Seit Jahren ist Dominanz ein feststehender Begriff im
Pferdetraining: Es wird vorbeugendes Dominanztraining betrieben,
aufmüpfigen Pferden ein Dominanzproblem unterstellt und es werden
allzu oft unreflektiert Dominanzfragen am Boden geklärt. Sowohl
traditionelle als auch moderne Trainingsmethoden orientieren sich
immer noch an der inzwischen aus Sicht der Verhaltensforscher
überholten Philosophie der Dominanztheorie.
Doch was hat es mit diesem Begriff eigentlich auf sich? Muss der
Mensch wirklich immer dominant sein? Die Verhaltensbiologin Marlitt
Wendt zeigt in diesem Buch die ethologischen Hintergründe von
Dominanz, Herdenverhalten und Rangordnung und deren tatsächlichen
Einfluss auf das Training und die Beziehung zwischen Mensch und
Pferd. Basierend auf den modernen Erkenntnissen zum Lernverhalten
und der Intelligenz des Pferdes wird das Freundschaftskonzept als
pferdegerechte und ethisch vertretbare Alternative präsentiert.
Ausstattung/Bilder: 2010. 127 S. m. zahlr. Farbfotos.
Seitenzahl: 127
Cadmos Pferdebücher
Best.Nr. des Verlages: 1002
Deutsch
Abmessung: 245mm x 170mm x 18mm
Gewicht: 579g
ISBN-13: 9783840410024
ISBN-10: 3840410029
Best.Nr.: 29975662
Marlitt Wendt ist Verhaltensbiologin und engagiert sich seit vielen Jahren als Vermittlerin zwischen der Welt der Naturwissenschaften und der Reiterwelt. Sie bietet Pferdebesitzern Hilfestellung durch Verhaltensberatung an, hält Vorträge und veranstaltet Seminare für alle Interessierten, die mehr erfahren möchten über die seelischen Bedürfnisse ihrer Pferde. Ihr Forschungsprojekt über die unterschätzte Intelligenz von Pferden und die Folgen für das Lernverhalten ist die Grundlage für ihre geplante Promotionsarbeit