Begegnungen am Ende der Welt - Discovery Channel/Herzog,Werner
Videoclip

Discovery Channel / Werner Herzog 

Begegnungen am Ende der Welt

Regie: Werner Herzog; Mit Werner Herzog, David Ainley, Regina Eisert u. a.
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Begegnungen am Ende der Welt

Im ewigen Eis der Antarktis lebt von der Außenwelt abgeschnitten eine kleine Gruppe von Menschen unter extremsten Bedingungen. Täglich riskieren diese knapp 1000 Männer und Frauen im Dienst der Wissenschaft Leben und (mentale) Gesundheit. Werner Herzog und sein Kameramann Peter Zeitlinger haben sich auf eine sehr persönliche Expedition an den Südpol begeben, um jene Menschen und die bemerkenswertesten Orte dieses Territoriums aufzusuchen. Unter zum Teil lebensgefährlichen Bedingungen spürt Herzog mit seiner Kamera über und unter der Eisdecke eine bis dato unbekannte Welt auf, die in ihrer schier unglaublichen Anmutung und Schönheit wie eine fremde, beinahe surreale Welt aus einer fernen Galaxie auf uns Menschen wirkt. Begegnungen am Ende der Welt ist eine sowohl epische als auch philosophische Erkundung der letzten großen Geheimnisse unseres Planeten und wurde 2009 für einen Oscar nominiert!

Bonusmaterial

- Audiokommentar von Regisseur Werner Herzog und Produzent Henry Kaiser


Produktinformation

  • Hersteller: Wvg Medien; Polyband
  • EAN: 4006448360337
  • Best.Nr.: 31813207
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 2
  • Datenträger: BLRAY
  • Erscheinungstermin: 26.11.2010
  • FSK: ohne Alterseinschränkung gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Regionalcode: B, 2
  • Bildformat: 1.78:1
  • Tonformat: Deutsch, DTS-HD 5.1 Master Audio ...
  • Kopierschutz: ja
  • Gesamtlaufzeit: 99 Min.
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Wenn Werner Herzog zum Südpol reist, tut er das nicht, um einen 08/15-Dokumentarfilm über Forscher am Ende der Welt zu drehen. Die Unterschiede beginnen beim Produzenten des Films: Henry Kaiser. Der Experimentalmusiker und einer der ganz wichtigen Protagonisten des legendären SST-Labels der 80er-Jahre ist bereits seit Jahren als Taucher in der Eiswüste, hat alle Unterwasseraufnahmen des Films gemacht und den Soundtrack erstellt, und er spielt darüber hinausMitternachtskonzerte auf dem Dach der Forschungsstation. Ein wortkarger Pinguinforscher erzählt über Prostitution unter den Watscheltieren, ein Busfahrer (gibt es, gibt es!) plaudert über Philosophie und ein Apache mit Aztekenblut in den Adern über den Klimawandel. Wunderbare Personen, wunderschöne Bilder, grandioser Film! (jw)Extras: Audiokommentar (Werner Herzog/Henry Kaiser/Peter Zeitlinger), Featurettes, Trailer u. a.auch als Blu-ray

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 20.02.2011

Und morgen kommt die Revolution

Das war die 61. Berlinale: Miranda July und August Diehl, dreidimensionale Tänzer und ein Film, den es gleich drei Mal gab. Und der iranische Beitrag "Nader und Simin" gewann drei Bären: und zwar zu Recht

Wenn dann das Licht im Saal wieder angeht, wenn nach zehn Tagen, in denen immer mal wieder die Trennschärfe zwischen Kinofiktion und Alltagsrealität verschwand, die Berlinale endet, dann fragt man sich natürlich zuerst, was geblieben ist: War da was? Mehr als ein Echo von Stimmen und Schüssen, von Sturm oder melodramatischer Musik? Mehr als Fetzen von Bildern, Bruchstücke von Geschichten? Ein Film, der weiter reicht, dessen Resonanz nicht so schnell verhallt?

"Margin Call" fällt einem da ein, J. C. Chandors Finanzkrisenkammerspiel (siehe F.A.S. vom 13. 2.), oder "Nader und Simin, a Separation" von Asghar Farhadi, auf den sich schon deshalb so viel Aufmerksamkeit richtete, weil der Regisseur aus Iran kommt und sich mit seinem vom Mullah-Regime verurteilten Kollegen Jafar Panahi solidarisch erklärt hat. Nader und Simin sind ein mittelständisches Paar mit einer Tochter. Simin möchte die Scheidung, weil Nader …

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Werner Herzog wurde als Werner H. Stipetic am 5. Septbember 1942 in München geboren und wuchs in einem abgelegenen Dorf in Bayern auf. Als Kind kannte er weder Film, Fernsehen oder ein Telefon. Mit 14 begann er zu Reisen und telefonierte zum ersten Mal mit 17. Während des Studiums arbeitete er Nachtschichten als Schweißer, um seinen ersten Film zu produzieren, was ihm 1961 mit 19 gelang. Seitdem hat er mehr als 40 Filme gedreht, produziert oder in ihnen mitgespielt. Daneben inszenierte er Opern und veröffentlichte mehr als 12 Bücher.

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