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| Bewertung von Heidelbeere am 24.02.2011 | |
| Ein wirklich gelungener Abschluss. Die 4. Staffel macht in jedem Fall Lust weiter in diese historische Zeit hinein zu schnuppern. Auf jeden Fall gäbe es genügend Stoff, wenn ich an Mary oder Elisabeth denke. |
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| Bewertung von T. P. aus Niederbayern am 10.02.2011 | |
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Der König ist in die Jahre gekommen und in den ersten Staffeln wurde schon ausreichend Mord und Totschlag mit Sex an jedem Ort gepaart! Aber wer die TUDORS liebt, der wir auch von dieser Staffel begeistert sein! Aber jetzt ist es auch gut, dass es vorbei ist! DANKE |
2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 09.01.2011 |
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Geschieden (1. Staffel), geköpft (2. Staffel), gestorben (3. Staffel). Geschieden, geköpft, überlebt. Hier nun die vierte Staffel der Tudors, laut Kinderreim befinden wir und bei „Geschieden, geköpft, überlebt.“ Historisch gesehen werden nun also die letzten 3 Frauen abgehandelt: Heinrich heiratete auf Betreiben Cromwells erneut, diesmal Anna von Kleve und lässt sich bald darauf wieder von ihr scheiden und heiratet Annas Hofdame Catherine Howard. Anna von Kleve setzt sich zufrieden zur Ruhe (die ist diejenige die Heinrich am längsten überlebt). Catherine Howard jedoch ist alles andere als treu, sie beginnt diverse Affären, die sie und den Kammerdiener Thomas Culpeper das Leben kosten. Heinrich heiratet erneut und diesmal zum letzten Mal. Die verwitwete Catherine Parr heiratet Heinrich nur widerwillig, denn sie liebt Thomas Seymour, kann sich dem König jedoch nicht widersetzen. Sie sieht ihren Trost darin, durch ihre Ehe mit dem König der Reformation helfen zu können, da kommt es ihr entgegen, dass Heinrich Krieg in Frankreich führt und ihr freie Hand gelassen wird bei der Führung der Staatsgeschäfte. Aber Mary entpuppt sich bald als eine Feindin, mit der man rechnen muss. Soweit die Fakten, die Geschichte sind. Jedoch ist die filmische Umsetzung nicht unbedingt historisch korrekt, denn ganz ehrlich, die Zuschauer wollen lieber einen sexy Jonathan Rhys Meyers sehen als einen alten, fetten Mann, der sich an junge, hübsche Frauen ranmacht. Überhaupt will man ja auch nicht sehen wie schmutzig es damals wirklich war, und wie hässlich die Menschen in Wirklichkeit waren, mit ihren schlechten Zähnen und die Pockennarben. Dementsprechend klischeehaft sind viele der Rollen auch gespielt und besetzt. Viele haben keinerlei Ähnlichkeit zu ihren historischen Vorbildern, so soll Anna von Kleve ausgesprochen hässlich gewesen sein und das der Scheidungsgrund. Catherine Parr war dunkelhaarig und nicht blond ebenso wie Catherina Howard, die in der Serie deutlich attraktiver und jünger ist als sie es tatsächlich war. Mir kommt Catherine Parr Beziehung zu Thomas Seymour zu kurz, ich hätte es mit der Ehe der beiden enden lassen. Auch Heinrichs langsames Dahinsiechen an Diabetes und diversen anderen Krankheiten, die Catherine Parr wohl eher zu seiner Krankenschwester denn Ehefrau gemacht haben dürften, wird gefällig ausgeblendet. Die vierte Staffel der Tudors enttäuscht den Zuschauer nicht. Wieder einmal gibt es Geschichte in Hochglanzbildern mit tollen Kostümen und schönen Gesichtern und Körpern gewürzt mit einer großzügigen Priese Sex und nackter Haut, dennoch hält sich dies in der vierten Staffel eher in Grenzen, besonders gegen Schluss. Es wird in dieser Staffel mehr wert auf politische Verwicklungen gelegt, es gibt Schlachten, Blut und Tod und gegen Ende einen melancholischen Rückblick auf die ersten drei Staffeln. Wer meint mit dieser Serie seine Geschichtskenntnisse aufbessern zu können, der trügt. Ganz im Gegenteil, kennt man die Geschichte nicht, dürfte es teils schwer fallen den Überblick über die verschiedenen Höflinge und die Intrigen zu behalten, denn daran mangelt es nicht. Kennt man diese Epoche der Englischen Geschichte jedoch gut, kann man auch problemlos in der vierten Staffel einsteigen und die letzten Jahre der Herrschaft von Heinrich VIII genießen. Fazit: Geschichte in Hochglanzbildern. Sex und Crime am englischen Hofe, besser als jede moderne Soap. Was will man mehr? Klar weiß man wie es ausgeht, das steht schließlich in den Geschichtsbüchern, gute Unterhaltung ist es allemal. Schade dass es keine 5. Staffel: Bloody Mary und 6. -9. Staffel Elisabeth gibt, denn die beiden waren genauso faszinierend wie ihr Vater. |
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