Mit 13 Jahren gab die Geigerin Anne-Sophie Mutter ihr Debüt mit
Herbert von Karajan in Salzburg - mit dem berühmten G-Dur Konzert
KV 216. "Seither gehört Mozart einfach zu meinem täglichen
Leben", sagt sie. "Sein Geist ist immer präsent, selbst
wenn ich zeitgenössische Werke spiele, und ich habe ständig neue
Versuche unternommen, ihm näher zu kommen. Er ist der Komponist,
mit dem ich aufgewachsen bin, der immer auf mich gewartet hat, an
jedem Punkt meiner Laufbahn." Im kommenden Jahr feiert
Anne-Sophie Mutter ihr 30-jähriges Salzburger Bühnenjubiläum, und
bis dahin will sie ihr Mozart-Projekt umgesetzt haben, das nun mit
einer Veröffentlichung der Violinkonzerte mit dem London
Philharmonic Orchestra sowie der Sinfonia Concertante beginnt, bei
dem sie der Bratschist Yuri Bashmet begleitet. Im nächsten Jahr
folgen die Mozart-Violinsonaten mit dem Pianisten Lambert Orkis
sowie die Trios, die sie mit ihrem Ehemann André Previn (Klavier)
und Daniel Müller-Schott (Bratsche) im Februar in Baden-Baden live
aufnehmen will. Vor sechs Jahren hatte Anne-Sophie Mutter die Idee,
Mozartkonzerte als Solistin selbst zu führen, ohne Dirigent.
"Ich will aber keineswegs behaupten, dass meine Auffassung von
Mozart die letztgültige ist", relativiert sie. "Ich bin
nicht Dirigentin. Aber ich kann führen - zum einen, weil es in
meiner Natur liegt, und zum anderen, weil ich genau weiß, was ich
von einem Werk erwarte und ich es einem Orchester erklären und die
Musiker inspirieren kann." Zudem habe sie seit den frühen
Aufnahmen von Isaac Stern und von Arthur Grumiaux "keine
Streicher mehr gehört, die Mozart spielen, wie ich es mir
vorstelle". Mit ihrem Projekt wolle sie Mozart feiern, vor
allem zu seinem 250. Geburtstag, der im kommenden Jahr ansteht.
"Es ist eine tiefe Verbeugung vor seinem Genie. Ich hoffe, es
gibt für die Zuhörer ein paar positive Neuentdeckungen."
Außerdem sollen die neuen Aufnahmen die bereits vorhandenen nicht
ersetzen. Sie sollen nur zeigen, wie die Geigerin in ihrem
Künstlerleben gereift ist: "Mit zwölf Jahren bringt man alles
rein instinktiv hervor, aber es genügt nicht, sich nur vom Instinkt
leiten zu lassen - dann wiederholt man sich nur. Man kann
künstlerisch nur wachsen, wenn der Instinkt mit einem neugierigen
Verstand gepaart ist."
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Wolfgang Amadeus Mozart wurde als Sohn von Leopold Mozart in Salzburg geboren. Er unternahm bereits in jungen Jahren mit seinem Vater und seiner Schwester Konzertreisen durch ganz Europa und wurde dadurch als Wunderkind berühmt. 1769 trat er in den Dienst des Erzbischofs in Salzburg ein. Ab 1781 lebte Mozart in Wien, wo er seine größten Erfolge als Opernkomponist feiern konnte.
Trackliste zu "Die Violinkonzerte/Sinfonia Concertante"
CD 1
1
1. Cadenza by Zino Franscecatti (1. Allegro moderato)
2
2. Cadenza by Zino Francescatti (2. Andante)
3
3. Rondeau Allegro
4
1. Cadenza: Hans Sitt (1. Allegro moderato)
5
2. Cadenza: Hans Sitt (2. Adagio)
6
3. Presto (Original Version)
7
1. Cadenza: Joseph Joachim in a new version by Ossip Schnirlin (1. Allegro aperto)
8
2. Cadenza: Joseph Joachim in a new version by Ossip Schnirlin (2. Adagio)
9
3. Rondeau Tempo di minuetto
CD 2
1
1. Cadenza: Joseph Joachim (1. Allegro)
2
2. Andante cantabile (Original Version)
3
3. Cadenza: Joseph Joachim (3. Rondeau Andante grazioso - Allegro ma non troppo)
4
1. Cadenza: Sam Franko (1. Allegro)
5
2. Adagio (Original Version)
6
3. Rondo Allegro
7
1. Allegro maestoso
8
2. Andante
9
3. Presto
Kundenbewertungen zu "Die Violinkonzerte/Sinfonia Concertante"
2 Kundenbewertungen
(Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen
ausgezeichnet)
Das Hören der DC von Anne-Sophie Mutter, wenn sie Mozart spielt ist ein Hochgenuss! Alle unsere Gäste wollen, nachdem sie dieses vollendete Spiel gehört haben, diese CD haben. Es übersteigt langsam die finanzielle Grenze!
Trotzdem werden wir heute eine neue CD bestellen und sie unseren Freunden, die uns am Wochenende besuchten, als Erinnerung schenken.
Marlene und Manfred
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Die Aufnahmen auf dieser CD läßt die Liebe und Leidenschaft zu den Werken von Mozart die Anna-Sophi in jeder von ihr gespielten Patitur deutlich hören und spüren. Das zuhören ist einfach ein Genuss.
2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich?