Was steht morgen in der Süddeutschen? In der Redaktionskonferenz,
am Newsdesk, zwischen klugen Köpfen, Deadlines und Druckmaschinen
werden die Schlagzeilen der Zeitung gemacht. Doch was würden Sie
schreiben? Und welches Ressort würden Sie wählen? Jetzt sind Sie am
Zug: schreiben Sie die Zeile aus der SZ zu Ende - realistisch, frei
erfunden, barock, puristisch, informativ, feuilletonistisch,
spannend und sportlich, weltgewandt, oder schlicht: richtig. Open
End ist ein kreatives Kommunikationsspiel für alle, die Spaß am
Raten und Erfinden von Geschichten haben, die sich mit den Themen
der Zeit beschäftigen, die gerne Zeitung lesen und natürlich
leidenschaftlich gerne spielen.
Und so wird gespielt: Die Spieler raten, aus welchem Ressort der
vorgelesene Satzanfang stammen könnte: aus Feuilleton,Literatur,
Medien, Wirtschaft, Reise, Wissen, Panorama, Politik oder Sport?
Sie einigen sich auf den Einsatz, die erstenPunkte werden vergeben.
Dann schreibt jeder Spieler den Satz zu Ende. Der Vorleser sammelt
alle vollendeten Sätze in der Lesemappe und liest die Antworten
vor. Reihum tippen die Spieler auf ihren Favoriten. Jeder Satz, auf
den die Mitspieler tippen, erhält Punkte. Für die überzeugendsten
Sätze sammeln sie sogar mehr Punkte ein, als für die richtige
Antwort. Die Rolle des Vorlesers wechselt und die nächste Runde
kann beginnen.
Open End. Geschichten, die die Zeitung schreibt.
Peter Wichmann, 56, wurde als Sohn ostpreußischer Eltern im westfälischen Unna geboren. Nach Abschluss seines naturwissenschaftlichen Studiums in Hessen zog er 1978 mit Ehefrau Luitgard nach München und Umgebung (aktuell Neubiberg), wo auch die Tochter zur Welt kam. Im Jahr 1999 erschien sein erstes Spiel: Schrille Stille. Weitere Spiele folgten. Seit 2010 entwickelt er zusammen mit seinem Bruder Dieter Wichmann auch Formate für das Fernsehen.