Unsterblich wie die Nacht - Hepsen, Mina

Mina Hepsen 

Unsterblich wie die Nacht

Roman. Deutsche Erstveröffentlichung

Aus d. Amerikan. v. Gertrud Wittich
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Unsterblich wie die Nacht

Wenn Vampire zu sehr lieben ...Eigentlich hätte Angelica nichts dagegen, ihre Zeit weiterhin mit ihren geliebten Büchern zu verbringen. Doch seit sie in London ist, muss sie sich in der Gesellschaft zeigen. Aber ihre Gabe, Gedanken lesen zu können, verunsichert sie. Bis sie jemandem begegnet, der sie ohne Worte zu verstehen scheint. Könnte der mysteriöse Aleksandr ihr Seelenverwandter sein? Oder stellt er eine tödliche Gefahr dar? In London gehen plötzlich Gerüchte über grausame Vampire um, und Aleksandrs Name fällt dabei immer öfter ...


Produktinformation

  • Verlag: Goldmann
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 349 S.
  • Seitenzahl: 352
  • Goldmann Taschenbücher Bd.46917
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 118mm x 25mm
  • Gewicht: 285g
  • ISBN-13: 9783442469178
  • ISBN-10: 3442469171
  • Best.Nr.: 23821207
Mina Hepsen ist das Pseudonym einer jungen Autorin. Geboren 1983 in Istanbul, verbrachte sie ihre ersten zehn Lebensjahre in Deutschland und ist seitdem süchtig nach Brezeln. Dann kehrte sie mit ihren Eltern zurück in die Türkei, studierte später Politikwissenschaften und Philosophie in Boston, zog nach Miami, dann nach Edinburgh, wo sie eine Reihe von Kinderbüchern schrieb und einen Abschluss in "Creative Writing" machte. Zurzeit lebt sie in Edinburgh, Schottland.

Leseprobe zu "Unsterblich wie die Nacht" von Mina Hepsen

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Leseprobe zu "Unsterblich wie die Nacht" von Mina Hepsen

Der Chronist griff zur Feder. Es war düster im Kellergewölbe der alten Burg, aber das machte seinen scharfen Vampiraugen nichts aus.

Er befeuchtete seine trockenen Lippen, dann tauchte er die Feder ins Tintenfass und begann zu schreiben.

Vierundzwanzigster Tag des siebten Monats, Anno Domini 1678.

Es herrscht Krieg zwischen den Menschen. Das Osmanische Reich kämpft gegen das imperiale Russland, und Vampirjäger machten sich die Situation für einen Hinterhalt zunutze: Sie drangen in eine Burg ein, in der einhundertzwanzig Vampirkinder und vierzig erwachsene Vampire auf ihre Evakuierung aus dem Territorium des Ostclans warteten.

Zur selben Zeit wurden Auftragsmörder in die osmanischen und russischen Kriegslager am Fluss Tyasmyn entsandt, um zwei einflussreiche Vampire zu töten, den Großwesir Ismail und Prinz Alexander Kourakin.

Der Prinz hielt sich zum Zeitpunkt des Angriffs in Ismails Zelt im osmanischen Lager auf, und gemeinsam gelang es den beiden Clanführern, die Angreifer zu töten.

Prinz Alexanders Schwester Helena, die sich im russischen Lager ihres Bruders aufhielt, wurde jedoch an seiner statt ermordet.

Als die beiden Helenas Leiche entdeckten, machten sie sich unverzüglich auf den Weg zur Burg, um nach Überlebenden zu suchen.

Man fand lediglich den achtjährigen Kiril und die fünfjährige Joanna. Die Kinder wurden Ismails Obhut anvertraut.

Prinz Alexander blieb zurück, um den Vampirjägern entgegenzutreten, die sich noch in der Burg aufhielten.

Siebenundsechzig Vampirjäger wurden getötet.

Der Chronist zögerte, die Feder verharrte unschlüssig über dem Pergament. Einen Moment lang wusste er nicht, wie er fortfahren sollte, dabei musste er für gewöhnlich nicht um Worte ringen. Wenige Stunden nur waren vergangen, seit die Vampirkinder abgeschlachtet worden waren. Und erst vor wenigen Minuten hatte Alexander Kourakin mit blankgezogenem Schwert die Burg betreten.

Seit einhundert Jahren wurden Vampire gejagt und getötet, doch damit war es nun vorbei. Die letzten überlebenden Vampirjäger wurden in diesen Momenten von den Clanführern verfolgt und eliminiert.

Der Chronist holte tief Luft. Seit hundert Jahren war er gezwungen, über die Ermordung von Vampiren durch Vampirjäger zu berichten. Dies war das letzte Mal.

Er beugte sich über die Seiten und schrieb:

Prinz Alexander Kourakin, Oberhaupt des Ostclans, hat das Zeitalter der Vampirjäger beendet.

London, Januar 1871

Nahezu zweihundert Jahre später ...

Männer, Männer, so weit das Auge reichte. Männer mit blonden Haaren, Männer mit braunen Haaren, mit roten Haaren ... waren das grüne Haare? Angelica stand in einem Meer lächelnder Gesichter und weißbehandschuhter Hände, die ihr bunte Blumensträuße entgegenstreckten.

"Heirate mich!", rief einer. Ein ziemlich altes Exemplar, wie Angelica bemerkte. Er erinnerte sie ein wenig an ein Bild von Platon, das sie einmal gesehen hatte.

"Nein! Heirate mich!", sangen andere.

Sangen?

Ja, tatsächlich, sie sangen! O Gott, das musste ein Traum sein. Ein Alptraum ...

"Jetzt komm schon, Angelica, du weißt, dass du mich heiraten willst!"

"Prinz Albert?"

Angelica war schockiert. "Aber Ihr seid vor zehn Jahren an Typhus gestorben! Königin Victoria trauert immer noch um Euch!"

Albert wackelte mit den Augenbrauen und schenkte ihr ein lüsternes Grinsen. Angelica wich unwillkürlich einen Schritt zurück.

"Augenblick mal. Ich will nicht heiraten, und selbst wenn, ich kann euch doch nicht alle nehmen!" Schweigen.

Angelica blickte sich ängstlich um. Sie sah, wie das Lächeln auf den Gesichtern gefror, wie einzelne bunte Blumen langsam zur Erde segelten.

"Gentlemen?"

"Missgeburt!" Das Wort drang wie aus weiter Ferne zu ihr und hallte unheimlich im Raum wider. Augen, die sie Sekunden zuvor noch hingebungsvoll angeschmachtet hatten, funkelten nun zornig und anklagend.

"Du Missgeburt!"

"Monster!"

"So wartet doch, lasst mich erklären!" Aber Angelicas Ruf ging im zunehmenden Lärm unter. Allmählich geriet sie in Panik.

"Tötet das Monster!"

Das war Albert. Er wies mit seinem hoheitsvollen Finger auf sie und rief: "Tötet das Monster!"

Die Männer, die Angelica am nächsten standen, packten sie. Sie wehrte sich aus Leibeskräften, konnte sich aber nicht befreien.

"Wartet, ich bitte euch! Ich bin kein Monster. Ich bin unschuldig! Ich habe mir das doch nicht ausgesucht, was kann ich dafür, dass ... Hilfe! Hilfe! Warum hilft mir denn keiner?"

Angelica erwachte mit einem Ruck. Ihr Bruder saß ihr gegenüber am Frühstückstisch und beobachtete sie mit einem breiten Grinsen.

"Hat man dir nicht beigebracht, dass es sich nicht schickt, am Frühstückstisch einzunicken? Beim Abendessen, vielleicht, aber doch nicht beim Frühstück. Das ist definitiv ein Fauxpas, meine Liebe, definitiv."

Angelica brauchte einen Moment, um zu sich zu kommen. Sie sah sich verstohlen um, aber außer ihr selbst und ihrem Bruder war niemand in dem sonnigen Frühstückszimmer.

Keine Verehrer.

Gott sei Dank.

Mikhail musterte sie ein wenig besorgt, und das brachte sie schneller zu sich als alles andere. Sie strich ihr Haar glatt und verdrängte jeden weiteren Gedanken an den beängstigenden Traum.

"Nun, zumindest sitze ich am Frühstückstisch. Wenn du so spät ins Bett gekommen wärst wie ich, wärst du gar nicht erst zum Frühstück erschienen!"

Was zweifellos der Wahrheit entsprach; aber damit hielt sich Mikhail nicht auf. Es machte ihm viel zu viel Spaß, seine Schwester zu necken. Lächelnd nahm er einen Schluck Tee. "Also, ich weiß wirklich nicht, was skandalöser ist: überm Frühstück einzuschlafen oder die halbe Nacht lang zu lesen und kiloweise Kerzen zu verbrauchen."

"Deine Schuld! Du schleppst mich doch jeden Abend zu Dinnerpartys und Bällen. Wenn ich nicht so spät heimkäme, müsste ich auch nicht den Rest der Nacht lesen!"

Mikhail verdrehte die Augen und stieß einen frustrierten Seufzer aus. "Angelica, du trägst mir doch wohl nicht noch immer die Sache mit deinem Debüt nach, oder? Früher oder später musstest du offiziell in die Gesellschaft eingeführt werden. Und in deinem Fall war das ohnehin spät genug!"

Nun verdrehte Angelica ihre Augen, sagte aber nichts. Es hatte keinen Zweck, ihrem Bruder zu erklären, dass sie viel lieber in ihrem Landhaus bei ihren geliebten Büchern geblieben wäre, als Abend für Abend das Tanzbein zu schwingen und mit langweiligen Leuten zu reden. Nein, das konnte sie ihrem Bruder beim besten Willen nicht sagen. Vor allem deshalb nicht, weil sie vorhatte, in London zu bleiben und auf ihn aufzupassen.

Da die einzige Reaktion seiner Schwester in einem Stoßseufzer bestand, zuckte Mikhail gutmütig mit den Schultern. "Und, was hast du heute vor?"

"Ach, dies und das. Aber erst mal muss ich mich umziehen. Ich sage dir, die Rotten Row wird von Tag zu Tag sandiger!"

Mikhail versuchte tapfer, ein Grinsen zu unterdrücken. "Wenn dich unsere frühmorgendlichen Ausritte in den Hyde Park gar so sehr ermüden, Schwesterherz, solltest du es nächstes Mal vielleicht auf der Ladies' Mile versuchen."

Ein so dummer Vorschlag war keine Antwort wert, fand Angelica. Die Ladies' Mile wurde ausschließlich von Damen frequentiert, die eigentlich gar nicht reiten, sondern nur ihre neuen Reitkostüme vorführen wollten. Für einen ernsthaften Reiter kam diese Strecke überhaupt nicht in Frage. Andererseits würde sich ein ernsthafter Reiter auch nicht mit dem Hyde Park abgeben, wo sich jeden Vormittag die feine Gesellschaft von London traf.

"Wie gesagt, erst muss ich mich umziehen", sagte Angelica hastig. Sie nahm die Zeitung zur Hand, über der sie zuvor eingenickt war. "Und danach? Also ehrlich, ich habe keine Ahnung. Was macht man hier tagsüber? Einkaufen gehen? Keine Lust. Sich um die Rechnungen kümmern? Hab ich schon erledigt. Besuche? Geht nicht."

Mikhail legte seine Zeitung beiseite und schaute seine Schwester ungläubig an."Und wieso, wenn ich fragen darf, kannst du keine Besuche machen? Die Frau des spanischen Botschafters zum Beispiel, mit der hast du dich doch gestern Abend so gut unterhalten, ich habe es selbst gesehen. Oder wie wär's mit dieser Deutschen ..."

Kundenbewertungen zu "Unsterblich wie die Nacht" von "Mina Hepsen"

12 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.4 von 5 Sterne bei 12 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von Sabine H. am 10.07.2010 ***** ausgezeichnet
Hachja! Das war mal ein schönes Buch. Der Tonfall der Autorin gefiel mir auf Anhieb, und so hat mich die Geschichte schnell gefesselt. Die Geschichte: London, 1871. Die Geschwister Bellanow haben nur noch einander. Die Eltern sind früh verstorben, übrig ist nur noch eine Tante, die über Anstand und Moral der beiden wacht. Um Angelica macht sie sich besondere Sorgen - die ist zwar ein Blaustrumpf, aber ein sehr hübscher Blaustrumpf.Und was Tantchen nicht weiß: sie kann Gedanken lesen.
Das ist leider eine Fähigkeit (wie wir schon von Sookie Stackhouse wissen), die Männer nicht besonders charmant erscheinen läßt. Männer sind eben doch Schweine... Doch dann erfährt Angelica, daß ihr Erbe möglicherweise verloren ist, und um ihren herzkranken Bruder nicht zu gefährden, stürzt sie sich nun doch auf den Heiratsmarkt.
Wo sie auch prompt zwei ganz interessante Exemplare kennenlerntt: Lord Nicholas (feundlich, höflich, charmant, liebenswert) und Prinz Alexander Kourakin (düster, bedrohlich, anziehend - und gedankenlesend!). Der eine ist ein prima Heiratskandidat, der andere hat ein düsteres Geheimnis;-).

Ich wiederhole es gerne noch einmal: hachja! Die Geschichte ist eher simpel gestrickt; die Vampire sind mir zwar ein bißchen zu harmlos - noch nicht mal der Bad Guy, der ein bißchen für Action sorge soll, wirkt so richtig bedrohlich. Eigentlich ist das eher ein netter, teils sehr witziger Haufen. Aber die Geschichte läuft einfach ganz herrlich rund. Und das ist ne tolle Sache. Süß!

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Bewertung von Vanessa96 aus Karlsbad am 21.05.2010 ***** ausgezeichnet
Angelika zieht nach London. Eigentlich liebt sie ihr ruhiges Leben auf dem Land, doch ihr Bruder möchte sie in die Gesellschaft einführen. Angelika kann Gedanken hören, deshalb vertieft sie sich in Bücher und reiten, damit sie nciht immer alles hört. Ihre Tante möchte sie verheiraten, damit sie nciht unangesehen wird in der Gesellschaft. In einer Oper lernt sie Alexander kenne, der auch Gedanken hören kann. Er bringt ihr bei, wie sie es mildern kann. Unter unglücklichen Umständen kommt es dazu, dass Angelika heraus findet, dass Alexander und andere Vampire sind. Ein anderer Vampir treibt sich in der Stadt rum und bringt Menschen um. Angelika lebt eine Weile bei Alexander und verleibt sich in ihn. Unter gegebenen Umständen wird sie schwanger. Doch werden Angelika und Alexander jemals zusammen bleiben können, da er doch sehr viel länger lebt als sie? Aber doch könnte er siene letzten Tage mit ihr verbrinegn, denn auch Vampire sind nciht unsterblich...
Das Buch war sehr gut. Es spielt im 19. Jahrhundert. Es zeigt wieder eine Liebe, in der ein Vampir und ein Mädchen zusammen sein können, denn er ist nicht unsterblich.
Ich würde es auch weiter empfehlen, da für jeden etwas dabei ist. Für Fantasy, Liebes udn auch ein wenig Action-Fans. Einfach ein Bcuh für jeden.

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Bewertung von Vampirromanverschlingerin aus Offenbach am 26.10.2009 ***** ausgezeichnet
"Unsterblich wie die Nacht" ist eine wundervolle Vampirsaga spielend Ende des 19.Jahrhunderts.Der Leser,die Leserin tauchen in einen geschichtlichen Roman,der den Blick in ein anderes Zeitalter gewährt.
Damals ist es enorm wichtig gewesen, dass Frauen frühzeitig in den Bund der Ehe eintreten,Bälle waren hierfür ein (willkommener) Anlaß.Die weibliche Hauptfigur sträubt sich vor diesem Heirats-Zwang,nicht zu Letzt,da Sie die Gedanken Ihrer Mit-Menschen stetig hören kann.Die männliche Hauptfigur,der Vampir, tritt mit Ihr durch die Gedanken ins Gespräch und hilft Ihr,mit dieser Gabe um zu gehen.Romantisch, spannend, amüsant sowie die vermeintlichen Waffen gegen die Vampire enttarnend, liest sich die Erzählung rasend schnell.Ich konnte nicht anders,als Mina Hepsens Zeilen in einem Stück zu verschlingen.Lasst Euch selbst mit einer Kutsche zu einem Ball geleiten..einfach hinreissend!!

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Bewertung von Sabine H. aus Speichersdorf am 04.06.2009 ***** ausgezeichnet
Angelica Shelton Belamow hat sich schon oft gewünscht, wieder in ihrer russischen Heimat zu sein. Dort konnte sie sich , wann immer sie wollte in die Bibliothek ihres Vaters zurüchziehen und in die Welt der Bücher fliehen. Doch nun lebt sie mit ihrem Bruder in London, um in die Gesellschaft eingeführt zu werden, und einen passenden Ehemann zu finden. Dabei hasst Angelica nichts mehr als große Menschenansammlungen, da sie über eine Fähigkeit verfügt, die ihr solche Gelegenheiten zur Qual machen: Sie kann die Gedanken der Menschen hören. Allerdings hat sie nie gelernt, mir dieser ungewöhnlichen Gabe umzugehen. als sie eines abends schon kurz davor, ist nach Hause zu gehen, geschieht etwas Ungewöhnliches: Plötzlich scheint jemand anders in ihren Gedanken zu lesen. Kann es wiklich sein, dass sie endlich jemanden gefunden hat, der ihre Gabe teilt, ja vielleicht sogar ein Seelenverwandter ist? Doch der mysteriöse Alexander ist zu schnell verschwunden, um das herauszufinden.
Auch Alexander macht an diesem Abend eine ungewöhnliche Entdeckung. Eigentlich hatte er geglaubt, alle Vampire in London zu kennen. Doch die junge Angelica ist ihm völlig fremd. Bevor er ihre Bekanntschaft vertiefen kann, muss er allerdings große gefahr von den Vampiren in der Stadt abwenden. Denn es gibt einen unter ihnen, der so skrupellos sein Unwesen treibt, dass schon die erstenVampirjäger hellhörig werden. Alexander muss schnell handeln, und da bleibt keine Zeit für Gefühle. Doch die bezaubernde Angelica geht ihm nicht mehr aus dem Kopf......

Unsterblich wie die Nacht ist ein hstorischer , fesselnder Liebesroman . Ich konnte es gar nicht aus der Hand nehme so verschlungen hat mich das Buch, das ich an einemTag zuende las .Ein sehr wunderschöner geschriebener Roman, fesselnd, spannend und ich kann ihn nur empfehlen , mir hat er sehr gut gefallen und ich hoffe es gibt noch weitere ...

Wenn Vampire sich verlieben und zwei seelen sich finden, ist die Nacht unsterblich. Ich bin jetzt schon ein Fan von Mina Hepsen ich finde sie ist eine klasse Autorin. Dehalb vergebe ich 5 Sterne.

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Bewertung von Everett aus Barsinghausen am 24.05.2009 ***** weniger gut
Angelica ist eigentlich viel lieber für sich allein, da sie die Gedanken anderer Menschen hören kann. Doch nun ist sie gezwungen Bälle zu besuchen. Auf einer dieser Gesellschaften trifft sie auf Alexander, der in der Lage ist ebenfalls durch Gedanken zu kommunizieren. Alexander ist ein Vampir und er ist in London, da ein Abtrünniger versucht den ganzen Vampiren großen Ärger zu machen, und dass die Menschen wieder Vampire jagen, muss unbedingt verhindert werden. Doch trotz aller widrigen Umstände fühlen sich Angelica und Alexander zueinander hingezogen.
Ein weiterer Vampirroman, der vom Klappentext her eigentlich recht interessant erscheint. Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert und der Leser erfährt, dass diese Vampire ihre eigene, den Menschen angepasste Gesellschaft mit strengen Regeln haben und ihnen auch Tageslicht nichts aus macht.
Leider hat mich dieser Roman nicht so begeistert. Ich empfand die Geschichte als sehr nah an einfache Liebesromane orientiert und der männliche Hauptdarsteller ist eben ein Vampir. Blutsaugend war da niemand, es wurde aus Gläsern getrunken und wo das Blut nun her kam habe ich nicht raus gefunden. Ich empfand alle Personen als mittelmäßig, farblos und es baute sich für mich keine große Spannung auf. Das geht ja durchaus, auch wenn man ziemlich schnell weiß, wer am Ende das glückliche Liebespaar ist. Es ist viel Geplänkel drum herum, sonst würde die Geschichte wohl nicht über 300 Seiten gekommen sein. Sicherlich ist es eine Leistung so einen Roman zu schreiben, doch für mich hebt er sich aus der Masse nicht heraus.

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Bewertung von Franziska am 23.05.2009 ***** ausgezeichnet
Ich finde das Buch kann gut mit dem Bis(s) Büchern von Stephenie Meyer mithalten!

Ich habe das Buch innerhalb eines Tages durchgehabt!
(was bei mir sehr selten ist )

Ich kann es NUR empfehlen, es fesselt einen vom Anfang bis zum Schluss,man kann einfach nicht mehr aufhöhren zu lesen.
Und man wird garantiert nicht enttäuscht

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Bewertung von Pharo72 aus Zittau am 03.05.2009 ***** sehr gut
Die russische Prinzessin Angelica Belanow würde am liebsten ihr Leben damit verbringen am Klavier zu sitzen und in Büchern zu versinken. Sie liebt die Einsamkeit, denn durch ihre ungewöhnliche Gabe, die Gedanken anderer zu lesen, treiben Menschenansammlungen sie schier in den Wahnsinn. Als sie vor dem finanziellen Bankrott steht, den sie vor ihrem kränkelnden, aber über alles geliebten Bruder verheimlichen will, bleibt ihr nur eine erfolgreiche Heirat als Ausweg, weswegen sie sich ins Londoner Ballgetümmel stürzt. Dort stößt sie eines Tages auf Alexander Kourakin und trifft in ihm den ersten Menschen, der so wie sie zu sein scheint. Er macht ihr ein wundervolles Geschenk. Doch gleichzeitig scheint er ein großes Geheimnis zu haben.

Dieser Debütroman von Mina Hespen spielt als wohltuende Abwechslung zu den momentan den Markt überschwemmenden paranormalen Romanen im London von 1871. Das damit einhergehende Setting ist bildhaft beschrieben. Ich hätte mir etwas mehr Hintergrundwissen über die Vampire gewünscht, denn die Autorin wartet mit einigen Neuerungen des Mythos auf. Im Großen und Ganzen unterscheidet sich der Roman bis auf den paranormalen Aspekt kaum von anderen historischen Liebesromanen, die in dieser Zeit spielen.

Jedoch wird besonders auch durch die Jagd auf den abtrünnigen Vampir sowie einen Vampirjäger die Spannung konstant aufrecht erhalten bis zum unerwarteten Finale. Zwischen Angelica und Alexander knistert es gewaltig, wobei sie natürlich viel eher begreift, was ihre Gefühle ihm gegenüber bedeuten.

Insgesamt ein flüssig zu lesender Liebesroman, mit dem man sich einfach wohlfühlt und der am ehesten Fans des historischen Liebesromans ansprechen sollte, die eine besondere Note suchen.

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Bewertung von Kristina König aus Herford am 09.03.2009 ***** weniger gut
Gemessen daran, dass dieser Roman das Debüt von Mina Hepsen ist, ist er nicht schlecht. Doch er prägt sich auch nicht ein. Die Geschichte an sich ist simpel und ebenso einfach erzählt - und leider nicht ganz logisch. So frage ich mich zum Beispiel, woher man wissen will, wie das Mal, das die Auserwählten zeichnet, aussieht, wenn es nie zuvor einen Auserwählten gab? Doch das nur am Rande. Die Geschichte plätschert so vor sich hin, ohne an Fahrt aufzunehmen oder steigende Spannung aufzubauen. Mit Ausnahme von Angelica bleiben die Figuren blass und konturlos, und ihre Tante macht gegen Ende eine Wandlung durch, die wohl erschreckend wirken soll, jedoch einen überaus konstruierten Eindruck macht und das zu schnelle, letztendlich lieblose Abspulen des Endes noch forciert. Angelica ist sympathisch und greifbar durch ihre Liebe zu Büchern und ihre Sorge um ihren Bruder. Ihre Gedanken werden ausführlich geschildert, weniger ihre Gefühle, und dadurch wie durch ihre literarischen Zitate - die die Handlung mehr beleben als ihre Person an sich - wirkt sie sehr "kopflastig". Die Sprache ist gehoben, jedoch nicht schön, sondern trotz der geschraubten Ausdrucksweise eher alltäglich. Fazit: Ein Roman zum Entspannen für Zwischendurch, der sich leicht und schnell liest, jedoch weder sprachlich noch erzählerisch anspruchsvoll.

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Bewertung von Lisa aus Hetzdorf am 07.02.2009 ***** ausgezeichnet
Unsterblich wie die Nacht ist ein faszinierender und fesselnder Roman!
Der Schreibstil lässt einen einfach nicht das Buch zur Seite legen. Die Geschichte ist lebendig und romantisch und auf ihre eigene Art und Weise kann sich der ein oder andere möglicherweise mit Angelica identifizieren.
Mir zumindest, erging es so.
Für jeden der einen wunderschön geschrieben Roman lesen möchte, kann ich dieses Buch nur empfehlen.

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Bewertung von Jongeling aus Saterland am 15.01.2009 ***** ausgezeichnet
einfach nur wunderschön. man sollte es unbedingt lesen, wenn man liebesgeschichten liebt!

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