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Intelligenz
Fakten und Mythen
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: Beltz Psychologie Verlags Union
- 2009
- Ausstattung/Bilder: 2009. VIII, 368 S. m. Abb. u. Tab.
- Seitenzahl: 368
- Best.Nr. des Verlages: 127646
- Deutsch
- Abmessung: 242mm x 167mm x 25mm
- Gewicht: 710g
- ISBN-13: 9783621276467
- ISBN-10: 3621276467
- Best.Nr.: 25644006
Produktbeschreibung zu "Intelligenz"
Beschreibung
Er setzt sich mit dem Intelligenzbegriff auseinander und stellt ausführlich klassische und aktuelle Intelligenzstrukturtheorien vor - von Spearman bis zu Cattel-Horn-Carroll und Jäger. Alternative Ansätze (soziale, emotionale, praktische, operative Intelligenz, multiple Intelligenzen) werden diskutiert und kritisch hinterfragt. Es folgen Erläuterungen zur allgemeinen Intelligenz und zum IQ, zu Geschlechts- bzw. Sozialstatusunterschieden, zum Zusammenhang von IQ mit Leistungen in Schule, Ausbildung und Beruf, zur (Neuro-)Biologie der Intelligenz sowie zu ihrer Stabilität und Veränderbarkeit.
17.02.2010
Außerirdische haben sie vielleicht auch
Was ist dran an der sozialen, emotionalen oder schlicht multiplen
Intelligenz? Gar nichts, meint Detlef Rost, und bricht ganz
nüchtern eine Lanze für die Aussagekraft des klassischen IQ.
Die Psychologie erlebt seit einigen Jahren eine inflationäre
Vermehrung von Intelligenzen: Körperintelligenz, soziale
Intelligenz, visuelle, moralische, spirituelle und kulturelle
Intelligenz erfreuen sich wachsender Popularität: Der klassische IQ
hingegen steht für die Überschätzung des Rationalen. Zugleich
können die Schulen sich kaum mehr vor Hochbegabten retten, die
zahlreich wie nie aus den Sprechzimmern der Psychometriker
marschieren.
Stehen wir vor der Realisierung der alten pädagogischen Utopie,
derzufolge man nur genau genug hinschauen muss, um festzustellen,
dass jeder intelligent, begabt, der Beste ist? Nein, sagt Detlef H.
Rost, Professor für Psychologie an der Universität Marburg. Statt
wundersamer Intelligenzvermehrung sieht er Ahnungslosigkeit,
schlechte Theoriebildung und Messfehler am Werk. Er hat sich den
Intelligenz-Zirkus kritisch vorgenommen und ein trockenes,
politisch wenig korrektes, …
17.02.2010
Gegen die Mähr von der Intelligenzvermehrung tritt dieses Buch an,
und laut Manuela Lenzen macht es das auf so kritische (mitunter
polemische) wie trockene Art und Weise. Für Lenzen ist der Autor
Detlef H. Rost ein Aufklärer: Intelligenz erscheint ihr nach der
Lektüre als stabile, messbare Größe. Von Rost lernt Lenzen über
falsch geeichte IQ-Tests, veraltete Vergleichsgrößen und unscharfe
Begriffe, die "Unworte" wie "emotionale
Intelligenz" in die Welt brachten. Vermisst hat sie
Überlegungen zu Schulempfehlungen auf Basis von IQ-Tests - und
vielleicht den Gedanken, dass Intelligenz nicht der einzige Faktor
ist, der ein Leben gelingen oder scheitern lässt.
© Perlentaucher Medien GmbH
Autorenporträt zu "Detlef H. Rost"
Detlef H. Rost ist Professor für Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie an der Philipps-Universität in Marburg und Leiter der Begabungsdiagnostischen Beratungsstelle BRAIN sowie des Marburger Hochbegabtenprojekts.













