Die Griechen - Ottmann, Henning

Henning Ottmann 

Die Griechen

Von den Anfängen bei den Griechen bis auf unsere Zeit. Von Homer bis Sokrates

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Die Griechen

Die politische Kultur der westlichen Welt in einer breit angelegten Gesamtschau. Von den Griechen und ihrer Entdeckung von Politik und Demokratie, über die Römer und die christliche Welt bis zur Gegenwart, die vom Kampf um Menschenrechte und dem Totalitarismus zugleich gezeichnet ist, wird das ganze Spektrum des Politischen Denkens vorgestellt.

Band 1.1: Im Zentrum steht die Geburt der politischen Philosophie bei Sokrates. Doch auch die Epiker und die Lyriker, die Tragödien- und Komödiendichter sowie die Historiker und die Redner werden mit erfasst. Untersucht wird ebenso die Vorgeschichte: Homer und Hesiod, die epische Dichtung und die agonale Kultur der griechischen Frühzeit, die Entstehung der Demokratie, aber auch der mit ihr konkurrierenden Staatsformen wie der Spartas oder der Tyrannis.


Produktinformation

  • Geschichte des politischen Denkens
  • Bd.1/1, Tl.1
  • Verlag: Metzler
  • 2001
  • Ausstattung/Bilder: 2001. XVI, 267 S.
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 180mm x 19mm
  • Gewicht: 478g
  • ISBN-13: 9783476016300
  • ISBN-10: 3476016307
  • Best.Nr.: 07654292
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 22.12.2001

Alte Freunde
Politisches Denken der Antike
Moderne demokratische Gesellschaften bewegen sich im Spannungsgefüge von Freiheit und Gleichheit, von Gemeinwohl und Eigeninteresse. Zunehmend schnelle Veränderungen der Produktionstechniken und der Kommunikation erfordern eine umfassende Identifikation mit den Voraussetzungen und Grundlagen unserer Kultur. Henning Ottmanns Werk über das politische Denken der Griechen ist eine elementare Übung in dieser Selbstvergewisserungspraxis. Beispielsweise lehrt uns das griechische Denken, das Gleichheit und Partizipation einerseits, Könnerschaft und Leistung andererseits in der Demokratie zu einer inneren Einheit kommen können. Ottmanns grandioses Unternehmen einer Bestandsaufnahme des für den Westen bedeutsamen politischen Denkens dient der Erkundung und Vergewisserung unserer Herkunft.
Anders als bisherige Standardwerke, wie die von George H. Sabine, Strauss/Cropsey oder die Cambridge History of Greek and Roman Political Thought, hat Ottmann die ganze Breite politisch bedeutsamer Institutionen im Blick. Er schreibt eine Geschichte der politischen Ideen und Kulturen. Selbstverständlich geht es in dieser Geschichte auch um …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 04.12.2001

Tragödien, Tragödien, wir wollen Tragödien
Henning Ottmann durchleuchtet die Geschichte des politischen Denkens bei den Griechen / Von Wolfgang Schuller

Was sonst in Sammelbänden mit zahlreichen Autoren stattzufinden pflegt, hier ist es durch einen einzelnen - Professor für Politische Wissenschaft in München - geschehen: eine einheitliche Geschichte des politischen Denkens zu schreiben. Das gesamte westliche politische Denken, von den Griechen bis zum zwanzigsten Jahrhundert, soll in vier Bänden behandelt werden. Die beiden bisher erschienenen Hälften des ersten Bandes betreffen die Epoche von Homer bis zum Hellenismus. Bemerkenswert ist, daß unter politischem Denken nicht nur die Vorstellungen verstanden werden, die von philosophischer Seite ausgeformt worden waren, sondern mit Recht auch die, die sich in Teilen der Dichtung finden, besonders in der attischen Tragödie, ja sogar diejenigen, die sich aus den konkreten Verfassungen erschließen lassen, vor allem aus der athenischen Demokratie, von der der Verfasser mit deutlicher und durchaus berechtigter Bewunderung spricht.

All das ist in einem schwungvollen, persönlichen Stil …

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Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Dies sind die ersten Bände eines, wie Karl-Heinz Nusser findet, "grandiosen Unternehmens": Henning Ottmann plant eine "Bestandsaufnahme" des westlichen politischen Denkens. Erstmals geraten bei ihm, lobt Nusser, sämtliche wichtigen Institutionen, Ideen und Kulturen in den Blick. Die Klassiker - von den Vorsokratikern bis Aristoteles - haben dabei einen wichtigen Platz, gleichzeitig geht es aber auch um die Darstellung der "politischen und sozialen Krisen". Der Rezensent kapituliert vor der Aufgabe, die "Fülle des enzyklopädischen Wissens" des Autors auch nur andeutungsweise zu vermitteln. Er kann nur feststellen, dass die antiken Denker in "einen umfassenden Diskurs" gestellt werden. Und eines steht für Nusser außer Zweifel: "Man darf auf die Fortsetzung dieser Bände gespannt sein."

© Perlentaucher Medien GmbH

"Die herkulische Leistung, als einzelner das westliche politische Denken darzustellen, ist gelungen, und wenn die Griechen schon quantitativ dabei die Führung übernommen haben, so ist es wohl im Sinn des Autors wenn man als Ursache dafür ihre Qualität benennt." - FAZ

"Auch wer den systematischen Ansatz Ottmanns nicht teilt, wird zugestehen müssen, dass der Autor ihn mit bestechender Stringenz in den vorliegenden Bänden entwickelt und durchhält. Dem Leser öffnen sich so - auch durch stete Quer-, Vor- und Rückverweise - ganz neue Perspektiven auf die Geschichte des politischen Denkens der Antike, gewiss auch auf die des Mittelalters und der Neuzeit, wenn die entsprechenden Bücher erst einmal vorliegen. Noch nie zuvor sind so viele unterschiedliche Quellen zusammengetragen und systematisch erschlossen worden - und das stets in einem klaren und diskursiven Stil, der seinesgleichen sucht. Deshalb werden nicht nur Politikwissenschaftler und Philosophen, sondern auch Historiker, Literaturwissenschaftler, Altphilologen und Theologen ihre Freude an diesem Werk haben." - Zeitschrift für Philosophie

"Ottmanns Projekt beeindruckt nicht nur durch seine Ausmaße, seine stupende Gelehrsamkeit und die Geduld, mit der er Verästelungen und Nebenströme des Geistes erforscht und bei den heute kaum noch gelesenen Autoren auf den Abstellgleisen der Rezeptionsgeschichte manch wichtige, erinnerungswürdige Einsicht erschließt, die sich bei den großen Klassikern des politischen Denkens so nicht findet." - DZPhil

Die herkulische Leistung, als einzelner das westliche politische Denken darzustellen, ist gelungen, und wenn die Griechen schon quantitativ dabei die Führung übernommen haben, so ist es wohl im Sinn des Autors wenn man als Ursache dafür ihre Qualität benennt. FAZ Auch wer den systematischen Ansatz Ottmanns nicht teilt, wird zugestehen müssen, dass der Autor ihn mit bestechender Stringenz in den vorliegenden Bänden entwickelt und durchhält. Dem Leser öffnen sich so - auch durch stete Quer-, Vor- und Rückverweise - ganz neue Perspektiven auf die Geschichte des politischen Denkens der Antike, gewiss auch auf die des Mittelalters und der Neuzeit, wenn die entsprechenden Bücher erst einmal vorliegen. Noch nie zuvor sind so viele unterschiedliche Quellen zusammengetragen und systematisch erschlossen worden - und das stets in einem klaren und diskursiven Stil, der seinesgleichen sucht. Deshalb werden nicht nur Politikwissenschaftler und Philosophen, sondern auch Historiker, Literaturwissenschaftler, Altphilologen und Theologen ihre Freude an diesem Werk haben. Zeitschrift für Philosophie Ottmanns Projekt beeindruckt nicht nur durch seine Ausmaße, seine stupende Gelehrsamkeit und die Geduld, mit der er Verästelungen und Nebenströme des Geistes erforscht und bei den heute kaum noch gelesenen Autoren auf den Abstellgleisen der Rezeptionsgeschichte manch wichtige, erinnerungswürdige Einsicht erschließt, die sich bei den großen Klassikern des politischen Denkens so nicht findet. DZPhil

"Auch wer den systematischen Ansatz Ottmanns nicht teilt, wird zugestehen müssen, dass der Autor ihn mit bestechender Stringenz in den vorliegenden Bänden entwickelt und durchhält. Dem Leser öffnen sich so - auch durch stete Quer-, Vor- und Rückverweise - ganz neue Perspektiven auf die Geschichte des politischen Denkens der Antike, gewiss auch auf die des Mittelalters und der Neuzeit, wenn die entsprechenden Bücher erst einmal vorliegen. Noch nie zuvor sind so viele unterschiedliche Quellen zusammengetragen und systematisch erschlossen worden - und das stets in einem klaren und diskursiven Stil, der seinesgleichen sucht. Deshalb werden nicht nur Politikwissenschaftler und Philosophen, sondern auch Historiker, Literaturwissenschaftler, Altphilologen und Theologen ihre Freude an diesem Werk haben." (Zeitschrift für Philosophie)"Ottmanns Projekt beeindruckt nicht nur durch seine Ausmaße, seine stupende Gelehrsamkeit und die Geduld, mit der er Verästelungen und Nebenströme des Geistes erforscht und bei den heute kaum noch gelesenen Autoren auf den Abstellgleisen der Rezeptionsgeschichte manch wichtige, erinnerungswürdige Einsicht erschließt, die sich bei den großen Klassikern des politischen Denkens so nicht findet." (DZPhil)
Professor für Philosophie und Politische Theorie an den Universitäten Augsburg und Basel, seit 1996 Professor für Politische Wissenschaft an der Universität München. Mitherausgeber des Jahrbuchs "Politisches Denken", der "Zeitschrift für Politik" und des "Philosophischen Jahrbuchs".

Inhaltsangabe

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Leseprobe zu "Die Griechen" von Henning Ottmann

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