Schüler mit geistiger Behinderung unterrichten - Terfloth, Karin; Bauersfeld, Sören

Karin Terfloth Sören Bauersfeld 

Schüler mit geistiger Behinderung unterrichten

Didaktik für Förder- und Regelschule

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Schüler mit geistiger Behinderung unterrichten

Unterrichtsplanung gehört zum Kerngeschäft aller LehrerInnen in Förder- und Regelschulen.
Fundiert und praxisorientiert zeigt dieses Buch, welche Schritte für einen systematisch geplanten und strukturierten Unterricht zu beachten sind und wie eine Didaktik für Lerngruppen mit SchülerInnen mit geistiger Behinderung konkret umgesetzt werden kann.
Am Beispiel eines Unterrichtsprojekts werden die wichtigsten didaktischen Schritte dargestellt: Auswahl von Inhalten, Zielformulierung, methodische und mediale Vermittlung sowie die Analyse von Unterrichtsverläufen.


Produktinformation

  • Verlag: Utb; Reinhardt, München
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 268 S. 215 mm
  • Seitenzahl: 268
  • UTB Uni-Taschenbücher Bd.3677
  • Best.Nr. des Verlages: UTB3677
  • Deutsch
  • Abmessung: 214mm x 151mm x 20mm
  • Gewicht: 417g
  • ISBN-13: 9783825236779
  • ISBN-10: 3825236773
  • Best.Nr.: 34569951
Dr. Karin Terfloth ist Sonderschullehrerin und lehrt an der PH Heidelberg.

Blick ins Buch "Schüler mit geistiger Behinderung unterrichten"

Inhaltsangabe

- Vorwort Von Hans-Jürgen Pitsch 9
- Einleitung 11
1 Unterricht planen 18
1.1 Zur Notwendigkeit von Unterrichtsplanung 18
1.2 Unterrichtsplanung als zielorientierter Prozess 20
1.2.1 Zielrichtungen des Unterrichts 20
1.2.2 Unterrichtsplanung kritisch-konstruktiv 22
1.2.3 Planungsraster 24
1.2.4 Zeitliche Planungsebenen 29
2 Spannungsfeld: Bildung und (schwere) geistige Behinderung 32
2.1 Internationale Sicht auf Behinderung (ICF) 34
2.2 Spezielle oder allgemeine Didaktik? 37
2.2.1 Von der ,Anstalt für Schwachsinnige' zum ,Förderschwerpunkt geistige Entwicklung' 37
2.2.2 KMK-Empfehlungen 39
2.2.3 Entwicklung der Integrations- / Inklusionspädagogik 43
2.2.4 Gemeinsamer Untericht und sonderpädagogische Spezifikation 46
2.2.5 Unterrichtsplanung im gemeinsamen Unterricht 50
2.3 Bildung und Lernen 52
2.3.1 Lernen als Tätigkeit 54
2.3.2 Lebenspraxis und Fächerunterricht 58
2.3.3 Schulalltag - empirisch beobachtet 61
2.3.4 Bildung mit ForMat 65
3 Bildungsinhalte begründen und elementarisieren 67
3.1 Fachdidaktik 71
3.2 Begründung und Auswahl des Inhaltes 73
3.2.1 Bildungsplanbezug 73
3.2.2 Gegenwarts-, Zukunfts- und exemplarische Bedeutung anhand des Unterrichtsbeispiels 75
3.3 Fachwissenschaftliche Sachstruktur 78
3.4 Elementarisierung 86
3.4.1 Elementarisierungsrichtungen 86
3.4.2 Was ist elementar und fundamental? 89
3.5 Fundamentum und Additum im gemeinsamen Unterricht 93
4 Aneignungsmöglichkeiten und Lernvoraussetzungen einschätzen 98
4.1 Methoden zur Einschätzung der Lernvoraussetzungen 99
4.2 Entwicklungsbezogene Lernvoraussetzungen 103
4.2.1 Kognition und Aneignungsmöglichkeiten 103
4.2.2 Emotion, Sozialität, Kommunikation, Motorik 113
4.3 Lebensweltbezogene Lernvoraussetzungen, Lernstrategien 118
4.4 Lernvoraussetzungen zum Lesen und Schreiben 125
4.5 Präsentationsmöglichkeiten 128
4.6 Diversität der Lerngruppe im gemeinsamen Unterricht 130
5 Differenzierte Lernchancen formulieren 132
5.1 Problemaufriss Unterrichtsziele 133
5.1.1 Unterrichtsqualität 133
5.1.2 Lehr- und Lernzielorientierung 134
5.1.3 Kompetenzorientierung 136
5.1.4 Lernchancen 138
5.2 Lernchancen für eine Unterrichtsreihe 143
5.3 Individualisierte Lernchancen für einzelne Unterrichtsstunden 147
5.4 Leistungserwartungen 152
5.4.1 Bezugsnormen und Formen der Leistungsbegleitung und -bewertung 153
5.4.2 Leistungsbewertung im gemeinsamen Unterricht 154
6 Methodische Entscheidungen treffen 157
6.1 Methodische Analysen vornehmen 160
6.2 Werkstattarbeit als (eine) Unterrichtsform 162
6.2.1 Eigenaktiv entdeckendes und forschendes Lernen 163
6.2.2 Gestaltete Lernumgebung 168
6.2.3 Schülerautonomie und Begleitung durch die Lehrperson 169
6.2.4 Fächerübergreifende Lernangebote 170
6.2.5 Wechsel von Sozialformen 174
6.3 Ablauf des Unterrichtsprojektes Energie 175
6.3.1 Unterrichtsskizzen zum Energieprojekt 177
6.3.2 Methodisches Vorgehen 190
6.3.3 Formen der Ergebnissicherung 194
6.3.4 Hilfsmittel, Lagerung und Lernmaterialien 199
6.3.5 Rhythmisierung und Rituale 203
6.4 Unterrichtsprinzipien anwenden 207
6.4.1 Lebenspraxis und Lebensnähe 208
6.4.2 Handlungsorientierung 209
6.4.3 Differenzierung 218
6.4.4 Kleine Schritte und / oder Sinnzusammenhang? 220
6.4.5 Ganzheitlichkeit 221
6.5 Integrationsstiftende Lernsituationen im gemeinsamen Unterricht 223
7 Im Unterricht kommunizieren und kooperieren 227
7.1 Interaktion als Grundlage des Unterrichts 228
7.1.1 Interaktionssystem Unterricht 228
7.1.2 Belastungen der Interaktion 232
7.1.3 Konsequenzen für den Unterricht 234
7.2 Unterstützte Kommunikation (UK) 237
7.2.1 Definition, Ziele und Personenkreis 237
7.2.2 Multimodales Kommunikationssystem 238
7.2.3 Besonderheiten der Gesprächsführung 242
7.2.4 UK in der Unterrichtsplanung 245
7.3 Zusammenarbeit im Team 246
8 Unterricht analysieren und bewerten 252
8.1 Formen der Unterrichtsanalyse 253
8.2 Planung der Unterrichtsanalyse und -bewertung 254
8.3 Analyse- und Bewertungskriterien 256
- Literatur 259
- Sachregister 267