L' engrenage - Kerviel, Jérôme

Jérôme Kerviel 

L' engrenage

Mémoires d' un trader

Broschiertes Buch
 
Sprache: Französisch
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L' engrenage

Zum Bankenskandal der Societé Général. Der Autor berichtet im Detail über die teilweise sagenhaften Vorgänge des Jahres 2007, als er für die Société Générale eineinhalb Milliarden Euro gewinnt und wie sich die Angelegenheit im Jahr darauf ins Gegenteil verkehrt. Er erzählt aus der Welt der Trader, über ein zynisches System, das die Menschen in seinem Innern aussaugt und sie ausspuckt, wenn die Erwartungen auf Maximalgewinn nicht mehr erfüllt werden.


Produktinformation

  • Verlag: Flammarion
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 268 S. m. Abb.
  • Seitenzahl: 268
  • Französisch
  • Abmessung: 22 cm
  • Gewicht: 325g
  • ISBN-13: 9782081238862
  • ISBN-10: 2081238861
  • Best.Nr.: 29732255
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 31.05.2010

Kerviels Geschäfte
Wie man 1,5 Milliarden verdient und dann 6,4 Milliarden verliert

Selbst in der an spektakulären Nachrichten nicht armen Finanzkrise war es eine Sensation, als die französische Großbank Société Générale im Frühjahr 2008 einen außerordentlichen Verlust von 4,9 Milliarden Euro bekanntgeben musste, der alleine auf Geschäfte eines einzigen Händlers zurückzuführen war: Jérôme Kerviel. Genaugenommen hatte die Abwicklung der Geschäfte Kerviels sogar einen Verlust von 6,4 Milliarden Euro eingebracht. Da der Bretone allerdings im Geschäftsjahr 2007 einen Spekulationsgewinn von 1,5 Milliarden Euro erzielt hatte, den er der offiziellen Buchhaltung lange nicht mitteilte, blieben als Nettoverlust seiner Geschäfte 4,9 Milliarden Euro übrig.

Kerviel muss sich in einigen Wochen einem Strafverfahren stellen, in dem ihm unter anderem Untreue und Urkundenfälschung vorgeworfen werden und das ihm im schlimmsten Fall fünf Jahre Gefängnis einbringen kann. Mit seinem kurz vor Prozessbeginn erschienenen Buch "L'engrenage" (Das Räderwerk) betreibt er ein Plädoyer in eigener Sache. Insofern muss dieses Buch mit Vorsicht gelesen …

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Jérôme Kerviel hat kurz vor seinem Prozess nach eigenen Angaben detailliert über seine verhängnisvolle Zeit bei der Pariser Großbank Société Générale geschrieben und seine Version der Wahrheit enthüllt. "Zwei Jahre lang sei sein Name durch den Schmutz gezogen worden. Er sei ein Mann, der zu seinen Fehlern stehe, lehne es jedoch ab, für ein verrückt gewordenes Finanzsystem zu büßen", schreibt der 33-Jährige. "Er hoffe, damit einen Beitrag zur öffentlichen Diskussion über Bankerpraktiken leisten zu können", zitiert die französische Zeitung "Le Figaro".