Wenn ich bleibe - Forman, Gayle

Gayle Forman 

Wenn ich bleibe

Roman

Aus d. Amerikan. v. Alexandra Ernst
Gebundenes Buch
 
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Wenn ich bleibe

"Ein wunderschöner Roman." -- Los Angeles Times

Bleiben oder gehen, lieben oder sterben?
Mia muss sich entscheiden: Soll sie bei ihrem Freund Adam und ihrer Familie bleiben – oder ihrer großen Liebe zur Musik folgen und mit ihrem Cello nach New York gehen? Was, wenn sie Adam dadurch verliert?
Und dann ist von einer Sekunde auf die andere nichts mehr, wie es war: Auf eisglatter Fahrbahn rast ein Lkw in das Auto, in dem Mia sitzt. Mit ihrer Familie. Sie verliert alles und steht vor der einzigen Entscheidung des Lebens: Bleiben oder gehen?
„Wenn ich bleibe” ist ein außergewöhnliches, ein berührendes Buch über die Liebe, über Freunde, Familie und das Leben. Es gibt wenige Bücher, die man nie vergisst. Dieses ist eines! Unsentimental, bewegend, tröstlich und wunderbar weise.


Produktinformation

  • Verlag: Blanvalet
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 270 S.
  • Seitenzahl: 270
  • Deutsch
  • Abmessung: 206mm x 135mm x 28mm
  • Gewicht: 394g
  • ISBN-13: 9783764503512
  • ISBN-10: 3764503513
  • Best.Nr.: 26924842
»Ein wunderschöner Roman.« Los Angeles Times

"Ein lebenskluger Roman, der einen zu Tränen rührt."

"Ein lebenskluger Roman, der einen zu Tränen rührt."
Gayle Forman arbeitete als Journalistin, u. a. für Cosmopolitan, Seventeen, The Nation und Elle. Ihr erstes Buch schrieb sie über ihre einjährige Weltreise mit ihrem Mann Nick, dem inzwischen weitere preisgekrönte Bücher gefolgt sind. Sie lebt mit ihrer Familie in New York.

Leseprobe zu "Wenn ich bleibe" von Gayle Forman

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Kundenbewertungen zu "Wenn ich bleibe" von "Gayle Forman"

11 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.3 von 5 Sterne bei 11 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von Lenchen von www.mutos-buecherwelt.blogspot.com aus Fridingen am 13.04.2012 ***** gut
Diese Rezension bezieht sich auf die englische Ausgabe!

Gleich zu Beginn: Die Story lässt sich recht einfach erklären. Mia verliert bei einem Autounfall ihre Familie und liegt danach selbst in einer Art Koma. Jedoch hat sie ihren Körper verlassen und sieht ihre kritische Lage nun von Außen: Sie sieht die Menschen, die um sie trauern, sich um sie kümmern und sie dazu bewegen wollen, ihr Leben nicht wegzuwerfen, wie hoffnungslos es auch erscheint. Das war die Haupthandlung. Die eigentliche 'Nebenhandlung' besteht aus einer Menge Rückblicken seitens Mia.
Diese sind meistens recht gelungen eingebracht worden und tragen durchaus dazu bei, den einen oder anderen Nebencharakter ins Herz zu schließen. Hierbei erwähne ich Mia bewusst nicht ...
Aber dazu später mehr ...

An sich geschieht durchweg nichts wirklich spannendes. Mia beobachtet, Mia denkt nach, Mia erlebt wieder einen Rückblick und ab und zu bekommt Mia Besuch am Krankenbett.
Allerdings wäre dies auch nicht schlimm, da man so etwas auch schon erwartet hatte ... Wären da nicht ein paar andere Umstände, die einfach ins Gesamtbild spucken.
Zum einen wäre da Mia. Mia ist ein durchaus akzeptabeler Hauptcharakter, allerdings gab es einige Sitationen, wo sie sich bei mir extrem unbeliebt gemacht hat.
Mia handelt einfach nicht so, wie man es von ihr erwarten würde. Die Autorin setzt das Hauptaugenmerk mehr auf die Rückblicke, als auf die eigentlich Handlung, die irgendwie nur 'nebenbei' erzählt wird.
Mia als Hauptcharakter? Ein No-Go!
Allerdings ist Mia wirklich der einzige Charakter, der mich nicht überzeugen konnte. Der Rest, bestehend aus ihrem Freund Adam, ihrer Freundin Kim, ihren Großeltern oder den besten Freunden ihrer Eltern: Allesamt großartig! Jeder einzelne hatte buchstäblich Charakter und Wiedererkennungswert. Adam war zwar stellenweise doch recht stereotypisch, aber das ist im Grunde genommen nichts schlechtes. Jeder Charakter hatte einen kleinen Tick, oder einen Charakterzug, der ihn einfach glaubhaft gemacht hat.

Außerdem muss ich an dieser Stelle Formans wunderschönen Schreibstil loben. Bis auf die zuweilen doch recht langatmigen Flashbacks liest sich alles flüssig und die Sätze greifen wahrlich ineinander über. Die vielen 'musikalischen Elemente' wirken stellenweise etwas überflüssig und fast schon nervig, waren im Großen und Ganzen jedoch eine nette Idee.

Emotional hätte das Buch mit fesseln können, wären da nicht Mia und die vielen Rückblicke gewesen. Bis zur Hälfte war mir eigentlich egal, ob Mia nun leben oder sterben wollte. Allerdings schafft es die Autorin, alle Fäden auf den letzten Seiten zusammenzuführen und ein doch recht bewegendes Ende zu schaffen. Ich war kurz verwirrt, als ich gesehen habe, dass es eine Fortsetzung gibt. In meinen Augen war das Buch in sich abgeschlossen und braucht keine Fortsetzung.

If I Stay ist ein kurzweiliger Lesespaß, mit vielen Längen und einer (in meinen Augen) recht beschränkten Protagonistin. Allerdings glänzt das Buch durch seinen stimmigen Schreibstil und seine glaubhaften Nebencharaktere. Für melancholisch angehauchte Aprilabende ist es auf jeden Fall etwas, jedoch konnte es meinen persönlichen Nerv überhaupt nicht treffen ;)

Wertung:
Story: 2,5/5
Charaktere: 2,5/5
Sprache/Schreibstil: 4/5
Emotional: 2/5
Endwertung: 2,75
Altersempfehlung: 12+

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Bewertung von Fabella von BuchZeiten aus Düsseldorf am 04.04.2012 ***** gut
Meine Meinung:
Die Geschichte an sich fand ich sehr schön, eine wirklich tolle Idee. Und auch sämtliche Charaktäre dieses Buches sind wirklich liebenswert, nett. Und trotzdem ... es konnte mich nicht so richtig packen. Ich hoffe, ich kann Euch näher bringen, warum das so war.

Der schlimme Unfall passiert fast ganz am Anfang des Buches. So dass Mia sich eigentlich das ganze Buch lang entscheiden muss, ob sie bleibt oder geht. Während also Besucher zu ihr ins Krankenhaus kommen und sie das Ganze mehr von aussen betrachtet, bekommt man immer und immer wieder Rückblicke auf ihr bisheriges Leben. Eigentlich eine sehr interessante Schreibart eines Buches, trotzdem fand ich es stellenweise sehr langweilig. Denn etwas wirklich weltbewegendes, mitreissendes, gefühlsbetontes ist in ihrem Leben nie vorgekommen. Und wenn ein Leben nur so dahinplätschert, kann es bei der Schilderung nur schwerlich den Leser mitreissen.

So kann man zu allem in diesem Buch sagen, es war nett. Ihr Leben war nett, ihre Geschichte war nett, ihre Eltern waren nett, ihr Bruder war nett .. ihr seht, was ich meine, oder?

Außerdem gab es ein paar Elemente, die mich dann sogar gestört haben. Adams Problem an Mias Bett zu gelangen und die Lösung. Ich fand es gezwungen dramatisch, aber bei der Ausarbeitung gescheitert. Unrealistisch. Kindisch irgendwie. Was genau ich meine, erkennt Ihr, wenn Ihr es lest, denn mehr darf ich hier nicht verraten, das wäre schade.

Versteht mich nicht falsch. Es ist kein gähnend langweiliges Buch, sondern einfach ein nettes Buch, mit dem man sich ein paar gemütliche Stunden machen kann. Jedoch ist es auch nichts, was einem im Gedächtnis hängen bleiben wird. Auch bin ich wirklich unschlüssig, ob ich den zweiten Teil lesen soll oder nicht. Es ist halt wieder ein Buch, das so hochgejubelt wurde und an das ich zu hohe Erwartungen hatte.

Fazit:
Ein netter Stundenfüller, ohne große Höhen und Tiefen. Eine nette Unterhaltung, die jedoch nicht lange im Gedächtnis bleiben wird.

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Bewertung von dreamer aus http://the-dreamerland.blogspot.com/ am 28.07.2011 ***** ausgezeichnet
Ein furchtbarer Vorfall ereignet sich und Mia, die Cello spielende Musikvernatikerin wacht in einer Welt auf in der sie niemanden berühren kann. Der Autounfall der ihre Familie töten und sie selbst schwer verletzt hat, brachte sie dorthin, wo die Seelen entscheiden ob sie bleiben oder gehen wollen, ob sie leben oder lieber sterben wollen.
Doch wie soll sie ohne jede Kraft das Schlimmste überstehen das ihr bevorsteht? Lieber aufgeben als es erst zu versuchen? Doch dann ist da noch Adam, ihre erste große Liebe, der da ist, ein Fels in einer Welt die von Dunkelheit zerfressen ist. Kann sie loslassen oder dringt das Leben, wie eine Ballade, ein gefühlvolles klassisches Lied an ihr Ohr? Entscheide dich Mia...

~~~Meine Meinung~~~
Als ich von Lovesong" hörte ging ich in meiner geistigen Umnachtung davon aus, dass es sich dabei um einen ersten Teil handelt. Denkste! Gott sei Dank habe ich Wenn ich bleibe" noch rechtzeitig entdeckt und eventuelle Riesenspoiler vermieden. Nun aber zu besagtem Buch:

Schon ganz zu Anfang bin ich als Leser in die Welt von Mia geschlüpft, es fängt etwas ruhiger an und wird dann umso schrecklicher. Schrecklicher nur in dem Sinne, dass das Buch eigentlich von Anfang an tragisch verläuft und mir ab und zu die Tränen in die Augen trieb Hier herrscht sehr viel Gefühl und ein angenehmer musikalischer Hauch begleitet einen ständig. Ich als Musikliebende fühlte mich gerade deswegen in der Welt voll klassischer und Punkmusik wohl.

Was den Schreibstil angeht, hat der Autor eine angenehme Art sich auszudrücken. Am Anfang der Kapitel geht es noch um das hier und jetzt, wobei er dann immer mehr in die Vergangenheit abdriftet, bis man wieder zurückgeholt wird. Das gibt einem die Möglichkeit einen guten Blick auf Mia, Adam und ihre Familie zu erhaschen.

Jetzt aber kurz zu meinem Lieblingsthema: den Charakteren und dem Tiefgang.
Wie schon gesagt, ich war von Anfang an verzaubert. Das Buch hatte ich in Windeseile durch und war enttäuscht als es aus war.
Mia und Adam sind so, wie ich mir meine Romanhelden wünsche. Einzigartig, sich nicht immer einig, aber sie ergänzen sich miteinander wundervoll. Außerdem zeigt dieses Paar auf, dass es in einer Beziehung nicht immer nur rosarot und wundervoll sein kann. Für ein Jugendbuch ein besonders gutes Zeichen, da diese ständig romantische Vorstellung ausbleibt.
Was die anderen Charaktere betrifft erfahren wir zwar schon ab und an etwas, besonders über die Eltern, aber Mia und Adam bleiben im Rampenlicht bzw Mia und ihre Liebe zur Musik.

Zuletzt noch zum sichtbaren für alle: Cover und Titel. Schon als ich es im englischen Original gesehen habe, dachte ich mir, dass ich es haben will. Von einem schönen und ansprechenden Äußeren, das relativ gut zum Inhalt passt kann aber auch die deutsche Version glänzen. Ich dachte aber nicht, dass hinter so einem träumerischen Cover, eine solch ernste Geschichte steckt.

Was mich angeht ich warte ungeduldig auf Lovesong" die Fortsetzung des ganzen.

~~~Fazit~~~
If I stay" oder Wenn ich bleibe" ist eine herzzerreißende Geschichte über die Macht der Musik und Liebe, aber auch über Verlust und ob man die Stärke findet, ab einem gewissen Punkt weiterzumachen. Taucht ein in die Geschichte von Mias und Adams Liebe und seht für was sich Mia entscheidet, für das Bleiben oder für das Gehen? Ich gebe an dieser Stelle 5 von 5 Wölkchen.
Mein Dank gilt dem blanvalet Verlag für die Unterstützung für dieses Buch.

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Bewertung von Karo adores... [http://karoadores.blogspot.com] aus Berlin am 24.07.2011 ***** sehr gut
Mia hat eigentlich ein perfektes Leben: ein paar leicht bekloppte, aber liebenswerte Eltern, einen kleinen Bruder, der sie anhimmelt und Adam, ihr Rockstar-Freund. Doch eines Tages ändert sich das schlagartig, als Mia mit ihrer Familie an einem Wintertag einen Ausflug macht: Ein LKW fährt in ihr Auto, ihre Eltern sind auf der Stelle tot. Auch Mia ist schwer verletzt, und liegt im Koma. Trotzdem bekommt Mia alles mit, was um sie herum geschieht, kann auch rumlaufen und ihren Körper von außen betrachten. Nach und nach wird ihr klar, dass sie es nun in der Hand hat - bleibt sie oder geht sie?

Ich hatte nur wenige Erwartungen an das Buch, hatte mir auch den Klappentext vorher nicht durchgelesen. Wie ich schon in der Kurzbeschreibung angedeutet habe, fängt alles so perfekt an. Mias Familie ist durchweg sympathisch, ihre Eltern schön durchgeknallt und Teddy, ihr kleiner Bruder zum Knutschen. Die Stimmung ist erst ausgelassen und locker. Das schwenkt ganz plötzlich um, denn der Unfall kommt so unerwartet für den Leser wie für die Familie selbst. Und auf einmal legt sich eine Schwere auf die Atmosphäre, die man ganz deutlich spüren kann. Ich hatte einen ziemlichen Knoten im Hals, als ich diese Stelle gelesen habe. Und auf einmal geht es nur noch um Mia, wie sie versucht, sich klarzuwerden, ob sie ihr Leben weiterleben möchte oder ob sie sich von diesem Leben verabschiedet.

Durch Rückblenden zu Erlebnissen mit ihrer Familie und mit ihren Freunden nimmt man als Leser an dem Leben teil, das sie einmal geführt hat und kann ihre Zerrissenheit verstehen. Ihr Leben war wirklich nahezu perfekt, ihre Anekdoten lesen sich angenehm und man wünscht sich, Teil dieser ungewöhnlichen Familie zu sein, aber versteht auch, dass sie sich ein Leben ohne ihre Eltern kaum vorstellen kann. Trotzdem hatte ich zwischenzeitlich wirklich das Gefühl, dass das Buch nur so dahindümpelt, es gibt keine Hochs und Tiefs, keine Spannung, die aufrechtgehalten wird. Auch die Liebesgeschichte zwischen Mia und Adam, die Mia in Rückblenden erzählt, hat kein Prickeln.

Interessant fand ich die Idee, dass man als Komapatient trotzdem alles miterleben kann, was um einen herum geschieht und dass man sich entscheiden kann, ob man lebt oder stirbt. Diese Auffassung vermittelt Hoffnung, nicht Angst vorm Sterben.

Trotz einer angenehmen Schreibweise und einem interessanten Ansatz war mir das Buch leider trotzdem etwas zu seicht, um mich wirklich mitreißen zu können, daher vergebe ich 3,5 Sterne von 5.

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Bewertung von Nica aus Hamburg am 19.07.2011 ***** ausgezeichnet
Schnief.. welch absolut trauriges Buch. Und dennoch musste ich auch oft lachen.
"Wenn ich bleibe..." ist ein Buch, das einen absolut und unerwartet ins Herz trifft. Obwohl es sich wirklich leicht und fließend lesen lässt, fühlt es sich für mich an, als hätte ich es zu schnell gelesen, als hätte ich es länger genießen sollen, obwohl es so traurig ist.


Es bedrückt .. ja, aber nicht in der Form, dass man es weglegen möchte, weil es ein schlechtes Gefühl hinterlässt... denn es steckt auch so voller Liebe und Gefühl.
Ich fühlte mich sofort mit dieser Familie verbunden, ihren wundervollen Humor. Mia hat Eltern, die wohl jeder gern hätte und auch sie selbst führt ein tolles Leben und hat eine beneidenswerte Gabe, ist so ein liebes sympatisches Mädel.
Bis das Schicksal böse zuschlägt und weil man sich gleich so verbunden fühlte, spürt man die Trauer in sich selbst. Versteht Mias Zerrissenheit.


Man denkt darüber nach, wie man selbst entscheiden würde. Dies kann so wohl keiner so einfach beantworten. Es wird einem wieder bewusst, wie abrupt das Leben Enden kann. Wissen meine Lieben, wie ich mir meine Beerdigung wünschen würde? Ob es für mich okay war, dass es vorbei ist?
Doch zu lange kann man nicht seinen Gedanken nachhängen, weil man wieder weiterlesen muss, nicht wirklich ahnend, wie Mia sich am Ende entscheiden wird.

Das Buch bewegt und gibt einem einen Kloß in Hals, doch dann wird in einer Art Rückblick so eine herzliche schöne Geschichte erzählt, dass man wieder lachen muss.... und gleichzeitig der Kloß größer wird, da man weiß, so wird es nie wieder sein.


Ich bin sehr berührt von dem Buch und wie gesagt, etwas traurig, dass es doch nach so wenigen Stunden schon durchgelesen ist. Umso glücklicher bin ich, dass Teil 2 bereits im Handel erhältlich ist.
Das Buch ist wunderschön und öffnet einem selbst wieder die Augen für das, was man hat... was man nicht so selbstverständlich nehmen sollte.


Die Autorin hat tolle Charaktere geschaffen und mit ihnen einen gefühlvollen - und nicht kitschigen - Roman über Liebe, Musik, Freundschaft, Leben. Er kann einem plötzlich mal Tränen in die Augen schießen lassen und ich werde jetzt nicht gleich das nächste Buch beginnen, sondern noch ein wenig über diese Geschichte nachdenken. Das Buch sacken lassen.....


Ein wenig musste ich an den Film "Solange Du da bist" denken. (Wieso denke ich derzeit ständig bei Büchern die ich lese, an irgendwelch Filme, die ich schonmal gesehen hab??)


Ich kann jedem dieses Buch ans Herz legen und sagen: lest es und denkt ein wenig darüber nach.


Ich gehe jetzt meinen Freund einen dicken Knutsch aufdrücken, denn man weiß ja nie, wie lange man dies kann und was das Schicksal einem bringt.


Großartiges Buch... *schnief* .. will Teil 2 haben :)

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Bewertung von http://gottagivethembooks.wordpress.com am 11.07.2011 ***** gut
Wenn plötzlich von einer Sekunde auf die andere dein Leben aus den Fugen gerät, nichts mehr so ist wie es war und auch nie mehr so sein wird – machst du dann weiter oder gibst du auf? Diese Frage stellt sich niemand gern und trotzdem bleibt der 17-jährigen Mia nichts anderes übrig als sie als einzige Überlebende übrig bleibt, als ihre Eltern und ihr kleiner Bruder bei einem Autounfall ums Leben kommen. Von außen sieht sie sich selbst im Koma liegen, sieht wie ihre Großeltern, ihr Freund Adam und ihre beste Freundin Kim sie besuchen und um ihr Leben bangen. Wofür wird Mia sich entscheiden? Für ein Leben von dem sie nicht weiß, wie es werden wird oder für den Tod, von dem sie es ebenso nicht weiß? Eingebettet in diese Rahmenhandlung erzählt Gayle Forman in Rückblicken von Mias Leben vor dem Unfall. Von ihren Eltern und ihrem Bruder und von ihrer Beziehung mit Adam.

Ich gebe zu, meine Erwartungen an diesen Roman waren wegen der vielen begeisterten Rezensionen und auch wegen der Aussicht auf einen extrem emotionalen Inhalt sehr hoch. Leider wurde er meinen Erwartungen aber nicht ganz gerecht. Ob es nun daran gelegen hat, dass ich mit Mia (der Ich-Erzählerin) einfach nicht richtig warm wurde oder daran, dass ich mehr Auseinandersetzung mit dem Anfangs geschilderten Konflikt erwartet habe, kann ich gar nicht genau sagen.

Der Roman bleibt sehr an der Oberfläche, kratzt den grundsätzlichen Konflikt nur sehr vorsichtig an; der Teil, der sich überhaupt damit auseinandersetzt, ist für meinen Geschmack deutlich zu kurz geraten. So stellt sich Mia nie ernsthaft die Frage, wo ihre Eltern und ihr Bruder sind. Wie es dort aussieht und ob sie ihnen überhaupt folgen kann, sollte sie sich dafür entscheiden. Auch Mias Großeltern – die immerhin ihren Sohn und ihren Enkel verloren haben – scheinen durch deren Tod nicht sonderlich beeindruckt zu sein, erklärt doch Mias Großmutter schon bald, dass das Leben in ein paar Monaten wieder ganz anders aussehen könnte.

Der Schwerpunkt liegt jedoch auf dem – meiner Meinung nach – sehr weichgespülten Erzählstrang über Mias Leben vor dem Unfall. Eine perfekte Familie, ein perfektes Leben, perfekte Zukunftsaussichten. Alle Hauptcharaktere scheinen ausschließlich positive Eigenschaften zu haben, nichts, woran man sich als Leser reiben könnte. Das führt dazu, dass sie trotz der sehr liebevollen Schilderung stets blass bleiben. Einzig die Schilderung von Adam geht ein wenig tiefer und man hat am Ende des Buches das Gefühl, ihn zu kennen. Besonders gefreut hat mich deshalb, dass die Fortsetzung des Romans – „Lovesong“ – aus seiner Sicht geschrieben ist.

Einen dicken Pluspunkt vergebe ich noch für das sehr gelungene Cover, das Mias sehr einsame Entscheidung sehr gut widerspiegelt.

Letztlich haben der flüssige Schreibstil und auch Adam einiges wieder rausgerissen, so dass ich trotz aller Kritik immer noch gerne gute drei Sterne vergebe.

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Bewertung von Bellexr aus Mainz am 29.06.2011 ***** ausgezeichnet
Die Liebe zur Musik
.
Von einer Sekunde auf die andere verändert sich das Leben der 17-jährigen Mia grundlegend. Auf eisglatter Straße gerät ein LKW ins Schlingern und rammt dabei das Auto der Familie. Scheinbar unverletzt „erwacht“ Mia am Straßenrand, sieht die Trümmer des Autos und die Leichen ihrer Eltern, dann sieht sie sich: schwer verletzt liegt ihr Körper auf dem Boden. Bevor Mia überhaupt realisieren kann, was mit ihr geschehen ist, sind schon die Rettungskräfte da und kämpfen um ihr Leben. Sie kommt ins Krankenhaus nach Portland, schnell sind Familienangehörige und Freunde zur Stelle. Und Mias Geist verfolgt die Bemühungen um ihr Überleben. Doch kann sie wirklich weiterleben mit dem Wissen um den Verlust ihrer Familie oder entschließt sie sich schlussendlich, ihnen zu folgen?
.
Mia und ihr jüngerer Bruder Teddy wachsen in einer wohlbehüteten Familie auf. Der Vater ist ein Alt-Punk, spielte lange Jahre in einer Band und ist mittlerweile Lehrer; ihre Mutter ist eine energiegeladene, lebensbejahende Frau, welche die Fäden der Familie in der Hand hält. Die Musik bestimmt ihrer aller Leben. Allerdings dreht sich bei ihren Eltern und Teddy alles um Rockmusik, während Mia bereits lange Jahre Cello spielt, somit klassische Musik mag und die berechtigte Hoffnung hat, an der berühmten Juilliard-Universität in New York angenommen zu werden. Allerdings überschattet dies ihre sonst so glückliche Beziehung zum Rockmusiker Adam, denn dies würde ihre unweigerliche Trennung bedeuten. So fühlt sich Mia hin- und hergerissen zwischen ihrer Liebe zu Adam und ihrer Liebe zur Musik.
.
Doch diese Entscheidung wird erst einmal durch den schrecklichen Unfall hinfällig. Fassungslos und geschockt beobachtet Mia die nun folgenden Abläufe wie in Trance. Sie ist bei ihrer eigenen Operation dabei, sieht sich auf der Intensivstation liegen, fiebert bei den verzweifelten Versuchen von ihrer besten Freundin Kim und Adam mit, sie besuchen zu dürfen. Und immer wieder gibt es Situationen, die sie an früher denken lassen. Und so lernt man mit der Zeit ihr bisheriges Leben kennen, ihre Hingabe zur Musik, ihre Beziehung zu Adam, ihre Freundschaft zu Kim und natürlich ihre so wunderbare Familie und deren Freunde.
.
Praktisch von der ersten Seite ist mir Mia und ihre so herrlich eigenwillige Familie ans Herz gewachsen. Diese Herzlichkeit und Liebe, die sie alle verbindet, spürt man in jeder Zeile und umso mehr kann man die Zerrissenheit von Mia nachempfinden, als sie nun vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens steht. Und sie macht sich diese Entscheidung nicht leicht, verzweifelt fast daran und würde sich diese doch so gerne abnehmen lassen.
.
Gayle Forman vermittelt einem Mia’s Geschichte wunderbar lebendig und voller Emotionen und Wortwitz. Trotz des traurigen Themas gibt es immer wieder Momente in dem Buch, bei denen ich schmunzeln musste, gerade in Zusammenhang mit ihren Eltern und zum Schluss ist es der Autorin tatsächlich gelungen, dass bei mir kein Auge mehr trocken blieb, so berührt hat mich die Geschichte. Das Buch ist wahrlich ein Gefühlskarussell, ohne hierbei auch nur einmal kitschig zu werden. Gayle Forman gelingt hier perfekt die Gratwanderung.
.
Mit ein Grund hierfür ist wohl auch der Charakter von Mia. Im Gegensatz zu ihren etwas ausgeflippten Eltern und ihrem quirlig, süßen Bruder Teddy ist Mia eher die Ruhige und Besonnene in der Familie und dadurch wirkt sie für ihr Alter auch schon sehr reif und erwachsen. Sie geht das Leben eher nüchtern als zu emotional an und fühlt sich manchmal dadurch auch ein wenig wie der Außenseiter in ihrer Familie. Da der Roman in der Ich-Form geschrieben ist, kann man sich fast sofort in Mia hineinfühlen und versteht dann auch sehr gut ihre widerstreitenden Gefühle, als sie geschockt feststellen muss, dass ihr Geist sich ganz offensichtlich von ihrem Körper gelöst hat.

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Bewertung von Kerry aus Berlin am 21.05.2011 ***** ausgezeichnet
Die 17-jährige Mia hat ein fast perfektes Leben, eine Familie, mit der sie sich versteht, einen Freund, den sie liebt und ein großes Talent. Sie spielt Cello und hat die Chance nach New York zu gehen. Doch dann passiert es: Auf Grund von Schneefall haben Mia und ihr kleiner Bruder, sowie der Vater, schulfrei. Auch die Mutter entschließt sich, den Tag mit ihrer Familie zu verbringen, sie wollen einen Ausflug zu Freunden machen. Doch auf eisglatter Fahrbahn verliert der Fahrer des entgegenkommenden LKWs die Kontrolle über sein Fahrzeug und fährt mitten in das Auto der Familie hinein.

Mia ist verwundert. Wie es aussieht, wurde sie aus dem Auto geschleudert. Sie findet die Leichen ihres Vaters und ihrer Mutter und dann sieht sie es ... ihren eigenen Körper, schwer verletzt, dem Tode nah.

Sie wird in ein Krankenhaus gebracht, doch auch nach einer OP ist ihr Leben noch immer in Gefahr. Doch ihre Seele, ihr inneres Ich, ist nicht an ihren Körper gefesselt. Sie sieht und erlebt, was um sie herum geschieht, verfolgt die Besuche von Verwandten an ihrem Krankenbett. Doch die Zeit drängt, sie muss sich entscheiden, ob sie gehen will oder bleiben ... Nur einmal noch möchte sie Adam sehen, bevor sie sich entscheidet ...


Eine sehr einfühlsame Geschichte, die ich nur mit einem Wort beschreiben kann: wortgewaltig. Der Schreibstil ist sehr emotional, ohne kitschig zu wirken und immer wieder kam mir die Frage in den Sinn, wie würdest du dich entscheiden? Die Figuren zeichnen sich durch sehr viel Liebe zum Detail und Tiefe aus. Ich habe es genossen, dieses Buch zu lesen und konnte es nicht aus der Hand legen.

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Bewertung von narnia aus Alt Ruppin am 06.04.2010 ***** ausgezeichnet
Vor Mia liegt noch das ganze Leben. Grad hat sie sich zu entscheiden, soll sie, dass große Talent am Cello an der renomierten Juilliard School in New York studieren, oder soll sie bei ihrem Freund und ihrer Familie bleiben?

Plötzlich aber ist alles ganz anders. Mia muss sich entscheiden, allerdings scheint alles bisher dagewesene lächerlich belanglos zu sein.

Nach einem schweren Verkehrsunfall liegt sie im Krankenhaus und hat etwas ganz anderes zu entscheiden. Soll sie bleiben, hier im Leben? Aber was, wenn sie bleibt? Nichts wird sein wie es einmal war.

Ein sehr berührender Roman. Mia hält Rückschau in ihr Leben. Sie erzählt uns viel aus ihrem Leben. Immer wieder kehrt sie zu ihrer größten Frage zurück, die sie allein beantworten muss: Was, wenn ich bleibe?

Ein trauriger Roman. Ich hoffe nie in so eine Situation zu kommen, dabei kann es jederzeit soweit sein.

Sehr zu empfehlen dieses Buch!

Christian Döring

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Bewertung von BuchSaiten aus NRW am 28.03.2010 ***** sehr gut
Ich habe mich schon oft gefragt, was wohl das Letzte ist, an das die Menschen denken, die in einen Autounfall verwickelt sind. Was tun sie? Woran denken sie? Was bekommen sie mit?
Mia ist gerade zusammen mit ihrem Bruder und ihren Eltern auf dem Weg zu verwandten, als das Auto von der Fahrbahn abkommt und alle in einen schweren Unfall verwickelt werden. Als Mia versucht Hilfe zu holen, da sie die einzige ist die noch wach ist, bemerkt sie, dass sie im wahrsten Sinne des Wortes neben sich steht und ihren Körper aus einiger Entfernung betrachtet. Für die Welt scheint Mia bewusstlos und niemand weiß, dass sie sich selbst und die Welt wahrnimmt und still an ihr teil hat. Im Krankenhaus hört Mia, dass nicht alle Familienmitglieder den Unfall überlebt haben und während der 24 Stunden nach dem Unfall beschließt sie, eine Entscheidung zu treffen, die darüber entscheidet ob sie geht oder ob sie bleibt.
Die Kapitel von “Wenn ich bleibe” sind nach Uhrzeiten innerhalb des Tages nach dem Unfall benannt. Während dieser Zeit beschreibt Mia nicht nur was mit ihrem Körper im Krankenhaus passiert, sondern auch welche Besucher kommen und was sie für Informationen für sie bereit halten. Zu den Besuchern gibt es dann Geschichten aus Mias Leben, die meisten inspiriert von der großen Leidenschaft in Mias Leben: Musik. Als Cellistin hatte sie gerade die Aufnahmeprüfung an der Julliard absolviert und weiß nun nicht mehr, ob sie alle Veränderungen die damit einher gehen auch bewältigen möchte.
Die Einblicke in Mias Leben sind nicht chronologisch geordnet, bieten aber einen tiefgründigen Ausschnitt ihrer 16 Lebensjahre. Sie erinnert sich an Höhen und Tiefen ihres Lebens und ist dabei äußerst authentisch und reflektiert. Immer wieder fragt sie sich, wie sie sich entscheiden soll, wähend um sie herum nichts mehr sein wird wie es war. Es scheint als habe es in ihrem Leben gerade diese Situation gebraucht um eine Entscheidung zu treffen, die ihr für immer Leben verändert – in der einen oder anderen Hinsicht.
Als Musikerin hat mir das Buch besonders gut gefallen, da man sich in Situationen wie Vorspiele oder den Erhalt des ersten eigenen Instruments so gut einfühlen kann. Doch auch die Thematik, sich aufgrund der Wahl seiner Interessen ind er eigenen Familie als Außenseiter und ein Stück weit unverstanden zu fühlen, geht unter die Haut.

“Aber ernsthaft – wie hast du deine weichen Knie überwunden?” Mein Vater lächelte immer noch, aber ich merkte, dass er jetzt ernsthaft sprach, weil er seine Worte langsam und behutsam setzte. “Gar nicht. Man muss einfach damit leben. Man muss sich durchkämpfen.” (Seite 36)

Insgesamt ein nachdenkliches, rührendes, musikalisches Buch über die Entscheidung eines Lebens, verziert mit einem Hauch Übersinnlichkeit! “Fake it till you make it”

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