Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension
"Es gibt kein gerechtes Wahlverfahren" - so die Lektion, die Rezensent Rudolf Taschner von dem Mathematiker und NZZ-Korrespondenten George Szpiro gelernt hat. Großen Eifer verwendet der Rezensent auf den Versuch, das Dilemma anhand eines hypothetischen Rechenexempels zu verdeutlichen. Szpiro selbst erbringe den Beweis für die Unzulänglichkeit jeder noch so elaborierten Wahlmethode nach einer überaus informativen Sichtung historischer Denkansätze zum Thema, von Plato über die amerikanischen Gründerväter bis hin zu Kenneth Arrow, freut sich der wissbegierige Rezensent. "Raffiniert" schiebe Szpiro dabei die ernüchternde Antwort auf die Frage nach der gerechten Wahl vor sich her, schreibt Taschner, der sich angesichts der ausgebreiteten gelehrigen Diskurse gerne hat auf die Folter spannen lassen. Und letztlich hält der Rezensent das Mängelwesen Demokratie dennoch für die beste aller möglichen Optionen. Keine neue Erkenntnis, aber eine, derer sich der Kritiker hier auf angenehme Weise erneut versichert hat.
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Aus den Rezensionen: ... sollte niemanden vom Lesen abschrecken und widmet viel Platz den Personen hinter den jeweiligen verfahren. ... Das Buch ist chronologisch gegliedert und widmet viel Personen hinter den jeweiligen Verfahren. ... Auf jeden fall ist Die verflixte Mathematik der Demokratie ein unglaublich faktenreiches Buch, aus dessen Lektüre man nict nur etwas über die verschiedenen Wahlverfahren, sondern auch sehr viel über Geschichte, Politik, Wissenschaft und die handelnden Personen lernen kann. (in: ScienceBlogs 22/May/2011) Dieses einem breiten Leserkreis zu empfehlende, bereits weniger als ein Jahr nach seiner englischen Erstausgabe auch auf Deutsch zugängliche Buch, bietet eine gut verständliche Einführung in die Schwierigkeiten, Paradoxien, teilweise Widersinnigkeiten und prinzipiell theoretischen Unzulänglichkeiten aller möglichen Wahlsysteme mit mehr als zwei Kandidaten. ... Sehr instruktiv sind zahlreiche gut belegte Beispiele und Tabellen aus der Praxis ... Auch
Aus den Rezensionen: ... sollte niemanden vom Lesen abschrecken und widmet viel Platz den Personen hinter den jeweiligen verfahren. ... Das Buch ist chronologisch gegliedert und widmet viel Personen hinter den jeweiligen Verfahren. ... Auf jeden fall ist Die verflixte Mathematik der Demokratie ein unglaublich faktenreiches Buch, aus dessen Lektüre man nict nur etwas über die verschiedenen Wahlverfahren, sondern auch sehr viel über Geschichte, Politik, Wissenschaft und die handelnden Personen lernen kann. (in: ScienceBlogs 22/May/2011) Dieses einem breiten Leserkreis zu empfehlende, bereits weniger als ein Jahr nach seiner englischen Erstausgabe auch auf Deutsch zugängliche Buch, bietet eine gut verständliche Einführung in die Schwierigkeiten, Paradoxien, teilweise Widersinnigkeiten und prinzipiell theoretischen Unzulänglichkeiten aller möglichen Wahlsysteme mit mehr als zwei Kandidaten. ... Sehr instruktiv sind zahlreiche gut belegte Beispiele und Tabellen aus der Praxis ... Auch die literarische Qualität dieses Werks ist vorzüglich. Die vielschichtige Lektüre bietet auch mathematisch wenig Interessierten einiges. (H. RINDLER, in: Monatshefte für Mathematik, October 2011, Vol. 164, Issue 2, S. 237 f.)
Aus den Rezensionen: "... sollte niemanden vom Lesen abschrecken und widmet viel Platz den Personen hinter den jeweiligen verfahren. ... Das Buch ist chronologisch gegliedert und widmet viel Personen hinter den jeweiligen Verfahren. ... Auf jeden fall ist 'Die verflixte Mathematik der Demokratie' ein unglaublich faktenreiches Buch, aus dessen Lektüre man nict nur etwas über die verschiedenen Wahlverfahren, sondern auch sehr viel über Geschichte, Politik, Wissenschaft und die handelnden Personen lernen kann."(in: ScienceBlogs 22/May/2011) "Dieses einem breiten Leserkreis zu empfehlende, bereits weniger als ein Jahr nach seiner englischen Erstausgabe auch auf Deutsch zugängliche Buch, bietet eine gut verständliche Einführung in die Schwierigkeiten, Paradoxien, teilweise Widersinnigkeiten und prinzipiell theoretischen Unzulänglichkeiten aller möglichen Wahlsysteme mit mehr als zwei Kandidaten. ... Sehr instruktiv sind zahlreiche gut belegte Beispiele und Tabellen aus der Praxis ... Auch die literarische Qualität dieses Werks ist vorzüglich. Die vielschichtige Lektüre bietet auch mathematisch wenig Interessierten einiges." (H. RINDLER, in: Monatshefte für Mathematik, October 2011, Vol. 164, Issue 2, S. 237 f.)
George G. Szpiro, geboren 1950, studierte Mathematik in Zürich und promovierte, später wandte er sich dem Journalismus zu. Seit 1987 berichtet er von Jerusalem aus für die Neue Zürcher Zeitung über Israel sowie über Mathematik und andere wissenschaftliche Themen. Seine monatlich in der NZZ am Sonntag erscheinende Kolumne »George Szpiros kleines Einmaleins« wurde von der Schweizerischen Akademie der Naturwissenschaften mit dem Prix Média 2003 ausgezeichnet.