Bis Einstein kam - Bodanis, David

David Bodanis 

Bis Einstein kam

Die abenteuerliche Suche nach dem Geheimnis der Welt

Übersetzer: Zilgitt, Michael; Heinisch, Carsten
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Bis Einstein kam

Keine Angst vor Einsteins Relativitätstheorie!
David Bodanis erzählt die spannende Geschichte der berühmtesten Gleichung der Welt: Von den Entdeckungen der Vorgänger Einsteins führt er zu E=mc². Auf faszinierende Weise verbindet Bodanis die persönliche Geschichte der Wissenschaftler mit der Geschichte der Wissenschaften.

"Bis Einstein kam" entschlüsselt die Relativitätstheorie Albert Einsteins und nimmt all jenen, denen Mathematik und Physik rätselhaft sind, die Scheu vor der Beschäftigung mit einem der spannendsten Kapitel der Wissenschaftsgeschichte. Erstmals werden die Vorläufer Einsteins mit ihren Schicksalen, Fehlschlägen, Eifersüchteleien und Schrilligkeiten dargestellt. Bodanis verknüpft die Biographien der Naturwissenschaftler und den Fortgang der Forschung über Elektrizität, Masse und Lichtgeschwindikeit zu einem erzählerischen Kosmos.
Den Leser erwartet eine fesselnde Lektüre und Einblicke in eine lange, bislang nicht erzählte Geschichte der berühmtesten Formel des 20. Jahrhunderts. Von den ersten Anfängen der Lichtmessung Galileis in einem verschlafenen italienischen Tal bis zur tödlichen Gefahr der Atombombe. Bodanis Geschichte handelt von Leidenschaft, Liebe und Rache ebenso wie von kühler wissenschaftlicher Forschung.


Produktinformation

  • Verlag: Fischer Taschenbuch
  • 2003
  • Ausstattung/Bilder: 2003. 351 S. m. Fotos.
  • Seitenzahl: 352
  • Fischer Taschenbücher Bd.15399
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 125mm x 23mm
  • Gewicht: 265g
  • ISBN-13: 9783596153992
  • ISBN-10: 3596153999
  • Best.Nr.: 10628046
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 06.04.2001

Ich bin schwer, weil ich so träge bin
Aber Frauen ziehen uns hinan: David Bodanis erklärt Einsteins Einsichten in das Wesen der Masse

Die Gleichung, in der Albert Einstein im Jahre 1905 Energie und Masse verknüpft hat, ist die berühmteste der Welt. In einer Masse m, so lautet die von Einstein in mathematischer Form vorgelegte Einsicht, steckt die Menge an Energie E, die sich ergibt, wenn man die Masse mit dem Quadrat der Lichtgeschwindigkeit multipliziert: E = mc², das bekannte "E-gleich-m-c-Quadrat". Der Buchstabe c kürzt dabei die Geschwindigkeit des Lichts ab, von der Einstein voraussetzte, daß sie konstant ist. Konstanten werden gerne mit c bezeichnet; in diesem Fall paßt es besonders gut, da Geschwindigkeit auf lateinisch "celeritas" heißt. Die Gleichung hat gewaltige Konsequenzen, die zum Beispiel Harald Fritzsch unter dem Titel "Eine Formel verändert die Welt" geschildert hat. Tatsächlich steckt in Einsteins einfacher Gleichung der Schlüssel zu den Explosionen, die mit Atomwaffen ausgelöst werden können.

Die fünf Symbole (E, =, m, c und das Quadratzeichen) haben also eine spannende Geschichte, und Bodanis erzählt sie ganz …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Von einigen kleinen Einschränkungen abgesehen, handelt es sich nach Ernst Peter Fischer hier um eine sehr gut lesbare und gewinnbringende Lektüre. Zunächst geht es um Einsteins berühmte Formel E = mc2, die ja keineswegs im luftleeren Raum entstanden ist, wie der Rezensent erläutert, sondern eine "spannende Geschichte" hat, die der Autor hier in einem "wunderbaren Abschnitt" aufrollt. Fischer lobt, dass hierbei nicht nur rein physikalische Fragen erläutert werden, sondern dass Bodanis darüber hinaus seine Darstellung mit "historischen Geschichten" ergänzt. Besonders gut gefällt dem Rezensenten darüber hinaus das Kapitel 'Nachgehakt', in dem der Autor einzelnen Aspekten aus den vorangegangenen Texten noch einmal gesondert nachgeht, was Fußnoten überflüssig mache. Weniger geglückt findet Fischer jedoch die Passagen des Buchs, in denen Bodanis auf politische Fragen eingeht, wie das "deutsche Kernwaffenprojekt im Zweiten Weltkrieg", zumal der Autor hier keine wirklich neuen Erkenntnisse bieten kann. Zu den großen Stärken des Buchs jedoch zählt Fischer dann wiederum die Passagen, in denen Bodanis auf ihm sympathische Physiker/-innen eingeht, wie etwa die heute weithin unbekannte Emilie du Chatelet oder Cecilia Payne.

© Perlentaucher Medien GmbH
David Bodanis wuchs in Chicago auf und lebt und arbeitet seit langem in England. Er studierte Mathematik und Wirtschaftswissenschaften an der University of Chicago und lehrte am St. Anthony´s College Oxford. Von 1991 bis 1997unterrichtete er an der Oxford University. Bodanis ist Autor mehrerer Sachbücher und schreibt regelmäßig für The Economist, New Scientist, Times Literary Supplement und Washington Post.

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