Vor vielen Jahren haben Robert, damals noch ein kleiner Junge, und
seine Familie die Freunde Toaster, Staubsauger, Tischlampe, Radio
und Heizdecke nach dem Urlaub alleine im Sommerhaus zurück
gelassen. Alleine langweilen sich die Fünf schrecklich und, was
noch viel schlimmer ist, sie fühlen sich völlig nutzlos. Daher
beschließen die Fünf eines Tages, sich auf den Weg in die Stadt zu
machen und Robert zu suchen. Die unfreundliche, ja schon fast
gehässige, Klimaanlage versucht, den Freunden ein wenig Angst zu
machen und sie einzuschüchtern. Doch die lassen sich von ihrem Plan
nicht abbringen noch wissen der Staubsauger Kirby, der sich immer
ein wenig cooler gibt und auch um einiges taffer aussieht, als er
in Wirklichkeit ist, die niedliche Decke Blanky, die ängstliche
Lampe Lampy, das Radio, das für jede Situation einen passenden
Spruch auf Lager hat und der kleine, silberne Toaster aus Chrom
nicht, welche Abenteuer auf sie warten! Es ist gar nicht so einfach
für fünf Haushaltsgeräte, sich auch fernab von Steckdosen und Strom
zu bewegen, doch dank eines cleveren Einfalls und einer
Autobatterie schaffen sie es nach einigem Probieren tatsächlich!
Aber wie können sie den Weg durch den dunklen Wald finden, ohne
sich heillos zu verirren? Ehe sie die große Stadt erreichen, müssen
die fünf Freunde nicht nur den Wald durchqueren und ein heftiges
Gewitter überstehen, sie geraten noch dazu in die Hände eines
bösartigen und gemeinen Elektrikers. Endlich kommen die Fünf in der
Stadt an und müssen sich nun auch noch gegen die in der
Zwischenzeit erstandenen, hochmodernen Haushaltsgeräte durchsetzen.
Ausgerechnet als sie denken, dass es nicht mehr schlimmer kommen
kann, will eine gefräßige Schrottpresse sich über die fünf Freunde
hermachen! Doch die Presse hat nicht mit dem Mut des tapferen
kleinen Toasters gerechnet, der sich auch von dem riesigen Ungetüm
nicht einschüchtern lässt ...
Fünf alte Haushaltsgeräte mit Eigenleben - ein Staubsauger, eine Tischlampe, ein Radio, eine Heizdecke und ein Toaster - verlassen ihr verwahrlostes Heim und begeben sich auf eine abenteuerliche Reise, um ihren ehemaligen Besitzer ausfindig zu machen. Dabei geraten sie nacheinander in ein fürchterliches Gewitter, in die Fänge eines bösartigen Elektrikers, der ihnen an die Kabel will, und vor das Maul einer gefräßigen Schrottpresse, die Klein-Metall aus ihnen machen will. Als die ramponierten Blech-Maschinen endlich bei ihrem Menschenfreund angelangt sind, müssen sie sich auch noch gegen das inzwischen erstandene, eifersüchtige und hochmoderne Haushaltsgerät durchsetzen. Hervorragend animierter und mit witzigen Musik-Nummern aufgelockerter Zeichentrickfilm, der das berühmte Märchen von den Bremer Statdtmusikanten auf originelle Weise variiert. Die fünf Geräte mit Eigenleben wurden mit jeweils typischen menschlichen Charakterzügen ausgestattet und spiegeln bei ihren Abenteuern unsere Verhaltensweisen wider. Die US-amerikanische Produktion, die nicht aus dem Hause Disney stammt, aber durchaus diese Qualität erreicht, paart Spiel, Spaß und Spannung mit Kritik an unserer modernen Wegwerfgesellschaft und ist so nicht nur für Kinder und Junggebliebene ein äußerst kurzweiliges Zeichentrick-Erlebnis.