Unheil - Hohlbein, Wolfgang

Unheil

Wolfgang Hohlbein 

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Unheil

Mitten unter uns lauert eine tödliche Bedrohung: der Vampir. Er foltert seine Opfer und saugt ihnen das Blut aus. Als ihm die Ermittlerin Conny in einer finsteren Gothic-Disco auf die Spur kommt, gerät sie in einen Albtraum: Immer wieder erscheint ihr ein Phantom mit offenbar übernatürlichen Kräften. Unheimliche Geschöpfe eröffnen die Jagd auf sie. Conny wird in eine tödliche Intrige verstrickt. Und diejenigen, die sie immer für ihre engsten Verbündeten gehalten hat, entpuppen sich als undurchsichtige Gegner ...


Produktinformation

  • Verlag: Piper
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 637 S.
  • Seitenzahl: 637
  • Piper Taschenbuch Bd.6350
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 120mm x 36mm
  • Gewicht: 516g
  • ISBN-13: 9783492263504
  • ISBN-10: 349226350X
  • Best.Nr.: 26250658
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 05.02.2010

Gewalt in der Gothic-Szene
Wolfgang Hohlbein: Unheil. Piper Verlag, München 2010. 637 Seiten, 7,95 Euro.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie es Wolfgang Hohlbein, dem deutschen Großmeister der Fantasy gelingt, aktuelle Trends der literarischen Unterhaltung in neuen Plots mit überraschenden Wendungen zu erzählen. Und das mit einer unaufhaltsamen Produktivität. Seine bewährten literarischen Mittel sind detailgenaue Szenenbeschreibungen und der geschickte Aufbau eines Spannungsbogens, der aus überraschenden Handlungs- und Motivsprünge lebt. In dem Thriller „Unheil” bleibt es bis zum Schluss mysteriös, ob es sich um eine Vampirgeschichte oder die Halluzinationen und Angstträume einer Kommissarin handelt, die eine Reihe von scheußlichen Morden in der Gothic-Szene aufklären will. Es gibt blutige Verfolgungsjagden, einen schwierigen Chef und einen sehr anziehenden Kollegen, die für zusätzliche Spannung sorgen.
Roswitha Budeus-Budde
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung exklusiv über www.sz-content.de

"Ein virtuoses Spiel zwischen Möglichem und Phantastischem, realen Mordermittlungen und mysteriösen Manipulationen, machen diesen fantastischen Krimi zu einem der besten Bücher, die Wolfgang Hohlbein in letzter Zeit veröffentlicht hat.", Wiener Journal (A), 27.06.2014

»Ein virtuoses Spiel zwischen Möglichem und Phantastischem, realen Mordermittlungen und mysteriösen Manipulationen, machen diesen fantastischen Krimi zu einem der besten Bücher, die Wolfgang Hohlbein in letzter Zeit veröffentlicht hat.«, Wiener Journal (A), 27.06.2014»Es ist immer wieder erstaunlich, wie es Wolfgang Hohlbein, dem deutschen Großmeister der Fantasy gelingt, aktuelle Trends der literarischen Unterhaltung in neuen Plots mit überraschenden Wendungen zu erzählen. (…) Seine bewährten Mittel sind detailgenaue Szenenbeschreibungen und der geschickte Aufbau eines Spannungsbogens, der aus überraschenden Handlungs- und Motivsprüngen lebt.«, Süddeutsche Zeitung, 05.02.2010
Wolfgang Hohlbein, geb. 1953 in Weimar geboren, ist der meistgelesene und erfolgreichste deutschsprachige Fantasy-Autor. Seine Bücher decken die ganze Palette der Unterhaltungsliteratur ab von Kinder- und Jugendbüchern über Romane und Drehbücher zu Filmen, von Fantasy über Sciencefiction bis hin zum Horror. Der Durchbruch gelang ihm 1982 mit dem Jugendbuch 'Märchenmond', für das er mit dem Fantastik-Preis der Stadt Wetzlar ausgezeichnet wurde. 1993 schaffte er mit seinem phantastischen Thriller 'Das Druidentor' im Hardcover für Erwachsene den Sprung auf die Spiegel-Bestsellerliste. Die Auflagen seiner Bücher gehen in die Millionen und immer noch wird seine Fangemeinde Tag für Tag größer. Der passionierte Motorradfahrer und Zinnfigurensammler lebt zusammen mit seiner Frau und Co-Autorin Heike, seinen Kindern und zahlreichen Hunden und Katzen am Niederrhein.
1

Ohne den Leichenwagen mit dem Sarg auf dem Dach hätte sie den Laden vermutlich nicht einmal gefunden. Ihr sündhaft teures GPS-System hatte ihr den Stinkefinger gezeigt und sie gleich dreimal an der entscheidenden Abzweigung vorbeigelotst, um sie fünfzig Meter weiter mit einer enervierend freundlichen Stimme zum Wenden aufzufordern, und wäre sie dem (eigentlich unübersehbaren) Hinweisschild gefolgt, dann hätte der betagte Toyota jetzt wahrscheinlich bis zu den Achsen im Schlamm gesteckt, wenn sie sich nicht gleich auf dem Dach liegend und fünf Meter tiefer auf den Bahngleisen wiedergefunden hätte. Conny fragte sich nicht zum ersten Mal - und nicht zum ersten Mal vergeblich - warum die Betreiber des Trash sich eigentlich solche Mühe machten, ihr Etablissement zu verstecken.

Sie fragte sich auch nicht zum ersten Mal, was das Trash eigentlich war.

Natürlich wusste sie es. Sie war nicht ganz so blauäugig, wie manche ihrer sogenannten Kollegen es gerne darstellten, und hatte ein paar Erkundigungen eingezogen und im Internet recherchiert: ein ehemaliges Fabrikgelände, das nun eine Mischung aus Diskothek und Veranstaltungsort beherbergte und sich in den letzten Jahren zu einem Insider-Tipp der Gothic-Szene entwickelt hatte.

Aber sie überlegte trotzdem - und das nicht unbedingt mit einem guten Gefühl -, was sie hinter den Türen des großen, unscheinbaren Gebäudes vor ihr erwarten mochte, das einst wummernde Maschinen beherbergt hatte. Eine Diskothek, gut. Eine Gothic-Diskothek, das war vielleicht schon weniger gut - nicht, dass sie prinzipiell etwas gegen die Gothic-Szene oder ihre Anhänger gehabt hätte, doch sie hatte das entsprechende Alter nun wirklich hinter sich, und auch die Musik traf nicht mehr unbedingt ihren Geschmack - und das Publikum, das heute dort verkehrte ... nun ja.

Conny schnippte den Stummel ihrer Zigarette aus dem Fenster, ohne auch nur einen Anflug schlechten Gewissens dabei zu verspüren, zündete sich praktisch noch in der gleichen Bewegung eine weitere West an und ließ ihren Blick zum wiederholten Male über den nur zur Hälfte belegten, schlammigen Parkplatz schweifen. Für die meisten wäre dieser Parkplatz nichts anderes gewesen als eben ein Parkplatz, aber ihr kundiger Blick verriet ihr auch noch eine Menge mehr. Der offenbar mit einer Rolle lackierte ehemalige Leichenwagen mit dem Pappsarg auf dem Dach, dem sie es letztendlich verdankte, das Trash überhaupt gefunden zu haben (sie war ihm kurzerhand gefolgt), war sicher nicht typisch für das, was sie sah; ein Unikum eben. Immerhin stimmte die Richtung.

Kaum einer der Wagen, die sie sah, schien vor weniger als sieben oder acht Jahren gebaut worden zu sein. Es gab ein paar Ausnahmen: Nicht einmal weit entfernt parkte ein silbernes BMW-Cabriolet, und direkt am Anfang des Parkplatzes, weit genug von den anderen Wagen entfernt, um nicht ganz aus Versehen mit dem Schlamm bespritzt zu werden, in dem ihr eigener klappriger Celica allmählich zu versinken schien, ein offensichtlich nagelneuer Hummer. Die meisten Wagen hier waren alt, nicht besonders gut gepflegt, und vor allem billig. Conny hatte nichts gegen billige Autos (sie fuhr selbst eines), aber es war eben eine ganz besondere Art von billig. Sie sah nur sehr wenige Fahrzeuge, deren Zustand ihre Besitzer als Autofreaks outete; um nicht zu sagen, so gut wie gar keines. Das, was sie hier sah, waren schlichte Beförderungsmittel.

Was ihr im Prinzip allerdings eher sympathisch war.

Sie kam zu dem Schluss, nun wirklich lange genug auf ihrem selbst ernannten Beobachtungsposten ausgeharrt zu haben, stieg aus und steuerte mit energischen Schritten den im Vergleich zur Größe des Gebäudes eher winzigen Eingang an, vor dem ein knappes Dutzend typischer Gothic-Fans (schwarz auf schwarz, und das Ganze geschickt zur Geltung gebracht mit ein paar schwarzen Accessoires) herumlungerte und rauchte. Die überraschten Blicke und hochgezogenen Augenbrauen tapfer ignorierend, versuchte Conny irgendwie an ihnen vorbeizukommen und dabei zumindest noch ein Mindestmaß an Würde zu wahren; ein Vorhaben, das aber von ihren hochhackigen Pumps gründlich torpediert wurde, auf denen sie beständig im Schlamm zu versinken drohte. Welcher Teufel hatte sie eigentlich geritten, in diesem Aufzug hierherzukommen?

Conny formulierte ihre eigene Frage in Gedanken um, als sie die Raucherfraktion passiert hatte und den ungefähr drei Meter großen Muskelprotz ansteuerte, der mit verschränkten Armen vor der Tür stand und darauf wartete, dass jedermann seine entblößten Ober- und Unterarmmuskeln bewunderte. Welcher Teufel hatte sie eigentlich geritten, überhaupt hierherzukommen?

Ihre wildesten Befürchtungen schienen sich zu bestätigen, als sie dem missbilligenden Stirnrunzeln des Fleischbergs begegnete. Sie war weder passend für diesen Anlass gekleidet, noch hatte sie das passende Alter...aber gut, wenn er ihr krummkam, hatte sie immerhin den passenden Dienstausweis, der ihn aus dem Weg scheuchen würde.

Hoffentlich.

Dann wurde ihr klar, dass sein grimmiger Blick weder ihrem bordeauxroten Kostüm noch den zwanzig Jahren zu viel galt, die sie auf dem Buckel trug, sondern der brennenden Zigarette in ihrer Hand. Sie nahm noch einen abschließenden tiefen Zug, schnippte den Rest in hohem Bogen davon und wurde mit einem zufriedenen Grinsen und einem mittleren Erdbeben belohnt, als sich der Koloss zur Seite schob und den Weg freigab.

Allerdings entblödete er sich nicht, ihr die Tür aufzuhalten; auf eine Art, die sie das Wort Muttchen beinahe hören ließ.

Sie wusste selbst nicht genau, was sie erwartet hatte - dröhnende Musik, vibrierende Fußböden, verräucherte Luft und blitzendes Laserlicht - aber sie gelangte zunächst lediglich in einen schmalen Gang, der von einem schweren Vorhang begrenzt wurde. Zur Linken gab es etwas, das sie an einen vergitterten Bankschalter aus dem vorvorletzten Jahrhundert erinnerte. Eine misstrauisch dreinschauende junge Frau reichte ihr eine kleine Pappkarte, mit der sie nicht wirklich etwas anzufangen wusste, und forderte sie mit einer so ruppigen Kopfbewegung zum Weitergehen auf, dass sie ganz instinktiv gehorchte.

Hinter dem Vorhang wurde die Musik lauter - Rammstein, Oomph!, irgendetwas in dieser Richtung -, wenn auch nicht annähernd so laut, wie sie befürchtet hatte. Trotzdem - und obwohl sie ein paar Fotos gesehen hatte und eigentlich wissen sollte, was sie erwartete - blieb sie einen Moment stehen und sah sich staunend um. Der Raum war riesig und konnte allein aufgrund seiner Größe und der hohen Decke seine ursprüngliche Bestimmung nicht leugnen, brodelte aber jetzt vor Leben, wie es in seiner Zeit als Maschinenhalle vermutlich niemals der Fall gewesen war. Conny versuchte erst gar nicht zu schätzen, wie viele Gäste sich augenblicklich hier drinnen aufhalten mochten. Vielleicht hundert, vielleicht auch drei- oder vierhundert, oder noch mehr. Jeder Versuch, sie zu zählen, wäre von vornherein zum Scheitern verurteilt gewesen. Die vorherrschende Farbe war Schwarz (was sich nicht nur auf die Kleidung der Gäste beschränkte), und es gab nur einige wenige Ausnahmen: hier und da ein weißes Hemd oder ein totenbleich geschminktes Gesicht, ein Tupfer von Rot oder Violett, aber im Grunde war alles schwarz. Selbst das Licht.

Zumindest das kam ihr allerdings zugute, als sie die lang gestreckte Theke auf der anderen Seite des Raumes ansteuerte. Das im Rhythmus der Musik flackernde Schwarzlicht löschte die unpassende Farbe ihres Kostüms aus und ließ es weit dunkler als zuvor erscheinen...was natürlich nichts daran änderte, dass sie die erstaunten und zum Teil abfälligen Blicke fast körperlich spüren konnte, die ihr auf dem Weg quer über die nur spärlich frequentierte Tanzfläche folgten. Sie gehörte nicht hierher, das spürte sie deutlich.

Aber war sie etwa freiwillig hier?

Genau genommen ja, gestand sie sich widerwillig ein. Ganz genau genommen war sie sogar hier, obwohl ihr sehr deutlich gesagt worden war, dass sie nicht hierherkommen sollte...

Sie verscheuchte den Gedanken, drängelte sich zur Theke durch und bestellte eine Cola, wozu sie sich anstrengen musste, um die Musik zu überbrüllen, die auf dieser Seite der Halle sonderbarerweise viel lauter zu sein schien. Als sie in ihrer Handtasche nach Kleingeld kramte, schüttelte die Bedienung heftig den Kopf und begann noch heftiger zu gestikulieren. Conny sah sie verständnislos an.

"Sie müssen ihre Karte abgeben", sagte eine Stimme hinter ihr.

Conny drehte sich um und blickte mindestens genauso verständnislos in ein Gesicht, das (allerhöchstens) halb so alt war wie ihr eigenes, aber so bleich, als wäre sein Besitzer seit mindestens der doppelten Anzahl von Jahren tot. "Wie?"

Der Junge (sie nahm zumindest an, dass es einer war) begann ebenfalls heftig zu gestikulieren. Er musste schreien, um die Musik zu übertönen, was ihn noch deutlich jünger erschienen ließ, als er vermutlich war.

"Ihre Karte! Haben Sie keine bekommen, am Eingang?" Als Conny ihn nur weiter verwirrt ansah, zog er seine eigene bedruckte Pappe aus der Hemdtasche und hielt sie der Bedienung hin. Sie stempelte sie mit einer verärgert wirkenden Geste ab, und endlich durfte Conny auch ihre mit einer Unmenge von Eis verpanschte Cola an sich nehmen, während der Junge seine Karte wieder verschwinden ließ.

"Man zahlt hier, wenn man rausgeht!", erklärte er, immer noch beinahe schreiend. "Bist du das erste Mal hier?"

Conny nickte zwar ganz automatisch, aber sie konnte nur hoffen, dass ihre Gesichtszüge nicht allzu sehr entgleisten. Hoffentlich war dieses Bübchen nicht der, der sie herbestellt hatte. Wenn doch, dann... nun ja, dann hätte sie wenigstens das Gelächter des gesamten Kommissariats auf ihrer Seite.

"Setzen wir uns?", brüllte Junior. "Im Nebenraum ist es ein bisschen leiser. Da können wir reden!"

Reden?, dachte Conny verwirrt. Mit dir? Worüber wohl? Aber sie nickte nur und bedeutete ihm mit einer entsprechenden Kopfbewegung, vorauszugehen.

Im Nebenraum war es tatsächlich leiser, allerdings nicht viel, doch dafür herrschte ein Gedränge, bei dessen bloßem Anblick sie Atemnot bekam. Vielleicht zwei oder drei Dutzend Zuschauer hatten sich um eine kleine Bühne versammelt, auf der irgendetwas dargeboten wurde, das mit mittelalterlichen Kostümen und Schwertern zu tun hatte und ziemlich unästhetisch aussah. Sie sah einen Moment hin, deutete dann ein Kopfschütteln an und kehrte in den großen Raum zurück. Ihr jugendlicher Charmeur wirkte ein bisschen enttäuscht, wie ein Kind, das sein neues Spielzeug vorführt und nicht den erhofften Applaus bekommen hat, aber natürlich gab er nicht auf, sondern stellte sich im Gegenteil auf die Zehenspitzen und deutete dann zum anderen Ende des Raumes. Vielleicht hatte er einen freien Platz entdeckt. Conny folgte ihm, auch wenn sie inzwischen ziemlich sicher war, dass die E-Mail nicht von ihm stammte.

Tatsächlich gelangten sie nicht nur zu einem freien Platz, sondern gleich an einen komplett freien Tisch. Die Diskothek war zwar gut besucht, aber der Großteil der Gäste hielt sich auf der anderen Seite der ehemaligen Maschinenhalle auf, wo die Musik lauter war, oder folgte der Schwerter-Pantomime im angrenzenden Raum. Auf einer kleinen Empore, nicht einmal weit entfernt, saß ein langhaariger Bursche vor einem kleinen Pult und las aus einem (natürlich schwarz) eingeschlagenen Buch vor, wobei er allerdings alle Mühe zu haben schien, die dröhnende Musik zu überbrüllen. Hätte man dem armen Kerl ein Mikrofon gegeben, wäre es vielleicht einfacher gewesen.

"Zum ersten Mal hier?", schrie ihr weißgesichtiger Begleiter. Er hatte seine Lautstärke noch dem Lärmpegel auf der anderen Seite der Tanzfläche angepasst und wirkte selbst fast ein bisschen erschrocken. Als er weitersprach, senkte er die Stimme ein wenig. "Ich meine: Gefällt es dir?"

"Schon", antwortete Conny und nippte an ihrer Cola. Sie war hoffnungslos verwässert und so kalt, dass sie an den Zähnen schmerzte. "Es ist...interessant."

Das schien nicht unbedingt die Antwort zu sein, die er hatte hören wollen. Er machte auch keinen Hehl aus seiner Enttäuschung, aber was hatte er erwartet?, dachte sie spöttisch. Dass sie sich mit ihren fast zweiundvierzig Jahren die Kleider vom Leib riss, sich das Gesicht weiß anmalte und ein Stachelhalsband anzog?

Selbstverständlich ließ er sich auch nicht davon entmutigen. Nachdem sie sein Gesicht unter all der weißen Schminke etwas genauer studiert hatte, korrigierte sie ihre Schätzung noch einmal ein gutes Stück nach oben. Sie war mindestens fünfundzwanzig Jahre älter als er. Sie hätte seine Mutter sein können. Aber er schien wild entschlossen, sie im Sturm zu erobern.

"Was ist das hier?", fragte sie. "Ich meine: Ist hier immer so viel los?"

"Besuchermäßig ja", antwortete er. "Wenn du die Vorführungen meinst, nein. Heute ist das Jahrestreffen."

"Der Vampire?", fragte sie amüsiert.

"Nein. Der Gothic-Szene." Er war nicht beleidigt, sondern lachte. "Ein paar Mittelalter-Fans sind auch dabei, und der eine oder andere Punk. Aber die meisten gehören zu uns. Ich bin Tom. Und du?"

Beinahe hätte sie sich als Conny vorgestellt, nannte dann jedoch ihren richtigen Namen. "Cornelia", um die Distanz zwischen ihnen nicht noch schmaler werden zu lassen.

"Conny also", stellte er fest. So viel dazu. "Darf ich dir eine Frage stellen?"

"Ich dachte, das tust du schon die ganze Zeit."

Tom ignorierte ihre Antwort. "Warum bist du hier? Ich meine, nur aus Neugier? Wenn dich das hier wirklich interessiert, könnte ich dich ein bisschen rumführen. Dir alles zeigen, deine Fragen beantworten und so."

Verlockend wäre gewesen: Ich suche meine minderjährige Tochter, die sich gegen meinen Willen in diesem Schuppen rumtreibt, mit Typen wie dir abhängt, raucht und Alkohol trinkt. Aber so groß die Versuchung auch war, sie gab ihr nicht nach, sondern deutete nur ein Schulterzucken an und blieb - beinahe - bei der Wahrheit. "Ich bin hier verabredet."

"Dein Freund oder Mann?" Keine Spur von Enttäuschung.

"Nein. Ich weiß nicht, mit wem." Jetzt wurde sein Blick ratlos, und Conny fügte mit einer Geste in die Runde hinzu: "Ich habe nur eine Nachricht bekommen, dass wir uns hier treffen wollen."

"So eine Art Blind Date." Tom grinste. "Lass mich raten: Als Erkennungszeichen habt ihr ausgemacht, dass er was Schwarzes anzieht."

"Ja, so ungefähr", seufzte Conny, musste aber zugleich und fast gegen ihren Willen lächeln. Sie hoffte, dass der Junge nicht tatsächlich recht hatte. Mittlerweile hoffte sie sogar, dass sich das Ganze nicht als übler Scherz eines ihrer netten Kollegen herausstellte, der jetzt in irgendeiner dunklen Ecke stand und sich vor Lachen krümmte, während er die Oma beobachtete, die zwischen all diesen schwarz angemalten Kids mehr als nur deplatziert wirkte. Und sie am besten auch gleich filmte, damit es sich morgen im Aufenthaltsraum auch alle ansehen konnten.

Aber das wäre vermutlich doch zu aufwendig gewesen. Ihre Kollegen kannten einfachere Methoden, sie lächerlich zu machen.

Eine Bewegung am Eingang erregte ihre Aufmerksamkeit. Über den Köpfen der schwarzhaarigen Menge erschien der Sarg, der bisher draußen auf dem Leichenwagen gelegen hatte. Er wurde von zwei kräftigen Burschen getragen und von einem stämmigen Mann mit Vollbart und schulterlangem Haar begleitet, der ein Schwert an der einen Seite seines Gürtels und einen zugespitzten Holzpflock und einen Hammer an der anderen trug. Hammer und Pflock waren vermutlich in Ordnung, doch sie fragte sich, was das Waffengesetz zu dem Schwert sagen mochte, noch dazu in einer Diskothek voller Jugendlicher, von denen die eine Hälfte inzwischen vermutlich betrunken und die andere high war.

"Keine Sorge, das gehört zur Show", sagte Tom. "Ich hab die Nummer schon mal gesehen. Sie ist echt cool."

"Du meinst, in dem Sarg ist gar kein richtiger Vampir?", fragte Conny mit gespielter Überraschung. "Jetzt bin ich aber enttäuscht."

Tom lachte, doch als er etwas sagen wollte, trat eine große, sehr schlanke Gestalt an ihren Tisch und sah sie an. Conny hätte ihr unter normalen Umständen wahrscheinlich gar keine Beachtung geschenkt. Der Mann war außergewöhnlich groß und trug ein schwarzes Cape, ein altmodisches Rüschenhemd mit einem noch altmodischeren Binder; dazu ein albernes Gehstöckchen mit einem Griff in Form eines Drachenkopfes, und sein Haar war kurz geschnitten und selbstverständlich ebenso schwarz sie sein Gesicht bleich. Kurz: Er unterschied sich nicht wirklich von mindestens neunzig Prozent der Anwesenden; sah man vielleicht von seinem Alter ab, das - wenigstens auf den zweiten Blick - mehr in ihre Richtung tendierte als dem hier vorherrschenden Durchschnitt. Und doch war irgendetwas an ihm, das ihn...anders machte. Conny sah irritiert auf und begegnete dem Blick zweier dunkler, sehr durchdringender Augen, die den Eindruck erweckten, dass ihnen nichts entging. Irgendetwas... Sonderbares schien den Mann zu umgeben, das nicht zu beschreiben, aber sehr unangenehm war.

Vielleicht war es auch die simple Tatsache, dass sie auf jemanden wartete.

Und zwar auf ihn, wie seine nächsten Worte bewiesen. "Sie sind also gekommen."

Tom setzte dazu an, etwas zu sagen, doch der Schwarzhaarige brachte ihn mit einem einzigen eisigen Blick aus seinen sonderbaren Augen nicht nur zum Verstummen, sondern auch dazu, hastig aufzuspringen und davonzueilen. Conny sah ihm nach, bis er in der zum Takt des zuckenden Schwarzlichtes wogenden Menge verschwunden war, aber sie spürte den Blick der seltsamen Augen die ganze Zeit weiter auf sich ruhen; wie die Berührung einer warmen und unangenehm trockenen Hand.

"Wer war das?", fragte der Fremde. Auch seine Stimme war... seltsam, fand Conny. Ein warmer, sehr weicher Bariton, der etwas Einschmeichelndes hatte und zugleich so kalt und schneidend wie scharf geschliffener Stahl klang.

"Nur ein Verehrer." Conny blinzelte, als sie sich wieder umdrehte und zu ihm aufsehen wollte. Er hatte sich gesetzt, auf denselben Stuhl, auf dem Tom bisher gesessen hatte. Sie hatte es weder gehört noch gespürt; als hätte er sich nicht nur lautlos, sondern überhaupt nicht bewegt.

Conny rief sich in Gedanken scharf zur Ordnung. Dieser Mann war zweifellos seltsam, aber das war auch schon alles. "Haben Sie mich herbestellt?", fragte sie, wobei sie zugleich gegen das vollkommen absurde Gefühl ankämpfen musste, dass das gar nicht sein konnte. Die Nachricht hatte sie als E-Mail erreicht, und alles in ihr sträubte sich einfach gegen die Vorstellung, dass er der Absender sein sollte. Nicht wegen ihres Inhalts oder dieses seltsamen Treffpunktes. So etwas wie eine E-Mail...passte einfach nicht zu ihm.

Als hätte er ihre Gedanken gelesen, lächelte er plötzlich auf eine nicht nur beunruhigend wissende, sondern auch beinahe spöttische Art und beließ es bei einem angedeuteten Nicken als Antwort. Conny überlegte, ob er das mit Absicht tat und nur aus dem einzigen Grund, um sie zu verunsichern. Wenn ja, hatte er Erfolg.

"Warum?"

"Um mich mit Ihnen zu treffen. Und Sie wollten es doch offensichtlich auch, sonst wären Sie nicht hier." Er beugte sich leicht vor, wobei er sich mit beiden Händen auf den Knauf seines albernen Spazierstocks stützte. Conny fiel auf, dass er sehr schlanke, fast filigrane Finger hatte, die trotzdem den Eindruck großer Kraft vermittelten; fast wie man sie bei einem Pianisten erwarten mochte, oder einem Chirurgen. Das fast resultierte aus der Tatsache, dass seine Fingernägel zwar gepflegt, aber außergewöhnlich lang und spitz zugefeilt waren. Außerdem waren sie schwarz lackiert.

"Vielleicht war ich nur neugierig", antwortete sie.

"Neugierig?"

"Auf jemanden, der sich so viel Mühe macht, nur um mir eine kryptische Nachricht zukommen zu lassen, in der eigentlich nichts steht."

Das war keineswegs übertrieben. Nicht einmal den Spezialisten aus der Cyberspace-Abteilung war es gelungen, den Absender der E-Mail zu ermitteln, und die Jungs waren gut; was bedeutete, dass er mindestens ebenso gut war, wenn nicht besser.

"Ganz so sinnentleert kann sie nicht gewesen sein, sonst wären Sie nicht hier, oder?"

Conny unterdrückte das Gefühl von Hilflosigkeit und Wut, das diese Antwort in ihr hervorrief. Natürlich war nichts sinnentleert, was mit Lea zu tun hatte. Sie konnte den Anblick des halb nackten toten Mädchens nicht vergessen, das jemand wie ein Stück Abfall entsorgt und in einen Altpapiercontainer am Straßenrand geworfen hatte, nicht annähernd so schlimm zugerichtet wie manche andere, die sie zuvor gesehen hatte, aber mit einem Ausdruck so abgrundtiefer Furcht in den erloschenen Augen, dass sie diesen Anblick nie wieder wirklich vergessen könnte. Erst sehr viel später in dieser Nacht, nachdem man auch die Kleider und die Handtasche des Mädchens im gleichen Altpapiercontainer gefunden hatte und sie den Namen auf dem Personalausweis las, hatte sie überhaupt begriffen, wer das tote Mädchen war.

Lea. Die Tochter ihrer besten Freundin.

"Was wollen Sie?", fragte sie mit rauer Stimme.

"Sie kennenlernen." Er hob besänftigend die Hand, als sie auffahren wollte. "Und Ihnen meine Hilfe anbieten."


Kundenbewertungen zu "Unheil" von "Wolfgang Hohlbein"

14 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.9 von 5 Sterne bei 14 Bewertungen   sehr gut)
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Bewertung von Britta aus Undenheim am 11.03.2011   ausgezeichnet
Das ist das spannendste Buch von Hohlbein, das ich bislang gelesen habe und das waren schon so einige. Obwohl ich eigentlich gar keine Zeit habe, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Die Geschichte beginnt als ganz normaler Krimi mit viel Ironie über die schwarze Szene und Menschen über 40. Da ich in dieser Alterskategorie angekommen bin und immer noch tief in meiner Seele schwarze Züge finde, musste ich viel über mich selbst und meine Freunde schmunzeln. Langsam kippt das Buch zu einem Thriller mit mystischen Einschlägen. Zur Selbstreflexion bleibt jetzt keine Zeit mehr und in den Szenen will zumindest ich auch gar nicht anwesend sein. Bis zu den letzten Seiten kann man den Plott der Geschichte nur erahnen und wird in rasanter Fahrt von einem Ereignis zum nächsten geführt.
Ich sage nur: "Sie könnten mitten unter uns sein".

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Bewertung von ilo aus Fürth am 26.08.2010   weniger gut
Das war das erste Hörbuch, dass ich mir kaufte und ich muss sagen, gut das ich mir nicht das Buch gekauft habe. Das Hörbuch war das Geld leider nicht wert und dieGeschichte ziemlich langweilig und kein bisschen spannend.

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Bewertung von radfahrer aus BTF am 16.08.2010   sehr gut
Sehr interessant und packend bis zum Schluss. Kann ich nur empfehlen

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Bewertung von Pablo aus Marburg am 14.08.2010   weniger gut
Dies war das erste Werk, welches ich von Hohlbein gelesen habe, und womöglich wird es auch das Einizge bleiben, da mich dieses Buch nicht überzeugen konnte. vieles ist vorherzusehen und die Geschehnisse werden viel zu lang umschrieben, sobald man denkt, die Szene ist abgespielt, geht sie nochmal weiter.Mir gefielen auch nicht die häufigen Wiederkolungen des Geschehens im Buch. Alles in allem kann ich dieses Buch nicht empfehlen.

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Bewertung von Die Leserin aus Sachsen-Anhalt am 11.08.2010   weniger gut
Die Geschichte ist ansich interessant. Allerdings sind viele Sachen vorhersehbar. Obendrein reiz Hohlbein nahezu jede Szene bis zum Maximum aus. Vieles wiederholt sich und dadurch fühlen sich manche Passagen endlos an. Hohlbein hat schon deutlich bessere Bücher verfasst.

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Bewertung von Lory am 10.02.2010   ausgezeichnet
Super tolles Buch von Hohlbein!! Zu empfehlen, aber am besten nicht abends im Bett, hat einen ziemlichen Grußelfaktor ;)

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Bewertung von IreWo aus Bonn am 31.07.2009   gut
Ich habe schon verschiedene Bücher von W. Hohlbein gelesen und muss leider sagen, daß dies meiner Meinung nach nicht sein bester war. Teilweise zu verworren und irgendwie zusammenhangslos. Außerdem an diversen Passagen zu langatmig. Der Schluß war sehr enttäuschend und auch nicht wirklich überraschend. Schade, denn die Grundgeschichte ist wirklich gut. Zum Glück war dies nicht mein erstes Buch von ihm, denn somit weiß ich, daß er es besser kann.

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 25.07.2009   sehr gut
Beschreibung:
Mitten unter uns lauert eine tödliche Bedrohung: der Vampir. Der erbarmungslose Killer foltert seine Opfer und saugt ihnen das Blut aus. Als ihm die Ermittlerin Conny in einer finsteren Gothic-Disco auf die Spur kommt, gerät sie in einen Albtraum: Immer wieder erscheint ihr ein Phantom mit offenbar übernatürlichen Kräften. Unheimliche Geschöpfe eröffnen die Jagd auf sie. Conny wird in eine tödliche Intrige verstrickt. Und diejenigen, die sie immer für ihre engsten Verbündeten gehalten hat, entpuppen sich als undurchsichtige Gegner

Ich liebe Vampirbücher und habe dieses Buch auf Empfehlung gekauft.
Es war mein erstes Buch von Wolfgang Hohlbein, wird aber bestimmt nicht das letzte sein.
Ich fand es extrem spannend, wenn auch zwischendurch eine wenig verworren.
Ganz anders als andere Vampirbücher, die ich kenne, aber gut.

Vom Schluss bin ich etwas enttäuscht.
Es klärt sich zwar einiges, aber wie es mit der Hauptdarstellerin weitergehen soll, ist ihr selbst noch nicht ganz klar,
Ich gehe davon aus, das es einen Folgeband geben wird, den ich dann auf jeden Fall lesen muss.

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 25.07.2009   sehr gut
Beschreibung:
Mitten unter uns lauert eine tödliche Bedrohung: der Vampir. Der erbarmungslose Killer foltert seine Opfer und saugt ihnen das Blut aus. Als ihm die Ermittlerin Conny in einer finsteren Gothic-Disco auf die Spur kommt, gerät sie in einen Albtraum: Immer wieder erscheint ihr ein Phantom mit offenbar übernatürlichen Kräften. Unheimliche Geschöpfe eröffnen die Jagd auf sie. Conny wird in eine tödliche Intrige verstrickt. Und diejenigen, die sie immer für ihre engsten Verbündeten gehalten hat, entpuppen sich als undurchsichtige Gegner

Ich liebe Vampirbücher und habe dieses Buch auf Empfehlung gekauft.
Es war mein erstes Buch von Wolfgang Hohlbein, wird aber bestimmt nicht das letzte sein.
Ich fand es extrem spannend, wenn auch zwischendurch eine wenig verworren.
Ganz anders als andere Vampirbücher, die ich kenne, aber gut.

Vom Schluss bin ich etwas enttäuscht.
Es klärt sich zwar einiges, aber wie es mit der Hauptdarstellerin weitergehen soll, ist ihr selbst noch nicht ganz klar,
Ich gehe davon aus, das es einen Folgeband geben wird, den ich dann auf jeden Fall lesen muss.

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 25.07.2009   sehr gut
Beschreibung:
Mitten unter uns lauert eine tödliche Bedrohung: der Vampir. Der erbarmungslose Killer foltert seine Opfer und saugt ihnen das Blut aus. Als ihm die Ermittlerin Conny in einer finsteren Gothic-Disco auf die Spur kommt, gerät sie in einen Albtraum: Immer wieder erscheint ihr ein Phantom mit offenbar übernatürlichen Kräften. Unheimliche Geschöpfe eröffnen die Jagd auf sie. Conny wird in eine tödliche Intrige verstrickt. Und diejenigen, die sie immer für ihre engsten Verbündeten gehalten hat, entpuppen sich als undurchsichtige Gegner

Ich liebe Vampirbücher und habe dieses Buch auf Empfehlung gekauft.
Es war mein erstes Buch von Wolfgang Hohlbein, wird aber bestimmt nicht das letzte sein.
Ich fand es extrem spannend, wenn auch zwischendurch eine wenig verworren.
Ganz anders als andere Vampirbücher, die ich kenne, aber gut.

Vom Schluss bin ich etwas enttäuscht.
Es klärt sich zwar einiges, aber wie es mit der Hauptdarstellerin weitergehen soll, ist ihr selbst noch nicht ganz klar,
Ich gehe davon aus, das es einen Folgeband geben wird, den ich dann auf jeden Fall lesen muss.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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