Egmont, der um seine Familie trauert, sucht noch einmal die Wärme
und Erotik einer jungen Frau. Er besucht das "Haus der
schlafenden Schönen", in dem man eine Nacht neben einer jungen
Frau verbringen kann, die mit Schlaftabletten betäubt ist.
Missbrauch ist strengstens untersagt, und so verbringt Egmont die
Zeit mit dem Sinnieren über sein Leben. Es steigen vergessene
Erinnerungen in ihm auf, zu denen sich nach und nach verdrängte
Schuldfragen und Todessehnsüchte gesellen.
Egmond (Vadim Glowna), der um seine Familie trauert, sucht noch einmal die Wärme und Erotik einer jungen Frau. Auf Empfehlung seines Freundes (Maximilian Schell) besucht er das "Haus der schlafenden Schönen", in dem man eine Nacht neben einer schlafenden Frau verbringen kann - ohne weiteren Körperkontakt.<br/><br/>Während er neben ihr liegt, steigen vergessene Erinnerungen in ihm auf, aber auch Fragen nach Schuld und Todessehnsucht. Schon bald kehrt Egmond in das Etablissement zurück. Doch nur daliegen und die nackten Frauen anschauen ist ihm nicht mehr genug.<br/><br/>Für die älteren Herren<br/><br/>Die neue Regiearbeit des auch als Schauspieler bekannten Vadim Glowna ist eine Adaption des japanischen Romans "Die schlafenden Schönen" von Yasunari Kawabata. Ihm gelingt es, dessen poetisch-melancholischen Stil zu bewahren. Eine Altherrenfantasie, düster, eigen, betörend fremdartig - komponiert mit sorgfältigen Bildern, gespeist aus einer dunkel-gedeckten Farbpalette.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Vadim Glowna, Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Neben seinen Auftritten am Theater ist der erfolgreiche Charakterdarsteller auch in Film und Fernsehen präsent. 2000 wurde er mit dem Preis der deutschen Filmkritik als Bester Schauspieler ausgezeichnet.
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