Cityboy - Anderson, Geraint

Geraint Anderson 

Cityboy

Beer and Loathing in the Square Mile

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Produktbeschreibung zu Cityboy

A no-holds barred, warts-and-all account of life in London's financial heartland. Having worked in the Square Mile, Anderson is perfectly placed to reveal the secrets, tricks of the trade, 6-figure bonuses, monstrous egos and verbal and substance abuse of the people we trust our money to. 'His timing couldn't be better... London's pernicious financial world reveals itself in all its ugliness' "Daily Mail"

'Who is Cityboy? He's every brash, suited, FT"-carrying idiot who ever pushed past you on the tube. He's the egotistical buffoon who loudly brags about how much cash he's made on the market at otherwise pleasant dinner parties. He's the greedy, ruthless wanker whose actions are helping turn this world into the shit-hole it's rapidly becoming.
For one period in my life, he was me.' In this no-holds-barred, warts-and-all account of life in London's financial heartland, Cityboy breaks the Square Mile's code of silence in his own inimitable style, revealing explosive secrets, tricks of the trade and the corrupt, murky underbelly at the heart of life in the City. Drawing on his experience as a young analyst in a major investment bank, the six-figure bonuses, monstrous egos, and the everyday culture of verbal and substance abuse that fuels the world's money markets is brutally exposed as Cityboy describes his ascent up the hierarchy of this intensely competitive and morally dubious industry, and how it almost cost him his sanity.

Produktinformation


  • Verlag: Headline
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 422 p.
  • Seitenzahl: 432
  • Englisch
  • Abmessung: 199mm x 131mm x 30mm
  • Gewicht: 280g
  • ISBN-13: 9780755346189
  • ISBN-10: 0755346181
  • Best.Nr.: 25461051
'As a primer to back-stabbing, bullying, drug-taking, gambling, boozing, lap-dancing, this takes some beating ... a necessary and valuable book' -- Evening Standard 'Engaging, timely and important' -- Times 'His timing couldn't be better ... London's pernicious financial world reveals itself in all its ugliness' -- Daily Mail 'Excruciatingly candid' -- Sunday Times

»Anderson ist so etwas wie ein Kronzeuge der Bankenkultur.« Der Spiegel.
Geraint Anderson's dream of becoming a global traveller was cruelly dashed after university at Oxford, when his brother got him an interview at a French bank in the City, which, unbeknown to him at the time, would set him on the rocky road to destruction and despair. A chance for salvation came in September 2006 when he was offered the opportunity to write the anonymous weekly City Boy column in thelondonpaper.

Leseprobe zu "Cityboy" von Geraint Anderson

4 DAS GENIE (S. 99-100)

Michael Brent ein Genie zu nennen, hieße, seine Intelligenz zu beleidigen. Sobald ich das Glück hatte, ihn kennenzulernen, wusste ich, er war der Staranalyst, an dessen Rockschöße ich mich mit all meiner Kraft heften musste, wollte ich meine gottgegebene Mission erreichen. Um meine intellektuelle Beschränktheit wissend war mir klar, dass ich jemanden wie Michael Brent in meinem Team brauchte, um dem überheblichen Hugo Bentley zu zeigen, wo der Hammer hing. Michael war das Gehirn und ich war dazu da, seine Ideen umzusetzen. Es war im Februar 1999. Ich hatte gerade meinen zweiten Bonus erhalten, da rief mich ein Headhunter an.

Drei Wochen zuvor hatte David Flynn mich in einen kleinen Raum mitgenommen, mir einen Briefumschlag überreicht und mir eröffnet, mein Bonus für das Vorjahr betrage 50.000 Pfund und mein Gehalt werde auf 45.000 Pfund erhöht – plus einer Zulage von 6.000 Pfund für einen Geschäftswagen –, was in Anbetracht der Tatsache, dass ich gar kein Auto hatte, sehr großzügig war. Im Gegensatz zum Vorjahr wusste ich inzwischen, dass ich so tun musste, als sei ich beleidigt.

Dabei konnte ich es gar nicht glauben, dass diese Halunken mir so viel Geld dafür geben wollten, dass ich feine Pinkel ausführte und betrunken machte und mir irgendwelchen Unsinn über eine ziemlich unbedeutende Sparte aus den Fingern saugte. Ich verließ den Raum, indem ich die Tür laut zuwarf und die beleidigte Leberwurst spielte, so als hätte David mich gerade gefragt, ob ich ihm mal meine Freundin ausleihe. Ich ging und stellte mir vor, wie David jetzt innerlich grinste, denn er erkannte bestimmt an meinem Verhalten, dass sein Schüler die Spielregeln gelernt hatte. Später rief ich meinen Vater an, um ihm zu erzählen, was diese Clowns mir zahlen wollten. Er weinte fast vor Freude – seine linksliberalen Bedenken gegen meine Börsenkarriere verloren gegen den Stolz des Arbeiters auf die Erfolge seines Sohnes. Ich hatte begonnen, ans große Geld zu kommen – jetzt wollte ich ein Ticket erster Klasse haben.

Das Telefon klingelte. „Hallo, hier ist James Cassock – Personalberater. Können wir uns ungestört unterhalten?“ Fast alle Headhunter der City beginnen ihre Telefonate so. Sie wissen, dass jeder einzelne Anruf in einer Investmentbank aufgezeichnet wird und dass alle diese Mitschnitte mindestens fünf Jahre lang gespeichert werden. Das wird hauptsächlich gemacht, um Insiderhandel vorzubeugen, aber auch für den Fall, dass Kunden bestreiten, eine telefonische Order gegeben zu haben und einen Nachweis verlangen.

Die sogenannten Personalberater wussten natürlich auch, dass wir im Allgemeinen unsere Gespräche mit ihnen vor unseren Kollegen geheim halten wollten. Sofern man es nicht gerade kurz vor der Bonus-Auszahlungszeit darauf anlegte, ein gefragter Mann zu sein, waren Diskussionen über einen Arbeitsplatzwechsel nicht gern gesehen, denn sie galten als illoyal dem Team gegenüber, und das sogar in der Investmentbranche. James Cassock wusste, dass meine Kollegen um mich herum bald Verdacht schöpfen würden, wenn ich anfing, leise über Garantieboni und so weiter zu sprechen – daher seine Frage.


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Geraint Anderson 

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Cityboy - Anderson, Geraint

Beer and Loathing in the Square Mile

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Produktinformation
  • Verlag: Headline
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 422 p.
  • Seitenzahl: 432
  • Englisch
  • Abmessung: 199mm x 131mm x 30mm
  • Gewicht: 280g
  • ISBN-13: 9780755346189
  • ISBN-10: 0755346181
  • Best.Nr.: 25461051

Produktbeschreibung zu "Cityboy"

Kurzbeschreibung

A no-holds barred, warts-and-all account of life in London's financial heartland. Having worked in the Square Mile, Anderson is perfectly placed to reveal the secrets, tricks of the trade, 6-figure bonuses, monstrous egos and verbal and substance abuse of the people we trust our money to. 'His timing couldn't be better... London's pernicious financial world reveals itself in all its ugliness' "Daily Mail"

Beschreibung

'Who is Cityboy? He's every brash, suited, FT"-carrying idiot who ever pushed past you on the tube. He's the egotistical buffoon who loudly brags about how much cash he's made on the market at otherwise pleasant dinner parties. He's the greedy, ruthless wanker whose actions are helping turn this world into the shit-hole it's rapidly becoming.
For one period in my life, he was me.' In this no-holds-barred, warts-and-all account of life in London's financial heartland, Cityboy breaks the Square Mile's code of silence in his own inimitable style, revealing explosive secrets, tricks of the trade and the corrupt, murky underbelly at the heart of life in the City. Drawing on his experience as a young analyst in a major investment bank, the six-figure bonuses, monstrous egos, and the everyday culture of verbal and substance abuse that fuels the world's money markets is brutally exposed as Cityboy describes his ascent up the hierarchy of this intensely competitive and morally dubious industry, and how it almost cost him his sanity.

Leseprobe zu "Cityboy" von Geraint Anderson

4 DAS GENIE (S. 99-100)

Michael Brent ein Genie zu nennen, hieße, seine Intelligenz zu beleidigen. Sobald ich das Glück hatte, ihn kennenzulernen, wusste ich, er war der Staranalyst, an dessen Rockschöße ich mich mit all meiner Kraft heften musste, wollte ich meine gottgegebene Mission erreichen. Um meine intellektuelle Beschränktheit wissend war mir klar, dass ich jemanden wie Michael Brent in meinem Team brauchte, um dem überheblichen Hugo Bentley zu zeigen, wo der Hammer hing. Michael war das Gehirn und ich war dazu da, seine Ideen umzusetzen. Es war im Februar 1999. Ich hatte gerade meinen zweiten Bonus erhalten, da rief mich ein Headhunter an.

Drei Wochen zuvor hatte David Flynn mich in einen kleinen Raum mitgenommen, mir einen Briefumschlag überreicht und mir eröffnet, mein Bonus für das Vorjahr betrage 50.000 Pfund und mein Gehalt werde auf 45.000 Pfund erhöht – plus einer Zulage von 6.000 Pfund für einen Geschäftswagen –, was in Anbetracht der Tatsache, dass ich gar kein Auto hatte, sehr großzügig war. Im Gegensatz zum Vorjahr wusste ich inzwischen, dass ich so tun musste, als sei ich beleidigt.

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'As a primer to back-stabbing, bullying, drug-taking, gambling, boozing, lap-dancing, this takes some beating ... a necessary and valuable book' -- Evening Standard 'Engaging, timely and important' -- Times 'His timing couldn't be better ... London's pernicious financial world reveals itself in all its ugliness' -- Daily Mail 'Excruciatingly candid' -- Sunday Times

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»Anderson ist so etwas wie ein Kronzeuge der Bankenkultur.« Der Spiegel.

Autorenporträt zu "Geraint Anderson"

Geraint Anderson's dream of becoming a global traveller was cruelly dashed after university at Oxford, when his brother got him an interview at a French bank in the City, which, unbeknown to him at the time, would set him on the rocky road to destruction and despair. A chance for salvation came in September 2006 when he was offered the opportunity to write the anonymous weekly City Boy column in thelondonpaper.

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