Gladwell, Überflieger (eBook) - Gladwell, Malcolm
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Malcolm Gladwell 

Gladwell, Überflieger (eBook)

Übersetzer: Neubauer, Jürgen
eBook
 
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Produktbeschreibung zu Gladwell, Überflieger (eBook)

Malcolm Gladwell, Bestsellerautor und Star des amerikanischen Buchmarkts, hat die wahren Ursachen des Erfolgs untersucht und darüber ein lehrreiches, faszinierendes Buch geschrieben.

Es steckt voller Geschichten und Beispiele, die zeigen, dass auch außergewöhnlicher Erfolg selten etwas mit individuellen Eigenschaften zu tun hat, sondern mit Gegebenheiten, die es dem einen leicht und dem anderen unmöglich machen, erfolgreich zu sein. Die Frage ist nicht, wie jemand ist, sondern woher er kommt: Welche Bedingungen haben diesen Menschen hervorgebracht? Auf seiner anregenden intellektuellen Erkundung der Welt der Überflieger erklärt Gladwell unter anderem das Geheimnis der Softwaremilliardäre, wie man ein herausragender Fußballer wird, warum Asiaten so gut in Mathe sind und was die Beatles zur größten Band aller Zeiten machte.

Der Autor

Malcolm Gladwell arbeitete als Wirtschafts- und Wissenschaftsreporter für The Washington Post. Heute ist er Journalist für den New Yorker. Gladwell ist Autor der New York Times-Nr.-1-Bestseller "Tipping Point" und "Blink".



Produktinformation


  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783593405018
  • ISBN-10: 3593405016
  • Best.Nr.: 26237305
01.11.2009, Emotion Überflieger "Für Leser, die Aha-Effekte lieben."

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 31.01.2009

Die Reisfelder der Bronx
Wie wird man ein „Überflieger”? Malcolm Gladwell zu Besuch in Berlin
Es waren zahlreiche Journalisten an diesem Donnerstagabend in der American Academy, denn wenn auch Journalisten und insbesondere Feuilletonisten Vorträgen von der Sorte „Der Weg zum Erfolg” in der Regel skeptisch gegenüberstehen, so lockt sie der Anblick eines Erfolgsjournalisten durchaus. Für einen amerikanischen Ausnahmejournalisten vom Schlage Malcolm Gladwells fährt man durchaus mal heraus an den Berliner Wannsee. Hier stellte der Autor des Magazins The New Yorker seinen neuen Bestseller vor, der in den USA in den vier Wochen seit Erscheinen bereits eine Million Mal verkauft wurde (Malcolm Gladwell: Überflieger Warum manche Menschen erfolgreich sind und andere nicht. Aus dem Englischen von Jürgen Neubauer. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2009. 272 Seiten, 19,90 Euro).
Gladwell selbst ist das beste Beispiel für sein Thema. 1963 als Kind eines Engländers und einer Jamaicanerin geboren und in Kanada aufgewachsen, kam er früh zur Washington Post, lernte dort, wie er sagt, zehn Jahre lang das Handwerk, und schrieb, als er schon beim New Yorker war, seine …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 02.02.2009

Du bist gar nichts
Malcolm Gladwell schreibt über Erfolgsgeheimnisse

Immer mal wieder denkt man: Jetzt habe ich ihn. Jetzt hat er sich selbst widersprochen. Aber dann entwischt Malcolm Gladwell wieder, hinter seinen Vorhang aus faszinierenden Anekdoten, scharfsinnigen Beobachtungen und spritzigen Ideen. Warum manche Menschen erfolgreich sind und andere nicht, nicht weniger will der Kanadier und oft "Pop-Soziologe" genannte Autor in seinem Buch "Überflieger" erklären. Erfolg hat wenig mit Talent und Intelligenz zu tun, behauptet er. Du bist, was dein Umfeld und der Zufall aus dir machen.

Für diese Theorie meuchelt Gladwell manchen Mythos: die Beatles? Keine genialen Musiker, sie übten einfach mehr als andere Bands. Bill Gates? Kein Computer-Genie, er schlüpfte nur 1975 durch ein kleines Zeitfenster, das älteren und jüngeren Konkurrenten verschlossen war. Der New Yorker Spitzen-Anwalt Joe Flom? Kein juristisches Naturtalent, er nutzte wie viele jüdische Zeitgenossen eine Marktlücke: die Beratung für feindliche Übernahmen, für die sich die meisten Kollegen zu fein waren.

Das Ergebnis ist eine Theorie des sozialen Determinismus: …

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Welche Menschen haben im Leben die besten Aussichten auf Erfolg? Genies natürlich, Menschen mit stupender Intelligenz. Tatsächlich? Malcolm Gladwell kommt in Überflieger zu einem ganz anderen Schluss. Er hat die Biografien besonders erfolgreicher Menschen unter die Lupe genommen und festgestellt: Über Erfolg oder Misserfolg bestimmen viele unterschiedliche Faktoren, und nur die wenigsten lassen sich aktiv beeinflussen. So entscheidet z. B. der Geburtsmonat über sportliche Erfolge, Computergenies sind in der Regel um das Jahr 1955 geboren, und wer in Mathematik besonders gut sein möchte, sollte mit einer asiatischen Sprache aufwachsen. Ein unterhaltsames und spannendes Buch, das eine ganz neue Perspektive auf das Thema Erfolg eröffnet – und die typisch amerikanische Erfolgsverherrlichung leise kritisiert. getAbstract empfiehlt es allen, die wissen wollen, woher die Überflieger kommen.
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01.11.2009, Emotion Überflieger "Für Leser, die Aha-Effekte lieben."

"Für Leser, die Aha-Effekte lieben." (Emotion)

"Fesselnde Lektüre, die ein Weltbild verändert." (Capital)
Malcolm Gladwell schrieb über Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin für die "Washington Post", deren Bürochef in New York er anschließend wurde. Derzeit schreibt er für den "New Yorker".

Leseprobe zu "Gladwell, Überflieger (eBook)" von Malcolm Gladwell

Kapitel 3 Das Problem mIt Den GenIes, Teil 1 (S. 63-65)

»Wenn Sie vor einem Klassenzimmer voller kluger Kinder stehen, dann haben Sie wenig davon, wenn Sie den Intelligenzquotienten eines Kindes kennen.« .

1

Im Frühjahr 2008 trat in der amerikanischen Quizsendung 1 vs 100 ein Gast namens Christopher Langan auf. 1 vs 100 ist eine von zahlreichen Nachahmersendungen, mit denen Fernsehsender auf den phänomenalen Erfolg der Quizshow Wer wird Millionär? aufspringen wollten. Woche für Woche tritt eine Gruppe von 100 Dauergästen, die als »der Mob« bezeichnet werden, gegen einen geladenen Gast an. Dabei geht es um eine Million Dollar. Der Gast muss mehr Fragen richtig beantworten als seine 100 Gegenspieler. Vermutlich gab es dafür keinen geeigneteren Kandidaten als Christopher Langan. »Heute Abend steht der Mob vor seiner schwierigsten Aufgabe«, verkündete eine Stimme aus dem Off.

»Wir präsentieren Ihnen Chris Langan, der auch als der klügste Mann Amerikas bekannt ist.« Es wurde das Bild eines bulligen Fünfzigjährigen eingeblendet. »Der Durchschnittsmensch hat einen Intelligenzquotienten von 100«, fuhr die Stimme fort. »Einstein hatte 150. Chris hat einen Intelligenzquotienten von 195. Gerade beschäftigt er sich mit einer Theorie des Universums. Doch wird sein Wunderhirn ausreichen, den Mob zu besiegen und eine Million Dollar mit nach Hause zu nehmen? Sehen Sie selbst in Einer gegen Hundert.« Unter tosendem Applaus betrat Langan die Bühne. »Meinen Sie, man braucht einen besonderen Intelligenzquo tienten, um hier zu gewinnen?«, fragte ihn der Moderator Bob Saget im Vorgespräch. Dabei sah er Langan prüfend von der Seite an, als handele es sich um ein Versuchstier.

»Ich glaube, ein hoher Intelligenzquotient könnte sogar eher ein Hindernis sein«, erwiderte Langan mit einer tiefen, selbstsicheren Stimme. »Menschen mit hohem Intelligenzquotienten neigen zur Spezialisierung und Vertiefung. Sie meiden Belang losigkeiten. Aber wenn ich mir diese Leute hier ansehe«, – er blickte ins Publikum und die Heiterkeit in seinen Augen verriet, wie lächerlich er das Schauspiel fand – »dann denke ich, dass ich nicht allzu schlecht abschneiden werde.« Im vergangenen Jahrzehnt hat Chris Langan eine außergewöhnliche Berühmtheit erlangt. Für die amerikanische Öffentlichkeit ist er die Verkörperung des Genies, ein Überflieger. Er wird in Nachrichtensendungen eingeladen, in Zeitschriften porträtiert, und Regisseur Errol Morris hat sogar einen Dokumentarfilm über ihn gedreht – und das alles nur wegen eines Gehirns, das sich jeder Beschreibung zu entziehen scheint.

Im Auftrag der Nachrichtensendung 20/20 legte ein Neuropsychologe Langan einen herkömmlichen Intelligenztest vor, das Ergebnis war buchstäblich unfassbar und zu hoch für eine genaue Bestimmung. Bei einer anderen Gelegenheit unterzog sich Langan einem Intelligenztest, der speziell für hochintelligente Menschen entwickelt wurde. Er beantwortete alle Fragen bis auf eine.1 Im Alter von sechs Monaten konnte er bereits sprechen. Im Alter von drei Jahren hörte er ein Radioprogramm, in dem Comics vorgelesen wurden, er las die Geschichten mit, bis er sich selbst das Lesen beigebracht hatte. Im Alter von fünf Jahren fragte er seinen Großvater nach Gott und erinnert sich, dass ihn die Antworten enttäuschten.

Im Fremdsprachenunterricht an der Schule nahm Langan ohne jede Vorbereitung an Prüfungen teil – wenn er die Möglichkeit hatte, zwei oder drei Minuten in seinem Schulbuch zu blättern, ehe der Lehrer das Klassenzimmer betrat, bestand er die Prüfungen. Im Alter von 13 Jahren arbeitete er als Erntehelfer und las sich gleichzeitig in die theoretische Physik ein. Mit 16 Jahren ackerte er sich durch das für seine Unverständlichkeit berüchtigte philosophische Meisterwerk Principia Mathematica von Bertrand Russell und Alfred North Withehead. In seinem Hochschulzugangstest erzielt er die Höchstpunktzahl, obwohl er während der Prüfung ein Nickerchen einlegte.

Inhaltsangabe

Inhalt ... 8
Das Geheimnis von Roseto ... 10
Teil 1 Chance ... 18
Der Matthäus- Effekt ... 20
Die 10 000- Stunden- Regel ... 37
Das Problem mit den Genies, Teil 1 ... 64
Das Problem mit den Genies, Teil 2 ... 84
Die drei Lektionen des Joe Flom ... 106
Teil 2 Erbe ... 144
Harlan, Kentucky ... 146
Flugzeugabstürze und Kultur ... 160
Reisfelder und MathematIk ... 200
Maritas Handel ... 221
Eine Geschichte aus Jamaika ... 238
Anmerkungen ... 253
Dank ... 267
Register ... 269

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Kundenbewertungen zu "Gladwell, Überflieger (eBook)" von "Malcolm Gladwell"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** sehr gut
(aus 1 Bewertung)

Bewertung von Lola aus Gebesee am 30.06.2010 ***** sehr gut
Warum sind manche Menschen erfolgreiche Überflieger – und andere nicht? Eigentlich ist die Frage geklärt: Erfolg beruht auf Fleiß, Ausdauer, Begabung und Glück. Aber ist das schon die ganze Wahrheit? Oder gibt es vielleicht tiefer gehende Erklärungen für erstaunliche Erfolgsphänomene? Malcolm Gladwell [...] zeigt, in welch hohem Maße Erfolg vom Umfeld eines Menschen, von seiner kulturellen Prägung und mehr oder weniger zufälligen geschichtlichen Gegebenheiten abhängig ist.
Weißer Einband und protzige goldene Lettern: Man sieht dem Buch seine amerikanische Herkunft an. Auch der plakative Hinweis auf die US-Bestsellerlisten lassen vermuten, daß es viele Menschen gibt, die gerne wüßten, warum sie selbst keine Überflieger sind …
Es liegt der Verdacht nahe, daß auch ich zu diesen Leuten gehöre, oder warum sonst hätte ich mir dieses Buch gekauft? Malcolm Gladwell liefert all denen unter uns, die eben keine erfolgsverwöhnten Überflieger sind, eine wohltuende Erklärung für diese eher unerfreuliche Tatsache. Er vertritt nämliche die ketzerisch wirkende These, daß Erfolg eben nicht (nur) auf außergewöhnlicher Begabung oder Talent beruht, sondern zu einem großen Teil auf kulturellen Rahmenbedingungen, zufälligen Gegebenheiten und somit nicht zuletzt – auf Glück.

Er untermauert dabei seine Aussage mit vielen verblüffenden Beispielen und Belegen, die durchaus nachdenklich machen können. So sind z.B. die meisten der amerikanischen Eishockeyspieler der Spitzeklasse im Januar oder Februar geboren, bekannte Größen in der IT-Branche kamen um das Jahr 1955 auf die Welt und für mathematische Überflieger scheint Asien die ideale Herkunftsregion zu sein.

Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Teil 1 mit dem Namen “Chance” erläutert, warum Menschen, die bereits erfolgreich sind, eher die Chance auf weiteren Erfolg bekommen als weniger erfolgreiche Zeitgenossen. Außerdem wird gezeigt, warum z.B. ein hoher IQ nicht zwangsläufig bedeutet, daß jemand diesen Intelligenzvorsprung auch tatsächlich gewinnbringend umsetzen kann. Wichtiger scheint zu sein, daß darüberhinaus entsprechende Chancen geboten werden und man auch in der Lage ist, diese Chancen wahrzunehmen.

Fazit:
Sicherlich oftmals vereinfachend dargestellt, aber deshalb gut nachvollziehbar und mit verblüffenden Aha-Effekten. Ich finde es gut und empfehle es deshalb weiter.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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