Sieben verdammt lange Tage - Tropper, Jonathan

Jonathan Tropper 

Sieben verdammt lange Tage

Roman

Übersetzung: Moosmüller, Birgit
Broschiertes Buch
 
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Sieben verdammt lange Tage

Familientreffen bei den Foxmans enden stets mit zuschlagenden Türen und quietschenden Reifen, wenn Judd und seine Geschwister das Weite suchen. Doch nun ist ihr Vater gestorben und die Familie muss Schiwa sitzen, sieben Tage die traditionelle jüdische Totenwache halten. Für die Foxmans beginnt eine verdammt lange Woche, denn diesmal kann niemand von ihnen weglaufen - und noch dazu erfährt Judd ausgerechnet jetzt, dass seine geliebte Frau endlich schwanger ist. Aber nicht von ihm ...


Produktinformation

  • Verlag: Droemer/Knaur
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 448 S. 190 mm
  • Knaur Taschenbücher Nr.63743
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 126mm x 29mm
  • Gewicht: 330g
  • ISBN-13: 9783426637432
  • ISBN-10: 342663743X
  • Best.Nr.: 33357496
"'Sieben verdammt lange Tage' ist der Leuchtturm im Meer des Bücherjahres 2010 und eine uneingeschränkte Empfehlung!" Lies-und-lausch.de, 25.08.2010

"'Sieben verdammt lange Tage' ist der Leuchtturm im Meer des Bücherjahres 2010 und eine uneingeschränkte Empfehlung!" -- Lies-und-lausch.de, 25.08.2010

"Jonathan Troppers Roman ist wie das Leben: todtraurig, urkomisch, überraschend." -- TV Spielfilm, 01.08.2010

"Das Protokoll der Familienfeier ist das Lustigste, was es in diesem Jahr zu lesen gibt: lauter schöne Gehässigkeiten." -- FHM, 01.11.2010
Jonathan Tropper, geboren 1970 in New York City, studierte an der NYU Literatur und Literarisches Schreiben. Er lebt heute mit seiner Familie in New Rochelle (New York), arbeitet erfolgreich als Schriftsteller und gibt Schreibseminare an der Universität.

Kundenbewertungen zu "Sieben verdammt lange Tage" von "Jonathan Tropper"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 2 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen ***** weniger gut)
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Bewertung von Waschi aus Kronach am 28.10.2012 ***** weniger gut
in dem Buch geht es um eine Familie namens Foxman, bei ihnen ist der Vater gestorben. Es scheint ein alter Brauch zu sein ,dass die Familie deshalb 7 Tage lange zu Hause bleiben sollte. So zu sagen eine Totenwache .Sie durften nicht einkaufen gehen , keinen Müll herausbringen , einfach nichts! Dafür sorgte aber ein freund der Familie . Er ging für sie einkaufen,Müll herausbringen etc. . Es war für die Familie nicht grade sehr leicht , 7 Tage auf engstem Raum zu leben.Weil Judd und seine Geschwister sonst immer wenn es Streitereien gab einfach abgehauen sind egal wo hin. Hauptsache weg vom Elternhaus. Das können sie jetzt natürlich nicht und sie stellen fest: das sind 7 verdammt lange Tage!
Ich finde das Buch eigentlich ganz OK . Es ist schon spannend und man lernt was über eine andere Kultur, nämlich die jüdische Form der Totenwache , aber es ist jetzt nicht unbedingt ein muss dieses Buch zu lesen. Ist klar das es manchen gefällt . Ich empfehle es eigentlich nicht weiter, da es Bücher gab, die mich mehr gefesselt haben ,aber da muss jeder für sich entscheiden. Ich gebe dem ganzen eine 4 ,weil es nicht das beste aber auch nicht das schlechteste war das ich gelesen habe.

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Bewertung von Helga aus Rheinzabern am 13.01.2012 ***** weniger gut
Die Familientreffen der Foxmans enden stets mit zuschlagenden Türen und quietschenden Reifen. So schnell wie möglich versuchen die vier erwachsenen Kinder, einen Sicherheitsabstand zwischen sich und ihr Elternhaus zu bringen. Doch nun ist ihr Vater gestorben – und dessen letzter Wunsch treibt seinen Lieben den Angstschweiß auf die Stirn: Sie sollen für ihn Schiwa sitzen, sieben Tage die traditionelle jüdische Totenwache halten. Das bedeutet, dass sie auf ausgesprochen unbequemen Stühlen in einem kleinen Raum gefangen sind und nicht davonlaufen können. Nicht vor dem, was zwischen ihnen passiert ist, und nicht vor dem, was die Zukunft für sie bereithält.....

So weit die Buchbeschreibung, die gewisse Erwartungen weckte. Ich erwartete entweder eine Familientragödie, die damit endet, dass am Ende durch die erzwungene Nähe alle komplett zerstritten sind und schlimmstenfalls das nächste Familienmitglied zu betrauern ist. Oder aber die mögliche Versöhnung aller Familienmitglieder, die durch den gemeinsamen Verlust eines wichtigen Menschen in ihrem Leben und der Verarbeitung dieser Erfahrung zueinander finden. Oder aber – und das wäre absolute Minimalanforderung gewesen – wenigstens eine witzige Schilderung des erzwungenen Zusammenseins.

Ich wurde bitter enttäuscht. Was ich vorfand war eine Kakophonie von Selbstmitleid, haarkleiner Schilderungen der Lebensgeschichte von Judd, lüsterner sexueller Gier und wildes Bäumchen-wechsel-dich. Nicht todlangweilig, aber eben nicht das, was man nach der Buchbeschreibung hätte erwarten dürfen. Keine Spur davon, dass die Geschwister „ in einem kleinen Raum gefangen sind und nicht davonlaufen können.“ Ständig ist einer unterwegs in Sachen Prügeleien, Sex und anderen netten Beschäftigungen. Ansatzweise ist eine Auseinandersetzung Judds mit der Beziehung zu seinem Bruder erkennbar, aber das war es auch schon. Stattdessen dürfen wir auf über zwei Seiten erfahren, wie es sich anfühlt, wenn man als Mann einen Tritt in die Weichteile bekommt. Toll! Wollte ich schon immer mal wissen!

Fazit: Ein eher durchschnittliches Buch, das man nicht gelesen haben muss. Nicht schlecht, eher enttäuschend. Unterhaltsam, aber anspruchslos. Die Buchbeschreibung hält leider nicht, was sie verspricht. Wobei ich natürlich zugestehen muss: Das Buch kann nichts dafür, dass ich zu hohe Erwartungen hatte, aber so ist das nun mal.

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