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Das französisch/belgische Grenzörtchen Courquain blickt schweren Zeiten entgegen - seit in Europa so kriminelle Beschlüsse wie das Schengener Abkommen in Kraft treten: die Abschaffung der stationären Grenzkontrollen. Das jedenfalls findet der belgische Grenz-Beamte Ruben (Benoît Poelvoorde). Sein französischer Gegenspieler Mathias Ducatel (Dany Boon) steht nur wenige Meter entfernt. Rubens schlimmste Befürchtungen werden war, als er zum mobilen französisch-belgischen Patrouillendienst antreten soll, und das ausgerechnet mit Mathias, der noch dazu mit seiner hübschen Schwester liiert…mehr

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Produktbeschreibung
Das französisch/belgische Grenzörtchen Courquain blickt schweren Zeiten entgegen - seit in Europa so kriminelle Beschlüsse wie das Schengener Abkommen in Kraft treten: die Abschaffung der stationären Grenzkontrollen. Das jedenfalls findet der belgische Grenz-Beamte Ruben (Benoît Poelvoorde). Sein französischer Gegenspieler Mathias Ducatel (Dany Boon) steht nur wenige Meter entfernt. Rubens schlimmste Befürchtungen werden war, als er zum mobilen französisch-belgischen Patrouillendienst antreten soll, und das ausgerechnet mit Mathias, der noch dazu mit seiner hübschen Schwester liiert ist...

Bonusmaterial

- Persönliches Intro - Entfallene und erweiterte Szenen - Hinter den Kulissen - Trailer
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 30.07.2011

Grenzbelgier

Belgier haben es nicht leicht. Schon gar nicht mit den Franzosen. Dort ist der "Belgierwitz" noch wichtiger als unsere Ostfriesenwitze, und "Nichts zu verzollen" ist letztlich ein einziger großer Belgierwitz. Im Zentrum stehen Mathias und Ruben, zwei Zollbeamte, die sich an der französisch-belgischen Grenze gegenüberstehen - im Jahr 1992, kurz vor Einführung der europäischen Grenzfreiheit. Eine Kneipe wird zum neutralen Treffpunkt, der Franzose bandelt mit der Schwester des belgischen Kollegen an, und als die Aufhebung der Zollgrenzen beider Existenz bedroht, verbünden sie sich, um sich unentbehrlich zu machen. So funktioniert der Film als nostalgischer Trip und zeigt das Zusammenwachsen Europas von seiner komischen Seite. Streckenweise ist das subtil, dann wieder erinnert es an Louis de Funès, bei dem man nie genau wusste, ob die Witze nun anarchisch oder eher spießig waren. Die dritte Regiearbeit des als Schauspieler bekannten Dany Boon, der mit "Willkommen bei den Sch'tis" zur neuesten Exportmarke des französischen Kinos wurde, scheint von der Last geprägt, diesem Erfolg gerecht werden zu müssen. Aber zehn Millionen Ticketkäufer in Frankreich können nicht irren. Oder doch?

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