Boot Camp - Rhue, Morton

Morton Rhue 

Boot Camp

Aus d. Amerikan. v. Werner Schmitz
Broschiertes Buch
 
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Produktbeschreibung zu Boot Camp

Conners Eltern sind sich einig: Das Verhalten ihres Sohnes ist gesellschaftlich unakzeptabel. Gegen seinen Willen wird der 16jährige in ein Boot Camp gebracht. Dort erwartet ihn ein brutales Umerziehungssystem. Es gibt nur einen Ausweg: Flucht.

Conner ist sich keiner Schuld bewusst. Er liebt Sabrina. Es ist ihm egal, dass sie zehn Jahre älter und seine Lehrerin ist. Für die konformistischen Eltern des 16-Jährigen ist diese Liebe jedoch vollkommen unakzeptabel, ein weiteres Symptom für Conners Aufmüpfigkeit, für seine Ablehnung gesellschaftlicher Normen. Sie lassen ihren Sohn in ein Boot Camp bringen - gegen seinen Willen. Dort erwartet Conner ein brutales Umerziehungssystem, aus dem es nur einen Ausweg gibt: Flucht.

Produktinformation


  • Verlag: Ravensburger Buchverlag
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 282 S.
  • Seitenzahl: 288
  • Ravensburger Taschenbücher Bd.58255
  • Altersempfehlung: ab 13 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 181mm x 126mm x 27mm
  • Gewicht: 262g
  • ISBN-13: 9783473582556
  • ISBN-10: 3473582557
  • Best.Nr.: 22770311
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 18.10.2006

DAS HÖRBUCH
Isolationshaft
„Boot Camp”: Tim Niebuhr liest die Geschichte einer Umerziehung
Dieser Roman spielt in einem ungemütlichen Abteil Amerikas: Weil der halbwüchsige Connor sich weigert, das Liebesverhältnis mit seiner Mathematiklehrerin aufzugeben, lassen ihn seine Eltern von zwei hauptberuflichen Entführern in ihrem eigenen Haus fesseln, in ein Flugzeug verfrachten und für viel Geld in ein mit Wachpersonal, Stacheldraht und Bewegungsmeldern gesichertes Umerziehungslager schaffen, ein „Boot Camp”. So heißt auch der neue Roman von Morton Rhue, den Tim Niebuhr für das Hörbuch vorgelesen hat.
Von diesen „Boot Camps”, pseudo-militärischen Anstalten, in denen Jugendliche unter psychischen und physischen Druck gesetzt und nicht selten gefoltert werden, hörte man viel in den vergangenen Jahren. Auch ohne Studien darüber lässt sich denken, dass die Erfolgsquote so gering ist wie die aller autoritären Mittel zur Erziehung. Es gibt inzwischen aber diese Studien, und sie quittieren den Boot Camps, dass sie außer der Pflege autoritärer Charaktere keine Erziehungserfolge verzeichnen: Wenn die Gewalt …

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Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Der "moralische Zaunpfahl", mit dem der durch seinen Jugendroman "Die Welle" bekannte Morton Rhue nicht nur zu winken, sondern auch zuzuschlagen scheint, hat Thomas Binotto die Lektüre verhagelt. Die "humanistische Dampfwalze", die Rhue hier losschickt, lasse nur noch "eindimensionale Klarheit" zurück. Rhue identifiziert sich laut Binotto zudem so sehr mit seinem Ich-Erzähler, einem Jugendlichen in einer grausamen Erziehungsanstalt, dass er "jede Möglichkeit zur Differenzierung" links liegen lässt. Was aber Binottos Hutschnur endgültig zum Platzen bringt, ist der Verdacht, Rhue habe "zahlreiche Motive" aus einer Reportage von Decca Aitkenhead verwendet, die am 29. Juni 2003 im "Observer" erschienen ist - ohne auch nur einmal die Quelle zu nennen.

© Perlentaucher Medien GmbH

"Tim Niebuhr vermittelt eindringlich die erniedrigenden, menschenunwürdigen Praktiken dieser "Gefangenenlager" für aufsässige Jugendliche, die in rechtlicher Grauzone existieren. Bedrückend erfahrbar werden die Folgen der Willkür von Eltern und "Erziehern"." (ekz-Informationsdienst)

"Boot Camp" reißt euch mit und lässt euch bis zum Schluss nicht mehr los. Super Sprecher, erschütternde Geschichte. Quelle: RBB, Radio Fritz
Morton Rhue, geboren 1950 in Long Island, New York, hat sich in Amerika durch zahlreiche Publikationen im "New Yorker" und der "Village voice" sowie durch mehrere Jugendromane einen Namen gemacht. Er veröffentlicht auch unter dem Namen Todd Strasser.
Mit seinem Roman "Die Welle", der auch fürs Fernsehen verfilmt wurde, ist Morton Rhue auch in Deutschland bekannt geworden. Dieser Roman ist mittlerweile eine klassische Schullektüre in Deutschland.
Rhue greift in seinen Büchern kontroverse Themen für Jugendliche wie Nationalsozialismus, Gewalt an Schulen oder Obdachlosigkeit auf.

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Durchschnittliche Kundenbewertung 4.5 von 5 Sterne bei 41 Bewertungen **** ausgezeichnet
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Bewertung von Stepha91 aus Mansfeld am 08.12.2011 ***** ausgezeichnet
Es ist eines der besten Bücher die ich je gelesen habe.
Spannung, Emotionen und ein kritischer Blick auf die Gesellschaft alles vereint in einem Buch.
Seite für Seite hat mich dieses Buch in seinen Bann gezogen und mittlerweile habe ich es schon 4 mal gelesen. Auch im Familienkreis waren alle begeistert, auch wenn der ein oder andere eher wenig liest, traf das genau den Nerv eines jeden.
Dieses Buch ist nur zu empfehlen.

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Bewertung von callunaful am 07.08.2011 ***** ausgezeichnet
Morton Rhue hat sich bei vielen bestimmt schon während der Schulzeit einen Namen gemacht. Entweder mit genau dieser Lektüre oder einem seiner anderen bekannten Werke, wie zum Beispiel „Die Welle“. Ich kannte diesen Autor bereits durch sein eben genanntes Buch. Und bis jetzt wurde ich noch nie gezwungen seine Bücher zu lesen (Nein, ich musste kein Buch im Schulunterricht von ihm lesen! :)). Von daher habe ich schon mal keine Vorbehalten gegenüber diesem Autor.
Eher im Gegenteil. Ich habe seine Bücher richtig verschlungen, auch dieses hier. Morton Rhue schreibt sehr realitätsnah und immer aus einem kritischen Blickwinkel.
So hat sich der Autor dieses Mal jene sogenannten Boot Camps zum Thema gemacht. Viele kennen ja diese amerikanischen Erziehungseinrichtungen, die Jugendliche mit Drogenproblemen und Schulschwänzer mit einem Hang zur Kriminalität aufnehmen und umerziehen. Dass es dabei schon etwas heftig zugeht, habe ich gewusst. Aber ich wusste nicht, dass es so brutal zugeht. Außerdem kann jedes Elternteil sein Kind dort abschieben, der bereit ist so viel Geld zu zahlen. Das passiert auch der Hauptperson, der eine Beziehung mit einer älteren Frau führte, die seine Eltern unterbinden möchten. Connors Eltern sehen einzig und allein die Lösung in einem Boot Camp, wo Connor unfreiwillig landet. Man wird schnell in eine Welt voller Gewalt, Drill und Demütigung eingeführt, aus der es scheinbar kein Entkommen gibt. So wirkt sich die Gewalt psychisch sowie physisch aus, um den Willen der schwererziehbaren Kinder zu brechen. Die Devise im Boot Camp lautet: Gehorche deinen Eltern, auch wenn du glaubst sie sind im Unrecht. Hinterfrage nichts, denke nicht nach, führe Befehle aus!
Beim Lesen habe ich ständig so eine Wut verspürt, alles schrie nach Ungerechtigkeit! Ich konnte und wollte nicht glauben, dass es so etwas wirklich gibt. Und dann noch in einem so modernen Staat wie Amerika, von dem man ausgeht, dass es sich um ein aufgeklärtes Land handelt!
Als ich das Buch beendet hatte, musste ich erst mal selbst nachforschen und musste feststellen: Leider beschreibt Morton Rhue die Wahrheit. Das Buch hat mich emotional völlig mitgerissen. Der Schreibstil ist leicht und jugendgerecht. Für Erwachsene vielleicht etwas zu leicht zu lesen, aber als Schullektüre genau richtig. Trotzdem war die Geschichte durchaus spannend und es hat mich vollkommen in den Bann gezogen.
Das was Morton Rhue aussagen will kommt an. Ich kann es jedem weiterempfehlen. Denn Rhues Romane öffnen einem die Augen und regen zum kritischen Nachdenken an!

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Bewertung von SaBrInA aus Bielefeld am 20.06.2011 ***** sehr gut
In dem Buch "Boot Camp" geht es um den 16-Jährigen Conner, der von seinen Eltern, ungewollt, in ein Boot Camp geschickt wird. Grund für sie ist, das er mit seiner Lehrerin Sabrina zusammen ist und sich durch nichts von ihr trennen lassen will.
Eines Tages wird er von einem Mann und einer Frau gewaltsam ins Boot Camp gebracht. Kurz danach erfährt er von einem Aufseher den Grund für seinen Aufenthalt.
Seine Zeit im Camp wird zum Alptraum,da die Jugendlichen mit Gewalt und Erniedriegung komplett umgepolt werden unhd sich nicht mehr gegen ihre Eltern stellen sollen.
Conner findet Freunde in dem blassen Mädchen Sarah und dem schmächtigen Jungen Pauly.Gemeinsam wollen sie fliehen.
Wird ihnen die Flucht gelingen?
Mir persönlich hat das Buch gefallen, weil es spannend geschrieben ist und man die Gefühle der Personen gut nach vollziehen kann.
Ich würde es weiter empfehlen, damit Jugendliche wissen das es immer noch Boot Camps gibt und ihnen verdeutlicht wird, was darin abläuft und mit den Jugendlichen gemacht wird.

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Bewertung von marienkäferchen aus riethnordhausen am 06.01.2011 ***** sehr gut
Connor Durell wird in ein Boot Camp gebracht.Das ist ein Camp für Kinder und Jugendliche,die etwas Schlimmes getan haben.Doch Connor denkt nicht,dass er an irgendwas Schuld ist.Er fragt sich,warum er dort gelandet ist.Im Camp wird er geschlagen,missbracuht und ausgelacht.
Gutes Buch.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von leo aus Altusried am 23.12.2010 ***** ausgezeichnet
Conner kommt gegen seinen willen in ein sogenanntes "Boot camp" dort gibt es brutale regeln und ein knallhartes Umerziehungsprogramm, welches die Jugendlichen komplett manipuliert. Conner kommt gegen seinen Willen und eigentlich unschuldig ins "Lake Harmony". Dort will er sich nicht an die eigentlich hirntoten Regeln halten und verbringt einige Tage ind der IS, der isolierstation wo er ein bis zweimal am tag brutal und ohne Hemmungen zusammen geschlagen wird. Er ist immer für die Schwächsten da und gibt ihnen Hoffnung, dass sie eines Tages aus dieser "hölle " für diese Kinder, kommen.
Mit den zwei Schwächsten gelingt ihm die Flucht, als er es fasst geschafft hat, rettet er jedoch seinen Verfolgern das leben und wird deshalb wieder zurück in sein Boot camp "Lake Harmony" zurück, in welchem er letztlich aufgibt.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, da der Schluss nicht das erwartette "Happy End " beinhaltet sonder wie alle Bücher einen Wahrheits getreuen und zum Nachdenken anregendem Schluss

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Bewertung von Tingeltangelbob aus Bad Berka am 03.10.2010 ***** sehr gut
"Du musst uns deine intimsten Gedanken mitteilen." - Jeder Mensch hat ein Recht auf Privatsphäre.
Recht auf Privatsphäre - Persönlichkeitsrecht im Deutschen Grundgesetz.
In Amerika aber wahrscheinlich nicht. Zumindest nicht in einem sogenannten Bootcamp. "Boot Camp" ist der Buchtitel des Jugendromans von Morton Rhue.
Im Allgemeinen ist ein Bootcamp ein Umerziehungslager für jugendliche Straftäter oder "Problemkinder". Ein solches Umerziehungslager ist auch Lake Harmony. Der 16-jährige Connor wird auf Wunsch seiner Eltern in dieses gebracht, da diese die Beziehung von Connor und seiner 10 Jahre älteren Lehrerin nicht dulden. Da in Lake Harmony unmenschliche Methoden, wie z.B. Schläge auf der 'Isolierstation', angewendet werden, flieht Connor mit 2 Freunden. Auf der Flucht jedoch schaffen es nur Connor's Freunde das Camp zu verlassen und er wird derweile ins Camp zurück geschafft. Nachdem seine Eltern auf Umwegen erfahren, wie es sich wirklich in Lake Harmony abgeht und ihren Sohn abholen wollen ist es schon zu spät. Nach einer "Gehirnwäsche" denkt Connor nun auch wie alle anderen: Er habe alles, was ihm zugefügt wurde, verdient.
Morton Rhue setzt sich in seinem Jugendroman mit vielen Problemen auseinander. Ein wichtiger Aspekt ist die sogen. "Umpolung", die zum Großteil auch im Mittelpunkt der Handlung steht. Weitere Schwerpunkte sind natürlich auch das Verhältnis Eltern-Kind, Gewalt und im einzelnen auch die Verletzung der Grund- und Menschenrechte. "Die Würde des Menschen ist unantastbar." (Art.1 GG) Im Bootcamp war jedoch alles erlaubt. Die Erzieher durften Gewalt jeglicher Art andwenden. Solche Geschichten ziehen einen förmlich mit. Grausame Wirklichkeit verpackt Rhue in ein Jugendroman. Durch detailreiche Szenenschilderung ist dieses Buch ein wahres Leseerlebnis.

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Bewertung von eduard aus Hannover am 22.09.2010 ***** sehr gut
Was ist überhaupt ein Boot Camp?Viele Menschen wissen weder was in solchen Boot Camps geschieht, noch wofür sie sind. Mit seinem Buch Boot Camp stellt der Autor Morton Rhue etwas übertrieben den Alltag und den Umgang miteinander in so einem Boot Camp dar .In dem Buch geht es um den 16 jährigen Schüler Conner, welcher von seinen Eltern , wegen einer Affaire mit seiner Lehrerin, in so ein Boot Camp geschickt wird .Weder er, noch seine Eltern haben vorher von so einem Camp gehört und schon wenig nach seiner Ankunft, konnte sich Conner ausmalen wie hart sein Aufenthalt dort wird .Er findet zwar schnell zwei Freunde, aber sich mit diesen zu treffen oder nur zu sprechen ,dürfte aufgrund des Aufsehers Joe und dem Schläger Adam ziemlich schwer werden.Jeden Tag wird er auf neue geschlagen, wenn er sich nicht benimmt und must manchmal sogar auf die Intensivstation, einem Raum in dem er sich für Stunden auf den harten Boden legen muss und sich nicht bewegen darf. Manchmal kommen sogar noch Adam und seine Freunde vorbei um ihm den Aufenthalt dort besonders zu erschweren .Es ist zwar ein Aufseher auf seiner Seite, aber selbst dieser kann nicht besonders viel für ihn tun .Man kann nur aus dem Boot Camp raus, wenn man sich geändert hat .Wenn Conner sich nicht ändert kommt er nie raus und da er sich keiner Schuld bewusst ist, gibt es für ihn nur einen Ausweg:Flucht.
Meiner Meinung nach ,ist die ein sehr gutes Buch welches den Menschen zeigt , was für schlimme Dinge in so einem Boot Camp passieren .Der Ausdruck und die Sprache sind ziemlich modern , da das Buch erst 2007 geschrieben wurde.Es ist zwar nicht schwer zu verstehen , aber trotzdem würde ich dieses Buch nur Jugendlichen bis Erwachsenen empfehlen , da die Geschieht einfach schockierend ist und es ziemlich Vulgäre Passagen gibt

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Bewertung von Phantasiefee aus Bad Berka am 20.09.2010 ***** weniger gut
Eine unerwünschte Liebe führt für Conner zu einem Aufenthalt in einem Boot Camp. Dort wird er gegen seinen Willen festgehalten, um ihm die Flausen auszutreiben.
In dem Buch wird die Geschichte des 16 jährigen Conner mit allen Tücken und Hindernissen beschrieben. Durch seine Liebe zu seiner Lehrerin wird sein Leben um einiges Koplizeirter als er jemals erwartet hatte. Das Zusammenspiel zwischen Liebe, Vertrauen und Freundschaft wird deutlich beschrieben udn auch gut durch Conner zum Ausdruck gebracht.
Ich empfele das Buch zum gebrauch in Schulen ,jedoch aber auch zum Bedarf zu Hause.

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Bewertung von Awa aus Geldern am 25.06.2010 ***** ausgezeichnet
In dem Roman "Boot Camp" von Morton Rhue geht es um einen Jungen namens Connor, der wegen der Liebe zu seiner Lehrerin von den Eltern in ein amerikanisches Erziehungscamp gesteckt wird. Dort wird nach und nach sein Willen gebrochen, obwohl er sich fest vorgenommen hat, dass ihm das nicth passieren wird.
Das Buch hat mir außerordentlich gut gefallen, weil man die ganze Zeit mitfiebert, wie es Connor wohl ergehen mag und ob er durchhält. Am Ende ist man sich dann klar, dass er es nicht geschafft hat. Das ist bitter gewesen, aber durch die wirklichkeitsnahe Darstellung auch sehr berührend.

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Bewertung von gsr6b aus Winnenden am 21.06.2010 ***** ausgezeichnet
Conner ist nicht der Sohn, den sich seine Eltern wünschen. Er ist verliebt in Sabina. Sie ist 10 Jahre älter als er und sie ist seine Lehrerin. Conner ist aufmüpfig und akzeptiert keine Regeln. Deshalb lassen ihn seine Eltern in ein Bootcamp bringen. Dort wird er brutal umerzogen und körperlich gedrillt. Es ist dort so brutal, dass schon ein paar Jugendliche gestorben sind. Er muss flüchten denn er hält es nicht mehr aus.
Ich finde das Buch sehr gut denn es ist sehr deteilgenau geschrieben und gibt einem einen Einblick in ein Bootcamp.Ich kann es nur weiter empfelen denn ich finde das Buch preisverdächtig.

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Boot Camp

Boot Camp - Rhue, Morton

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  • Verlag: Ravensburger Buchverlag
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 282 S.
  • Seitenzahl: 288
  • Ravensburger Taschenbücher Bd.58255
  • Altersempfehlung: ab 13 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 181mm x 126mm x 27mm
  • Gewicht: 262g
  • ISBN-13: 9783473582556
  • ISBN-10: 3473582557
  • Best.Nr.: 22770311

Produktbeschreibung zu "Boot Camp"

Kurzbeschreibung

Conners Eltern sind sich einig: Das Verhalten ihres Sohnes ist gesellschaftlich unakzeptabel. Gegen seinen Willen wird der 16jährige in ein Boot Camp gebracht. Dort erwartet ihn ein brutales Umerziehungssystem. Es gibt nur einen Ausweg: Flucht.

Beschreibung

Conner ist sich keiner Schuld bewusst. Er liebt Sabrina. Es ist ihm egal, dass sie zehn Jahre älter und seine Lehrerin ist. Für die konformistischen Eltern des 16-Jährigen ist diese Liebe jedoch vollkommen unakzeptabel, ein weiteres Symptom für Conners Aufmüpfigkeit, für seine Ablehnung gesellschaftlicher Normen. Sie lassen ihren Sohn in ein Boot Camp bringen - gegen seinen Willen. Dort erwartet Conner ein brutales Umerziehungssystem, aus dem es nur einen Ausweg gibt: Flucht.

18.10.2006

DAS HÖRBUCH
Isolationshaft
„Boot Camp”: Tim Niebuhr liest die Geschichte einer Umerziehung
Dieser Roman spielt in einem ungemütlichen Abteil Amerikas: Weil der halbwüchsige Connor sich weigert, das Liebesverhältnis mit seiner Mathematiklehrerin aufzugeben, lassen ihn seine Eltern von zwei hauptberuflichen Entführern in ihrem eigenen Haus fesseln, in ein Flugzeug verfrachten und für viel Geld in ein mit Wachpersonal, Stacheldraht und Bewegungsmeldern gesichertes Umerziehungslager schaffen, ein „Boot Camp”. So heißt auch der neue Roman von Morton Rhue, den Tim Niebuhr für das Hörbuch vorgelesen hat.
Von diesen „Boot Camps”, pseudo-militärischen Anstalten, in denen Jugendliche unter psychischen und physischen Druck gesetzt und nicht selten gefoltert werden, hörte man viel in den vergangenen Jahren. Auch ohne Studien darüber lässt sich denken, dass die Erfolgsquote so gering ist wie die aller autoritären Mittel zur Erziehung. Es gibt inzwischen aber diese Studien, und sie quittieren den Boot Camps, dass sie außer der Pflege autoritärer Charaktere keine Erziehungserfolge verzeichnen: Wenn die …

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4.5 von 5 Sterne bei 41 Bewertungen ****
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Bewertung von Stepha91 aus Mansfeld am 08.12.2011
*****
ausgezeichnet
Es ist eines der besten Bücher die ich je gelesen habe.
Spannung, Emotionen und ein kritischer Blick auf die Gesellschaft alles vereint in einem Buch.
Seite für Seite hat mich dieses Buch in seinen Bann gezogen und mittlerweile habe ich es schon 4 mal gelesen. Auch im Familienkreis waren alle begeistert, auch wenn der ein oder andere eher wenig liest, traf das genau den Nerv eines jeden.
Dieses Buch ist nur zu empfehlen.
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Bewertung von callunaful am 07.08.2011
*****
ausgezeichnet
Morton Rhue hat sich bei vielen bestimmt schon während der Schulzeit einen Namen gemacht. Entweder mit genau dieser Lektüre oder einem seiner anderen bekannten Werke, wie zum Beispiel „Die Welle“. Ich kannte diesen Autor bereits durch sein eben genanntes Buch. Und bis jetzt wurde ich noch nie gezwungen seine Bücher zu lesen (Nein, ich musste kein Buch im Schulunterricht von ihm lesen! :)). Von daher habe ich schon mal keine Vorbehalten gegenüber diesem Autor.
Eher im Gegenteil. Ich habe seine Bücher richtig verschlungen, auch dieses hier. Morton Rhue schreibt sehr realitätsnah und immer aus einem kritischen Blickwinkel.
So hat sich der Autor dieses Mal jene sogenannten Boot Camps zum Thema gemacht. Viele kennen ja diese amerikanischen Erziehungseinrichtungen, die Jugendliche mit Drogenproblemen und Schulschwänzer mit einem Hang zur Kriminalität aufnehmen und umerziehen. Dass es dabei schon etwas heftig zugeht, habe ich gewusst. Aber ich wusste nicht, dass es so brutal zugeht. Außerdem kann jedes Elternteil sein Kind dort abschieben, der bereit ist so viel Geld zu zahlen. Das passiert auch der Hauptperson, der eine Beziehung mit einer älteren Frau führte, die seine Eltern unterbinden möchten. Connors Eltern sehen einzig und allein die Lösung in einem Boot Camp, wo Connor unfreiwillig landet. Man wird schnell in eine Welt voller Gewalt, Drill und Demütigung eingeführt, aus der es scheinbar kein Entkommen gibt. So wirkt sich die Gewalt psychisch sowie physisch aus, um den Willen der schwererziehbaren Kinder zu brechen. Die Devise im Boot Camp lautet: Gehorche deinen Eltern, auch wenn du glaubst sie sind im Unrecht. Hinterfrage nichts, denke nicht nach, führe Befehle aus!
Beim Lesen habe ich ständig so eine Wut verspürt, alles schrie nach Ungerechtigkeit! Ich konnte und wollte nicht glauben, dass es so etwas wirklich gibt. Und dann noch in einem so modernen Staat wie Amerika, von dem man ausgeht, dass es sich um ein aufgeklärtes Land handelt!
Als ich das Buch beendet hatte, musste ich erst mal selbst nachforschen und musste feststellen: Leider beschreibt Morton Rhue die Wahrheit. Das Buch hat mich emotional völlig mitgerissen. Der Schreibstil ist leicht und jugendgerecht. Für Erwachsene vielleicht etwas zu leicht zu lesen, aber als Schullektüre genau richtig. Trotzdem war die Geschichte durchaus spannend und es hat mich vollkommen in den Bann gezogen.
Das was Morton Rhue aussagen will kommt an. Ich kann es jedem weiterempfehlen. Denn Rhues Romane öffnen einem die Augen und regen zum kritischen Nachdenken an!
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Bewertung von SaBrInA aus Bielefeld am 20.06.2011
*****
sehr gut
In dem Buch "Boot Camp" geht es um den 16-Jährigen Conner, der von seinen Eltern, ungewollt, in ein Boot Camp geschickt wird. Grund für sie ist, das er mit seiner Lehrerin Sabrina zusammen ist und sich durch nichts von ihr trennen lassen will.
Eines Tages wird er von einem Mann und einer Frau gewaltsam ins Boot Camp gebracht. Kurz danach erfährt er von einem Aufseher den Grund für seinen Aufenthalt.
Seine Zeit im Camp wird zum Alptraum,da die Jugendlichen mit Gewalt und Erniedriegung komplett umgepolt werden unhd sich nicht mehr gegen ihre Eltern stellen sollen.
Conner findet Freunde in dem blassen Mädchen Sarah und dem schmächtigen Jungen Pauly.Gemeinsam wollen sie fliehen.
Wird ihnen die Flucht gelingen?
Mir persönlich hat das Buch gefallen, weil es spannend geschrieben ist und man die Gefühle der Personen gut nach vollziehen kann.
Ich würde es weiter empfehlen, damit Jugendliche wissen das es immer noch Boot Camps gibt und ihnen verdeutlicht wird, was darin abläuft und mit den Jugendlichen gemacht wird.
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Bewertung von marienkäferchen aus riethnordhausen am 06.01.2011
*****
sehr gut
Connor Durell wird in ein Boot Camp gebracht.Das ist ein Camp für Kinder und Jugendliche,die etwas Schlimmes getan haben.Doch Connor denkt nicht,dass er an irgendwas Schuld ist.Er fragt sich,warum er dort gelandet ist.Im Camp wird er geschlagen,missbracuht und ausgelacht.
Gutes Buch.
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Bewertung von leo aus Altusried am 23.12.2010
*****
ausgezeichnet
Conner kommt gegen seinen willen in ein sogenanntes "Boot camp" dort gibt es brutale regeln und ein knallhartes Umerziehungsprogramm, welches die Jugendlichen komplett manipuliert. Conner kommt gegen seinen Willen und eigentlich unschuldig ins "Lake Harmony". Dort will er sich nicht an die eigentlich hirntoten Regeln halten und verbringt einige Tage ind der IS, der isolierstation wo er ein bis zweimal am tag brutal und ohne Hemmungen zusammen geschlagen wird. Er ist immer für die Schwächsten da und gibt ihnen Hoffnung, dass sie eines Tages aus dieser "hölle " für diese Kinder, kommen.
Mit den zwei Schwächsten gelingt ihm die Flucht, als er es fasst geschafft hat, rettet er jedoch seinen Verfolgern das leben und wird deshalb wieder zurück in sein Boot camp "Lake Harmony" zurück, in welchem er letztlich aufgibt.
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Bewertung von Tingeltangelbob aus Bad Berka am 03.10.2010
*****
sehr gut
"Du musst uns deine intimsten Gedanken mitteilen." - Jeder Mensch hat ein Recht auf Privatsphäre.
Recht auf Privatsphäre - Persönlichkeitsrecht im Deutschen Grundgesetz.
In Amerika aber wahrscheinlich nicht. Zumindest nicht in einem sogenannten Bootcamp. "Boot Camp" ist der Buchtitel des Jugendromans von Morton Rhue.
Im Allgemeinen ist ein Bootcamp ein Umerziehungslager für jugendliche Straftäter oder "Problemkinder". Ein solches Umerziehungslager ist auch Lake Harmony. Der 16-jährige Connor wird auf Wunsch seiner Eltern in dieses gebracht, da diese die Beziehung von Connor und seiner 10 Jahre älteren Lehrerin nicht dulden. Da in Lake Harmony unmenschliche Methoden, wie z.B. Schläge auf der 'Isolierstation', angewendet werden, flieht Connor mit 2 Freunden. Auf der Flucht jedoch schaffen es nur Connor's Freunde das Camp zu verlassen und er wird derweile ins Camp zurück geschafft. Nachdem seine Eltern auf Umwegen erfahren, wie es sich wirklich in Lake Harmony abgeht und ihren Sohn abholen wollen ist es schon zu spät. Nach einer "Gehirnwäsche" denkt Connor nun auch wie alle anderen: Er habe alles, was ihm zugefügt wurde, verdient.
Morton Rhue setzt sich in seinem Jugendroman mit vielen Problemen auseinander. Ein wichtiger Aspekt ist die sogen. "Umpolung", die zum Großteil auch im Mittelpunkt der Handlung steht. Weitere Schwerpunkte sind natürlich auch das Verhältnis Eltern-Kind, Gewalt und im einzelnen auch die Verletzung der Grund- und Menschenrechte. "Die Würde des Menschen ist unantastbar." (Art.1 GG) Im Bootcamp war jedoch alles erlaubt. Die Erzieher durften Gewalt jeglicher Art andwenden. Solche Geschichten ziehen einen förmlich mit. Grausame Wirklichkeit verpackt Rhue in ein Jugendroman. Durch detailreiche Szenenschilderung ist dieses Buch ein wahres Leseerlebnis.
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Bewertung von eduard aus Hannover am 22.09.2010
*****
sehr gut
Was ist überhaupt ein Boot Camp?Viele Menschen wissen weder was in solchen Boot Camps geschieht, noch wofür sie sind. Mit seinem Buch Boot Camp stellt der Autor Morton Rhue etwas übertrieben den Alltag und den Umgang miteinander in so einem Boot Camp dar .In dem Buch geht es um den 16 jährigen Schüler Conner, welcher von seinen Eltern , wegen einer Affaire mit seiner Lehrerin, in so ein Boot Camp geschickt wird .Weder er, noch seine Eltern haben vorher von so einem Camp gehört und schon wenig nach seiner Ankunft, konnte sich Conner ausmalen wie hart sein Aufenthalt dort wird .Er findet zwar schnell zwei Freunde, aber sich mit diesen zu treffen oder nur zu sprechen ,dürfte aufgrund des Aufsehers Joe und dem Schläger Adam ziemlich schwer werden.Jeden Tag wird er auf neue geschlagen, wenn er sich nicht benimmt und must manchmal sogar auf die Intensivstation, einem Raum in dem er sich für Stunden auf den harten Boden legen muss und sich nicht bewegen darf. Manchmal kommen sogar noch Adam und seine Freunde vorbei um ihm den Aufenthalt dort besonders zu erschweren .Es ist zwar ein Aufseher auf seiner Seite, aber selbst dieser kann nicht besonders viel für ihn tun .Man kann nur aus dem Boot Camp raus, wenn man sich geändert hat .Wenn Conner sich nicht ändert kommt er nie raus und da er sich keiner Schuld bewusst ist, gibt es für ihn nur einen Ausweg:Flucht.
Meiner Meinung nach ,ist die ein sehr gutes Buch welches den Menschen zeigt , was für schlimme Dinge in so einem Boot Camp passieren .Der Ausdruck und die Sprache sind ziemlich modern , da das Buch erst 2007 geschrieben wurde.Es ist zwar nicht schwer zu verstehen , aber trotzdem würde ich dieses Buch nur Jugendlichen bis Erwachsenen empfehlen , da die Geschieht einfach schockierend ist und es ziemlich Vulgäre Passagen gibt
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Bewertung von Phantasiefee aus Bad Berka am 20.09.2010
*****
weniger gut
Eine unerwünschte Liebe führt für Conner zu einem Aufenthalt in einem Boot Camp. Dort wird er gegen seinen Willen festgehalten, um ihm die Flausen auszutreiben.
In dem Buch wird die Geschichte des 16 jährigen Conner mit allen Tücken und Hindernissen beschrieben. Durch seine Liebe zu seiner Lehrerin wird sein Leben um einiges Koplizeirter als er jemals erwartet hatte. Das Zusammenspiel zwischen Liebe, Vertrauen und Freundschaft wird deutlich beschrieben udn auch gut durch Conner zum Ausdruck gebracht.
Ich empfele das Buch zum gebrauch in Schulen ,jedoch aber auch zum Bedarf zu Hause.
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Bewertung von Awa aus Geldern am 25.06.2010
*****
ausgezeichnet
In dem Roman "Boot Camp" von Morton Rhue geht es um einen Jungen namens Connor, der wegen der Liebe zu seiner Lehrerin von den Eltern in ein amerikanisches Erziehungscamp gesteckt wird. Dort wird nach und nach sein Willen gebrochen, obwohl er sich fest vorgenommen hat, dass ihm das nicth passieren wird.
Das Buch hat mir außerordentlich gut gefallen, weil man die ganze Zeit mitfiebert, wie es Connor wohl ergehen mag und ob er durchhält. Am Ende ist man sich dann klar, dass er es nicht geschafft hat. Das ist bitter gewesen, aber durch die wirklichkeitsnahe Darstellung auch sehr berührend.
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Bewertung von gsr6b aus Winnenden am 21.06.2010
*****
ausgezeichnet
Conner ist nicht der Sohn, den sich seine Eltern wünschen. Er ist verliebt in Sabina. Sie ist 10 Jahre älter als er und sie ist seine Lehrerin. Conner ist aufmüpfig und akzeptiert keine Regeln. Deshalb lassen ihn seine Eltern in ein Bootcamp bringen. Dort wird er brutal umerzogen und körperlich gedrillt. Es ist dort so brutal, dass schon ein paar Jugendliche gestorben sind. Er muss flüchten denn er hält es nicht mehr aus.
Ich finde das Buch sehr gut denn es ist sehr deteilgenau geschrieben und gibt einem einen Einblick in ein Bootcamp.Ich kann es nur weiter empfelen denn ich finde das Buch preisverdächtig.
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Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

05.04.2006

Der "moralische Zaunpfahl", mit dem der durch seinen Jugendroman "Die Welle" bekannte Morton Rhue nicht nur zu winken, sondern auch zuzuschlagen scheint, hat Thomas Binotto die Lektüre verhagelt. Die "humanistische Dampfwalze", die Rhue hier losschickt, lasse nur noch "eindimensionale Klarheit" zurück. Rhue identifiziert sich laut Binotto zudem so sehr mit seinem Ich-Erzähler, einem Jugendlichen in einer grausamen Erziehungsanstalt, dass er "jede Möglichkeit zur Differenzierung" links liegen lässt. Was aber Binottos Hutschnur endgültig zum Platzen bringt, ist der Verdacht, Rhue habe "zahlreiche Motive" aus einer Reportage von Decca Aitkenhead verwendet, die am 29. Juni 2003 im "Observer" erschienen ist - ohne auch nur einmal die Quelle zu nennen.

© Perlentaucher Medien GmbH

Rezensionen und Kritik

"Tim Niebuhr vermittelt eindringlich die erniedrigenden, menschenunwürdigen Praktiken dieser "Gefangenenlager" für aufsässige Jugendliche, die in rechtlicher Grauzone existieren. Bedrückend erfahrbar werden die Folgen der Willkür von Eltern und "Erziehern"." (ekz-Informationsdienst)

Rezensionen und Kritik

"Boot Camp" reißt euch mit und lässt euch bis zum Schluss nicht mehr los. Super Sprecher, erschütternde Geschichte. Quelle: RBB, Radio Fritz

Autorenporträt zu "Morton Rhue"

Morton Rhue wurde 1950 in New York City geboren. Nach seinem Literaturstudium verdiente er seinen Lebensunterhalt teilweise als Straßenmusiker in Europa, später arbeitete er vornehmlich als Journalist. Heute widmet er sich fast ausschließlich seiner schriftstellerischen Tätigkeit neben Lesungen und Workshops in Schulen.

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