Leise stirbst du nie - Annechino, Daniel

Daniel Annechino 

Leise stirbst du nie

Thriller. Deutsche Erstausgabe

Übersetzung: Krause, Barbara
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Leise stirbst du nie

Du hast gesündigt. Dafür wirst du sterben. Ich weine nicht länger. So also werde ich sterben. Er wird den kalten Stahl benutzen. Ich schließe meine Augen und beginne zu beten...


Produktinformation

  • Verlag: Ullstein Tb
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 406 S.
  • Seitenzahl: 406
  • Ullstein Taschenbuch Nr.28262
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 121mm x 33mm
  • Gewicht: 347g
  • ISBN-13: 9783548282626
  • ISBN-10: 3548282628
  • Best.Nr.: 32457804
Daniel Annechino lebt und arbeitet in San Diego, Kalifornien. Seine Thriller um die toughe Polizistin Sami Rizzo sind allesamt Bestseller.

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Kundenbewertungen zu "Leise stirbst du nie" von "Daniel Annechino"

14 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.4 von 5 Sterne bei 14 Bewertungen **** gut)
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(4)
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Bewertung von Doerti aus Zölkow am 24.09.2012 ***** ausgezeichnet
Hier bekommt der Leser einen Thriller, der auch wirklich als Thriller bezeichnet werden kann. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite unglaublich spannend. Dabei geht es um einen Mann mit gespaltener Persönlichkeit: ein zuvorkommender, freundlicher, gut ausseher und lieberswerter Mann, andererseits ein psychopathischer Massenmörder, der glaubt, im Namen Gottes zu handeln. Diesen Mörder will die sympathischer Sami von der Mordkommission besiegen. Ihre Vorahnung, auch ins Beuteschema des Mörders zu passen, ignoriert sie und muss dann selbst um ihr Leben und das ihrer Tochter bangen und kämpfen. Ganz nebenbei wird auch die Gefühlsebene mit angesprochen, denn ihr Partner liebt sie unausgesprochen und wird letztendlich ihr großer Held.

Ohne Kitsch, mit kaum zu überbietender Spannung – wirklich sehr lesenswert, wenn man schlaflose Nächte sucht.

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Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 25.04.2012 ***** weniger gut
Sami Rizzo ist Ermittlerin in San Diego, Kalifornien, und hat es zurzeit mit einem brisanten Fall zu tun. Ein Serienkiller entführt Mütter mit ihren Kindern. Während die Kinder einige Tage später wohlbehalten zu ihren Vätern zurückkehren, werden die Leichen der Mütter an öffentlichen Plätzen aufgefunden. Ihre Verletzungen deuten darauf hin, dass alle von ihrem Mörder gekreuzigt wurden. Bisher gibt es keinerlei Anhaltspunkte, wer der Täter sein könnte. Es ist nur gewiss, dass der Serienkiller von alleine nicht aufhalten wird zu morden.

Der Klappentext auf dem Buch verrät dem Leser kaum etwas, da dieser aus gerade einmal 30 Wörtern besteht. Trotzdem hat er mich neugierig gemacht und der blutige Handabdruck auf dem Cover tat sein übriges. Als ich das Buch dann in den Händen hielt, habe ich auf der ersten Seite eine Inhaltsangabe entdeckt und sie sofort gelesen, da ich wissen wollte, in welche Richtung das Buch geht. Leider hat diese Kurzbeschreibung bereits alles verraten und nach den ersten Seiten im Roman war klar, dass es sich bei einem Verdächtigen tatsächlich schon um den Mörder handelte.

"Er zog aufs Land, wo sein nächster Nachbar mehr als einen Kilometer entfernt lebte, weit genug, um die hilflosen Schreie seiner Auserwählten zu hören. Sie sterben niemals leise." (Seite 16)

Die Story und der Schreibstil sind ganz in Ordnung, auch wenn nicht alles schlüssig ist und die Charaktere etwas mehr Tiefe vertragen hätten. Einige Szenen aus der Sicht des Täters, z.B. wie er mit seinen Opfern "spielte", waren absolutes Thrillermaterial und sorgten für eine erhöhte Herzfrequenz beim Lesen. Ansonsten fehlte mir jegliche Spannung. Der Täter ist von Anfang an bekannt. Der Leser kennt seinen Namen, seinen Beruf und durch die Inhaltsangabe am Anfang weiß man bereits, wie Ermittlerin Rizzo und der Täter auf einander stoßen. Es geht also nur noch darum, wie viele Personen der Killer noch töten wird, ob der Täter für die Ermittlerin gefährlich wird (was ebenfalls sehr vorhersehbar war) und das Tatmotiv. Das reicht für mich aber nicht aus, um ein spannendes Buch zu erhalten.

Der Autor bedient sich etlicher Klischees in seiner Geschichte. Die Ermittlerin muss sich in der Männerwelt der Polizei durchsetzen, ein weiterer Ermittler hat ein Alkoholproblem, der Täter hatte eine schwierige Kindheit, Religion spielt eine Rolle, usw. Es gab keinerlei Überraschungen in diesem Roman, alles war vorhersehbar und so war es natürlich auch klar, dass die Ermittlerin selbst allein erziehend mit einem Kind ist und somit hervorragend in das Beuteschema des Serienkillers passte.

Das beste an dem Roman ist die Ausstattung. Der Titel ist geprägt, so dass dieser ertastbar ist und obwohl das Buch als Taschenbuchausgabe erschienen ist, besitzt es ein Lesebändchen, was mich total gefreut hat. Ansonsten hat mich das Buch leider ziemlich enttäuscht, da ich von Anfang an darauf hoffte, dass noch etwas unerwartetes kommen würde, etwas, dass eine Spannung entstehen lassen würde, aber die Hoffnung war leider unbegründet. Thriller bei denen von Anfang an bereits alles bekannt ist und es lediglich um die Ermittlungsarbeiten geht, deren Ausgang ebenfalls vorhersehbar ist, sind leider nichts für mich, da sie mich langweilen, was dieses Buch mal wieder bestätigt hat.

Fazit: Ein Thriller bei dem von Anfang an alles bekannt ist und der daher keine Spannung aufkommen lässt.


Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch; Auflage: 1.Auflage (11. März 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548282628
ISBN-13: 978-3548282626

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Bewertung von anyways aus greifswald am 26.08.2011 ***** ausgezeichnet
Er ist gerissen, er ist schlau, hat ein ansprechendes Äußeres und wirkt sympathisch. Aber er befindet sich auf einer göttlichen Mission, die das Leben junger Mütter fordert, das ihrer noch recht kleinen Kinder aber verschont. Die Ermittler Sami Rizzo und ihr PartnerAl Diaz stehen unter Ermittlungsdruck. Sie müssen diesen Wahnsinnigen stoppen! Den ersten Serientäter der nach 70 Jahren in San Diego sein Unwesen treibt. Dabei kommen gerade Sami des Öfteren Zweifel an ihrer jetzigen Tätigkeit. Sie ist zweifellos eine sehr gute Ermittlerin, aber ihr Wunsch war dies nie. Ihrem toten Vater zuliebe hat sie sich soweit hochgearbeitet. Sie lebt sozusagen den Traum ihres Vaters. Aber jetzt mit einer 2 jährigen Tochter kommen ihr doch Bedenken die sich noch verstärken, als der Vater ihrer Tochter ermordet aufgefunden wird. Aber nicht nur dies, hat sie doch auch der Serientäter schon im Fadenkreuz.



Dieser Thriller vereint sämtliche Attribute, um ihn aus der Masse guter Thriller herauszuheben. Schon allein der Prolog lässt dem Leser kaum Zeit zum Luft holen. Obwohl man von Anfang an weiß, wer sich hinter der Maske des gerissenen Mörders verbirgt, versteht es Annechino den Leser über das gesamte Buch hinweg zu fesseln. Hilflos muss man mit ansehen wie spielend leicht der Täter an sein Opfer kommt. Ein flüssiger Schreibstil, der nicht aufgesetzt wirkt, sympathische und allzu authentische Ermittler, deren Alltagssorgen nachvollziehbar sind, hier insbesondere die ältere Mutter- Tochter Beziehung, und die fesselnde Spannung die sich in einem atemberaubenden Show-down steigert, machen aus diesem Buch ein gnadenlos guten Top-Thriller.

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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 26.07.2011 ***** gut
naja
.Leider konnte das Buch nicht ganz halten, was die Leseprobe versprach. Spannend beginnt das Buch und wir lernen mit Sami ne toughe Polizistin kennen. Allerdings flacht die Spannung relativ schnell ab durch viele unnötige Zwischenhandlungen, die mit dem Verlauf der Story sehr wenig zu tun haben.

Dass man den Mörder gleich kennenlernt hat mich jetzt - im Gegensatz zu meinen Vorschreibern hier - nicht gestört, aber die Art wie naiv Sami mit ihrem Wissen umgeht und blauäugig in Gefahr gerät - das hätte man anders lösen können und sollen ohne die Spannung aufzugeben.

Das Buch ist sehr flüssig geschrieben, der Schreibstil gut lesbar und stellenweise war das Buch auch wirklich sehr gelungen und spannend.

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Bewertung von Jale Elefü aus Wuppertal am 03.06.2011 ***** ausgezeichnet
Ich fand das Buch einfach nur genial!
Simon war wirklich einer der besten Mörder,
den ich je lesen durfte...
Vor allem diese Rechtfertigungen,
warum er des tat... Genial!
Und seine Logik war auch ziemlich lustig^^
Ich hab teilweise Tränen gelacht^^

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Bewertung von Kerry aus Berlin am 21.05.2011 ***** gut
Ein kleines Kind wird in einem Einkaufszentrum ausgesetzt. Schnell stellt sich heraus, dass das Kind zusammen mit seiner Mutter entführt wurde. Doch von der Mutter fehlt bislang jede Spur. Einen Tag später wird ihre Leiche vor einer kleinen Kirche gefunden, sie wurde gekreuzigt und sie ist bereits das 3. Opfer des Täters.

Sami Rizzo, alleinerziehende Mutter einer zweijährigen Tochter, wird mit ihrem Partner Alberto Diaz auf den Fall angesetzt. Anfangs tappen sie im Dunkeln, doch nach und nach kann anhand der Aussage der Kinder und der gerichtsmedizinischen Untersuchungen ein Täterprofil erstellt werden. Doch dann wird wieder eine Frau mit ihrem Kind entführt.

Währenddessen lernt Sami auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung Simon kennen. Anfangs findet sie ihn anziehend und sehr sympatisch, nach und nach jedoch wird ihr klar, dass Simon nur zu gut in das Täterprofil passen würde.

Als er sie zu einem Abendessen einlädt, sagt sie zu, in der Hoffnung, entweder Beweise für oder gegen seine Schuld zu finden. Doch was sie tatsächlich entdeckt, hätte sie sich in ihren künsten Träumen nicht träumen lassen ...


Eine interessante Geschichte um einen Serientäter mit göttlicher Mission. Jedoch muss ich sagen ich bin enttäuscht von dem Buch, aus der Geschichte hätte man so viel machen können, jedoch fällt das Buch hauptsächlich durch wenig Spannung und keinerlei Tiefe bei den Protagonisten auf. Auch die Nebencharaktere konnten keinerlei Eindruck auf mich machen.

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Bewertung von james aus kassel am 03.04.2011 ***** sehr gut
Durch einen flüssigen aber durchaus guten Schreibstil werden wir in die Welt eines religös, fanatischen Killers geworfen. Die Story ist nun wahrlich nichts neues, aber doch gut durchdacht und lesenswert. Was mir an diesem Thriller sehr gut gefallen hat, war die Tatsache, dass wir von Anfang an den Mörder kennen und in seine Gedankenwelt eintauchen können. Die wechselnden Blickwinkel der Geschichte lassen mich als Leser einfacher und besser verstehen. Leider ist mir der genaue Punkt nicht klar, nach welchen Kriterien der Mörder aussucht, aber was dahinter steckt ist einfach nur spannend und erschreckend dargestellt.

Die Charaktere sind mir alle recht gut durchdacht und beschrieben, sodass ich als Leser nicht groß überlegen muss und sie mir wieder gleich vorstellen kann.

Wie gesagt ist die Story leider nichts Neues, und leider zum Ende hin ein wenig enttäuschent. Die Überwältigung des Killers ist einfach, schnell und unspektakuler. Ein wenig mehr Blut, Entschlusskraft und Dramatik wäre vielleicht angebrachter gewesen. Gibt es denn nun auch ein Happy End? Das weiß man nicht so genau. Die Anziehung der beiden Polizisten ist zwar ständig präsent aber ob sie sich nun letztendlich auch aufeinander einlassen bleibt im Dunkeln.....

Alles in allem ein gelungener Thriller, ohne große und verwirrende Schnörkel.

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Bewertung von NiliBine70 aus Duisburg am 27.03.2011 ***** ausgezeichnet
Nichts für Mütter!

Sami Rizzo und ihr Partner Alberto Diaz müssen eine Reihe von Morden aufklären, bei denen Mütter mit ihren kleinen Kindern entführt werden, die toten Mütter dann mit Kreuzigungsmerkmalen, vergewaltigt und mit herausgeschnittenem Herz vor Kirchen abgelegt werden und die Kinder körperlich unversehrt hauptsächlich bei Supermärkten wieder auftauchen. Im Laufe der Geschichte begegnet Sami dem Mörder, Simon und begibt sich in Gefahr.

Alleine schon das Cover hat mich sofort eingenommen. Ein blutiger Händeabdruck… Und der Einstieg in die Geschichte, die letzten Minuten im Leben einer dieser Mütter, hat mich direkt gefesselt und schockiert. Sehr detailliert wird dem Leser das Geschehen, die Gefühle der Opfer und vor allem die kranke Gedankenwelt des Mörders dargelegt und beschrieben. Simon, der Täter, war als Kind von seiner Mutter unter dem Deckmäntelchen von Gottesfurcht und Gottes Willen missbraucht worden und sieht sich nun in der Rolle des göttlichen Rächers. Sehr drastisch erlebt man Stück für Stück seine Kindheit mit, erfährt, was er erfahren musste, wie sein Leben bestimmt war, durch Zwänge, denen er nicht entweichen konnte. Sein Verstand wurde vergiftet, durch religiösen Irrsinn einer Mutter, die sich an ihrem Sohn verging…

Sami lernt diesen Simon, einen Physiotherapeuten, gutaussehend und charmant, bei einer Obdachlosenspeisung kennen und fühlt sich zu ihm hingezogen. Doch nach und nach wird sie skeptisch, misstraut ihm und kommt ihm auf die Schliche. Sie lässt sich auf ein gefährliches Spiel ein, was dem Leser den Atem raubt und einen denken lässt, Mädchen, tus nicht!!!

Ich war schon sehr gefangen von der Story und der Schreibweise des Autors. Auch wenn eigentlich von Beginn an klar war, wer ist der Täter. Das Drumherum war so dicht gestrickt, dass ich kaum aufhören konnte zu lesen! Ein guter, solider Thriller, den man nicht aus der Hand legen möchte.

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Bewertung von Toschi3 aus Königswinter am 26.03.2011 ***** weniger gut
Läuterung am Kreuz

In San Diego treibt in fanatischer Mörder sein Unwesen. Er entführt junge Mütter mit ihren Kindern. Während er die Kinder am Ende wohlbehalten wieder in die Freiheit entlässt, tötet er die Frauen auf bestialische Weise: er nagelt sie ans Kreuz und lässt sie dort qualvoll sterben.
Detektiv Sami Rizzo, selbst allein erziehende Mutter, findet mit ihrem Partner Al einfach keine heiße Spur. Doch dann lernt sie einen netten Mann kennen. Und dieser passt verdächtig gut in das Täterprofil...

Wer nun glaubt, ich habe hier schon den größten Teil des neuen VOX-Top Thrillers verraten, der irrt. All das passiert auf den ersten 70 Seiten des Buches von Daniel Annechino. Und damit zeigt sich direkt ein großes Manko des Thrillers. Dort, wo andere Autoren wenigstens noch den Leser mitraten lassen, ob eine gewisse Person der Täter ist oder nicht, geht hier bereits der größte Teil der Spannung verloren.

Die Geschichte ist nicht nur vorhersehbar (und dadurch oft langweilig) und austauschbar gegen viele, viele andere amerikanische Thriller, sondern sie ist auch an einigen Stellen nur noch eklig. Ich bin ziemlich abgehärtet, was unappetitliche Szenen angeht, aber hier ist es eindeutig unnötig.

Das einzige, was dieses Buch in meiner Bewertung noch auf 2 Sterne hebt, ist der gut zu lesende Schreibstil, und dass ich mich daher nur ein-einhalb Tage mit Lesen aufhalten musste.

Fazit: Schade, Idee ganz nett, Umsetzung schlecht. Gelesen und schon wieder vergessen.

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Bewertung von enzian aus Bernburg am 26.03.2011 ***** weniger gut
Der Prolog beginnt brutal, eine junge Frau, Linda, ist an ein Kreuz gefesselt und wird gleich einen grauenhaften Tod sterben. Ihr Mörder schlägt ihr Nägel durch Hände und Füße. Wir lernen auf einem Parkplatz den Physiotherapeuten Simon kennen und erfahren, dass dieser auf der Jagd ist. Seine Beute sind junge Frauen mit kleinen Kindern. Den Kindern tut er nichts, die Mütter schlägt er an ein Kreuz. Danach lässt er die Kinder frei. Er hat wieder ein Opfer gefunden, Molly, die den gleichen Tod stirbt. Weitere Frauen hat er schon im Visier.Die Detective Samantha (Sami) Rizzo und Alberto Diaz sollen die Morde aufklären. Ihr Chef stellt den beiden eine Profilerin vom FBI zur Seite. Diese erstellt das Täterprofil eines Serienmörders, der ein Psychopath und religiöser Fanatiker ist. Hinzu tritt, dass er einigen der ermordeten Frauen das Herz entnommen hat, anderen nicht. Und er wird wieder zuschlagen. Für die beiden Detektive beginnt ein fast aussichtsloser Wettlauf gegen die Zeit. Da kommt Sami auf eine Idee und dem wahnsinnigen Mörder sehr nahe.


Der Schreibstil des Autors ist flüssig, man findet sich schnell in das Geschehen hinein.
Die Beschreibung der entsetzlichen Qualen der Frauen ist äußerst brutal. Das Grauen war für mich schon fast körperlich spürbar. Was mir an dem Thriller auch gar nicht gefallen hat, ist die Tatsache, dass ich gleich auf den ersten Seiten erfahre, wer der Mörder ist. Das nimmt einen erheblichen Teil der Spannung. Auch sonst war einiges im Verlauf der weiteren Handlung vohersehbar. Die Charaktere der Protagonisten vermögen nicht so recht zu überzeugen. Einzige Ausnahme bilden Sami und Alberto, welche durch echtes kollegiales Zusammenspiel harmonieren. Die Motive des Mörders sind schnell gefunden, er selbst ist eine zutiefst gespaltene Person. Alles in allem kann ich den Thriller nicht weiterempfehlen.

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