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| Bewertung von Hardy aus Sonthofen am 15.11.2010 | |
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L.A., der Glamourtraum hochglanzmagzinverliebter Friseurbesucher entpuppt sich in diesem Roman als dunkler Moloch, der sich von zerstörten Träumen und Hoffnungen der Menschen ernährt, die in Strömen in die Stadt wandern, um dort ihr Glück zu finden .In vielen kleinen Lebensgeschichten wird die Jagd nach dem Glück beschrieben, die fast ausnahmslos in Verzweiflung und Niederlage endet. Und selbst die Protagonisten, die erfolgreich zu sein scheinen, müssen erkennen, dass LA seinen Tribut fordert. Der Autor erzählt in seinem Buch vom Leben in einer Stadt, die wir als Traum aus Sonne und schönen Menschen kennen. Doch hinter der Fassade scheint LA ein Schlund zu sein, der kein Entrinnen kennt und angefüllt ist mit tausenden verlorener Seelen. Wer zur Depression neigt, sollte das Buch besser nicht lesen. Bis auf wenige Seiten mit lustigen Tatsachen über LA, wird wenig geboten, was zum Lachen anregt. Tod, Gier, Hass, verzweifelte Liebe, Sinnlosigkeit..einige der wenig reizvollen Seiten einer Millionenstadt, die keinen Halt kennt. Das Buch fesselt, erschreckt, läßt einen hoffen mit den Darstellern, von denen eine Handvoll bis zum Ende des Buches verfolgt werden. Und immer wieder erstickt der Autor die Hoffnung mit seiner nüchternen Darstellung geplatzter Träume. Manchmal wünscht man sich, der Autor hätte etwas mehr Mitleid mit den Figuren und den Lesern bewiesen und würde ab und zu die Illusion aufrecht erhalten, der American dream könnte in LA wahr werden. Doch erbarmungslos zerbricht der Autor die Hoffnungen, reiht Schicksal an Schicksal aneinander und läßt eine düstere Vision einer Megacity zurück. Schön ist der falsche Ausdruck für dieses Buch. Der kühlen Erzählweise folgend, verschlingt der Leser Seite um Seite und bangt mit den gefallenen Helden der Stadt. Ein wahrlich meisterhafter Roman, der in seiner Konsequenz an so manchen Episodenfilm amerikansicher Machart erinnert, die aufräumen mit der verklärten Sicht auf das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Habgier und Sucht regieren in LA, fordern Opfer, gehen über Leichen. In einer Stadt voll Millionen getriebener Menschen ist kein Platz für märchenhafte Träume. Das Buch ist eine Kollage der Trauer, des Verlustes und trotzdem immer wieder der Hoffnung auf den einen Glückstreffer. Und genauso blättert der Leser Seite um Seite um, wartet auf die eine Geschichte, die der Erfüllung eines Traumes nahekommt: Glück, Reichtum, Liebe. Doch gnadenlos zerbricht der Autor diese Hoffnungen und baut sie sofort wieder auf, um sie wieder einzureißen. Kein leichtes Buch, kein fröhliches Buch...aber ein bemerkenswertes Buch. |
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| Bewertung von charlotte_30 aus Dresden am 13.11.2009 | |
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„Strahlend schöner Morgen“ steht für eine Metapher in zweierlei Hinsicht, zum einen gibt es in L.A. kaum einen Morgen der nicht strahlend schön ist, zum anderen verbirgt sich dahinter die Schattenseite der Stadt. Sie, die in den Klatschzeitungen der gesamten Welt immer strahlend ist, ist schmutzig, grauenvoll und bringt Unglück. Der Roman ist eine Hommage an die Stadt, wie sie wirklich ist. L.A. ist nicht nur Hollywood, sondern sie ist lebendig und eine fast normale Weltmetropole. Die Storys sind der rote Faden im Roman. Manche Figuren liebt man und manche sind nervig. Esperanza ist eine Amerikanerin mit mexikanischer Abstammung und sie könnte den amerikanischen Traum leben, durch ihre äußerliche Missbildung entzieht sie sich ihm und findet erst am Ende des Romans ihren Traum und man wünscht ihr von ganzen Herzen, dass dieser wahr wird. Dylan und Maddie, die Figuren einer anderen Geschichte laufen von zu Hause weg und versuchen in der Stadt ihr Glück. Ihr Glück ist von kurzer Dauer, denn dass was sie nie gelernt haben, holt sie ein, man muss für seine Taten Verantwortung tragen. Old Man Joe und Amberton sind zwei weitere Figuren unterschiedlicher Geschichten, sie gleichen sich wie Tag und Nacht, durch sie erfährt der Leser von der dunklen Seite der Reichen und der Straße. Neben diesen Storys zeichnet der Autor die Entwicklung der Stadt, die bei kleinen Ansiedlung beginnt und bei einer Metropole endet. Darin fließen Informationen ein, die zu einer Stadtgeschichte gehören, Bevölkerungszahlen mit ihren Abstammung, die Kriminalität, der Verbrauch von diversen Lebensmitteln etc. Beeindruckt hat mich der Schreibstil des Autors, er reist den Leser mit, man möchte dieses Buch nicht mehr aus der Hand nehmen. Die Verbindung von Short Story und Information zur Stadt ist James Frey gelungen. L.A. ist durch dieses Buch realer geworden, sie ist für mich keine Stadt des Glamours und der Oskars mehr, sie ist vielmehr, sie lebt durch die Menschen die sie beherbergt. Der amerikanische Traum wird zwar nie verschwinden, vielleicht wachen einige Menschen auf und suchen ihren Traum andernorts und sind mit weniger zufrieden. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von Fredda am 05.10.2009 | |
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In "Strahlend schöner Morgen" geht es um eine Stadt. Es geht um L. A. In Momentaufnahmen können wir teilhaben am Leben einiger Menschen. Die Geschichten einiger weniger anderer ziehen sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch. Da haben wir Maddie und Dylan, die alles hinter sich lassen, um in L. A. ein bescheidenes Glück zu finden. Esperanza, die Tochter mexikanischer Einwanderer, die lernen muss, an sich zu glauben. Old Man Joe, der Obdachlose, der nach Antworten sucht. Amberton Parker, der klassische arme reiche Junge, der eigentlich alles hat, aber dann eben doch nicht alles hat. Dazwischen erfahren wir in kurzen Kapiteln almanachartig sehr vieles über Los Angeles, angefangen über seine Geschichte über seine Autobahnen, seine Gangs, Museen und Theater ...fast kein Thema, das nicht irgendwie erwähnt wird. Ein tolles, packendes Buch, sehr zu empfehlen! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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Bewertung von sabatayn76 am 01.10.2009 |
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Inhalt: James Frey entwirft ein realistisches und komplexes Bild der Stadt Los Angeles, indem er das Leben und Überleben verschiedener Personen in L.A. beschreibt. Im Zentrum stehen dabei der homosexuelle Filmstar Amberton Parker, die Tochter mexikanischer Einwanderer Esperanza, der Obdachlose Old Man Joe und das junge Paar Dylan und Maddie, die das triste Ohio verlassen haben um in LA ein neues Leben zu beginnen. Zudem werden zahlreiche Einzelschicksale aufgeführt, die im weiteren Verlauf des Buches zwar nicht wieder auftauchen, jedoch das vielgestaltige Bild der Stadt vervollständigen. Unterbrochen werden die Geschichten der einzelnen Personen durch die Geschichte der Stadt L.A. und des Bundesstaates Kalifornien. Mein Eindruck: Durch die zahlreichen Haupt- und Nebenfiguren, die eingestreuten Fakten und die detaillierte Beschreibung der Stadt entsteht ein komplexes Bild der Metropole. L.A. steht dabei im Mittelpunkt des Buches und bildet den gemeinsamen Nenner und den Rahmen der einzelnen Geschichten und Perspektiven. Die Sprache ist dabei einfach, der Autor verwendet häufig kurze, plakative Sätze, was ein sehr schnelles und flüssiges Lesen ermöglicht. Mein Resümee: „Strahlend schöner Morgen“ ist vielfältig, anspruchsvoll, unterhaltsam, informativ, bewegend, erheiternd, niederschmetternd. Das Buch vereinigt alles, was ich mir von einem guten Buch erwarte. Hervorragend! Tipps zum Weiterlesen: Wem die Geschichte der mexikanischen Einwanderer besonders gut gefallen hat, der sollte T.C. Boyles América lesen. Wer die Erzählperspektive (Stadt als Held des Buches) besonders spannend fand, dem sei Altaf Tyrewalas „Kein Gott in Sicht“ ans Herz gelegt. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von goldfisch am 27.09.2009 | |
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Über den ungebrochenen Mythos von Los Angeles „Strahlend schöner Morgen“ von James Frey ist kein gewöhnlicher Roman mit fortlaufender Handlung, sondern eine Sammlung von Episoden über verschiedene Figuren, von denen einige häufiger auftauchen, andere nur einen Auftritt haben. Schauplatz und eigentliche Hauptfigur ist das heutige Los Angeles und alle Figuren haben eines gemeinsam: Sie hoffen, dass sich in dieser Stadt ihre Träume erfüllen. Zu den häufiger auftauchenden Figuren gehören: Esperanza, in den USA geborene Tochter zweier mexikanischer Wirtschaftsflüchtlinge, die als Hausmädchen arbeitet, Dylan und Maddie, zwei verliebte 19-Jährige, die wegen Maddies gewalttätiger Mutter aus ihrer ländlichen Heimat nach Los Angeles geflüchtet sind, sowie Amberton Parker, ein berühmter Filmstar, der verheiratet und nur inoffiziell homosexuell ist. Die Kapitel über diese sehr unterschiedlichen Figuren (und zahllose andere) wechseln ab mit kurzen Abschnitten, in denen einige Fakten über Los Angeles aufgezählt werden. Historische Daten, beginnend mit der Gründung der Stadt, aber auch statistische Daten wie z.B. die Zahl der Einwohner ohne Krankenversicherung. Eigentlich passt dieses Buch eigentlich aufgrund der Episodenform überhaupt nicht in mein übliches Beuteschema. Die Figuren könnten als klischeehaft beschrieben werden, es wimmelt nur so von Kraftausdrücken, Satzzeichen fehlen oft und der Erzählstil wirkt sprunghaft und abgehackt. Trotzdem liest sich diese Ansammlung von Episoden flüssig und spannend. Der fast atemlos wirkende Erzähler fesselt die Leser durch die Schicksale und Träume seiner Figuren, ich litt mit ihnen und freute mich über ihre Erfolge. Los Angeles, die eigentliche Hauptfigur, wird in vielen Facetten gezeigt, manche schillernd, viele jedoch sehr düster. Trotz der klischeehaft wirkenden Figuren und trotz der oft sehr derben Sprache, gelang es James Frey mich um den Schlaf einer Nacht zu bringen, weil ich „Strahlend schöner Morgen“ nicht aus der Hand legen konnte. Ein faszinierendes Porträt der Großstadt Los Angeles, die in vielen ihrer Facetten gezeigt wird, schillernden und auch düsteren. Durch die Augen der Figuren wird die Anziehungskraft dieser Stadt fast greifbar, die trotz vieler deprimierender Einzelschicksale ungebrochen zu sein scheint. Meiner Meinung nach ein sehr empfehlenswertes Buch von einem Autor, der hoffentlich noch viele weitere Bücher schreiben wird. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von Tista aus Marl am 24.09.2009 | |
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The american way of life Haben wir nicht alle unsere Vorstellung von "den Amerikanern"? Durch unsere Tochter, die eine Weile in Kalifornien gelebt hat und durch mehrere Besuche dort, hatte ich schon einige kennen gelernt und auch Los Angeles ist mir nicht fremd und ich habe mir sofort nach Erscheinen dieses Buch gekauft und fasziniert gelesen. Es ist ein wirklich wunderschönes Buch, in dem uns viele verschiedene Gesellschaftschichten und Charaktere geschildert werden. Da ist der arme Odachlose, der in einer Toliette lebt; da ist das junge Pärchen, dass von zu Hause ausreißt um alles anders zu machen und glücklich zu werden. Da ist der reiche Schauspieler, der nach außen hin ein "normales" Familienleben führt, den aber eine unerwiederte Liebe ins Wanken bringt. Da ist die Einwandererfamilie, die alles für ihre Tochter tut, damit diese in Amerika glücklich wird. Die Geschichten all dieser Akteure werden über Jahre geschildert - sehr ausführlich, mal in einer zärtlichen, dann wieder in einer sehr offenen und brutalen Sprache, und geben einen tiefen Einblick in das Leben der Amerikaner. Amerika ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten - man kann vom Tellerwäscher zum Millionär werden - wenn man stark ist und hart dafür kämpft und sich nicht unterkriegen lässt. Viele Amerikaner haben mehrere Jobs, um überhaupt über die Runden zu kommen - viele schaffen es nicht, wenige steigen in die Oberklasse auf. Die Stadt Los Angeles, um die sich alle Geschichten drehen, zeigt sich mal als freundliche, hilfsbereite, weltoffene und fröhliche Stadt. Dann wieder als sehr brutal, schmutzig, Auffangbecken für alle Gestrandeten. Viele Einzelschicksale drumherum werden geschildert und viele viele Fakten und Zahlen rund um die Stadt werden immer wieder aufgelistet. Ich fand diese Auflistungen sehr aufschlussreich und viele Zahlen hätte man so nicht im Kopf gehabt. Zwar wurde man daduch im Lesefluss immer wieder unterbrochen, aber das hat mich nicht gestört. ganz im Gegenteil - das war sehr informativ. Für mich war dieses Buch ein wirklich tolles Erlebnis!!! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von .Anika. am 20.09.2009 | |
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Dieses Buch ist toll. Es ist einmal etwas ganz anderes, denn es hat keine richtige durchgehende Handlung, dennoch macht es Spaß es zu lesen. Zwischen den Kapiteln werden jedes Mal geschichtliche Fakten von Los Angeles preisgegeben. In den Kapiteln werden Geschichten von Menschen in Los Angeles erzählt. Manche werden durch das Buch geführt, jedoch ohne richtiges Ende. Andere werden einmal angetippt und dann einfach "fallengelassen". Ein Stern Abzug gebe ich dafür, dass ich es erst am Mitte des Buches wirklich spannend fand. Und der Schreibstil sehr gewöhnngsbedürftig ist, da gesprochene Sätze nicht in Anführungszeichen stehen sondern entweder vorneweg: "er sagt" oder es aus der Handlung hervorgeht. Das empfand ich als störend. Dennoch würde ich das Buch weiter empfehlen, es war einmal etwas ganz anderes und lesenswert. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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Bewertung von Everett aus Barsinghausen am 12.09.2009 |
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Strahlend geht an fast jeden Tag des Jahres die Sonne über Los Angeles auf. Sie hat einen Blick auf die von Millionen von Menschen bevölkerten Stadt. Gewiss ist es ein mitleidloser Blick. In diesem Roman erzählt der Autor in vier unabhängigen Hauptgeschichten Ein junges Pär-chen aus Ohio versucht in L.A. Fuß zu fassen und als es scheint, dass es nun vorwärts geht, werden sie von der Gewalt eingeholt. Ein berühmter Filmstar führt ein Doppelleben und nur sein Geld kann ihn vor dem Untergang retten. Die Tochter mexikanischer Einwanderer hat ganz andere Probleme und arbeitet im Haushalt einer vermögenden Frau um Geld fürs Stu-dium zu sparen und der Sohn ihrer Chefin scheint ihr Glück zu sein. Dann der Obdachlose Joe, dem seine Hilfsbereitschaft fast zum Verhängnis wird. Diese vier einzelnen, unabhängigen Erzählstränge sind unterbrochen von kurzen geschichtlichen Informationen über Los Angeles, von Daten und Fakten über die Stadt und kurzen Geschichten über andere Menschen der Stadt. Alles ist in einer eher distanzierten Form geschrieben, und auf die wörtliche Rede verzichtete der Autor. Die Leute sprechen dann halt, auf Anführungszeichen wird verzichtet. Das ist mal eine ganz andere Form und mir hat es gefallen. Auch den Schreibstil finde ich gut. Auch, wenn man als Leser eine Art Beobachterfunktion einnimmt ist man gefühlsmäßig trotzdem völlig gefangen. Los Angeles zieht die Menschen magisch an und viele verschluckt sie. In ihr spielen sich alle Facetten des Lebens ab, vielleicht geballter, schneller, wie auch der Wandel der Stadt ist. Mich beschlich trotz der immer scheinenden Sonne über der Stadt und der immer warmen Temperaturen doch oft eine düstere Stimmung. Strahlend kam es mir weniger vor. Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Der Aufbau, Schreibstil fällt mal etwas aus dem Rahmen und dadurch macht das Lesen umso mehr Spaß. James Frey hat es in Strahlend schöner Morgen wunderbar geschafft, über Geschichte von Los Angeles, über das jetzige Los Angeles zu schreiben und das Leben in dieser Stadt durch einzelne Geschichten von Menschen darzustellen. Mit alles Facetten, dem Schein, der Mit-leidlosigkeit, Menschlichkeit, den kleinen Glückmomenten. Ein umfassender Roman, den man schwer beschreiben kann und den ich als sehr gut empfand, ein echtes Highligt. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von hasewue am 11.09.2009 | |
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Im neuen Roman von James Frey „Strahlend schöner Morgen“ trifft man auf verschiedene Personen mit gänzlich verschiedenen Charakteren, die alle in Los Angeles leben. Man begegnet zum Beispiel dem obdachlosen Alkoholiker Old Man Joe, den Ausreißern Dylan und Maddie, dem homosexuellen Filmstar Amberton und der Einwanderertochter Esperanza. Frey erzählt deren Geschichten sehr lebendig und glaubhaft und durch die Fakten über L.A., die Frey immer wieder zwischen die Geschichten streut, bekommt der Leser auch einen ganz guten Überblick, was den Schauplatz L.A. betrifft. Durch Freys phänomenalen Erzählstil werden die Hoffnungen, Sehnsüchte und Wünsche der einzelnen Protagonisten gut zum Ausdruck gebracht und durch seine facettenreichen Schilderungen gewinnt dieses Buch auch eine ganz besondere Atmosphäre, so dass man ganz in der Handlung gefangen genommen wird und hofft, dass diese wunderbare Geschichte von den Schicksalen der einzelnen Personen nie endet. Auch schafft es Frey perfekt die einzelnen Gefühle dem Leser emotional sehr gut zu vermitteln, wo durch man selbst mit den einzelnen Charakteren mitfühlt und ein Teil der Geschichte wird. James Frey hat mit „Strahlend schöner Morgen“ ein grandioses Buch über bewegende, aber leider alltägliche Schicksale einzelner Personen geschrieben, welches ein Lesegenuss ist und gelesen werden muss! 5 von 5 Sternen! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von kockritz aus Dresden am 01.09.2009 | |
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Gleich vorn weg: wow! Was für ein Buch! Strahlend schöner Morgen ist die Geschichte einer Stadt und eine Geschichte einzelner - scheinbar - willkürlich heraus gepickter Einzelschicksale. Abwechselnd wird von dem Teenagerpäarchen Dylan und Maddie (die aus einer Kleinstadt im Midwesten stammen und versuchen ihrer zerrütteten Kindheit zuentfliehen um bessere Menschen als ihre Eltern zu sein), dem Obdachlosen Trinker Old Man Joe (der aus seiner Lethargie erwacht, als er versucht einem drogensüchtigen Mädchen zu helfen), dem hoch berühmten Schauspielerpaar Amberton und Casey (welches nur zum Schein verheiratet ist und Kinder hat. In Wirklichkeit aber sich auf der ständigen Suche nach Sex und Abenteuern befindet und meint für Geld kann man alles kaufen - auch Liebe und echte Zuneigung) und der mexikanischen Einwanderertochter Esmeralda (die, nachdem sie ihr Stipendium verstreichen lassen hat, als Putze für eine verbitterte alte reiche Frau arbeitet und sich dabei in ihren Sohn verliebt. Ihr grösstes problem sind aber ihre gigantischen Oberschenkel) erzählt. Alle 4 Haupterzählstränge kreisen um ein Thema: wie verwirkliche ich meine Träume und baue mir ein Leben auf in einer Stadt der Superlative, wo alles möglich scheint. Die einzelnen Geschichten wechseln sich ab und werden abgetrennt durch eingeschobene interessante Fakten über die Stadt, oder aber Mini- Erzählungen über andere Schicksale. Von Anfang an aber wird auch die geschichte einer Stadt erzählt, beginned mit der Gründung der ersten Ansiedlung - bis hin zur Auflistung aktuellster Verbrechen. Geschildert werden Gangkriege, drogenhandel und Waffenmissbrauch. Obwohl L.A. nicht unbedingt in den schimmernsten Farben geschlidert wird, ist es dennoch eine Homage auf eine der grossartigsten Städte Amerikas. Auch wenn nicht jede Gechichte ein Happy End ist, kann es trotzdem eine tolle Geschichte sein, die erzählt werden will. L.A. ist wohl davon. Der pessimistische Ton, der das Buch durch zieht, wird an einigen Stellen unterbrochen durch Beispiele von geglückten Lebstraumverwirklichungen. Und so ist es nicht verwunderlich, wenn zu Ende des Buches eine neue Generation sich auf den Weg macht gen Westen in die Stadt der Engel. Das Buch lässt sich der einfach lesen. (das einzig Schwere daran ist es abends weg zu legen - was mir nicht gelungen ist). Selbst die Kapitel, welche nur Auflistungen eigentlich langweiliger Fakten enthalten, sind kurzweilig gestaltet, was sicher auf die z.T. amüsanten Leserkommentare zurück zu führen ist. Als ich fertig war mit Lesen, hätte ich mir am liebsten ein Flugticket nach L.A. gekauft, da ich aber leider nicht über die Geldreserven eines Amberton oder die Zeit eines Old ManJoe verfüge, bleibt mir nur zu hoffen, dass es noch vile so grossartige Bücher gebn wird und dass auch ein Morgen hier in Deutschland strahlend und schön sein kann. Denn jeder Morgen bringt einen kleinen Neuanfang mit sich. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Zustand | Preis | Porto | Zahlung | Verkäufer | Rating | |
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| leichte Gebrauchsspuren | 3,99 | 2,00 | Banküberweisung | wendy444 | 100,0% | ansehen |
| leichte Gebrauchsspuren | 4,00 | 2,20 | Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung | regalfüller2010 | 100,0% | ansehen |
| wie neu | 4,15 | 1,85 | Banküberweisung | raidue | 100,0% | ansehen |
| gebraucht; sehr gut | 4,70 | 2,20 | PayPal, offene Rechnung | books in a box | 99,8% | ansehen |
| gebraucht; wie neu | 5,69 | 1,95 | offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Banküberweisung | BBB-Internetbuc h | 99,4% | ansehen |
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