Störungen der Kommunikation sind im Rahmen des Voranschreitens von
Demenzprozessen häufig zu beobachten. So werden "Ständiges
Wiederholen ein und derselben Fragen", "Probleme, ein
Gespräch zu beginnen und in Gang zu halten", "Probleme,
einem Gespräch zu folgen, vor allem, wenn mehrere Personen
sprechen", "Ständiges Abweichen vom Gesprächsthema",
"Willkürliche und unpassende Themenwechsel" und
schließlich "Ein Thema wird angesprochen und dann während des
laufenden Gesprächs vergessen" in einer britischen Studie von
Angehörigen und Betreuern als erheblich kommunikationsbehindernd
dargestellt. Obwohl es sich um häufige Störungen handelt, ist das
wissenschaftliche Interesse auf diesem Gebiet noch nicht sehr
ausgeprägt. In unserem Buch wollen wir die gerontopsychiatrische
und die logopädische Sicht auf Kommunikationsstörungen bei
Demenzerkrankungen verschränken, so dass der Leser ebenso wie der
Hörer Gelegenheit bekommt, die Herausforderung, die in dem
Facettenreichtum des Problems enthalten ist, für sich und sein
jeweiliges Fachgebiet wahrzunehmen.