Wimbledon - Spiel, Satz und Liebe (Romantic Movies)
Die Amerikanerin Lizzie Bradbury ist jung, skrupellos und will nur
eins: den Wimbledon-Sieg. Ihr britischer Kollege Peter Colt
hingegen peilt in seinem letzten Profi-Turnier eigentlich nur noch
einen würdigen Abgang an. Als die beiden zufällig aufeinander
treffen, verändert sich für sie der Weltenlauf. Denn nicht nur wird
aus einem harmlosen Flirt eine leidenschaftliche Affäre, sondern
fegt Peter völlig perplex einen Gegner nach dem anderen vom Platz.
Lizzie aber findet nicht zu ihrem Spiel und ihr Vater kennt den
Übeltäter: Peter. Die erfolgsverwöhnten Produzenten von Hits wie
"Notting Hill" zeichnen für diesen flotten Mix aus
humorvoller Romanze und Sportlerdrama verantwortlich. Richard
Loncraine ("Richard III.") besetzte seine Hauptrollen mit
"Spiderman"-Beauty Kirsten Dunst und "Master and
Commander"-Schiffsarzt Paul Bettany zwar gegen den Strich, tat
aber dank stimmiger Chemie einen guten Griff. Die runde Story, ein
interessanter Drehort und Cameos von Schläger-Größen wie John
McEnroe sollten nicht nur bei Tennis-Fans Interesse wecken.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Peter Colt, der vom ehemals 11. Platz der Tennisweltrangliste auf
den 119. Platz gefallen ist, hat keine Motivation mehr, sich für
diesen Sport zu opfern. Das ständige Verlieren gegen immer jüngere
Kontrahenten frustriert ihn. Colt trifft die Entscheidung, seine
Karriere auf dem heiligen Rasen von Wimbledon zu beenden. Dort
trifft er auf das junge, amerikanische Tennis-Ass Lizzy Bradbury,
das seine (Tennis-)Welt auf den Kopf stellt und ihm neue Kräfte
verleiht.
Bonusmaterial
Audiokommentar mit Regisseur Richard Loncraine und Paul Bettany, Ballkontrolle, Das Training eines Aufsteigers, Willkommen im Club, Wimbledon: Hinter den Kulissen, Wendecover
Vor nicht allzu langer Zeit gab es eine großartige Liebesgeschichte am Rand der Tennisplätze dieser Welt, jetzt endlich wird sie leicht abgewandelt als Vorlage für ein sportliches Drama benutzt.
Kirsten Dunst ist Steffi Graf, sieht bloß besser aus, Paul Bettany ist Andrew Agassi, sieht bloß viel besser aus, Wimbledon ist Wimbledon und sieht am allerbesten aus.
Die Geschichte orientiert sich am Genre der Underdog-Saga, in der ein verlachter Außenseiter eines Tages doch zum Sieger wird.
Gemischtes Doppel
In diesem Fall Paul Bettany, hundertneunzehnter auf der Weltrangliste Tennis, der ein letztes Mal in Wimbledon antritt und plötzlich zu unerwarteter Form aufläuft. Nacheinander fegt er seine Gegner vom Platz, egal ob sie jünger, härter oder ehrgeiziger sind.
Nicht zuletzt er selbst wundert sich ordentlich darüber, auch sämtliche Medien wechseln vom Spott zu ungläubigem Staunen. Und was ruft diese Erfolgsserie hervor?
Richtig, die Liebe zur berühmten Kollegin. Eine Komödie also, die auf der einen Seite britisch trocken, auf der anderen amerikanisch sentimental daherkommt, so dass man zwischen Rührung und Gelächter kaum mehr dem Ballwechsel folgen kann.