Opferzahl / A-Gruppe Bd.9 - Dahl, Arne

Arne Dahl 

Opferzahl / A-Gruppe Bd.9

Kriminalroman

Übersetzung: Butt, Wolfgang
Broschiertes Buch
 
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Opferzahl / A-Gruppe Bd.9

Stockholm unter Schock: Ein Bombenanschlag in der U-Bahn fordert zehn Tote. Kerstin Holm und ihr A-Team ermitteln - der Verdacht fällt auf die islamistische Vereinigung »Siffins heilige Ritter«. Doch dann werden deren Mitglieder systematisch ermordet.


Produktinformation

  • Verlag: Piper
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 439 S.
  • Seitenzahl: 439
  • Serie Piper Bd.7450
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 121mm x 36mm
  • Gewicht: 378g
  • ISBN-13: 9783492274500
  • ISBN-10: 3492274501
  • Best.Nr.: 34524243
»Das Beste, was die schwedische Krimilandschaft zu bieten hat.« Spiegel Online

"Das Beste, was die schwedische Krimilandschaft zu bieten hat." Spiegel Online

kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Wer Arne Dahl mag und "Dunkelziffer" gehasst hat, darf aufatmen: Mit dem neunten Band über die A-Gruppe genannte Spezialeinheit der Stockholmer Polizei ist der Bestseller-Autor wieder auf der Höhe. Zwar überrascht Dahl mit vielen Wendungen und fordert die volle Aufmerksamkeit der Leser schon wegen des breit angelegten und detailliert beschriebenen Personals des Polizeiteams, aber in "Opferzahl" erweist sich Dahls wilder Ritt durch die Ermittlungen als schlüssig und steuert auf ein wahres Thrillerende zu. Nachdem in der Stockholmer U-Bahn eine Bombe explodiert, bekennt sich eine Terroristengruppe, die sich selbst "heilige Reiter von Siffin" nennt - doch bald findet die Polizei nicht nur heraus, wer die vermeintlichen Attentäter sind, sondern auch, dass die jungen Männer anscheinend bedroht und nacheinander umgebracht werden. Auf der Suche nach den wahren Tätern beginnt ein Wettlauf mit der Zeit um das Leben der selbsternannten "heiligen Reiter", aber auch noch einer weiteren, der A-Gruppe sehr nahe stehenden Person. Trotz Hochspannung findet Dahl in dieser vielschichtigen und spannungsgeladenen Geschichte die Zeit, seine Figuren weiterzuentwickeln. Wer Dahl schon verloren geglaubt kann sich aber nicht nur über ein gutes Buch freuen, sondern auch darauf, dass momentan bereits zwei weitere Bände der Reihe auf Übersetzung warten. (kab)

»...und dann zieht Dahl das Tempo an. Fast jedes Detail hat seinen Sinn, nichts ist wie es scheint, und bis es zu einem actionreichen Finale in Berlin kommt, schlägt die Geschichte zahlreiche - aber immer glaubwürdige - Kapriolen. Dahl ist das Beste, was die aktuelle schwedische Krimi-Landschaft zu bieten hat.« Spiegel Online »Dahl verstrickt geschickt die Handlung mit ihren Spuren und Hinweisen und die kurzen Szenen aus dem Privatleben der Ermittler ? so wie man es aus den vorherigen Romanen gewohnt ist. (?) Dahl ist ein sehr guter, spannender Krimi gelungen.« Freie Presse »Hoch spannendes Ermittlungspuzzle.« Bild Online »Man will einen Arne Dahl nicht mehr aus der Hand legen. (?) Dahl hat den Mut und mittlerweile auch die Position Kriminalarbeit so zu schildern, wie sie ist, nämlich mühevoll und manchmal auch abgrundtief menschlich. (?) Wer Dahl kennt, der weiß, dass er es versteht mit der Sprache meisterhaft zu spielen und er weiß auch, dass seine Geschichten wahrlich komplex sind und dass er wichtige Details wie beiläufig, auf den Seiten seiner Bücher präsentiert, auf dass sie ihre Wirkung später, an anderer Stelle entfalten können. (?) Eine spannende Suche nach der Wahrheit.« NDR 1 »Spannend und aktueller denn je.« TV Spielfilm »Der Leser leidet mit dem A-Team, und die Handlung ist so wenig konstruiert, dass der Tempowechsel am Ende des 448-Seiten-Buches wie ein Schock wirkt. Nach der letzten Seite muss man erst mal tief durchatmen.« Handelsblatt »Arne Dahl hat seine Story komplex gestrickt, ohne aber die zahlreichen Fäden zu verlieren. Am Ende knüpft er sie zu einem kunstvollen Gebilde mit furiosem Finale zusammen.« Frankfurter Neue Presse »Dahl entpuppt sich dabei als wahrer Könner seines Fachs, der neben dem Gänsehaut-Faktor zeitgeschichtliche Bezüge und sozialkritische Sequenzen in seine Bücher integriert. (?) Arne Dahl beweist einmal mehr, dass er zu den besten Kriminalautoren Skandinaviens gehört, der in einer Reihe mit Henning Mankell, Stieg Larsson, Hakan Nesser und Liza Marklund steht.« Fränkische Nachrichten »Ein komplexer, bemerkenswerter Krimi, der mit seinen melancholischen Passagen und tiefgehenden Polizeirecherchen zum Terrorismus-Thema bisweilen zum Nachdenken anregt.« Ruhr-Nachrichten »Rasche Perspektivenwechsel, lebendige Charaktere und die intensive Sprache des Autors Arne Dahl machen den neuen Roman des in Stockholm und Berlin lebenden Schweden aus. Die Einführung immer neuer Personen und Handlungsstränge ist zwar anfangs irritierend, verdichtet sich jedoch im Verlauf des Buches immer stärker. Der Leser fiebert direkt mit den Ermittlern mit ? und wird vom Ende des Buches dennoch überrascht ? Hochspannung bis zur letzten Seite.« Oberhessische Presse »Mitreißend!« TV Movie »Der Thriller ist der neunte und zweitletzte dieser beeindruckenden Reihe. Zwar wurde das Original bereits 2006 veröffentlicht, doch hat das Buch nichts von seiner politischen Aktualität und Brisanz eingebüßt.« Neue Luzerner Zeitung »Arne Dahls Opferzahl ist enorm ausgeklügelt, greift viele aktuelle Themen auf und äußert feinsinnige Kritik an Schwedens Polizeiapparat. « Neue Presse Hannover »? auch in Opferzahl versteht es der Autor wieder, feinsinnige Beobachtungen sowohl von zwischenmenschlichen Nuancen, Querelen unterschiedlicher Organisationen und letztendlich auch den Schwierigkeiten internationaler Krisen klug und nachvollziehbar zu thematisieren. « Main- Echo »Opferzahl gehört ? wie fast alles von Dahl ? zur Premium-Liga der Kriminalromane aus Skandinavien. « Harburger Anzeigen und Nachrichten, 17.09.2011
Arne Dahl, Jahrgang 1963, hat mit seinen zehn Kriminalromanen um die Stockholmer A-Gruppe, deren letzter Band »Bußestunde« in diesem Mai auf Deutsch erscheinen wird, eine der erfolgreichsten Serien weltweit geschaffen. International mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, verkauften sich allein in Deutschland über eine Million Bücher mit den Ermittlern Paul Hjelm und Kerstin Holm. Arne Dahls Thriller »Gier« war 2012 der Beginn einer neuen Thrillerserie, die er nun mit »Zorn«, dem zweiten Fall für sein Opcop-Team, fortsetzt.

Kundenbewertungen zu "Opferzahl / A-Gruppe Bd.9" von "Arne Dahl"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.7 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 30.12.2012 ***** ausgezeichnet
prompter sercice, alles super gut geklappt!

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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 28.02.2011 ***** ausgezeichnet
Arne Dahl, der eigentlich Jan Arnald heißt, legt mit „Opferzahl“ einen neuen überzeugenden Thriller vor. Wieder geht es um internationale Verbrechen; nach Menschenhandel, Kindesmissbrauch und Rockerbanden steht diesmal der internationale Terrorismus im Zentrum der Story. Was ganz geradlinig beginnt, wird bald zum verzwickten Fall, denn Dahl wäre nicht er selbst, wenn er die Spannung nicht immer wieder mit neuen Wendungen anfachen würde. Geschickt baut er zudem die privaten Verhältnisse seiner Figuren mit ein; stets sind die Ermittler der A-Gruppe auch persönlich in die Fälle involviert. Und so bangen wir wieder alle mit, wenn die menschlichen Stärken oder Schwächen von Dahls sympathischen Helden den Fall behindern oder auch unverhofft nach vorne bringen. Mit seiner besondern Erzählstruktur beweist Arne Dahl in seinem 9. Krimi „Opferzahl“ erneut, dass er ein echtes Händchen für mitreißende Krimis hat – und Achtung: nichts ist so wie es scheint!

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Bewertung von Isabel von Belles Leseinsel aus Mainz am 27.02.2011 ***** sehr gut
Nach London und Madrid nun auch Stockholm?

In der Nacht zum Sonntag explodiert um 00:45 Uhr eine Bombe im U-Bahnwagon der grünen Linie. Bei dem Anschlag sterben zehn Menschen. Stockholm ist geschockt und sofort breitet sich die Angst unter den Einwohnern aus, dass nun auch der islamistische Terror nach Schweden gekommen ist. Die Medien puschen die Meldungen entsprechend. Die gesamte Stockholmer Polizei wie auch das A-Team sind in die Ermittlungen involviert. Schon schnell gibt es einen Bekenneranruf einer geheimen und bisher unbekannten islamistischen Vereinigung, die sich „Siffins heilige Ritter“ nennen. Doch kaum kommt das A-Team hinter die Identität der Mitglieder, werden diese einer nach dem anderen ermordet.

Nach einem halben Jahr Suspendierung kehrt Kerstin Holm zurück zum A-Team und übernimmt wieder die Leitung. Und genau zu dieser Zeit passiert das Attentat. Als strategischer Leiter über die verschiedenen Polizeiorganisationen wird der pensionierte Jan-Olof Hultin eingesetzt. Dieser lässt seinem „alten“ A-Team freie Hand, welche sie zu nutzen wissen. Doch viele Spuren führen ins Nichts und als sie nach akribischer Kleinarbeit endlich hinter die Identität der Mitglieder der „Heiligen Ritter“ kommen, gelingt es ihnen doch nicht, diese zu verhören. Anscheinend steckt noch eine viel höhere Macht hinter dem Anschlag, der nun nach und nach alle Mitwisser eliminiert.

Gewohnt vielschichtig legt Arne Dahl den neuen Fall rund um sein A-Team an. Und es gelingt ihm auch wieder mühelos, die vielen losen Fäden, die er während seines Krimis auslegt, so nach und nach geschickt und logisch in die Geschichte einzuweben. Hierdurch hat man jedoch aber auch am Anfang etwas Schwierigkeiten in die Story hineinzukommen, oder besser gesagt, dieser anfangs folgen zu können. Erst so nach und nach werden einem die Zusammenhänge verständlich und da sich Arne Dahl auch oftmals auf seinen letzten Krimi „Dunkelziffer“ bezieht, wäre es sinnvoll, diesen vorher zu lesen.

Nach den anfänglichen Schwierigkeiten ist man aber schon nach kurzer Zeit gefesselt von der komplexen Story, zumal es dem Autor gelingt, immer wieder neue und vor allem auch unvorhersehbare Wendungen einzubauen, die man so absolut nicht erwartet. Hinzu kommt der ruhige, nachdenkliche und durchweg kurzweilige Schreibstil von Arne Dahl, dem es mühelos gelingt, einem ein brisantes und nach wie vor leider brandaktuelles Thema spannend und fesselnd zu vermitteln.

Beeindruckt bin ich wieder einmal gewesen, wie scheinbar leichtfüßig es Arne Dahl gelingt, seinen Protagonisten ein Profil zu geben, immer noch einmal ein wenig Platz zu finden, ihr Privatleben mit in die Geschichte einzubauen und einige von ihnen auch wieder wie selbstverständlich in den aktuellen Fall mit einzubinden. Gerade diese kleinen Erwähnungen über das Privatleben der einzelnen A-Team-Mitglieder, die so durch und durch normal und verständlich sind, sorgen dafür, dass durchweg alle sofort wieder Konturen annehmen, man sich ein Bild von ihnen machen kann und sie einem fast augenblicklich sympathisch sind.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

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