Ein Anfang mit Biss (eBook) - Michelle Rowen

Michelle Rowen 

Ein Anfang mit Biss (eBook)

Übersetzer: Thon, Wolfgang
eBook
 
Format: EPUB
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Ein Anfang mit Biss (eBook)

Suchtverdächtig! Was für eine Nacht! Erst wird Sarah Dearly in den Hals gebissen. Dann belästigen sie ein paar Typen mit Holzpflöcken. Und schließlich wird sie von einem umwerfend aussehenden Fremden gerettet, der behauptet, ein Vampir zu sein - und das ist erst der Anfang ?



Produktinformation

  • Verlag: PeP eBooks
  • 2009
  • 1. Auflage
  • Seitenzahl: 400
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783641027261
  • ISBN-10: 3641027268
  • Best.Nr.: 26737138
"Michelle Rowens Heldinnen wissen genau, wie man sich durchbeißt!"

"Unglaublich sexy und amüsant!" Mary Janice Davidson

"Michelle Rowens Heldinnen wissen genau, wie man sich durchbeißt!"
Michelle Rowen wurde in Toronto, Kanada, geboren. Als Kind nahm sie sich vor, Stewardess, Juwelendiebin und Schriftstellerin zu werden. Inzwischen konzentriert sie sich voll auf einen der drei Berufe. Michelle Rowen ist bekennende Suchtleserin, Frauchen einer launischen Katze namens Nikita und großer Fan von allem, das mit "Buffy - Im Bann der Dämonen" zu tun hat.

Leseprobe zu "Ein Anfang mit Biss (eBook)" von Michelle Rowen

Für eine Tote fühlte ich mich verblüffend gut. Ich nahm jedenfalls an, dass ich tot war; denn das Erste, was ich wahrnahm, als ich die Augen aufschlug, war, dass mich jemand im kalten Boden begrub. Ich lag zwar nur ein paar Zentimeter tief im Boden, aber auf meiner Brust landete eine Schaufel Erde nach der anderen und bildete bereits einen schnell wachsenden Hügel. Es roch nach Moos und Würmern und ... billigem Eau de Cologne. Billigem Eau de Cologne?

Ich verrenkte mir fast den Hals, als ich mich umsah. Ein hübsch verzierter Grabstein befand sich etwa anderthalb Meter von meinem Kopf entfernt. Ich blinzelte. Es war zwar dunkel, aber ich war ziemlich sicher, dass nicht mein Name darauf eingemeißelt war.

Die nächste Schaufel Erde landete mitten auf meinem Gesicht.

"He!" Mehr brachte ich nicht heraus, weil ich spucken und husten musste. Ich zog meine rechte Hand aus dem Erdhügel und wischte mir über das Gesicht.

"Oh, du bist wach." Die überraschte männliche Stimme kam aus der Dunkelheit irgendwo links neben mir.

"Was zum Teufel ist denn hier los?"

"Du bist wach und stellst Fragen." Er klang wenig erfreut. "Das habe ich befürchtet."

Etwas Metallisches landete mit einem scharfen Knall hinter meinem Kopf auf dem Boden. Es klang wie eine Schaufel. Dann hockte sich der Besitzer der Stimme neben mich und hielt sein blasses, hageres Gesicht dicht vor meines.

"Hi", sagte er.

Es war Gordon Richards, mein Blind Date an diesem Abend; seine Stimme hatte ich bereits wiedererkannt, genauso wie sein Duftwasser. Ihre weinerliche und leicht näselnde Art machte den Eindruck, als würde sie einer sehr bedürftigen Person gehören, ich meine die Stimme, nicht das Duftwasser. Und je länger unser Rendezvous dauerte, desto klarer war mir geworden, dass die Stimme nicht log.

"Hi?" Ich fing an, mich zu winden. "Holen Sie mich hier raus, Sie Knallkopf, bevor ich die Cops rufe."

Er runzelte die Stirn. "Aber die Erde ist ein wesentlicher Bestandteil des Heilungsprozesses."

"Des Heilungspro ... Ich werde Ihnen zeigen, was ein Heilungsprozess ist, sobald ich hier raus bin."

"Tut mir leid." Gordon fing an, die Erde von mir wegzuwischen, und ich versuchte, mich aus der lockeren Erde hochzustemmen. Er hielt mir hilfsbereit eine Hand hin, die ich aber ignorierte. Ich schaffte es allein.

Dann versuchte ich, den Dreck von meinem neuen, übrigens recht teuren Seidenkleid zu wischen und jeden Anflug von Panik zu vermeiden. Meinen dreiviertellangen, burgunderroten Ledermantel bekam ich mit Leichtigkeit sauber, aber mir war sofort klar, dass mein Kleid ruiniert war. Obwohl ich gewiss nicht falsch lag, wenn ich annahm, dass dies im Moment nicht mein größtes Problem war.

Dieser Kerl war ganz offensichtlich durchgeknallt.

Ich sah mich um. Wie ich dank des unübersehbaren Winkes mit dem Grabstein bereits vermutet hatte, standen wir mitten auf einem Friedhof. Mein Blind Date hatte gerade versucht, mich auf einem Friedhof zu verscharren. Auf dem es von toten Menschen nur so wimmelte. Ganz zu schweigen von Krabbeltieren.

Ich schüttelte mich und sah dann zu Gordon hin, der geduldig dastand.

"Vielen Dank für dieses Rendezvous." Ich gab mir Mühe, gelassen zu klingen. Ruhig, cool, und weit von einem Nervenzusammenbruch entfernt. Noch, jedenfalls. "Aber ich denke, ich sollte jetzt lieber nach Hause gehen."

"Woran genau erinnerst du dich noch?"

Ich zwang mich zu einem etwas gequälten Lächeln. "Dass ich mich wunderbar amüsiert habe. Und dass ich mich unbedingt bei Amy bedanken muss, weil sie dieses Blind Date eingefädelt hat. Das verspreche ich Ihnen. Jedenfalls war es toll, Sie kennengelernt zu haben." Ich machte Anstalten zu gehen, aber er packte meinen Arm und zog mich zu sich herum.

"Was ist das Letzte, an das du dich erinnerst?" Gordons Stimme klang jetzt etwas barscher. "Es ist wichtig."

Ich schluckte. "Wir hatten ein entzückendes Dinner. Dann sind wir spazieren gegangen ...", ich sah mich um, " ... aber nicht hier. Drüben, am Fluss und bei der Brücke, dem Bloor Viaduct. Wir haben über den Fluss geblickt und ... Sie haben etwas gesagt ."

"Wie hinreißend du bist", murmelte er und strich mit der Hand über den Ärmel meines Mantels.

Ich biss die Zähne zusammen und zuckte vor seiner Berührung zurück. Warum hatte ich mich nicht bei diesem Selbstverteidigungskurs angemeldet, mit dem Amy mir so oft in den Ohren gelegen hatte? Ich kniff bei diesem Gedanken die

Augen zusammen. Amy. Ich würde sie umbringen, weil sie mir das hier eingebrockt hatte.

"Ja, richtig." Ich versuchte, mein Zähneknirschen in ein liebenswürdiges Lächeln zu verwandeln. "Dass ich hinreißend bin, oder was auch immer. Und dann ..."

Ich runzelte die Stirn, als ich mich zu erinnern versuchte, aber irgendwie war alles ein bisschen verschwommen.

"... bot ich dir die Ewigkeit an."

Oh, oh! Jetzt fiel es mir wieder ein. Das war der Moment gewesen, an dem ich dieses Rendezvous für offiziell beendet erklärt hatte. Und dann ...

Ich riss die Augen auf, als ich ihn anstarrte. "Dann haben Sie mich gebissen, Sie Spinner!"

Gordon wirkte zerknirscht. "Die Wunde heilt schnell, das verspreche ich dir."

Ich legte die Hand auf meinen Nacken und starrte entsetzt auf das Blut an meinen Fingern, als ich sie mir vors Gesicht hielt.

"Sie haben mich in den Hals gebissen? Was für ein armseliger Möchtegern-Vampir sind Sie eigentlich?"

Ich hob meine dreckverschmierte Handtasche auf, die vor meinen Füßen lag. Ich schleppe immer eine Sprühdose mit Pfefferspray zu meinem Schutz darin herum, jedenfalls normalerweise. Hatte ich sie vielleicht noch? Haben solche Dinge ein Verfallsdatum? Macht nichts. Wenn es sein musste, würde ich sie ihm einfach über den Schädel ziehen.

"Ich bin kein Möchtegern-Vampir." Er besaß doch tatsächlich die Frechheit, beleidigt auszusehen. "Ich bin ein echter Vampir."

Verrückt, dachte ich. Vollkommen durchgeknallt. "Hören Sie", erwiderte ich gedehnt. "Sie haben Ihren Spaß gehabt, okay? Ich kenne mich nicht so gut in dieser Rollenspielszene aus, oder was das hier sein soll.

Kundenbewertungen zu "Ein Anfang mit Biss (eBook)" von "Michelle Rowen"

6 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.3 von 5 Sterne bei 6 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von Kerry aus Berlin am 05.08.2011 ***** ausgezeichnet
Die Vorstandsassistentin Sarah Dearly hat es nicht leicht. Ihre Freundin hat ihr ein Blind-Date vermittelt - doch was für ein Reinfall. Erst beißt ihr der Typ namens Gordon in den Hals und dann versucht er doch allen ernstes, sie zu begraben. Auf der Flucht vor diesem Irren bricht ihr auch noch der Absatz ihrer teuren Schuhe ab - sprich - der Abend endet einfach katastrophal. Doch Hilfe scheint in Gestalt eines jungen, blonden Mannes aufzutauchen. Dieser nimmt sich zusammen mit seinen Freunden Gordon vor - doch anstatt ihn nur unschädlich zu machen, töten sie ihn mit der Behauptung, er wäre ein Vampir. Vampire - sowas gibt es doch nicht! Doch damit nicht genug, anstatt endlich in Sicherheit zu sein, haben es die Männer jetzt auf sie abgesehen, da auch sie angeblich ein Vampir wäre - sie wurde ja von Gordon gebissen.

Hals über Kopf ergreift Sarah erneut die Flucht und endet auf einer Brücke. Doch die Männer verfolgen sie, Hilfe scheint nicht in Sicht zu sein. Dann entdeckt sie auf dieser Brücke einen jungen Mann, doch er steht auf der falschen Seite des Geländers! Nichts desto trotz geht sie zu ihm, doch auch ihre Verfolger lassen sich davon nicht aufhalten. Im Endeffekt gelingt ihr die Flucht, sie stürzt zusammen mit dem unbekannten jungen Mann von der Brücke in den Fluss. Wie durch ein Wunder überleben die Beiden. Da sie nicht weiß, wo sie ist, folgt sie dem jungen Mann nach Hause.

In seinem Haus stellt sich dieser als Thierry de Bennicoeur vor, außerdem sei er ein Vampir und über 600 Jahre alt! Okay, genug ist genug, anscheinend ist Sarah nur von Verrückten umgeben. Da behauptet doch dieser Thierry allen ernstes, sie wäre ebenfalls ein Vampir und auch wieder nicht vollständig, weil sie das Blut ihres Schöpfers nicht getrunken hat. Naja, zu spät, dieser ist ja nun nicht mehr auf dieser Erde. Thierry bietet ihr sein Blut und seine Hilfe an, damit sie sich in ihrer neuen Welt zurecht findet, doch dafür muss sie ihm einen Gefallen tun: Sie soll ihm bei seinem Selbstmord helfen. Sie willigt ein, noch immer in dem Glauben, dass es sich bei dem ganzen Abend um einen schlechten Traum handelt.

Doch bereits am nächsten Tag muss sie feststellen, dass das mit dem Vampirsein gar nicht so abwegig ist, denn auf Grund eines kleinen blutigen Vorfalles verliert sie ihren Job. Plötzlich scheint ihr ganzes Leben auseinander zu brechen, doch die Turbolenzen fangen gerade erst an ...



Was für ein überaus amüsanter Vampirroman. Sarah Dearly mit ihrer vorlauten, sarkastischen Art, die einfach kein Fettnäpfchen auslassen kann, ist mir schon jetzt ans Herz gewachsen. Auf die Folgebände bin ich schon jetzt sehr gespannt und ich bin überzeugt, dass es sich auch dabei um eine erquickende Lektüre handelt. Der Schreibstil ist locker-witzig und ganz wunderbar in einem Rutsch zu lesen.

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Bewertung von franzi aus Fulda am 09.06.2011 ***** sehr gut
In dem Buch geht es um eine Frau namens Sarah Dearly.Eines Nachts wird sie von einem "date" in den Hals gebissen und der meint dann allen ernstes,dass sie nun ein Vampir sei!Was für ein Blödsinn denkt sich Sarah aber als ihr Lover dann umgebracht wird und sie allein nach Hause laufen muss trifft sie einen Fremden,der kurz vorm Selbstmord steht!Auch er fängt an ihr weis zu machen,dass sie nun ein Vampir ist!"Das gibt es doch nicht sind jetzt alle gegen mich?!"Sahras Welt steht Kopf!Aber plötzlich ist sie nicht mehr sie selbst:Von einer Sekunde auf die andere bekommt sie Starke Krämpfe 1Es sieht übel aus für Sarah aber da meint dieser Fremde auch noch sie müsse sein Blut trinken!Weil es ihr immer schlechter geht bleibt ihr nichts anderes übrig und kurzerhand trinkt sie das Blut dieses gutaussehenden Mann!Das komischste kommt noch:Es schmeckt fabelhaft!So langsam glaubt sie nun auch dass ihrtotes Date doch rechtgehabt haben könnte:SIE,Sahrla Dearly, ist ein VAMPIR!So fängt für die frischgeborene Vampirin ein völlig neues Leben an!Sie muss um ihr Leben kämpfen,trifft völlig verblödete Männer und das schlimmste:Kein Mensch kann ihr wirklich helfen!
Mir hat das Buch sehr gut gefallen weil es witzig spannend und traurig zugleich ist!MAn kann es garnicht mehr weglegen, da es einen so fesselt!Die Autorin schreibt so, dass man sich sehr gut in die Rolle der Hauptpersonen reinversetzten kann!Ich kann das Buch nur weiterempfehlen!Jeder der Phantasy Bcher mag wird dieses Buch lieben!Aber auch alle die sehr gerne Bücher lesen, in denen sehr viele Gefühle vorkommen!Ein tolles Buch!

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Bewertung von schmuser aus Landshut am 26.05.2010 ***** ausgezeichnet
einfach zauberhaft spannend romantisch wunderbar. das beste was ich seit langem gelesen habe

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 27.06.2009 ***** sehr gut
Beschreibung:
Was für eine Nacht! Erst wird Sarah Dearly in den Hals gebissen. Dann belästigen sie ein paar Typen mit Holzpflöcken. Und schließlich wird sie von einem umwerfend aussehenden Fremden gerettet, der behauptet, ein Vampir zu sein ? und das ist erst der Anfang?

Ein klasse Vampirroman !!!
Ich hatte dummerweise mit Band 2 (Ein bisschen verliebt) angefangen, diese Serie zu lesen, wollte dann aber auch wissen, wie Sarah zu Vampir geworden ist und habe mir auch Band 1 gekauft.
Ich finde die Geschichte sehr amüsant und auch nicht unglaublicher als andere Vampirgeschichten.
Die Autorin vermittelt den Eindruck, dass es jedem von uns so ergehen könnte, wie der Hauptakteurin.
Nämlich von jetzt auf gleich und ohne Vorwarnung in einen Vampir verwandelt zu werden.
Man kann sich also wunderbar mit der Romanheldin identifizieren und ihre "menschlichen Schwächen" sind durchaus nachvollziehbar.
Bei diesem Roman geht es nicht darum dass Vampire im Verborgenen existieren, sondern dass sie mitten unter uns leben und wir sie nicht erkennen.
(Auch eine Sicht der Dinge)

Reihenfolge der Serie
Band 1 Ein Anfang mit Biss
Band 2 Ein bisschen verliebt
Band3 Ein Happy End mit Biss

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Bewertung von Dany am 12.06.2009 ***** gut
Das war mal wieder ein nettes lustiges Vampirbüchlein. Nicht zu flach, nicht zu tiefschürfig, genau richtig dosiert.

Die Protagonistin Sarah ist sehr sympathisch und glücklicherweise, keine billige Betsy Taylor Kopie.
Sarah hat das ganze Buch durchweg ihren unkonventionellen Charme versprüht und war Stellenweise herrlich sarkastisch und erfrischend.

Leider ist ihr Gegenpart Thierry reichlich blass geblieben. Schade! Dafür konnte ich mich an Quinn und George um so mehr erfreuen. Ich hoffe von den beiden liest man in den Folgebändern etwas mehr. Vor allem soll Thierry mal etwas Fahrt aufnehmen.

Alles in allem, ist das ein schönes Buch zum flott weglesen und ein toller Auftakt zu einer vielversprechenden Reihe, die sich in dem ganzen Vampirchaos momentan, schön präsentiert.

8/10 Punkten.

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Bewertung von pfannix am 16.02.2009 ***** ausgezeichnet
Als ich das Buch zu lesen angefangen habe, war ich doch ein wenig skeptisch. Aber die Autorin hat mich überzeugt! Den zweiten Band habe ich mir sofort vorbestellt.
Die Hauptdarstellerin ist leicht chaotisch und einfach zum Brüllen komisch.
Für witzige Unterhaltung genau das Richtige!

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