Das Berliner Stadthaus - Hoffmann-Axthelm, Dieter

Das Berliner Stadthaus

Geschichte und Typologie 1200 - 2010

Dieter Hoffmann-Axthelm 

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Das Berliner Stadthaus

Der Theoretiker und Stadtplaner Dieter Hoffmann-Axthelm beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem bürgerlichen Wohnungsbau in Berlin. In diesem Band bringt Hoffmann-Axthelm 800 Jahre Stadtgeschichte kenntnisreich auf den Punkt. Fotos und Grundrisse erläutern den umfangreichen Text. Der Theorie-Band zur aktuellen Architekturdebatte über den Bautypus des Stadthauses.


Produktinformation

  • Verlag: Dom Publishers
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 311 S. m. 80 Abb.
  • Seitenzahl: 311
  • Grundlagen Bd.9
  • Deutsch
  • Abmessung: 231mm x 210mm x 28mm
  • Gewicht: 825g
  • ISBN-13: 9783869221175
  • ISBN-10: 3869221178
  • Best.Nr.: 32625393
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 27.07.2011

Das zweite Gartenhaus im engen Hof zeigt Eigensinn

Vom Bauen an der Spree: Dieter Hoffmann-Axthelm versucht sich an einer Typologie des Berliner Stadthauses quer durch die Geschichte und hat dabei für die Moderne nicht sehr viel übrig.

Wo kommt das Berliner Haus her? Und geht es ... vielleicht immer noch weiter?" Gegen alle historischen, politischen und geographischen Fraktionierungen der Stadt will Dieter Hoffmann-Axthelm den Gegenbeweis eines "zähen Eigenwillens" typologischer Elemente antreten. Fragen zur Typologie der Stadtarchitektur sind gerade in Berlin von hoher politischer Brisanz - und die vorliegende Monographie muss als ein Beitrag zur aktuellen Architekturdebatte gelesen werden.

Im Streit um die bauliche Zukunft Berlins ist die vermeintliche Fortführung etablierter Typologien nicht erst seit Hans Stimmanns Planwerk Innenstadt ein gern genutztes Argument. Der Rekurs auf den Berliner Block mit geschlossener Bebauung, einheitlicher Traufhöhe und steinerner Lochfassade sollte den dynamischen Prozessen der Wiedervereinigung formale Zügel anlegen - mit insgesamt wenig inspirierenden Ergebnissen. Bereits die für 1984 geplante …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 02.08.2011

Als die Maurermeister
noch das Sagen hatten
Dieter Hoffmann-Axthelms große Geschichte
des städtischen Wohnens am Beispiel von Berlin
Die Spezialliteratur über europäische Großstädte hat nahezu alle Epochen, Gattungen und Architektenviten untersucht und dabei jeden Pflasterstein umgedreht. Doch über das Wohnen in städtischen Häusern weiß die Architektur- und Kunstgeschichte wenig zu sagen, weil die massenhafte Produktion von Unterkünften unterhalb der Schwelle des ästhetisch Bemerkenswerten liegt. Zwar brachte die moderne Sozialgeschichte viel Licht ins Dunkel der Alltagswelten, aber meist als Kontrasterzählung von Unten und Oben, die weder das Durchschnittsleben der namenlosen Bauherren und Bewohner noch die Routinen der Baupraxis behandelt.
In seiner umfassenden Geschichte des Berliner Stadthauses vom Mittelalter bis heute zieht der Stadttheoretiker und -planer Dieter Hoffmann-Axthelm die Summe seiner dreißig Jahre währenden Beschäftigung mit den elementaren Strukturen des städtischen Gesellschaftslebens. Nach seiner grundlegenden Universalanalyse „Die dritte Stadt“ von 1993 – die Suhrkamp dringend wieder auflegen sollte –, …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

In gewisser Weise betrachtet Rezensent Gerhard Vinken den hier angestrengten Versuch einer Typologie des Berliner Stadthauses als gescheitert. Denn die Kernthese des Autors - das Postulat einer langen und hartnäckigen Tradition spezifisch Berliner Bauelemente - werde durch das ausgebreitete Material mitnichten gestützt. Stattdessen empfiehlt der Rezensent, das Buch eher als eine "europäische Geschichte des Wohnens am Beispiel Berlins" zu lesen. Denn als eine solche sei die Untersuchung Gold wert, meint Vinken, der ihr eine hohe Informationsdichte bescheinigt und insbesondere die Inblicknahme sozialer und politischer Aspekte der Berliner Architekturgeschichte lobt. Skepsis bringt der Rezensent allerdings Hoffmann-Axthelms Einschätzung der Moderne entgegen, die ungeachtet diverser Einzelerscheinungen als "Epoche der Typenvernichtung" abqualifiziert werde. Und auch hinsichtlich der vom Autor geforderten Weiterentwicklung des Typus ist der Rezensent eher kritisch eingestellt, eben weil er die von Hoffmann-Axthelm selbst bezeugte Mannigfaltigkeit Berliner Baukunst schätzt.

© Perlentaucher Medien GmbH
Dieter Hoffmann-Axthelm, Stadtplaner, Architekturkritiker, Essayist, geboren 1940 und aufgewachsen in Berlin. Studierte Theologie, Philosophie und Geschichte; in den 90er Jahren Mitarbeit am Planwerk Innenstadt für Berlin, begleitet seit Jahrzehnten Bauen und Werden in Berlin mit kritischem Blick. Mehrere Bücher, zahllose Beiträge u.a. in arch+, Bauwelt, Ästhetik und Kommunikation
Vorwort
Einführung
1. Die mittelalterliche Wurzel
2. Vor dem Dreißigjährigen Krieg
3. Neuanfang nach dem großen Krieg
4. Die Verstaatlichung des Wohnungsbaus
5. Kurswechsel unter Friedrich II.
6. Das vormoderne Mietshaus
7. Beginn der Bürgerlichen Gesellschaft: Um 1800
8. Das bürgerliche Mietshaus
9. Das Wohnhaus im Zeitalter der Hochindustrialisierung
10. Kurze Frühmoderne (1895-1918)
11. Das Jahrhundert der Typisierung
12. Die Zukunft des Berliner Stadthauses

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