Waldheimat - Die komplette 1. Staffel (Folgen 1-13) (2 DVDs)
Im Sommer 1843 wird Peter Rosegger auf einem Waldbauernhof in den
Fischbacher Alpen geboren. Das karge Leben prägt die Bewohner und
auch Peter muss schon früh auf dem Hof mithelfen. Wegen der
Abgeschiedenheit kommt man nur selten mit Fremden in Kontakt. Wenn
doch, sind diese Begegnungen für den Jungen aufregende Erlebnisse.
Der Bau der neuen Eisenbahn über den Semmering hat es ihm genauso
angetan wie die Ereignisse in der nächst gelegenen Stadt,
Bruck.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Vom entbehrungsreichen, aber wunderschönen Leben als
"Waldbauernbub" in der Steiermark.
Die Neuverfilmung der Serie 1983 war eine Glanzleistung: Allein das
ausdrucksvolle, lebendige Spiel Harald Gausters macht jede Folge zu
etwas Besonderem. Die Atmosphäre ist wundervoll eingefangen: Keine
Bilderbuch-Heimat wird hier geschildert, sondern das karge und
dennoch schöne Leben der Bergbauern, geschildert vom steirischen
Schriftsteller Peter Rosegger, der als "Waldbauernbub"
aufwuchs und später seine Kindheitserlebnisse literarisch
verarbeitete. Dem heutigen Großstädter, Kind wie Erwachsener, eine
höchst unbekannte Welt, die zu erforschen in jeder einzelnen
Episode wahrhaft Freude macht. Gastauftritte von Größen wie Fritz
Muliar, Karl Merkatz oder Sepp Maier runden die Serie ab.
Die Episoden:
1. Als ich das erste Mal auf dem Dampfwagen saß
2. Als ich um Hasenöl geschickt wurde
3. Als ich Müller war
4. Als ich zur Drachenbinderin ritt
5. Wie das Zicklein starb
6. Wie mir der Heiland erschienen ist
7. Als ich Bettelbub gewesen
8. Der Talerbüchsen-Toni
9. Dem Anderl sein Tabaksgeld
10. Als ich im Walde beim Käthele war
11. Als wir zur Schulprüfung geführt wurden
12. Als wir zum Stegthomerl fuhren
13. Wie ich mit dem Thresel auszog und mit dem Maischel
heimkam
Zusatzinformationen: Die Serie wurde komplett aufwändig digital
nachbearbeitet.
Peter Rosegger wird am 31.7.1843 in Alpl/Steiermark geboren. Von Kindesbeinen an hilft er am elterlichen Hof mit. Für die anstrengende Arbeit am Bauernhof körperlich zu schwach, beginnt Rosegger mit 16 Jahren eine Lehre bei einem Schneider. Zwischendurch versucht er sich immer wieder als Autor und sendet Erzählungen an die Grazer "Tagespost". Insbesondere der Grazer Redakteur Adalbert Svoboda macht als erster nachhaltig auf die dichterische Begabung Roseggers aufmerksam. Nach dem missglückten Versuch einer Buchhändlerlehre in Laibach, besucht er bis 1869 die Grazer Handelsakademie und veröffentlicht schließlich sein erstes Buch "Zither und Hackbrett". 1876 gründet er die Monatszeitschrift "Heimgarten". Er widmet sich unermüdlich dem Schreiben. Sein Lebenswerk umfasst insgesamt 43 Bände. Soziale Projekte nehmen einen wichtigen Teil seines Lebens ein. Er finanziert Schulen und Kirchen, vor allem in seiner Heimat, in Alpl. 1918 stirbt Peter Rosegger in seinem Haus in Krieglach.
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