Die Zahlen der Toten - Castillo, Linda
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Linda Castillo 

Die Zahlen der Toten

Thriller

Aus d. Amerikan. v. Helga Augustin
Broschiertes Buch
 
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**** sehr gut
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Produktbeschreibung zu Die Zahlen der Toten

Die verstümmelte Leiche der jungen Frau liegt auf einem schneebedeckten Feld. Ihr Mörder hat sie regelrecht abgeschlachtet und ihr eine römische Zahl in den Bauch geritzt. Fassungslos steht Kate Burkholder, die neue Polizeichefin im verschlafenen Painters Mill, Ohio, vor der grausig anmutenden Szenerie. Kann es wahr sein? Ist der, den sie damals den "Schlächter" nannten, und der vor 16 Jahren mehrere junge Frauen auf bestialische Weise tötete, wieder zurück?

Für Kate steht jetzt alles auf dem Spiel: Sie muss den Mörder so schnell wie möglich finden. Doch dann muss sie auch ein Geheimnis preisgeben, das sie ihre Familie und ihren Job kosten könnte.

Produktinformation


  • Verlag: (Fischer (Tb.), Frankfurt)
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 432 S.
  • Seitenzahl: 430
  • Fischer Taschenbücher Bd.18440
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 126mm x 35mm
  • Gewicht: 382g
  • ISBN-13: 9783596184408
  • ISBN-10: 3596184401
  • Best.Nr.: 29896158
Linda Castillo lebt mit ihrem Mann in Texas. Die Autorin schreibt an ihrem zweiten Roman mit Polizeichefin Kate Burkholder.

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Durchschnittliche Kundenbewertung 4.4 von 5 Sterne bei 32 Bewertungen **** sehr gut
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Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 25.12.2011 ***** sehr gut
Als Officer T.J. Banks nachts mal wieder entlaufene Kühe einfangen soll, entdeckt er die grausam zu gerichtete Leiche einer jungen Frau. Und damit hält das Grauen einzug in die verschlafene Amisch-Gemeinde von Painter' Mill. Schon bald wird klar, dass der Schlächter nach sechzehn Jahren Pause wieder sein Unwesen in dem Städtchen treibt. Chief Kate Burkholder und ihr Team übernehmen die Ermittlungen, unterstützt von anderen Dienststellen. Kate kommt dem Mörder nah. Tödlich nah.

Das Cover zeigt ein einsam gelegenes Farmhaus im Schnee. In blutroter Schrift steht der Titel des Buches im Schnee. Ich finde es passend zum Inhalt des Buchs gewählt, hätte mir aber ein stärkeres Motiv gewünscht.

Linda Castillo wirft ihre Leser sofort in die grausamen Taten des Schlächters und beschreibt direkt zu Beginn den grausamen Tod von Amanda Horner. Die Autorin lässt jedoch genug Spielraum, damit der Leser sich selber die Qualen ausmalen kann. Erst im Laufe des Buches kommen die grausamen Einzelheiten ans Licht. Linda Castillo erzeugt einen sehr straffen Spannungsbogen, in dem sie zwischen diversen Schauplätzen und ihren Protagonisten hin und her springt. Die winterliche Atmosphere hilft ihr dabei, da man immer den Eindruck hat, von einer Schneedecke erstickt zu werden.

Ihre Protagonisten schildert die Autorin auhentisch und lebensnah. Besonders Chief Kate Burkholder mit ihr interessanten Persönlichkeit ist ihr sehr gut gelungen. Kate wächst als Amisch auf, verlässt diesen Weg allerdings nach einem Mord, da sie von ihrer Familie nicht unterstützt, sonder dieser Vorfall totgeschwiegen wird. Alleine muss sie nun mit ihrem Leben zurecht kommen und schlägt den Weg als Polizistin ein.

Ihr gegenüber steht der smarte, aber vom Leben gezeichnete BCI Agent John Tomasetti. Nach dem Mord an seiner Familie gibt er sich ganz seinem Schmerz hin und versinkt in einem Sumpf aus Tabletten und Alkohol.

Trotz dieses seelischen Balastet, den die beiden Ermittler mit sich tragen, wirkt dies nicht nervig oder überzogen, sondern macht die beiden zu noch interessanteren Persönlichkeiten.

Mein Fazit: Ein sehr gelungener Thriller von der ersten bis zur letzten Seite! Ich freue mich schon sehr auf weiter Fälle dieses Teams!

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Bewertung von maxibiene aus Erfurt am 31.10.2011 ***** sehr gut
Die Leseprobe, die hier veröffentlichten Rezensionen mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4 bis 5 Sternen und die Ankündigung des 2. Romans von Linda Castillo haben mich dazu animiert, das Buch Zahlen der Toten zu kaufen, da ich immer auf der Suche nach neuen und guten Schriftstellern bin. Vor allem bin ich überzeugte Leserin von Serienbüchern. Wenn diese Bücher dann auch noch spannend geschrieben sind, kann mich nichts mehr halten. So war dann auch die Erwartungshaltung und Messlatte für dieses Buch, aufgrund der guten Bewertungen, ziemlich hoch angesetzt.

Doch worum geht es in diesem Buch? In der Amish-Gemeinde, in der einst auch die Hauptprotagonistin, die Polizeichefin Kate Burkholder, aufwuchs, wurde eine weibliche Leiche gefunden. Vor ihrem Tod wurde die junge Frau bestialisch gefoltert. Für Kate ist es wie ein Deja vu, denn vor 16 Jahren starben in dem kleinen beschaulichen Örtchen, Painters Mill, Frauen auf gleicher Weise und die Folterungen, die diese Leiche aufweist, sind übereinstimmend mit denen aus der neuesten Zeit. Kate weigert sich daran zu glauben, dass der Mörder von damals zurück gekehrt ist. Denn nur sie weiß, warum das nicht möglich ist. Sie versucht diesen und die folgenden Morde aufzuklären, gelangt aber wegen ihrer Unerfahrenheit, schnell an ihre Grenzen. Zwangsweise wird ihr der BCI-Agent John Tomasetti für ihre Ermittlungsarbeit zur Seite gestellt, der, obwohl depressiv, alkohol- und tablettenabhängig, schnell hinter ihr Geheimnis gelangt, dass sie solange versucht hat zu verbergen. Doch gemeinsam schaffen sie es, den Mörder dingfest zu machen. Ganz nebenbei bahnt sich zwischen den beiden noch eine kleine Liebesgeschichte an.

Das Buch beginnt mit einem atemberaubenden Prolog, Spannung und Entsetzen pur. Doch dann setzte eine gewisse Langatmigkeit ein, die sich so ziemlich bis in das zweite Drittel des Buches zog. Durchhalten lohnt sich, denn im letzten Drittel hat Linda Castillo noch mal richtig Gas gegeben und der Leser kommt dabei voll auf seine Kosten. Der Schreibstil von Linda Castillo ist etwas gewöhnungsbedürftig. Sie schreibt aus mehreren Perspektiven, die immer wieder wechseln. Trotzdem lässt sich das Buch, das ein beeindruckendes Cover hat, sehr flüssig lesen.

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Bewertung von saludu aus Duisburg am 23.10.2011 ***** ausgezeichnet
Ich bin begeistert von diesem Buch. Es ist sehr gut geschrieben. Der Schreibstil ist so, dass man es weiterlesen muss. Es hat keine unnötigen "Füllseiten", damit die Seitenzahl erhöht wird.
Die Gesichte ist sehr gut gewählt. Packend, spannend. Nicht unrealistisch geschrieben.
Wer Adler Olsen, Karin Slaughter und Stieg Larsson gerne liest, hat hier mit Sicherheit eine neue Lieblingsautorin gefunden.

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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 14.10.2011 ***** ausgezeichnet
Auch wenn sich Serienmörder in Thrillern nur so tummeln, schafft es Linda Castello in „Die Zahlen der Toten“ durch Topspannung und 1-A-Dramatik zu überzeugen. Eingebettet ist ihr Debütkrimi in das ländliche Ohio, eine Gegend, in der viele „Amish People“ leben. Sie vermittelt einen interessanten Einblick in diese religiöse Gemeinde, die immer noch wie in vergangenen Jahrhunderten lebt und sogar mit einer eigenen Sprache, dem dem Deutschen ähnelten „Pennsylvania -Deutsch“ versucht, den Abstand zu den „Engländern“, also der Mehrheitsgesellschaft zu wahren. In einem enormen Tempo hetzt Linda Castello ihre Ich-Erzählerin durch den brizzeligen Fall und lässt sie niemals zu Atem kommen. So ist „Die Zahlen der Toten“ zwar ein sehr klassisch angelegter US-Thriller, der aber durch seinen dramatischen Aufbau und seine fesselnd erzählte Story zum Hochgenuss für Krimifans gerät.

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Bewertung von Mel.E aus L. am 11.10.2011 ***** ausgezeichnet
Der Schlächter is back!

Vielleicht hätte ich erst "Zahlen der Toten" lesen sollen und erst dann "Blutige Stille"? Denn auch, wenn dieser Thriller wirklich genial ist und von Anfang an fasziniert, war der zweite Teil rund um Kate Burkholder um einiges blutiger und aufregender für mich. In "Zahlen der Toten" lernen wir Kate kennen und erfahren, was dazu geführt hat, ihre Entscheidung keine Amische zu bleiben, sondern in die Welt hinauszuziehen und Polizistin zu werden. Auch hier wird viel über das Leben als Amisch bekannt und ich gestehe, es ist sehr interessant, denn ein Leben ohne Strom oder Auto, ist mir einfach zu unbequem, aber vielleicht auch nur, weil man es nicht anders gewohnt ist? Ich mag es sehr in die Gedanken der Polizistin einzutauschen und auch ihre Beweggründe sind mir nun um einiges klarer.

Nach 16 Jahren taucht "Der Schlächter" wieder auf und ritzt seinen Opfern Nummern in die Haut. Kate hat ihn für tot gehalten, aber das morden geht nun weiter und unschuldige Frauen müssen ihr Leben lassen. Der Täter ergötzt sich an dem Blutbad, welches er hinterlässt und es befriedigt ihn auch sexuell. Was mich wirklich tief bewegt hat, ist die Trauer der Eltern, die ihr einziges Kind verloren haben und nun Kate anklagen, nicht genug zu tun um weitere Morde zu verhindern.

Kate kommt dem Mörder sehr, sehr nah und dies wird ihr zum Verhängnis.



Schauderhaft, sehr blutig und ungeheuerlich spannend! Hat mir gefallen, aber der zweite Teil war um Klassen besser. Dennoch volle Punktzahl und eine Leseempfehlung, aber nur an die wirklich Hartgesottenen Leser unter uns, alle anderen lassen lieber die Hände von dem Thriller, ansonsten könnt ihr Nachts vielleicht nicht einschlafen ;o)

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Bewertung von sabatayn76 am 04.10.2011 ***** sehr gut
Römer, Rinder, Rituale

Inhalt:
Painters Mill, Ohio: Officer T.J. Banks soll eigentlich nur ein paar entlaufene Kühe zurücktreiben, doch er findet eine nackte Leiche. Die Frau wurde durch einen Schnitt durch die Kehle getötet, und auf ihrem Bauch finden sich römische Zahlen, die dort eingeritzt wurden. Vor 16 Jahren gab es bereits ähnliche Fälle in der Gegend, und die Polizei fürchtet, dass der alte Täter wieder aufgetaucht ist. Nur Kate Burkholder, die Polizeichefin von Painters Mill und abtrünnige Amische, ist sich sicher, dass es ein neuer Täter sein muss, denn sie hat den Täter vor 16 Jahren selbst erschossen - was ein gut gehütetes Familiengeheimnis ist. Kate und ihr Bruder Jacob machen sich schließlich auf die Suche nach der Leiche, die von Kates Vater vor 16 Jahren vergraben wurde. Währenddessen scheint der Mörder die Kontrolle über sich und seine Neigung verloren zu haben - immer mehr Frauen verschwinden, immer mehr Leichen tauchen auf.

Mein Eindruck:
'Die Zahlen der Toten' ist ein unterhaltsamer und einfach lesbarer Thriller, der vor allem gegen Ende sehr fesselt und sehr spannend ist. Meiner Meinung nach gelingt es der Autorin jedoch weniger gut, eine unheimliche Stimmung aufgrund der Beschreibung der Orte, der Personen und der Szenerie aufzubauen, sondern sie erzeugt Grauen durch übertriebene Darlegung von Grausamkeiten. Ihre Schilderungen waren mir oft zu detailliert, zu explizit, zu reißerisch. Castillos Protagonisten empfand ich zudem häufig als unsympathisch - allen voran die prüde, verbohrte, handgreifliche, respektlose Tierverachterin Kate.

Das Ende ist überraschend und überzeugend, die Protagonisten machen im Laufe des Buches jedoch wenig nachvollziehbare und eher unrealistische Wandlungen durch.

Mein Resümee:
Spannende Unterhaltung ohne viel Anspruch.

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Bewertung von coffee2go aus Österreich am 09.09.2011 ***** sehr gut
Kurze Inhaltszusammenfassung:
In Painters Mill wird die verstümmelte Leiche einer jungen Frau in einem schneebedeckten Feld entdeckt. Kate Burkholder wurde erst zur neuen Polizeichefin ernannt und leitet die Ermittlung um die grausamen Frauenmorde. Den Frauen wurde eine römische Ziffer in den Bauch geritzt, sodass der Verdacht nahe liegt, dass es sich um einen Serienmörder handelt. Vielleich sogar um eine Fortsetzung der Morde, die ein Serienmörder, der „Schlächter“ genannt wurde, vor 16 Jahren begonnen hat?

Meine Meinung zum Buch:
Linda Castillo hat für ihr Buch einen interessanten Schreibstil ausgewählt und die Spannung aufrecht erhalten, indem sie mehrmals die Erzählperspektive gewechselt hat. Die Charaktere wurden von der Autorin sehr gut und stimmig beschrieben, allerdings sind auch die typischen Klischees sehr stark vertreten, zB. FBI Agent Tomasetti ist nach dem Tod seiner Familie in ein tiefes Loch aus Depression, Alkoholismus und Tablettensucht gefallen, Chief Kate Burkholder verliebt sich in einen Kollegen und ernährt sich von Kaffee und Wodka, die verdächtigen Personen sind schon fast auffällig psychisch krank und augenscheinlich verdächtig. Trotzdem fand ich den Krimi sehr spannend zu lesen. Die Autorin beschreibt die Taten und die Verstümmelung der Leichen sehr detailliert und blutrünstig, mich hat es nicht am Lesen gestört, aber das mag vielleicht nicht jede/r LeserIn so genau wissen. Kate Burkholder und ihre Familie werden auch selbst in die laufenden Ermittlungen um den Serientäter verstrickt, was in Krimis immer ein interessanter Aspekt ist. Ein weiterer Pluspunkt war, dass die Autorin auch die in Paintes Mill ansässige Amish-Gemeinde einbringt, sodass auch ein kleiner Einblick in die Kultur und Lebensform der Amish gewährt werden konnte.

Titel und Cover:
Der Titel wurde passend zum Inhalt des Buches ausgewählt, das Cover ist optisch sehr ansprechend gestaltet und lässt schon beim Betrachten des Buches erste Spekulationen über den Inhalt zu.

Mein Fazit:
Das Buch wurde von der Autorin so aufgebaut, dass es sich gut eignet, die Krimi-Serie mit Chief Kate Burkholder fortzusetzen. Ich habe mir sogleich das Nachfolgebuch „Blutige Stille“ gekauft und gelesen.

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Bewertung von Themistokeles am 02.09.2011 ***** sehr gut
Inhalt: In der amisch-englischen Gemeinde Painter Mill wird auf der Weide eines amischen Farmers die Leiche einer Frau gefunden. Vor ihrem Tod wurde die Frau nicht nur vergewaltigt und gefoltert, ihr wurde zudem auch noch die römische Ziffer XIII in den Bauch geritzt. Ermordet wurde sie durch einen gezielten Schnitt durch die Hauptschlagader, wie beim Schlachten von Vieh. Für Chief Kate Burkholder und ihr Team beginnt die Suche nach dem Mörder, dessen Vorgehen der gesamten Gemeinde nur zu bekannt vor kommt. Sechzehn Jahre zuvor fand eine Mordserie in Painters Mill statt, der vier Frauen zum Opfer vielen, diese wurden auf die identische Art und Weise ermordet und auch ihnen wurde eine römische Ziffer in den Bauch geritzt. Viele vermuten, dass es sich um den selben Mörder handelt. Nur Chief Burkholder kann daran nicht glauben und aufgrund eines Geheimnisses ihrer Vergangenheit will sie zunächst keine weiteren Stellen einschalten. Nachdem jedoch eine weiter Leiche gefunden wird, taucht nicht nur John Tomasetti vom BCI sondern auch der Sherrif eines umliegenden County und nicht nur wird das Eis für den Mörder immer dünner auch Kates Geheimnis gerät in Gefahr aufgedeckt zu werden.

Meinung: Das Buch hat mir ziemlich gut gefallen, denn es war nicht nur von Anfang an spannend sondern zudem sind die Charakter auf ihre nicht grade perfekte Art und Weise irgendwann durchaus sympathisch. Grade da Kate und John Geheimnisse haben und nicht perfekt sind, empfand ich die beiden als ziemlich gute Charaktere. Ebenfalls war es ziemlich interessant mal in die Lebenswelt der Amish ein wenig einzutauchen, da man meist zwar oberflächlich ein bisschen über das Leben, das sich die Amish ausgesucht haben weiß, aber man durchaus noch einiges neues durch das Buch lernen kann. Die Auflösung des Falls war nach gewissen Informationen leider etwas schnell klar, aber trotzdem war der Roman kriminalistisch nicht schlecht aufgebaut, so dass man wenigstens bis zu dem betreffenden Punkt, wo es einfach deutlich wurde, wer der Mörder ist, selbst im Dunklen tappte.
Besonder interessant fand ich die den Wechsel der Erzähler, die eingebaut waren, so dass alle Passagen, die von Kate erzählt werden immer von einem Ich-Erzähler sind, sobald aber aus dem Blickwinkel eines anderen Charakters weitererzählt wird, wechselt der Erzähler in die Perpektive eines personalen Erzählers, was den Chrakter Kate noch deutlicher herausstellte, da man bei ihr immer ganz direkt mitfühlen konnte. Außerdem wir Kate durch dieses Vorgehen noch deutlicher in den Mittelpunkt gestellt.
Alles in allem ein ziemlich guter Roman, den ich jedem empfehlen würde der nicht nur Thrillern etwas abgewinnen kann, sondern auch gut geschriebenen Kriminalfällen, denn auch wenn er etwas blutig ist, ist er nicht zu blutig um auch ein guter Krimi zu sein.

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Bewertung von harakiri aus harakiri am 26.07.2011 ***** ausgezeichnet
total gut!
Mit Freude hab ich dieses Buch in einem Rutsch verschlungen. War ein absolutes Highlight unter den ganzen Thrillern der letzten Zeit, die mich lange nicht so fesseln konnten wie Die Zahlen der Toten.

Die Schreibqualität der Autorin ist sehr hoch, sie versteht es, den Leser mit in die Abgründe der Mörder und die Ängste der Opfer zu ziehen. Kleines bisschen Liebe reingemixt und fertig ist der perfekte Thriller. Ich freu mich schon auf das nächste Buch und hoffe, dass die Autorin auch hier in Deutschland die verdiente Bekanntheit erreichen wird.

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Bewertung von Kathi aus Stetten am 25.07.2011 ***** ausgezeichnet
Obwohl ich kein Bücherwurm bin, habe ich auf meine Lieblings-TV-Serie verzichtet um weiter lesen zu können. Das sagt schon alles:)

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Die Zahlen der Toten

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  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 432 S.
  • Seitenzahl: 430
  • Fischer Taschenbücher Bd.18440
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 126mm x 35mm
  • Gewicht: 382g
  • ISBN-13: 9783596184408
  • ISBN-10: 3596184401
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Die verstümmelte Leiche der jungen Frau liegt auf einem schneebedeckten Feld. Ihr Mörder hat sie regelrecht abgeschlachtet und ihr eine römische Zahl in den Bauch geritzt. Fassungslos steht Kate Burkholder, die neue Polizeichefin im verschlafenen Painters Mill, Ohio, vor der grausig anmutenden Szenerie. Kann es wahr sein? Ist der, den sie damals den "Schlächter" nannten, und der vor 16 Jahren mehrere junge Frauen auf bestialische Weise tötete, wieder zurück?

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Linda Castillo wirft ihre Leser sofort in die grausamen Taten des Schlächters und beschreibt direkt zu Beginn den grausamen Tod von Amanda Horner. Die Autorin lässt jedoch genug Spielraum, damit der Leser sich selber die Qualen ausmalen kann. Erst im Laufe des Buches kommen die grausamen Einzelheiten ans Licht. Linda Castillo erzeugt einen sehr straffen Spannungsbogen, in dem sie zwischen diversen Schauplätzen und ihren Protagonisten hin und her springt. Die winterliche Atmosphere hilft ihr dabei, da man immer den Eindruck hat, von einer Schneedecke erstickt zu werden.

Ihre Protagonisten schildert die Autorin auhentisch und lebensnah. Besonders Chief Kate Burkholder mit ihr interessanten Persönlichkeit ist ihr sehr gut gelungen. Kate wächst als Amisch auf, verlässt diesen Weg allerdings nach einem Mord, da sie von ihrer Familie nicht unterstützt, sonder dieser Vorfall totgeschwiegen wird. Alleine muss sie nun mit ihrem Leben zurecht kommen und schlägt den Weg als Polizistin ein.

Ihr gegenüber steht der smarte, aber vom Leben gezeichnete BCI Agent John Tomasetti. Nach dem Mord an seiner Familie gibt er sich ganz seinem Schmerz hin und versinkt in einem Sumpf aus Tabletten und Alkohol.

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Doch worum geht es in diesem Buch? In der Amish-Gemeinde, in der einst auch die Hauptprotagonistin, die Polizeichefin Kate Burkholder, aufwuchs, wurde eine weibliche Leiche gefunden. Vor ihrem Tod wurde die junge Frau bestialisch gefoltert. Für Kate ist es wie ein Deja vu, denn vor 16 Jahren starben in dem kleinen beschaulichen Örtchen, Painters Mill, Frauen auf gleicher Weise und die Folterungen, die diese Leiche aufweist, sind übereinstimmend mit denen aus der neuesten Zeit. Kate weigert sich daran zu glauben, dass der Mörder von damals zurück gekehrt ist. Denn nur sie weiß, warum das nicht möglich ist. Sie versucht diesen und die folgenden Morde aufzuklären, gelangt aber wegen ihrer Unerfahrenheit, schnell an ihre Grenzen. Zwangsweise wird ihr der BCI-Agent John Tomasetti für ihre Ermittlungsarbeit zur Seite gestellt, der, obwohl depressiv, alkohol- und tablettenabhängig, schnell hinter ihr Geheimnis gelangt, dass sie solange versucht hat zu verbergen. Doch gemeinsam schaffen sie es, den Mörder dingfest zu machen. Ganz nebenbei bahnt sich zwischen den beiden noch eine kleine Liebesgeschichte an.

Das Buch beginnt mit einem atemberaubenden Prolog, Spannung und Entsetzen pur. Doch dann setzte eine gewisse Langatmigkeit ein, die sich so ziemlich bis in das zweite Drittel des Buches zog. Durchhalten lohnt sich, denn im letzten Drittel hat Linda Castillo noch mal richtig Gas gegeben und der Leser kommt dabei voll auf seine Kosten. Der Schreibstil von Linda Castillo ist etwas gewöhnungsbedürftig. Sie schreibt aus mehreren Perspektiven, die immer wieder wechseln. Trotzdem lässt sich das Buch, das ein beeindruckendes Cover hat, sehr flüssig lesen.
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Nach 16 Jahren taucht "Der Schlächter" wieder auf und ritzt seinen Opfern Nummern in die Haut. Kate hat ihn für tot gehalten, aber das morden geht nun weiter und unschuldige Frauen müssen ihr Leben lassen. Der Täter ergötzt sich an dem Blutbad, welches er hinterlässt und es befriedigt ihn auch sexuell. Was mich wirklich tief bewegt hat, ist die Trauer der Eltern, die ihr einziges Kind verloren haben und nun Kate anklagen, nicht genug zu tun um weitere Morde zu verhindern.

Kate kommt dem Mörder sehr, sehr nah und dies wird ihr zum Verhängnis.



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Römer, Rinder, Rituale

Inhalt:
Painters Mill, Ohio: Officer T.J. Banks soll eigentlich nur ein paar entlaufene Kühe zurücktreiben, doch er findet eine nackte Leiche. Die Frau wurde durch einen Schnitt durch die Kehle getötet, und auf ihrem Bauch finden sich römische Zahlen, die dort eingeritzt wurden. Vor 16 Jahren gab es bereits ähnliche Fälle in der Gegend, und die Polizei fürchtet, dass der alte Täter wieder aufgetaucht ist. Nur Kate Burkholder, die Polizeichefin von Painters Mill und abtrünnige Amische, ist sich sicher, dass es ein neuer Täter sein muss, denn sie hat den Täter vor 16 Jahren selbst erschossen - was ein gut gehütetes Familiengeheimnis ist. Kate und ihr Bruder Jacob machen sich schließlich auf die Suche nach der Leiche, die von Kates Vater vor 16 Jahren vergraben wurde. Währenddessen scheint der Mörder die Kontrolle über sich und seine Neigung verloren zu haben - immer mehr Frauen verschwinden, immer mehr Leichen tauchen auf.

Mein Eindruck:
'Die Zahlen der Toten' ist ein unterhaltsamer und einfach lesbarer Thriller, der vor allem gegen Ende sehr fesselt und sehr spannend ist. Meiner Meinung nach gelingt es der Autorin jedoch weniger gut, eine unheimliche Stimmung aufgrund der Beschreibung der Orte, der Personen und der Szenerie aufzubauen, sondern sie erzeugt Grauen durch übertriebene Darlegung von Grausamkeiten. Ihre Schilderungen waren mir oft zu detailliert, zu explizit, zu reißerisch. Castillos Protagonisten empfand ich zudem häufig als unsympathisch - allen voran die prüde, verbohrte, handgreifliche, respektlose Tierverachterin Kate.

Das Ende ist überraschend und überzeugend, die Protagonisten machen im Laufe des Buches jedoch wenig nachvollziehbare und eher unrealistische Wandlungen durch.

Mein Resümee:
Spannende Unterhaltung ohne viel Anspruch.
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Bewertung von coffee2go aus Österreich am 09.09.2011
*****
sehr gut
Kurze Inhaltszusammenfassung:
In Painters Mill wird die verstümmelte Leiche einer jungen Frau in einem schneebedeckten Feld entdeckt. Kate Burkholder wurde erst zur neuen Polizeichefin ernannt und leitet die Ermittlung um die grausamen Frauenmorde. Den Frauen wurde eine römische Ziffer in den Bauch geritzt, sodass der Verdacht nahe liegt, dass es sich um einen Serienmörder handelt. Vielleich sogar um eine Fortsetzung der Morde, die ein Serienmörder, der „Schlächter“ genannt wurde, vor 16 Jahren begonnen hat?

Meine Meinung zum Buch:
Linda Castillo hat für ihr Buch einen interessanten Schreibstil ausgewählt und die Spannung aufrecht erhalten, indem sie mehrmals die Erzählperspektive gewechselt hat. Die Charaktere wurden von der Autorin sehr gut und stimmig beschrieben, allerdings sind auch die typischen Klischees sehr stark vertreten, zB. FBI Agent Tomasetti ist nach dem Tod seiner Familie in ein tiefes Loch aus Depression, Alkoholismus und Tablettensucht gefallen, Chief Kate Burkholder verliebt sich in einen Kollegen und ernährt sich von Kaffee und Wodka, die verdächtigen Personen sind schon fast auffällig psychisch krank und augenscheinlich verdächtig. Trotzdem fand ich den Krimi sehr spannend zu lesen. Die Autorin beschreibt die Taten und die Verstümmelung der Leichen sehr detailliert und blutrünstig, mich hat es nicht am Lesen gestört, aber das mag vielleicht nicht jede/r LeserIn so genau wissen. Kate Burkholder und ihre Familie werden auch selbst in die laufenden Ermittlungen um den Serientäter verstrickt, was in Krimis immer ein interessanter Aspekt ist. Ein weiterer Pluspunkt war, dass die Autorin auch die in Paintes Mill ansässige Amish-Gemeinde einbringt, sodass auch ein kleiner Einblick in die Kultur und Lebensform der Amish gewährt werden konnte.

Titel und Cover:
Der Titel wurde passend zum Inhalt des Buches ausgewählt, das Cover ist optisch sehr ansprechend gestaltet und lässt schon beim Betrachten des Buches erste Spekulationen über den Inhalt zu.

Mein Fazit:
Das Buch wurde von der Autorin so aufgebaut, dass es sich gut eignet, die Krimi-Serie mit Chief Kate Burkholder fortzusetzen. Ich habe mir sogleich das Nachfolgebuch „Blutige Stille“ gekauft und gelesen.
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Bewertung von Themistokeles am 02.09.2011
*****
sehr gut
Inhalt: In der amisch-englischen Gemeinde Painter Mill wird auf der Weide eines amischen Farmers die Leiche einer Frau gefunden. Vor ihrem Tod wurde die Frau nicht nur vergewaltigt und gefoltert, ihr wurde zudem auch noch die römische Ziffer XIII in den Bauch geritzt. Ermordet wurde sie durch einen gezielten Schnitt durch die Hauptschlagader, wie beim Schlachten von Vieh. Für Chief Kate Burkholder und ihr Team beginnt die Suche nach dem Mörder, dessen Vorgehen der gesamten Gemeinde nur zu bekannt vor kommt. Sechzehn Jahre zuvor fand eine Mordserie in Painters Mill statt, der vier Frauen zum Opfer vielen, diese wurden auf die identische Art und Weise ermordet und auch ihnen wurde eine römische Ziffer in den Bauch geritzt. Viele vermuten, dass es sich um den selben Mörder handelt. Nur Chief Burkholder kann daran nicht glauben und aufgrund eines Geheimnisses ihrer Vergangenheit will sie zunächst keine weiteren Stellen einschalten. Nachdem jedoch eine weiter Leiche gefunden wird, taucht nicht nur John Tomasetti vom BCI sondern auch der Sherrif eines umliegenden County und nicht nur wird das Eis für den Mörder immer dünner auch Kates Geheimnis gerät in Gefahr aufgedeckt zu werden.

Meinung: Das Buch hat mir ziemlich gut gefallen, denn es war nicht nur von Anfang an spannend sondern zudem sind die Charakter auf ihre nicht grade perfekte Art und Weise irgendwann durchaus sympathisch. Grade da Kate und John Geheimnisse haben und nicht perfekt sind, empfand ich die beiden als ziemlich gute Charaktere. Ebenfalls war es ziemlich interessant mal in die Lebenswelt der Amish ein wenig einzutauchen, da man meist zwar oberflächlich ein bisschen über das Leben, das sich die Amish ausgesucht haben weiß, aber man durchaus noch einiges neues durch das Buch lernen kann. Die Auflösung des Falls war nach gewissen Informationen leider etwas schnell klar, aber trotzdem war der Roman kriminalistisch nicht schlecht aufgebaut, so dass man wenigstens bis zu dem betreffenden Punkt, wo es einfach deutlich wurde, wer der Mörder ist, selbst im Dunklen tappte.
Besonder interessant fand ich die den Wechsel der Erzähler, die eingebaut waren, so dass alle Passagen, die von Kate erzählt werden immer von einem Ich-Erzähler sind, sobald aber aus dem Blickwinkel eines anderen Charakters weitererzählt wird, wechselt der Erzähler in die Perpektive eines personalen Erzählers, was den Chrakter Kate noch deutlicher herausstellte, da man bei ihr immer ganz direkt mitfühlen konnte. Außerdem wir Kate durch dieses Vorgehen noch deutlicher in den Mittelpunkt gestellt.
Alles in allem ein ziemlich guter Roman, den ich jedem empfehlen würde der nicht nur Thrillern etwas abgewinnen kann, sondern auch gut geschriebenen Kriminalfällen, denn auch wenn er etwas blutig ist, ist er nicht zu blutig um auch ein guter Krimi zu sein.
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Bewertung von harakiri aus harakiri am 26.07.2011
*****
ausgezeichnet
total gut!
Mit Freude hab ich dieses Buch in einem Rutsch verschlungen. War ein absolutes Highlight unter den ganzen Thrillern der letzten Zeit, die mich lange nicht so fesseln konnten wie Die Zahlen der Toten.

Die Schreibqualität der Autorin ist sehr hoch, sie versteht es, den Leser mit in die Abgründe der Mörder und die Ängste der Opfer zu ziehen. Kleines bisschen Liebe reingemixt und fertig ist der perfekte Thriller. Ich freu mich schon auf das nächste Buch und hoffe, dass die Autorin auch hier in Deutschland die verdiente Bekanntheit erreichen wird.
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Bewertung von Kathi aus Stetten am 25.07.2011
*****
ausgezeichnet
Obwohl ich kein Bücherwurm bin, habe ich auf meine Lieblings-TV-Serie verzichtet um weiter lesen zu können. Das sagt schon alles:)
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Autorenporträt zu "Linda Castillo"

Linda Castillo lebt mit ihrem Mann in Texas. Die Autorin schreibt an ihrem zweiten Roman mit Polizeichefin Kate Burkholder.

Besuchen Sie auch die Website der Autorin: www.lindacastillo.com

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