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Detlef H. Rost 

Intelligenz

Intelligenz - Rost, Detlef H.

Fakten und Mythen

  • Einband: Kartoniert/Broschiert
  • Broschiertes Buch 
 
  • EUR 34,95
  • Alle Preise inkl. MwSt.
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Produktinformation
  • Verlag: Beltz Psychologie Verlags Union
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. VIII, 368 S. m. Abb. u. Tab.
  • Seitenzahl: 368
  • Best.Nr. des Verlages: 127646
  • Deutsch
  • Abmessung: 242mm x 167mm x 25mm
  • Gewicht: 710g
  • ISBN-13: 9783621276467
  • ISBN-10: 3621276467
  • Best.Nr.: 25644006

Produktbeschreibung zu "Intelligenz"

Beschreibung

Alle reden über Intelligenz, aber wer weiß, was sie wirklich ist? Obwohl Intelligenz das am besten erforschte Persönlichkeitsmerkmal ist, kennen selbst Fachleute kennen oft nicht die Resultate der modernen Intelligenzforschung. Detlef H. Rost gibt einen komprimierten Überblick über den aktuellen Stand der Forschung.

Er setzt sich mit dem Intelligenzbegriff auseinander und stellt ausführlich klassische und aktuelle Intelligenzstrukturtheorien vor - von Spearman bis zu Cattel-Horn-Carroll und Jäger. Alternative Ansätze (soziale, emotionale, praktische, operative Intelligenz, multiple Intelligenzen) werden diskutiert und kritisch hinterfragt. Es folgen Erläuterungen zur allgemeinen Intelligenz und zum IQ, zu Geschlechts- bzw. Sozialstatusunterschieden, zum Zusammenhang von IQ mit Leistungen in Schule, Ausbildung und Beruf, zur (Neuro-)Biologie der Intelligenz sowie zu ihrer Stabilität und Veränderbarkeit.

17.02.2010

Außerirdische haben sie vielleicht auch

Was ist dran an der sozialen, emotionalen oder schlicht multiplen Intelligenz? Gar nichts, meint Detlef Rost, und bricht ganz nüchtern eine Lanze für die Aussagekraft des klassischen IQ.

Die Psychologie erlebt seit einigen Jahren eine inflationäre Vermehrung von Intelligenzen: Körperintelligenz, soziale Intelligenz, visuelle, moralische, spirituelle und kulturelle Intelligenz erfreuen sich wachsender Popularität: Der klassische IQ hingegen steht für die Überschätzung des Rationalen. Zugleich können die Schulen sich kaum mehr vor Hochbegabten retten, die zahlreich wie nie aus den Sprechzimmern der Psychometriker marschieren.

Stehen wir vor der Realisierung der alten pädagogischen Utopie, derzufolge man nur genau genug hinschauen muss, um festzustellen, dass jeder intelligent, begabt, der Beste ist? Nein, sagt Detlef H. Rost, Professor für Psychologie an der Universität Marburg. Statt wundersamer Intelligenzvermehrung sieht er Ahnungslosigkeit, schlechte Theoriebildung und Messfehler am Werk. Er hat sich den Intelligenz-Zirkus kritisch vorgenommen und ein trockenes, politisch wenig korrektes, …

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Perlentaucher-Notiz zur FAZ-Rezension

17.02.2010

Gegen die Mähr von der Intelligenzvermehrung tritt dieses Buch an, und laut Manuela Lenzen macht es das auf so kritische (mitunter polemische) wie trockene Art und Weise. Für Lenzen ist der Autor Detlef H. Rost ein Aufklärer: Intelligenz erscheint ihr nach der Lektüre als stabile, messbare Größe. Von Rost lernt Lenzen über falsch geeichte IQ-Tests, veraltete Vergleichsgrößen und unscharfe Begriffe, die "Unworte" wie "emotionale Intelligenz" in die Welt brachten. Vermisst hat sie Überlegungen zu Schulempfehlungen auf Basis von IQ-Tests - und vielleicht den Gedanken, dass Intelligenz nicht der einzige Faktor ist, der ein Leben gelingen oder scheitern lässt.

© Perlentaucher Medien GmbH

Autorenporträt zu "Detlef H. Rost"

Detlef H. Rost ist Professor für Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie an der Philipps-Universität in Marburg und Leiter der Begabungsdiagnostischen Beratungsstelle BRAIN sowie des Marburger Hochbegabtenprojekts.

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