Der Botaniker Joseph Banks erhält 1768 von der britischen
Admiralität den Auftrag in den Pazifik zu reisen. An Bord der
"Endeavour" hat Kapitän James Cook das Sagen. Nach einer
Reise von acht Monaten erreicht die Expedition Tahiti. Von dort
geht es Monate später weiter nach Neuseeland. Erste Krankeheiten
grassieren unter der Besatzung, und nur unter großen Anstrengungen
gelingt die Rückkehr nach England. Auf einer zweiten
Entdeckungsreise stößt Cook mit seinen Schiffen bis in die
Polarregionen vor. Eigentlich sollte dies seine letzte Reise
werden, doch ein neu ausgelobtes Preisgeld zur Entdeckung der
Nordwest-Passage lässt ihn umdenken. Ungewollt landet er in Hawaii,
wo es zu massiven Konflikten mit den Ureinwohnern kommt.
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Aufwendig inszenierter Vierteiler über die Südsee-Expeditionen von
James Cook
James Cook (Keith Mitchell) ist ein Aufsteiger: Vom Schiffsjungen
hat er sich zum Marineoffizier hochgearbeitet. 1768 ist der
39-Jährige bereits ein erfahrener Seemann mit Frau und drei
Kindern. Da beauftragt ihn die britische Admiralität mit der
Leitung einer Tahiti-Expedition. Zugleich erhält er den
Geheimauftrag, den vermeintlichen Südkontinent zu finden -
Australien. Statt ein prächtiges Schiff zu verlangen, lässt Cook
einen alten Kohlenfrachter umbauen und sticht mit Wissenschaftlern
und Exzentrikern in See. Ein knappes Jahr später hat er Tahiti
erreicht: Saphierblau glitzert das Wasser in der Matavia-Bucht.
Blumengeschmückte Eingeborene schwärmen in ihren Booten dem alten
Kohlenkahn entgegen, um die Fremden willkommen zu heißen. Trotz der
freundlichen Begrüßung zeigen sich beim Aufenthalt bald die
kulturellen Unterschiede. Als kurz vor Abfahrt der Schiffsquadrant
gestohlen wird, wollen die Matrosen ihn sich mit Gewalt
zurückholen. Nun blitzt das erste Mal das europäische
Überlegenheitsgefühl auf, das Cook mit seinen Reisen in die
entlegensten Winkel der Südsee trägt - bis es ihm selbst zum
Verhängnis wird.