Innerhalb weniger Minuten stürzt am 3. März 2009 das Historische
Archiv der Stadt Köln ein. Zwei Menschen sterben in den Trümmern
eines Nachbarhauses, das ebenfalls zerstört wird. Einzigartige
Dokumente des größten und wichtigsten städtischen Archivs nördlich
der Alpen werden von Betonbrocken und Bauschutt begraben. Die Suche
nach der Unfallursache offenbart eine erschreckende Flucht aus der
Verantwortung: Der Einsturz ist durch die benachbarte
U-Bahn-Baustelle verursacht worden, aber Stadtverwaltung, Kölner
Verkehrs-Betriebe und Baufirmen geben sich unwissend. Dabei sind
viele Schwachstellen des Bauprojektes schon lange vor dem Einsturz
aufgetreten.
Günter Otten, Jahrgang 1956, ist freier Autor und Journalist und war zuvor Politik- und Lokalredakteur beim Kölner Stadt-Anzeiger. Vor dem Studium der Kunstgeschichte und Geschichte in Bonn machte der gebürtige Kölner sein Abitur am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in der Severinstraße, direkt gegenüber dem Historischen Archiv.
Inhaltsangabe
Innerhalb weniger Minuten stü rzt am 3. Mä rz 2009 das Historische Archiv der Stadt Kö ln ein. Zwei Menschen sterben in den Trü mmern eines Nachbarhauses, das ebenfalls zerstö rt wird. Einzigartige Dokumente des grö ß ten und wichtigsten stä dtischen Archivs nö rdlich der Alpen werden von Betonbrocken und Bauschutt begraben. Die Suche nach der Unfallursache offenbart eine erschreckende Flucht aus der Verantwortung: Der Einsturz ist durch die benachbarte U-Bahn-Baustelle verursacht worden, aber Stadtverwaltung, Kö lner Verkehrs-Betriebe und Baufirmen geben sich unwissend. Dabei sind viele Schwachstellen des Bauprojektes schon lange vor dem Einsturz aufgetreten.