Basiswissen Rechnerstrukturen & Betriebssysteme (eBook) - Djamshid Tavangarian, Daniel Versick
Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie
Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie
Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie

Daniel Versick Djamshid Tavangarian 

Basiswissen Rechnerstrukturen & Betriebssysteme (eBook)

eBook
 
Formate: OL, PDF
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
16 ebmiles sammeln
Statt EUR 19,90*
EUR 15,99
Sofort per Download lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
*Preis der gedruckten Ausgabe
-20 %
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Basiswissen Rechnerstrukturen & Betriebssysteme (eBook)

Wissensgebiete: IT, Technische Informatik, Digitaltechnik, Rechnersysteme, Betriebssysteme
Zielgruppen: Studierende der Informatik und der Technischen Informatik Fachinformatiker 
Voraussetzungen: Mathematische Grundlagen 

Charakteristika dieses Buches: Von der Mathematik über die Technik zur Informatik- Sie lernen diese faszinierenden Zusammenhänge zu verstehen Mathematische Formeln werden in technische Schaltungen umgesetzt und programmiert Die Boolesche Algebra wird anhand zahlreicher Beispiele vorgestellt Boole'sche Funktionen werden vereinfacht und auf digitale Schaltungen abgebildet Verschiedene Varianten der Realisierung von Schaltnetzen & Schaltwerken werden präsentiert Architektur & Funktionsweise von Schaltnetzen & Schaltwerken werden detailliert erläutert Möglichkeiten zur Leistungssteigerung von Prozessoren werden vorgestellt Architektur & Aufgaben von Betriebssystemen werden beschrieben 

Die Komponenten Prozessmanagement, Speicherverwaltung und die Verwaltung von Ein-/Ausgabegeräten werden vorgestellt Das Betriebssystem UNIX wird skizziert 120 Abbildungen, 86 Glossarbegriffe



Produktinformation

  • Verlag: W3L. GmbH
  • 2008
  • 1. Auflage
  • Seitenzahl: 193
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783937137285
  • ISBN-10: 3937137289
  • Best.Nr.: 26241566
Professor Dr. Djamshid Tavangarian ist Inhaber des Lehrstuhls für Rechnerarchitektur an der Universität Rostock. Dipl.-Inf. Daniel Versick ist Assistent am Lehrstuhl für Rechnerarchitektur der Universität Rostock.

Leseprobe zu "Basiswissen Rechnerstrukturen & Betriebssysteme..."

2 Schaltalgebra bzw. Boole’sche Algebra (S. 9)

Die zweiwertige Logik nimmt eine besondere Bedeutung in der Rechnerentwicklung ein, da Daten mit physikalischen Größen besonders gut durch zwei Werte dargestellt und weiterverarbeitet werden können. Beispiele dazu sind elektrische Spannungen und Ströme, die jeweils durch ihr Vorhandensein (=1) oder Nichtvorhandensein (=0) modelliert werden können.

Ein mathematisches Hilfsmittel, das die Beschreibung von digitalen Systemen auf Basis einer zweiwertigen Logik ermöglicht, ist unerlässlich. Die Boole’sche Algebra – auch Schaltalgebra genannt – stellt ein derartiges Hilfsmittel dar und wird in diesen Unterkapiteln näher erläutert. Logische Aussagen und deren Verknüpfungen dienen als Grundlage von Boole’schen Ausdrücken:

»Aussagen«, S. 10 Algebraische Darstellungsformen und das Vorgehen bei der Auswertung von Boole’schen Ausdrücken werden vorgestellt:

»Boole’sche Ausdrücke«, S. 14 Es gibt neben der algebraischen Darstellung weitere Darstellungsformen für Boole’sche Funktionen, einer besonderen Form Boole’scher Ausdrücke:

»Boole’sche Funktionen«, S. 22 Um die algebraische Darstellung einer Boole’schen Funktion so weit wie möglich zu vereinfachen, gibt es verschiedene Minimierungsverfahren:

»Minimierung Boole’scher Funktionen «, S. 28 Wichtige Regeln der Boole’schen Algebra, die besonders häufig im Rahmen verschiedener Umformungen und Vereinfachungen notwendig sind, werden vorgestellt:

»Zusammenfassung der Umformungsregeln«, S. 40

2.1 Aussagen

Aussagen sind Sätze, die wahr oder falsch sein können. Solche Sätze können auf verschiedene Arten miteinander verknüpft werden, so dass auch die entstehende Gesamtaussage einen Wahrheitswert abhängig von den einzelnen Teilen besitzt.

Zur Untersuchung von physikalischen Phänomenen wird gewöhnlich eine Abstraktion vorgenommen, um im Laufe der Untersuchung Trugschlüsse aus falschen Vorstellungen heraus zu vermeiden. In der Physik werden beispielsweise häufig algebraische Formeln zur Beschreibung physikalischer Zusammenhänge verwendet. Ganz analog ist es in der sogenannten Aussagenlogik.

Hier sind die Objekte der Untersuchung einfach Sätze. Ein Satz (genauer: das, was ein Satz ausdrückt) kann richtig oder falsch sein. Man sagt: Die Aussage (des Satzes) kann richtig oder falsch sein. Betrachtet werden die in Tab. 2.1-1 aufgeführten Sätze. Beziehungen innerhalb eines Satzes, etwa zwischen Subjekt und Prädikat, sollen unberücksichtigt bleiben.

Nimmt man z. B. den Gegenstand »zwei Ziffern« und die Eigenschaft »gleich sein«, so entsteht erst durch die Vereinigung von Gegenstand und Eigenschaft eine Aussage: »Zwei Ziffern sind gleich«.

Boole’sche Variablen

Aus der genannten Überlegung erhält man in der Boole’schen Algebra Variablen (Boole’sche Variablen), die jeweils zwei Werte annehmen, und dem Wahrheitswert einer Aussage entsprechen. Für die beiden möglichen Wahrheitswerte sind in der Literatur zum Beispiel die folgenden Symbole gebräuchlich: (F für falsch, W für wahr), (F für false, T für true), (L für Low, H für High) oder (0, 1). Im Weiteren werden die Bezeichnungen (0, 1) verwendet.

Grundverknüpfungen

Aussagen können miteinander (sprachlich mit Bindewörtern) verknüpft werden. Weiterhin können die Aussagen manipuliert werden, zum Beispiel um das Gegenteil einer Aussage auszudrücken.

Es sollen mit den folgenden Aussagen über zwei n-stellige Zahlen X und Y und ihren Ziffern xi und yimit (i=0, ..., n-1) Verknüpfungen gebildet werden.

Inhaltsangabe

Vorwort ... 6
Inhalt ... 8
1 Informationen und Zahlen * ... 10
2 Schaltalgebra bzw. Boole’sche Algebra * ... 18
2.1 Aussagen * ... 19
2.2 Boole’sche Ausdrücke * ... 23
2.3 Normalformen * ... 26
2.4 Boole’sche Funktionen * ... 31
2.5 Minimierung Boole’scher Funktionen * ... 37
2.6 Zusammenfassung der Umformungsregeln ** ... 49
3 Schaltnetze* ... 50
3.1 Grundelemente digitaler Schaltungen * ... 50
3.2 Aufbau von Schaltnetzen * ... 57
3.3 Basisschaltnetze * ... 65
3.4 Realisierungsformen eines Schaltnetzes ** ... 71
4 Schaltwerke* ... 76
4.1 Rückkopplungsschleifen * ... 76
4.2 Flipflops * ... 78
4.3 Steuerwerke * ... 86
5 Prozessorarchitekturen * ... 96
5.1 Die Grundstruktur eines Mikroprozessors * ... 97
5.2 Das Rechenwerk des Mikroprozessors * ... 99
5.3 Das Steuerwerk des Mikroprozessors * ... 105
5.4 Befehlsabarbeitung * ... 109
5.5 Programmabarbeitung * ... 110
5.6 Architekturtypen * ... 113
5.7 Optimierungskonzepte ** ... 116
5.8 Koprozessoren ** ... 123
5.9 Multiprozessorsysteme ** ... 126
5.10 Cache-Speicher ** ... 128
5.11 Ein-/Ausgabe-Komponenten *** ... 133
6 Betriebssysteme * ... 138
6.1 Aufgaben eines Betriebssystems * ... 139
6.2 Prozessverwaltung * ... 141
6.3 Hauptspeicherverwaltung * ... 155
6.4 Dateiverwaltung * ... 167
6.5 UNIX als Beispiel ** ... 172
Glossar ... 176
Literatur ... 184
Sachindex ... 186

Inhaltsangabe

Aus dem Inhalt:
1 Informationen und Zahlen 1
2 Schaltalgebra bzw Boole sche Algebra 9
21 Aussagen 10
22 Boole sche Ausdrücke 14
23 Normalformen 17
24 Boole sche Funktionen 22
25 Minimierung Boole scher Funktionen 28
26 Zusammenfassung der Umformungsregeln 40
3 Schaltnetze 41
31 Grundelemente digitaler Schaltungen 41
32 Aufbau von Schaltnetzen 48
33 Basisschaltnetze 56
34 Realisierungsformen eines Schaltnetzes 62
4 Schaltwerke 67
41 Rückkopplungsschleifen 67
42 Flipflops 69
43 Steuerwerke 77
5 Prozessorarchitekturen 87
51 Die Grundstruktur eines Mikroprozessors 88
52 Das Rechenwerk des Mikroprozessors 90
53 Das Steuerwerk des Mikroprozessors 96
54 Befehlsabarbeitung 100
55 Programmabarbeitung 101
56 Architekturtypen 104
57 Optimierungskonzepte 107
58 Koprozessoren 114
59 Multiprozessorsysteme 117
510 Cache-Speicher 119
511 Ein-/Ausgabe-Komponenten 124
6 Betriebssysteme 129
61 Aufgaben eines Betriebssystems 130
62 Prozessverwaltung 132
63 Hauptspeicherverwaltung 146
64 Dateiverwaltung 158
65 UNIX als Beispiel 163
Glossar 167
Literatur