Platero und ich - Jiménez, Juan R.

Juan R. Jiménez 

Platero und ich

Die Geschichte eines kleinen Esels

Nacherz. f. Kinder v. Rosa Navarro Durán. Aus d. Span. v. Katharina Diestelmeier. Illustr. v. Betina Gotzen-Beek
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Produktbeschreibung zu Platero und ich

"Platero war klein, flauschig und ganz sanft." So beginnt die Geschichte von Platero, dem kleinen Esel, der die Welt mit den Augen eines Kindes sieht.

Platero war klein, flauschig und ganz sanft ... Mit diesen Worten beginnt die bezaubernde Erzählung des spanischen Autors Juan Ramón Jiménez über den kleinen Esel Platero, die ihm Weltruhm eingebracht hat. Unterwegs mit seinem Eselchen erlebt der Dichter die Welt durch Plateros Augen - den neugierigen, erstaunten und wissbegierigen Augen eines Kindes - das so gerne fliegen würde wie ein Schmetterling. Und eines Tages fliegt Platero wirklich ...

Produktinformation


  • Verlag: Ravensburger Buchverlag
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 164 S. m. zahlr. farb. Illustr.
  • Seitenzahl: 180
  • Best.Nr. des Verlages: 2013672
  • Altersempfehlung: ab 7 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 297mm x 210mm x 20mm
  • Gewicht: 636g
  • ISBN-13: 9783473347445
  • ISBN-10: 3473347442
  • Best.Nr.: 25437473

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Warum, fragt Florian Borchmeyer, musste bei den Surrealisten um Dali und Bunuel immer der arme Esel als schlimmste Beleidigung herhalten, wenn auf die Bourgeoisie geschimpft wurde? Es lag an Jimenez, der mit seiner sanften Geschichte vom traurigen Dichter, der auf seinem treuen Gefährten die Lande durchquert, zu Weltruhm gelangte und den Avantgardisten als Inbegriff der Verlogenheit galt. Und heute? Dali ist ein Posterklischee und Jimenez ist vergessen, wie ironisch! Borchmeyer empfiehlt die Wiederentdeckung anhand dieser wundervollen Lesung durch Christian Brückner, der die "asketische Stille" des Buches hörbar mache. Wie ist es so? Sehr schön, sehr mediterran und manchmal auch ironisch. Aber, so Borchmeyer: Eigentlich stehe es in der Nachfolge der deutschen Romantik: "Wie in Wilhelm Müllers Gedichtzyklus transformieren sich die Landschaft und ihre stummen Objekte in Allegorien der Seele." Und dazu gibt es noch Prosagedichte, die vom Komponisten Mario Castelnuovo-Tedesco für Gitarre vertont wurden. Auch sehr schön!

© Perlentaucher Medien GmbH

"Junge Hörer können sich nun an der gelungenen Lesung eines Stücks Weltliteratur durch Karl Menrad erfreuen." (literaturkurier)

Inhaltlich wie gestalterisch eine außergewöhnliche Produktion, die jeden Kinderhörbuchbestand bereichert. Quelle: Buchprofile
Juan Ramón Jiménez, geb. 1881 in Moguer/Huelva in Spanien geboren, lebte im Exil in Puerto Rico und in den USA. 1956 erhielt er den Nobelpreis für Literatur 'für seine lyrische Dichtung, die in spanischer Sprache ein Vorbild von hoher Geistigkeit und künstlerischer Reinheit bildet'. Er starb 1958 in San Juan (Puerto Rico).

Leseprobe zu "Platero und ich" von Juan R. Jiménez

Platero war klein, flauschig und ganz sanft. Er war so weich von außen, dass es schien, als hätte er keine Knochen, als wäre er ganz und gar aus Watte. Doch seine Augen waren pechschwarz und glänzend, wie zwei harte Kristallkäfer. Wenn man ihn losband, lief er auf die Wiese. Mit seiner Schnauze strich er über die rosa, blauen und gelben Blumen. Und wenn man ihn rief und er seinen Namen hörte - "Platero!" -, kam er augenblicklich so fröhlich herbeigetrottet, dass es schien, als lachte er, als klingelten lauter kleine Glöckchen.Platero war klein, flauschig und ganz sanft. Er war so weich von außen, dass es schien, als hätte er keine Knochen, als wäre er ganz und gar aus Watte. Doch seine Augen waren pechschwarz und glänzend, wie zwei harte Kristallkäfer. Wenn man ihn losband, lief er auf die Wiese. Mit seiner Schnauze strich er über die rosa, blauen und gelben Blumen. Und wenn man ihn rief und er seinen Namen hörte - "Platero!" -, kam er augenblicklich so fröhlich herbeigetrottet, dass es schien, als lachte er, als klingelten lauter kleine Glöckchen.

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