Die schlaue Mama Sambona - Schulz, Hermann; Krejtschi, Tobias

Hermann Schulz Tobias Krejtschi 

Die schlaue Mama Sambona

Ausgezeichnet mit dem Troisdorfer Bilderbuchpreis 2009

Illustrator: Krejtschi, Tobias
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Die schlaue Mama Sambona

Nominiert in der Kategorie Kinderbuch; ab 6


Produktinformation

  • Verlag: Hammer
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 24 S. m. zahlr. Illustr.
  • Altersempfehlung: ab 4 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 299mm x 215mm x 7mm
  • Gewicht: 380g
  • ISBN-13: 9783779501497
  • ISBN-10: 377950149X
  • Best.Nr.: 22828914

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Hella Kemper dankt es vor allem dem in Ostafrika geborenen Hermann Schulz, dass Afrika in Kinderbüchern so präsent ist und auch an seinem jüngsten Buch über die weise Inselkönigin Sambona, die den Tod überlistet, hat sie fast nichts auszusetzen. Sie ist von der Lebendigkeit begeistert, die aus der Geschichte spricht und findet, dass Tobias Krejtschi diese Kraft in seinen Illustrationen gut umgesetzt hat. Neben den warmen Farben freut sich die Rezensentin auch an den kleinen Seltsamkeiten, die der Illustrator in seine Bilder eingebaut hat. Manchmal kommen ihr zwar sowohl der Text als auch die Illustrationen allzu symbolträchtig daher, ihren Gesamteindruck kann das aber nicht nachhaltig trüben, versichert Kemper.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 27.08.2007

Mama Sambona lässt den Tod tanzen
Hermann Schulz greift auf mythische Erzählungen und Bilder Afrikas zurück, in denen der Tod bei den Menschen anklopft, um sie abzuholen und zu den Ahnen zu bringen. Tobias Krejt-
schi, noch Illustrationsstudent in Hamburg, setzt die blasse Gestalt an den Schreibtisch einer dunklen Studierstube, die aus Knochen zusammengehalten wird. Penibel wie ein Buchhalter geht der Tod die Liste der Personen durch, die er holen möchte. Der arme Hase muss ihm dabei helfen. Doch Mama Sambona, die alte Königin der Insel, kennt Tricks und Schliche, um dem Tod zu entkommen. Sie findet immer neue Ausflüchte, um ihn sich vom Leibe zu halten, denn sie weiß genau, dass er nach drei erfolglosen Besuchen keine Macht mehr über sie besitzt. Die Idee, dem Tod ein Schnippchen zu schlagen, nimmt dem Thema seinen Schrecken. Die Geschichte erhält ihren komischen und ironischen Höhepunkt, wenn Mama Sambona den Tod zum Tanz verleitet und ihn so endgültig von seinem Ansinnen abbringt. ,,Und weil der Tod auch Humor hatte und für sein Leben gern tanzte, ließ er sich mitreißen.‘‘ Am Ende hat sie ihr Ziel erreicht. Sie liegt hochzufrieden am Strand; die …

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Hermann Schulz, geboren 1938 in Nkalinzi in Tansania als Sohn eines deutschen Missionars. Er lebt seit 1960 in Wuppertal und leitete von 1967 bis 2001 den Peter Hammer Verlag. Reisen führten ihn in mehr als sechzig Länder, vor allem in Afrika und Lateinamerika. Roman-Veröffentlichungen. Auszeichnung 2001 mit dem Kunst- und Kulturpreis für internationale Verständigung.

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