Tokio im Jahr Null - Peace, David

David Peace 

Tokio im Jahr Null

Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis, Kategorie International 2010

Übers. v. Peter Torberg
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Produktbeschreibung zu Tokio im Jahr Null

Die Hoffnung stirbt immer zuletzt. Vor der Nachkriegskulisse Tokios, zwischen Häuserruinen und zerbombten Straßenzügen, jagt ein Polizist von zweifelhafter Identität einen eiskalten Serienmörder. Der spektakuläre Auftakt zu David Peaces lang erwarteter Tokio-Trilogie.

Tokio, 1946: die Hölle auf Erden. Die Stadt liegt in Trümmern, ebenso wie die Seelen ihrer Bewohner. Es herrschen Angst und Korruption, niemand ist der, der er zu sein vorgibt. Inmitten der Schuttberge geht ein brutaler Serienmörder um, der junge Frauen missbraucht und erdrosselt. Die Polizei verhaftet schnell einen Verdächtigen, der aber nur einen der Morde gesteht. Inspektor Minami ist gezwungen, ältere Fälle neu aufzurollen, um den Täter zur Strecke zu bringen. Doch dabei verstrickt er sich in einem Netz aus Lügen und nackter Gewalt. Die Machenschaften des organisierten Verbrechens werden für ihn zur tödlichen Gefahr, genau wie die Intrigen innerhalb des Polizeiapparats. Langsam zerfließen die Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit, und die Taten der Vergangenheit kommen ans Tageslicht. Denn auch auf Minamis Schultern lastet eine schwere Schuld ...

Produktinformation


  • Verlag: Liebeskind
  • 2009
  • 3. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 408 S. m. Übers.-Kte.
  • Seitenzahl: 408
  • Tokyo Trilogy Bd.1
  • Deutsch
  • Abmessung: 218mm x 145mm x 38mm
  • Gewicht: 620g
  • ISBN-13: 9783935890656
  • ISBN-10: 3935890656
  • Best.Nr.: 26386362
»Wie ein Krimi von Kurosawa. David Peaces Darstellung einer kriegsversehrten Metropole, die am Boden liegt und wieder aufsteht, ist unvergleichlich.« James Ellroy

"Wie ein Krimi von Kurosawa. David Peaces Darstellung einer kriegsversehrten Metropole, die am Boden liegt und wieder aufsteht, ist unvergleichlich." -- James Ellroy

"Historisch beeindruckend genau, aber vor allem ein Bravourstück von außergewöhnlicher Vorstellungskraft." -- THE TIMES

"Schatten im Land der aufgehenden Sonne - meisterhaft!" -- LE FIGARO

"Man wird kopfüber in den Dreck einer kaputten Gesellschaft geschmissen." -- SAN FRANCISCO CHRONICLE

"David Peace hat etwas Einzigartiges geschaffen." --THE GUARDIAN

"Ein unerbittliches Porträt von Tokio am Ende des Zweiten Weltkrieges."-- THE INDEPENDENT

"Ein kraftvoller, aufreibender und verstörender Roman. Man kann nicht aufhören zu lesen." -- FINANCIAL TIMES

"Eine schwarze Symphonie des Grauens." -- LOS ANGELES TIMES

"Brillant, klaustrophobisch und doppelbödig. Einfach atemberaubend." -- NEW YORK TIMES

"Viele Bilder bleiben im Gedächtnis, als wäre es ein Film." -- LIBÉRATION

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 01.12.2009

Die Stadt ist eine Bombe
Chiku-taku, Chiku-taku: David Peace belauscht Tokio

David Peace ist besessen von der Zeit. Die Titel seines "Red-Riding-Quartetts", das den 1967 geborenen britischen Autor bekannt machte, bestanden allein aus Jahreszahlen, beginnend im Jahr 1974 und endend 1983. Diese vier hartgesottenen Kriminalromane über den sogenannten "Yorkshire Ripper" verzeichneten eine Chronologie der Grausamkeit, die sich vordergründig auf eine reale Mordserie berief, gleichzeitig jedoch ihre getriebenen Erzähler und die Gesellschaft ins Zentrum rückte. Die schlichte Datumsangabe bezeichnete zwar die fiktive Gegenwart, schloss indes wie ein "Date Painting" von On Kawara Vergangenheit und Zukunft mit ein, so dass ein Begriff von Zeitgeschichte entstehen konnte.

In Peaces neuem, abermals auf einem historisch verbürgten Fall basierenden Kriminalroman "Tokio im Jahr null", der den Auftakt einer Trilogie bildet, bricht eine neue Zeit an: Japan kapituliert, und die traditionelle Zeitrechnung, die sich an der Regentschaft der Kaiser ausrichtet, weicht in den Kapitelüberschriften den Eintragungen eines westlichen Kalenders. Die Mechanismen und …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Nach seinem "Red-Riding-Quartett" über den Yorkshire Ripper nimmt sich David Peaces neue Krimitrilogie erneut eines historischen Falls an, deren erster, nun auf Deutsch vorliegender Band in "Tokio im Jahr null", in der Übergangszeit nach dem Zweiten Weltkrieg, spielt, erzählt Rezensent Alexander Müller. Sehr dicht und beklemmend beschreibt der britische Autor seine zerrissene Hauptfigur Kommissar Minami, der eine Mordserie an jungen Frauen aufzuklären hat und selbst mit seiner dunklen Vergangenheit, dem korrupten Polizeiapparat und seiner eigenen Paranoia zu kämpfen hat, lobt der Rezensent. Tiefschwarz male Peace das Bild einer Stadt, in der sich Demokratie erst noch formen muss, so Müller, der vergebens nach einem Lichtblick auf eine etwas hellere Zukunft sucht. Für den Moment lässt sich der Rezensent von der Figur des mit sich selbst im Zwiespalt stehenden Kommissars überzeugen, allerdings könnte es passieren, dass Peaces stets "zerrüttete Erzähler" irgendwann zum Klischee werden, gibt Müller zu bedenken.

© Perlentaucher Medien GmbH

»Wie ein Krimi von Kurosawa. David Peaces Darstellung einer kriegsversehrten Metropole, die am Boden liegt und wieder aufsteht, ist unvergleichlich.« James Ellroy

»Wie ein Krimi von Kurosawa. David Peaces Darstellung einer kriegsversehrten Metropole, die am Boden liegt und wieder aufsteht, ist unvergleichlich.« James Ellroy
David Peace wurde 1967 im Westen Yorkshires geboren. Nach einem Studium an der Technischen Hochschule von Manchester arbeitete er jahrelang als Englischlehrer in Istanbul. Heute lebt er mit seiner Familie in Tokyo. David Peace wurde u. a. mit dem Grand Prix du Roman Noir ausgezeichnet und in die renommierte Granta s List of Best Young British Novelists aufgenommen

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David Peace 

Tokio im Jahr Null

Tokio im Jahr Null - Peace, David

Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis, Kategorie International 2010

Übers. v. Peter Torberg

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  • Verlag: Liebeskind
  • 2009
  • 3. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 408 S. m. Übers.-Kte.
  • Seitenzahl: 408
  • Tokyo Trilogy Bd.1
  • Deutsch
  • Abmessung: 218mm x 145mm x 38mm
  • Gewicht: 620g
  • ISBN-13: 9783935890656
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Produktbeschreibung zu "Tokio im Jahr Null"

Kurzbeschreibung

Die Hoffnung stirbt immer zuletzt. Vor der Nachkriegskulisse Tokios, zwischen Häuserruinen und zerbombten Straßenzügen, jagt ein Polizist von zweifelhafter Identität einen eiskalten Serienmörder. Der spektakuläre Auftakt zu David Peaces lang erwarteter Tokio-Trilogie.

Beschreibung

Tokio, 1946: die Hölle auf Erden. Die Stadt liegt in Trümmern, ebenso wie die Seelen ihrer Bewohner. Es herrschen Angst und Korruption, niemand ist der, der er zu sein vorgibt. Inmitten der Schuttberge geht ein brutaler Serienmörder um, der junge Frauen missbraucht und erdrosselt. Die Polizei verhaftet schnell einen Verdächtigen, der aber nur einen der Morde gesteht. Inspektor Minami ist gezwungen, ältere Fälle neu aufzurollen, um den Täter zur Strecke zu bringen. Doch dabei verstrickt er sich in einem Netz aus Lügen und nackter Gewalt. Die Machenschaften des organisierten Verbrechens werden für ihn zur tödlichen Gefahr, genau wie die Intrigen innerhalb des Polizeiapparats. Langsam zerfließen die Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit, und die Taten der Vergangenheit kommen ans Tageslicht. Denn auch auf Minamis Schultern lastet eine schwere Schuld ...

Detailinfo

01.12.2009

Die Stadt ist eine Bombe
Chiku-taku, Chiku-taku: David Peace belauscht Tokio

David Peace ist besessen von der Zeit. Die Titel seines "Red-Riding-Quartetts", das den 1967 geborenen britischen Autor bekannt machte, bestanden allein aus Jahreszahlen, beginnend im Jahr 1974 und endend 1983. Diese vier hartgesottenen Kriminalromane über den sogenannten "Yorkshire Ripper" verzeichneten eine Chronologie der Grausamkeit, die sich vordergründig auf eine reale Mordserie berief, gleichzeitig jedoch ihre getriebenen Erzähler und die Gesellschaft ins Zentrum rückte. Die schlichte Datumsangabe bezeichnete zwar die fiktive Gegenwart, schloss indes wie ein "Date Painting" von On Kawara Vergangenheit und Zukunft mit ein, so dass ein Begriff von Zeitgeschichte entstehen konnte.

In Peaces neuem, abermals auf einem historisch verbürgten Fall basierenden Kriminalroman "Tokio im Jahr null", der den Auftakt einer Trilogie bildet, bricht eine neue Zeit an: Japan kapituliert, und die traditionelle Zeitrechnung, die sich an der Regentschaft der Kaiser ausrichtet, weicht in den Kapitelüberschriften den Eintragungen eines westlichen Kalenders. Die Mechanismen und …

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Perlentaucher-Notiz zur FAZ-Rezension

01.12.2009

Nach seinem "Red-Riding-Quartett" über den Yorkshire Ripper nimmt sich David Peaces neue Krimitrilogie erneut eines historischen Falls an, deren erster, nun auf Deutsch vorliegender Band in "Tokio im Jahr null", in der Übergangszeit nach dem Zweiten Weltkrieg, spielt, erzählt Rezensent Alexander Müller. Sehr dicht und beklemmend beschreibt der britische Autor seine zerrissene Hauptfigur Kommissar Minami, der eine Mordserie an jungen Frauen aufzuklären hat und selbst mit seiner dunklen Vergangenheit, dem korrupten Polizeiapparat und seiner eigenen Paranoia zu kämpfen hat, lobt der Rezensent. Tiefschwarz male Peace das Bild einer Stadt, in der sich Demokratie erst noch formen muss, so Müller, der vergebens nach einem Lichtblick auf eine etwas hellere Zukunft sucht. Für den Moment lässt sich der Rezensent von der Figur des mit sich selbst im Zwiespalt stehenden Kommissars überzeugen, allerdings könnte es passieren, dass Peaces stets "zerrüttete Erzähler" irgendwann zum Klischee werden, gibt Müller zu bedenken.

© Perlentaucher Medien GmbH

Rezensionen und Kritik

»Wie ein Krimi von Kurosawa. David Peaces Darstellung einer kriegsversehrten Metropole, die am Boden liegt und wieder aufsteht, ist unvergleichlich.« James Ellroy

Rezension

"Wie ein Krimi von Kurosawa. David Peaces Darstellung einer kriegsversehrten Metropole, die am Boden liegt und wieder aufsteht, ist unvergleichlich." -- James Ellroy

"Historisch beeindruckend genau, aber vor allem ein Bravourstück von außergewöhnlicher Vorstellungskraft." -- THE TIMES

"Schatten im Land der aufgehenden Sonne - meisterhaft!" -- LE FIGARO

"Man wird kopfüber in den Dreck einer kaputten Gesellschaft geschmissen." -- SAN FRANCISCO CHRONICLE

"David Peace hat etwas Einzigartiges geschaffen." --THE GUARDIAN

"Ein unerbittliches Porträt von Tokio am Ende des Zweiten Weltkrieges."-- THE INDEPENDENT

"Ein kraftvoller, aufreibender und verstörender Roman. Man kann nicht aufhören zu lesen." -- FINANCIAL TIMES

"Eine schwarze Symphonie des Grauens." -- LOS ANGELES TIMES

"Brillant, klaustrophobisch und doppelbödig. Einfach atemberaubend." -- NEW YORK TIMES

"Viele Bilder bleiben im Gedächtnis, als wäre es ein Film." -- LIBÉRATION

Rezensionen und Kritik

»Wie ein Krimi von Kurosawa. David Peaces Darstellung einer kriegsversehrten Metropole, die am Boden liegt und wieder aufsteht, ist unvergleichlich.« James Ellroy

Rezension

»Wie ein Krimi von Kurosawa. David Peaces Darstellung einer kriegsversehrten Metropole, die am Boden liegt und wieder aufsteht, ist unvergleichlich.« James Ellroy

Autorenporträt zu "David Peace"

David Peace wurde 1967 im Westen Yorkshires geboren. Nach einem Studium an der Technischen Hochschule von Manchester arbeitete er jahrelang als Englischlehrer in Istanbul. Heute lebt er mit seiner Familie in Tokyo. David Peace wurde u. a. mit dem Grand Prix du Roman Noir ausgezeichnet und in die renommierte Granta s List of Best Young British Novelists aufgenommen

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