Bei der Fortsetzung des erfolgreichsten PC-Spiels haben Psyche und
Partnerschaft für den Sim einen viel höheren Stellenwert. Sein
Leben wird weit über Grundbedürfnisse hinaus definiert: Der Sim hat
Lebenswünsche, deren Erfüllung ihn reich an Punkten und guter Laune
macht, aber auch Ängste, die den Sim ins Unglück stürzen können,
sofern sie Realität werden. Die eigenen Lebensziele sind von Figur
zu Figur verschieden: Der Casanova freut sich über Sexualkontakte,
der Karriererist lebt für die Arbeit. Die verdienten Laufbahnpunkte
investiert der Spieler in besondere und seltene Objekte, z. B. in
einen Geldbaum oder ein Lebenselixier. Das Sims-Dasein ist in Teil
2 nämlich begrenzt: Die Figuren gehen im Spielverlauf durch
verschiedene Altersphasen mit wechselnden Lebenszielen und sterben
letztlich auch. Das ist aber nicht dramatisch, da die Mühen des
Spielers nicht vergebens sind. So setzen die Sim-Eltern Nachkommen
in die Welt, die deren Eigenschaften (und Besitzstand) wahren -
Generation um Generation. Drei Stadtviertel mit ihren ganz
speziellen Nachbarschaftsverhältnissen, Geschichten und
Geschehnissen darf der Spieler beziehen. Entweder schlüpft er dabei
in die Rolle eines bestehenden Charakters, oder er gründet seinen
eigenen Stammbaum. In einem Editor werden eigene Figuren entworfen,
deren Äußeres sich später im Nachwuchs widerspiegelt. Die größte
technische Neuerung: Umgebungen wie Charaktere erstrahlen nun in
komplettem 3D, beliebig wird die Kamera gezoomt und gedreht.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Ob Spieltiefe, Grafik oder Kreativoptionen - "Die Sims 2" schlägt den populären Vorgänger in allen Bereichen und krönt sich damit zur ultimativen Lebenssimulation. Ein hundertprozentiger Blockbuster!