Estelle - Dein Blut so rot - Minte-König, Bianka

Bianka Minte-König 

Estelle - Dein Blut so rot

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Estelle - Dein Blut so rot

Blankensee, im Juni 1904. Ich schreibe dieses Buch in großer Verzweiflung. Die Frau, die mit diesen Zeilen zur Chronistin des dunklen Zweiges der Familie Vanderborg wird, hat alles gesehen: Verdammt zu einem Dasein als Vampirin treibt die Rache sie seit ewigen Zeiten als Untote durch halb Europa. Nun findet sie Zuflucht in einem neuen Körper. Aus Eleonore wird Estelle, und die steht am Anfang ihres Lebens und eines neuen Jahrhunderts, das bessere Zeiten verspricht. Aber die Vergangenheit holt sie gnadenlos ein, und als Estelle dem Mann ihrer Liebe begegnet, ist sie bereits einem anderen versprochen!


Produktinformation

  • Verlag: Otherworld Verlag
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 423 S.
  • Seitenzahl: 423
  • Die dunkle Chronik der Vanderborgs Bd.1
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 138mm x 34mm
  • Gewicht: 530g
  • ISBN-13: 9783800095247
  • ISBN-10: 3800095246
  • Best.Nr.: 29933113
Bianka Minte-König, geb. in Berlin, ist promovierte Literaturwissenschaftlerin und Professorin für Literatur-, Theater- und Medienpädagogik. Mit zwei Millionen Jugendbüchern hat sie sich in die Bestsellerlisten und die Herzen ihrer LeserInnen geschrieben und ist auch im All-Age-Bereich mit romantischen Mystery- und Frauenromanen erfolgreich.

Blick ins Buch "Estelle - Dein Blut so rot"

Kundenbewertungen zu "Estelle - Dein Blut so rot" von "Bianka Minte-König"

4 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.3 von 5 Sterne bei 4 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 11.06.2012 ***** sehr gut
Beschreibung

Die junge Estelle reist gemeinsam mit ihrem erfinderischen Vater und ihrem Bruder in die Karparten um die neute Erfungung zu testen - eine Vampirfangmaschine. Dabei wird Estelle von einem Blitz getroffen der ihre Seele aus dem Körper entweichen lässt und Platz für die umherirrende 400 jährige Vamprin Eleonore in Estelles Körper.

Für Eleonore beginnt als im Körper von Estelle ein vollkommen neues Leben in dem sie endlich Liebe und Glück finden möchte. Als sie endlich die große Liebe findet ist Estelle schon einem anderen versprochen und ihre Vergangenheit holt sie ein...

Meine Meinung

Bianka Minte-König startet mit Estelle die vampir-historische Trilogie Die dunkle Chronik der Vanderborgs. Die Geschichte spielt im 19. und 20. Jahrhundert und erzählt die Geschichte einer 400 Jahre alten Vampirin die durch einen Unfall in den Körper von Estelle Vanderborg gerät. Im Mittelpunkt steht die Lebensgeschichte der "neuen" Estelle und deren vampirische Gelüste.

Eine große Rolle spielt die Vergangenheit der Vampirin die das Gesamtbild des Romans komplettieren und das ganze zu einem spannenden Leseerlebnis machen.

Den Schreibstil von Bianka Minte-König habe ich als sehr angenehm und flüssig empfunden. Außerdem hat sie Redewendungen und Ausdrucksweisen an das Zeitalter der Handlung angepasst was den Roman in meinen Augen noch schöner macht. Mit ihrer bildlichen Sprache und den gut recherchierten historischen Hintergründen fühlt man sich tatsächlich in die Zeit des ersten Weltkriegs hineinversetzt. Je mehr man liest desto prächtiger entwickelt sich die Atmosphäre des Buches!

Estelle durchlebt alle Höhen und Tiefen die man sich nur denken kann und lässt wahrlich keine Station der Gefühlsachterbahn aus. Gerade das hat die Geschichte für mich so fesselnd gemacht. Die Darstellung des untreuen und groben Ehemanns und des Liebhabers der ein wahrer Gentleman ist haben perfekt in das Gesamtkonstrukt gepasst. Ab und an fand ich ein paar Dinge nicht ganz nachvollziehbar: wie z. B. das sich Amadeus so rasend schnell und anscheinend nur durch Erzählungen von Estelles Bruder in sie verliebt und diese Liebe dann auch noch auf Gegenseitigkeit beruht sowie die Tatsache das Estelle mit ihrern 4000 Jahren noch einen recht unerfahrenen Eindruck auf mich machte.

Die Figuren sind mit viel Liebe zum Detail gezeichnet und vor allem Estelle/Eleonore haben mich durch ihre Vielseitigkeit begeistert. Aber auch die Nebenfiguren können mit ihrer Besonderheit glänzen. Die Darstellung des Vampirwesens hat mir dahingegen nicht ganz zugesagt, Estelle kann ohne weiteres geweihten Grund betreten und benötigt im Hinblick auf die Erzählspanne recht wenig Blut um sich am Leben zu erhalten.

Nach einem krönenden und unglaublich dramatischen Ende freue ich mich jetzt schon auf den zweiten Band dieser vampirischen Reihe!

Über die Autorin

Bianka Minte-König, als Tochter eines Buchhändlers in Berlin ffueboren, ist promovierte Literaturwissenschaftlerin und hat sich mit Juffuendbüchern, Frauenromanen und !ll-!ffue-Mystery in die Herzen ihrer Fans und in die Bestsellerlisten ffueschrieben; Sie lehrte bis 2010 als Professorin an der Ostfalia Hochschule in Braunschweiffu Literatur-, Medien- und Theaterpädaffuoffuik; Mit zwei Kinofilmen erreichte sie ein Millionenpublikum, ihre Bücher wurden in zahlreichen Hörbüchern vertont und in 24 Sprachen übersetzt. Mit Die dunkle Chronik der Vanderborgs fügt Bianka Minte-König dem Genre des historischen Vampirromans eine überraschende neue Facette hinzu. Ihre beiden Kinder wurden 1983 (Tochter) und 1990 (Sohn) geboren; Sie lebt und arbeitet in Niedersachsen und Spanien; Inzwischen schreibt sie auch zusammen mit ihrer Tochter Gwyneth. (Quelle: Carl Ueberreuter Verlag)

Fazit

Ein spektakulärer Reihenstart mit tollen historischen Hintergründen.

Information zur Reihe

2010 Estelle - Dein Blut so rot
2011 Amanda - Deine Seele so wild
2011 Louisa - Mein Herz so schwer

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Bewertung von Kristin Friedrich aus Hof am 25.03.2012 ***** sehr gut
Was in den Karpaten mit der jungen Estelle passiert, hätte sich ihr Vater und ihr Bruder in den kühnsten Träumen nicht vorstellen können. Vanderborg ist Erfinder und alles was er möchte, ist seine neueste Waffe auszuprobieren. Und die hat es in sich! Angeblich soll diese Vampire fangen können. Doch dann gerät alles aus dem Ruder.
Estelle - seiner über alles geliebten Tochter - trifft der Blitz, ihre Seele stirbt und an diese Stelle kommt Eleonore ins Spiel. Eleonore ist über 400 Jahre alt und ein Vampir - und sie fühlt sich richtig wohl in ihrem Körper.
Doch wie die Fassade aufrecht erhalten? Estelle gibt es nur noch rein äußerlich. Aber die alte Vampirin hat sich in den Kopf gesetzt, glücklich in ihrem neuen Körper und ihrer neuen Familie zu werden. Doch da gibt es nicht nur die vielen komplizierten Umstände in ihrem neuen Umfeld, sondern auch die Vergangenheit holt sie leider viel zu schnell wieder ein...

Mit "Estelle - Dein Blut so rot" halten wir den ersten Teil einer ganz einzigartigen Trilogie aus der Welt der Vampire in den Händen.

Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert und Eleonore existiert schon seit über 400 Jahren. Dementsprechend unterscheidet sich die Sprache und die Ausdrucksweise von der heutigen modernen Zeit. Das hat die Autorin wunderbar authentisch geschafft.
Die komplette Handlung ist aus der Sicht von Estelle, bzw. Eleonore geschildert. Dieser angemessene Erzählstil wirkt allerdings ganz und gar nicht langweilig. Nachdem man sich an die Sprache gewöhnt hat, möchte man einfach mehr aus der Gefühlswelt und den Erlebnissen der Vanderborgs erfahren.
Bianka Minte-König hat es geschafft, den Leser in einen Bann zu schlagen, der einen nicht mehr loslässt. Man fühlt sich ganz schnell in eine ganz andere Zeit und einer wundervollen Atmosphäre versetzt.

Die Protagonisten sind sehr detailgetreu gezeichnet. Man erlebt alle Höhen und Tiefen, alles Glück und Leid von Eleonore und ihren Wegbegleitern mit. Wenn man sich als Leser drauf einlässt, hat man die Chance in eine historische und düstere Welt der Vampire völlig abzutauchen.

Wir lernen auch viel über moralische Aspekte, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte, ohne zuviel zu verraten. Ein Fantasyroman, der auch noch zum nachdenken anregen kann, ist meiner Meinung nach nur ein weiterer Grund, das Buch in die Hand zu nehmen und mit dem Lesen zu beginnen.

Meiner Meinung nach ist es schwierig ein Buch, das von Vampiren handelt zu finden, dass so authentisch ist. Hier spielen zwar Leidenschaft, Liebe und Gefühle eine sehr große Rolle, allerdings ohne kitschig zu wirken. Ganz im Gegenteil. Ich habe das Buch verschlungen und bin begeistert. Ich freue mich sehr mehr von der Chronik der Vanderborgs zu erfahren und bin froh, dass es sich hier erst um den ersten Band dieser einzigartigen Geschichte handelt.

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Bewertung von horrorbiene am 06.12.2010 ***** sehr gut
Als Estelle mit ihrem Vater zu einem fragwürdigen Experiment in die Karpaten aufbricht, weiß sie noch nicht, dass ihr Körper zwar nach Berlin zurückkehrt, die Seele, die in ihm wohnt, jedoch eine andere ist: Die durch einen selbstauferlegten Fluch und der Rache verschworene Eleonore versucht nun Estelles Leben fortzuführen. Doch bald stellt sie fest, dass sie trotz des frischen Körpers kein Mensch mehr ist, sondern ein Vampir, dazu verdammt sich von menschlichem Blut zu ernähren.
So lebt Eleonore als Estelle deren Leben und fügt sich den gesellschaftlichen Konventionen Berlins um die Jahrhundertwende zum 20. Jh. Sie findet ihr Liebesglück, doch ist sie einem anderen versprochen. Sie bekommt ein Kind und weiß nicht von welchem der beiden. So wächst ihre Tochter in einer sehr emotional sehr instabilen Welt auf und auch in ihr wohnt der Vampir. Doch davon wird der zweite Teil berichten.

„Estelle – Dein Blut so rot“ ist der erste Teil der Trilogie der „dunklen Chronik der Vanderborgs“, die in „Amanda – Mein Herz so schwer“ fortgesetzt und mit „Louisa – Deine Seele“ so wild abgeschlossen wird.
Das Buch legt ein flottes Thema vor. Auf den 420 Seiten werden knapp 20 Jahre „der Chronik“ behandelt. Die Autorin schafft es durch geschickt eingewobene geschichtliche Ereignisse aus Literatur und Physik oder allgemein, die Atmosphäre dieser Zeit hervorragend einzufangen und wiederzugeben. Die Sprache, die sie verwendet, passt sehr gut zur berichteten Zeit, ohne aber so schwer zu sein, dass sie dem Leser den Lesefluss behindern. Estelle berichtet in ihrer Chronik selbstverständlich in Ich-Perspektive, so dass der Leser mit ihr fühlen kann. Das Layout des Textes ist geprägt von Schriftbildwechsel: Die Reinschrift der Chronik, Estelles Bericht und Blicke in die Vergangenheit. Solche Wechsel gefallen mir persönlich sehr gut und man verliert nicht den Überblick zwischen Zeiten-Wechsel.
Leider kam durch den Berichtstil nicht allzu viel Tiefe in das Buch. Ich hätte mir zwischen den berichteten „Chronik-Teilen“ mehr erlebte Szenen gewünscht. So deutet Estelle z.B. zwar die eine oder andere leidenschaftliche Begegnung mit ihrem Liebsten an, berichtet des aber nur und so wird die Leidenschaft leider nicht deutlich oder die Szene gar erotisch. An einigen Stellen hätten Dialoge die Geschehnisse lebendiger gemacht. Das liegt einfach an dem Umstand, dass es eine Chronik darstellen soll, sicher. Doch da das Schriftbild geprägt ist von Wechseln, hätte ich es schön gefunden auch noch einen erlebten Teil lesen zu können.
Manchmal habe ich mich gefragt, wieso Estelle/Eleonore das alles mit sich machen lässt. Sie ist ein Vampir und sicherlich nicht dazu verdammt ein bürgerliches Leben zu führen, insofern sie es nicht will. Deswegen finde ich es etwas verwunderlich, dass sie sich so von Vanderborg für seine Zwecke einspannen lässt. Nur aus Liebe zu ihrem „Bruder“ Friedrich? Da sie offensichtlich so unter ihrer Zwangsehe leidet, hätte ich mir gewünscht, dass sich ein Vampir mit einer 400-jährigen Gewaltkarriere sich auch ein klein wenig danach verhält und nicht ihr Wesen leugnet. Das hinter der Ehe dann doch noch mehr steckt ist vielleicht geschickt eingefädelt, aber kein Grund einen Vampir so handeln zu lassen.

Fazit: Wer gerne Bücher im Berichtstil oder Tagebücher liest, wird mit diesem Buch sicher seine Freude haben! Die Autorin versteht ihr Handwerk: Die historischen Details, die Wortwahl und der Schriftbildwechsel haben mir wirklich die Freude am Lesen erhalten, wobei ich die Figur Estelle als Vampir ein klein wenig unglaubwürdig fand. Ich bin dennoch gespannt, wie es mit Amanda weitergeht und wie sich Estelles stark wechselnden Gefühle zu ihrer Tochter sich auf ihre emotionale Entwicklung ausgewirkt haben.

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Bewertung von NiliBine70 aus Duisburg am 06.11.2010 ***** ausgezeichnet
Einfach herzzerreißend
Estelle....alleine der Name schmeichelt sich ein. Und genauso ging es mir mit dem Buch als solches.
Die Geschichte der durch einen selbst auferlegten Fluch zur Vampirin gewordenen Eleonore, deren Vampirseele -wenn man es so nennen mag- 4 Jahrhunderte lang durch Körper und Geschichte wandelt, hat mich wirklich sehr ergriffen. Dies liegt nicht zuletzt an dem Stil der Autorin, angepasst an die Zeit, wir befinden uns um 1900 herum, der mich gefesselt hat. Geschichtliche, wahre Begebenheiten und deren Schauplätze werden geschickt mit der Handlung verwoben. So lernt man nebenbei noch etwas und orientiert sich.
Viele werden sagen, noch ein Vampirbuch, aber ich muss gestehen, dies hebt sich wohltuend von der breiten Masse ab. Es ist eine Chronik einer Familie, der "dunklen" Seite der Familie und der Leser ist quasi bei der Entstehung dabei. Fiebert mit, leidet mit, liebt mit.
Für mich ein sehr gelungener Auftakt, bei dem ich hoffe, dass die beiden nächsten geplanten Teile nicht allzu lange auf sich warten lassen.

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