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Die drei Gewalten
Legitimation der Gewaltengliederung in Verfassungsstaat, Europäischer Integration und Internationalisierung
- Einband: Gebunden
- Gebundenes Buch
Produktinformation
- Verlag: Velbrück
- 2008
- Ausstattung/Bilder: 2008. 237 S.
- Seitenzahl: 237
- Velbrück Wissenschaft
- Deutsch
- Abmessung: 229mm x 149mm x 23mm
- Gewicht: 440g
- ISBN-13: 9783938808429
- ISBN-10: 393880842X
- Best.Nr.: 23421335
Leseprobe zu "Die drei Gewalten"
Produktbeschreibung zu "Die drei Gewalten"
Beschreibung
zwischen Gesetzgebung, Gesetzesvollzug und Rechtsprechung, entfaltet auch für die neuesten Entwicklungen des Rechts einen Wert, wenn man sie konsequent auf eine legitimationstheoretische Grundlage stellt: Verstanden als organisatorische Explikation des unauflösbaren Widerspruchs zwischen individueller Freiheit und demokratischer Selbstbestimmung lassen sich für die Bestimmung der drei Gewalten und für ihr institutionelles Arrangement Verwirklichungskriterien herleiten und auf verschiedenste Probleme des nationalen und internationalen Verfassungsrechts anwenden.
27.10.2008
Den "rousseauistisch erweiterten Freiheitsbegriff", der
dieser Studie zugrunde liegt und der neben der individuellen auch
die kollektive Selbstbestimmung umfasst, findet Wolfgang Kersting
erfreulich. Die Spannungen zwischen liberalen und republikanischen
Aspekten der Freiheit sieht der Rezensent einmal nicht wie üblich
zugunsten der einen oder anderen Seite eingeebnet, sondern auf die
Legislative als "Ort der demokratischen Selbstbestimmung"
und die Forderung nach einer Gewaltengliederung hin ausbalanciert.
Anregend erscheinen Kersting auch Christoph Möllers Überlegungen
zur Anwendung der Gewaltengliederung. Abgesehen von durchaus
kritischen Tönen im Hinblick auf ihre Verwirklichung im
internationalen Recht erscheinen sie ihm mitunter etwas blauäugig,
doch insgesamt harmonisch.
© Perlentaucher Medien GmbH
Autorenporträt zu "Christoph Möllers"
Christoph Möllers, geboren 1969, hat an der Universität Göttingen den Lehrstuhl für Staatsrecht und Verfassungstheorie inne. Er studierte Rechtswissenschaften, Philosophie und Komparatistik in Tübingen, München, Berlin, Madrid und Chicago, forschte in Dresden, Heidelberg und New York, lehrte in Hamburg und Münster. 2006/2007 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Er schreibt regelmäßig für das Feuilleton der FAZ über aktuelle Rechtsfragen.



























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