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Monday'S Ghost

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Trackliste zu "Monday'S Ghost" von Sophie Hunger

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Produktinformation
- Hersteller: Universal Music
- EAN: 0600753149522
- Best.Nr.: 25974184
- Artikeltyp: Musik
- Anzahl: 1
- Datenträger: CD
- Erscheinungstermin: 27.02.2009
Produktbeschreibung zu "Monday'S Ghost"
Kurzbeschreibung
In der Schweiz gilt die in Bern geborene Sängerin und
Songschreiberin Sophie Hunger als große Hoffnungsträgerin der
einheimischen Musikszene. Mit "Monday's Ghost", ihrem
zweiten Soloalbum, stürmte sie in den Schweizer Longplay-Charts
bereits auf Platz eins. Dabei handelt es sich bei der nun auch in
Deutschland veröffentlichten Songkollektion beileibe nicht um
stromlinienförmigen Hitparadenstoff, sondern um ein höchst
differenziertes und anspruchsvolles Werk, das sich schwerlich in
die üblichen Schubladen einordnen lässt. Sophie Hunger geht es eben
nicht um "Durchhörbarkeit", Radiotauglichkeit und die
Befriedigung des Massengeschmacks. Wer die Diplomatentochter schon
auf der Bühne erlebt hat - wie 2008 auf Deutschlandtour im
Vorprogramm der französischen Sängerin Camille - weiß ihre
Spontaneität und Impulsivität zu schätzen. Und diese Eigenschaften
bringt die 25-Jährige im Verbund mit den Musikern ihrer Live-Band
auch im Studio vortrefflich zum Tragen. Sophie Hunger verquickt
Singer-Songwriter-Pop mit Elementen aus Folk, Jazz, klassischer
Kammermusik, Alternative Rock, Wave und Soul. Sie kann anmutig
schön intonieren und hat einen Sinn für gefällige Melodien, lebt
aber genauso ihr Faible für abrupte Richtungswechsel hin zu
improvisierten, spröden oder sperrigen Passagen aus. Ein gutes
Beispiel, wie sie Haken schlägt und damit Spannungsmomente schafft,
ist der Titelsong: Eine sanfte, melancholische Pianoballade mit
geschmackvoller Querflöten- und Posaunenuntermalung mündet hier in
einen punkig-brachialen, hysterischen Stimmausbruch und
zappaesk-avantgardistische Kakophonie. "Rise And Fall"
fängt an wie eine klassische Klaviersonate. Sophie Hunger singt
hier erst barjazzartig bis soulig und wechselt dann, getragen von
dramatisch anschwellenden Streichern, zu Lautmalereien, die an
osteuropäische Folktraditionen gemahnen. Im Refrain des Stücks
nähert sie sich exaltiertem Indiepop an, um nach einem
spannendenden Klavier-Vibraphon-Duell unverhofft a-cappella auf
Schwyzerdütsch Passagen des "Guggisberglieds"
einzustreuen, einer uralten Schweizer Volksweise. Die extrem
variable Künstlerin brilliert indes auch in stringenter gehaltenen
Songs - so mal mittels atmosphärischem Folkrock
("Birthday") oder auf Hochdeutsch im bewegenden,
chansonartigen "Walzer für niemand". In Sophie Hunger ist
ein außergewöhnliches Singer/Songwritertalent herangewachsen. Das
vorliegende Album hebt sich dank Abenteuerlust, Fantasie,
Intelligenz und Leidenschaft auf erfrischend unkonventionelle Art
von Kalkül, Langeweile und Belanglosigkeit vieler herkömmmlicher
Reißbrettproduktionen ab. Frank Medwedeff
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Inhaltsangabe
From the contents:
1. Shape 03:33
2. The Boat Is Full 03:00
3. Beauty Above All 02:41
4. Walzer Für Niemand 02:27
5. Birth-Day 03:21
6. Sophie Hunger Blues 05:18
7. Round And Round 03:31
8. The Tourist 04:14
9. Teenage Spirit 03:46
10. A Protest Song 03:22
11. Monday's Ghost 04:55
12. Rise And Fall 05:42
13. Drainpipes 03:38
14. House Of Gods
14.03.2009
Der emotionale Mehrwert
Sie verstehe nicht viel von Musik, offenbarte Sophie Hunger
unlängst: "Ich kann kaum Gitarre spielen. Gleiches gilt für
mein Pianospiel, das Singen habe ich nie gelernt." Das mag
kokett erscheinen angesichts der Tatsache, dass die
fünfundzwanzigjährige Schweizer Sängerin in ihrer Heimat mit dem
Album "Monday's Ghost" die Hitparade anführt und
hofiert wird vom Feuilleton ebenso wie von Kollegen, etwa dem
Jazztrompeter Erik Truffaz oder der Industrialband The Young Gods
oder dem Rock-Chansonnier Stephan Eicher, der auf ihrem neuesten
Album einen Gastauftritt hat ("Monday's Ghost" Two
Gentle Men/EmArcy 5706153 im Vertrieb von Universal). Im Kern aber
trifft Hungers Aussage zu: Gerade der Schuss Dilettantismus
verleiht ihren Folksongs einen emotionalen Mehrwert, der allzu oft
unter brillanter, doch im Handwerk verharrender Virtuosität
verloren geht.
Wie kann man diese Musik also beschreiben? Man könnte von ihren
Bestandteilen reden: Independentrock, atmosphärischer Jazz und
balladesker Soul. Oder auf seelenverwandte Schamanen-Sängerinnen
wie Feist oder Cat Power verweisen. Oder man könnte ganz nüchtern
den Vortragsstil …






























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