Es gibt viele Bücher über Stauffenberg, den Attentäter des 20.
Juli, aber nur eines, über das seine Witwe Nina Gräfin von
Stauffenberg gesagt hat: "Das Bild meines Mannes ist mir aus
anderen Veröffentlichungen fast hinter einer Wand verschwunden. Bei
Zeller fand ich ihn wieder." Zellers einfühlsame Biographie
über den Motor des militärischen Widerstandes gegen Hitler ist das
einzige große Lebensbild mit wissenschaftlichem Anspruch, das
Stauffenberg so zeigt, wie Familie, Freundeskreis, dienstliches
Wirkungsfeld und der Bund der Mitverschworenen gegen Hitler, von
Beck bis Tresckow, ihn erlebt haben - ein Buch, das allen, die sich
je gefragt haben: "Wer war dieser Stauffenberg?", die
Faszination und außergewöhnliche Ausstrahlung dieses Mannes so nahe
bringt, wie es überhaupt nur möglich ist. Eine faszinierende
Biographie, deren Inhalt ebenso beeindruckt wie ihr großartiger
Stil. Autor dieser "inneren Biographie" ist ein
Berufener: Eberhard Zeller, der mit ihm auf eine Schule ging, ihn
näher kennenlernte durch die gemeinsamen Freunde Frank Mehnert und
Rudolf Fahrner, die engsten Vertrauten Stauffenbergs, denen Zeller
wie dem einzig überlebenden Bruder Alexander Stauffenberg zeit
ihres Lebens nah verbunden blieb.
Dr. Eberhard Zeller - Nestor der Stauffenberg-Forschung - geboren 1909 in Stuttgart, zusammen mit den Gebrüdern Stauffenberg zeitgleicher Besuch desselben Gymnasiums, Studium der Medizin (auch germanistische sowie philosophische Studien). Veröffentlichungen geschichtlicher (auch zeit-) Biografien. Der Autor verstarb 2003.
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