienmördern im Kopf. Die Ermahnungen meiner Mutter klingelten mir im Ohr. Nimm dich in Acht vor fremden Leuten. Immer schön die Haustür abschließen. Ja, aber diesmal ist es nicht meine Schuld, erklärte ich ihr. Meine Tür war abgeschlossen. Was sagst du nun dazu?!

Ich nahm seine Boots, ging damit zur Wohnungstür und schleuderte sie in den Hausflur. "Ihre Schuhe sind da draußen", rief ich. "Wenn Sie sie nicht holen, werfe ich sie in den Müllschlucker."

Kundenbewertungen zu "Der Winterwundermann / Stephanie Plum. Holiday..."

1 Kundenbewertung (Durchschnitt 2 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** weniger gut)
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Bewertung von pfannix am 11.11.2009 ***** weniger gut
Unsere Stephanie feiert Weihnachten, natürlich wieder sehr chaotisch und es fakelt natürlich auch wieder etwas ab.

Leider bin ich von dem Buach nicht so sehr überzeugt, da es (meienr Meinung nach)
1. zu dünn ist, um eine wirklich gute und packende Story zu entwickeln
2. ein wenig in den Fantasy-Bereich geht
3. zurück datiert wurde, in dem Buch bemerkt die Schwester, dass sie schwanger ist

Grandma Mazur ist wieder göttlich, aber das wars schon, Lula kommt nicht richtig in gang, Joe Morelli auch nicht und von Ranger keine Spur. Statt dessen ein neuer Typ (nicht beziehungstechnisch, aber Spannung ist da). Die Reihen finde ich so klasse und bin jedesmal begeistert, wenn ein neues Buch rauskommt, aber das Buch ist definitiv nichts für mich.
Deshalb von mir nur 2 Sterne, dieses Buch werde ich nicht mehr lesen.
Schade.

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