Fritz Umgelters packendes Zeitdokument, verpackt in ein Stück
Filmgeschichte, läßt uns hautnah und beeindruckend das Schicksal
eines deutschen Kriegsoffiziers miterleben, der in Moskau zu 25
Jahren Zwangsarbeit in Sibirien verurteilt wird und zu fliehen
versucht.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Im Herbst 1945 wird Oberleutnant Clemens Forell mit 3000 weiteren
deutschen Kriegsgefangenen nach Sibirien verschickt - für 25 Jahre
Zwangsarbeit. Nur 1200 Männer werden diese Reise überleben und
müssen fortan unter unmenschlichen Bedingungen in einem
Bleibergwerk schuften. Angetrieben von der Liebe zu seiner Frau und
seinen beiden Kindern gelingt Forell nach mehreren erfolglosen
Versuchen endlich die Flucht. Zu Fuß macht er sich auf den Weg nach
Hause - über 14.000 Kilometer in drei Jahren.
Was er dabei erlebt, überschreitet unsere Vorstellungen von Leid:
Auf seinem Weg durch die unendlichen sibirischen Eiswüsten, durch
Wälder und Steppen muss er leben wie ein Tier, gegen Wölfe kämpfen,
muss Bettler, Dieb und sogar Räuber werden, um zu überleben. Dabei
trifft er immer wieder Gefährten auf Zeit - Mongolische
Hundezüchter, Goldsucher, Pelztierjäger, Mitglieder des armenischen
Widerstands. Viele helfen ihm, doch manche werden zur tödlichen
Gefahr...
"So weit die Füße tragen" ist der erste deutsche
TV-Mehrteiler überhaupt, ein Straßenfeger, der Generationen von
TV-Zuschauern geprägt hat.
Exklusiv für die DVD-Veröffentlichung wurde das Filmmaterial neu
abgetastet und aufwändig restauriert.
Der deutsche Kriegsgefangene Clemens Forell sitzt in einem ostsibirischen Kriegsgefangenenlager, wo er zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt wurde. Schon beim Transport dorthin erfrieren oder verhungern massenhaft Gefangene, die Zustände vor Ort sind kaum besser. Als Forell 1949 ins Lazarett eingewiesen wird, gelingt ihm schließlich die Flucht. Eine abenteuerliche Odyssee beginnt...
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
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