Der Stalker - Carver, Tania
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Tania Carver 

Der Stalker

Er beobachtet. Er weiß, wo du bist. Er ist ...

Aus d. Engl. v. Uplegger, Sybille
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Der Stalker

Suzanne Perry träumt, jemand ist in ihrem Schlafzimmer und berührt sie. Morgens steckt am Fenster ein Polaroid, von ihr selbst, schlafend im Bett. Unter dem Foto stehen die Worte: Ich wache über Dich. Suzanne ist geschockt. Ihr nächtlicher Besucher drängt sich immer mehr in ihr Leben, Angst wird ihr ständiger Begleiter, doch die Polizei findet keine Spur. Dann beginnt eine Mordserie an jungen Frauen. Suzanne wird in ihrer Wohnung überfallen und verschleppt. Polizei-Profilerin Marina glaubt nicht an einen Serientäter. Sie beginnt zu ermitteln. Und begegnet ihren eigenen Ängsten.


Produktinformation

  • Verlag: List
  • 2011
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 471 S.
  • Seitenzahl: 480
  • Marina Esposito Bd.2
  • Deutsch
  • Abmessung: 206mm x 137mm x 38mm
  • Gewicht: 561g
  • ISBN-13: 9783471350331
  • ISBN-10: 3471350330
  • Best.Nr.: 33377837
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
"Der Creeper spürte, wie er hart wurde. Was jetzt passieren musste, war klar." Eigentlich: Buch zuklappen. Weglegen. Sich ärgern, für so einen mies geschriebenen Mist Geld ausgegeben zu haben. Wenn man es dann doch nicht tut, liegt das lediglich daran, dass Tania Carver, so holperig ihr Zweitling um Polizist Phil und - diesmal nur am Rande - Profilerin Marina auch ist, es versteht, auf spannungswirksame Weise mit unseren Ängsten zu spielen. Zuerst bemerkt Ergotherapeutin Suzanne die kleinen Veränderungen in ihrer Wohnung nicht. Als nach einem seltsamen Alptraum aber ein Foto, wie sie schläft, an ihrer Scheibe klebt, steht fest: Sie hat einen Stalker. Doch die Polizei tut sich zu lange schwer, Suzanne zu glauben. Denn sie hat bereits einmal gelogen. Und auch ihr Exfreund erzählt nichts Gutes über sie. Als Suzanne verschwindet, wendet sich das Blatt - doch nicht unbedingt zu ihrem Besten. Denn die in internen Querelen verstrickten Polizisten legen sich nun zwar mehr ins Zeug. Aber: Suzanne ist nicht die erste Vermisste. Und dann wird auch noch eine verstümmelte Frauenleiche gefunden. Britischer 08/15-Thriller, dessen Figuren viel zu schablonenhaft gut, böse oder einfach nur wahnsinnig sind. (kab)
Tania Carver lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Südengland. Mit ihrem Debüt Entrissen gelang ihr auf Anhieb der Einstieg in die internationalen Bestsellerlisten.

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Kundenbewertungen zu "Der Stalker" von "Tania Carver"

15 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.1 von 5 Sterne bei 15 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 26.04.2012 ***** sehr gut
Die Polizei muss sich zurzeit mit zwei neuen Straftaten beschäftigen. Zum einen ist dort Suzanne. Eine junge Frau, der in letzter Zeit Veränderungen in ihrer Wohnung aufgefallen sind und die eines Morgens aufwacht und ein Polaroid am Fenster entdeckt. Auf diesem ist sie selbst, halb entblößt, zu sehen und unter dem Foto stehen die Worte: Ich wache über Dich." Zum anderen wurde eine brutal misshandelte Leiche gefunden, ebenfalls eine junge Frau. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Stalking- und dem Mordopfer?

"Der Stalker" ist der zweite Roman von Tania Carver und somit gibt es nach "Entrissen" ein Wiedersehen mit dem Ermittler Phil Brennan und der Profilerin Marina Esposito. Das Buch beginnt mitten im Geschehen und es dauert nicht lange, bis der Leser die oben genannten Straftaten miterlebt. Der Einstieg in den Roman gelingt somit schnell, einfach und eine spannende Grundlage ist bereits geschaffen. Neben den beiden Fällen spielt auch das Privatleben von Phil und Marina eine große Rolle in diesem Buch und obwohl es somit mindestens drei größere Handlungsstränge und dementsprechend etliche Charaktere gibt, schafft es die Autorin hervorragend das Ganze nicht unübersichtlich erscheinen zu lassen. Die Charaktere werden im Laufe der Handlung gut ausgearbeitet und die Handlungsstränge toll mit einander verknüpft. Carvers Schreibstil ermöglicht ein flüssiges Lesen und besonders hat mir gefallen, dass die einzelnen kurzen Kapitel aus vielen unterschiedlichen Sichten geschildert werden. Durch die verschiedenen Erzählperspektiven erhält der Leser ein umfassendes Gesamtbild.

"Mit der Wucht eines Faustschlags kam ihr der Alptraum wieder in Erinnerung. [...] Hände überall auf ihrem Körper. [...] Es war kein Alptraum gewesen. Es war wirklich passiert." (Seite 13)

Ich fand es etwas schade, dass die Profilerin Marina Esposito in diesem Roman keine so große Rolle spielte, was mich sehr überrascht hat, da in der Kurzbeschreibung gezielt auf sie eingegangen wurde. Des Weiteren fehlte mir in dem Roman etwas Spannung. Die Geschichte ist gut, toll ausgearbeitet und es werden etliche potentielle Verdächtige präsentiert, aber es ist kein Buch, das man nicht mehr weg legen kann, auch wenn deshalb die Nudel überkochen oder der Kuchen im Backofen verbrennen sollte. Es hat leider nicht zum Pageturner gereicht. Fast 100 Seiten vor Schluss weiß die Polizei bereits bekannt, wer der Täter ist und auch, wenn es anschließend noch ein paar brenzlige Situationen gab, hat dieses die Spannung weiter sinken lassen. Aus dem Stoff hätte man eigentlich mehr Spannung erzeugen können müssen, allerdings überzeugen mich die Handlung, der Schreibstil und die Charaktere.

Fazit: Ein Thriller mit einer interessanten Handlung, der allerdings ein Spannungsdefizit besitzt.

Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: List Hardcover (12. August 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3471350330
ISBN-13: 978-3471350331

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Bewertung von Nefret am 05.04.2012 ***** sehr gut
In Colchester wird eine übel zugerichtete Frauenleiche gefunden. Inspektor Phil Brennan ermittelt. Bald kommt der Verdacht auf, dass der Mord mit einem Stalker-Fall in Verbindung stehen könnte.

Der Stalker" ist der zweite Teil einer Reihe um den Inspektor Phil Brennan. Seine Lebensgefährtin Marina, die Profilerin ist, wird bei diesem Buch zwar als eine der Hauptermittlerinnen beworben, aber sie spielt hier nur eine Nebenrolle.

Zerissen" war ein solider Thriller. Während ich beim Lesen der ersten Hälfte des aktuellen Buchs noch der Meinung war, dass sich Der Stalker" dem Vorgänger in der Qualität anpasst, wurde ich zum Ende hin positiv überrascht.
Denn mit diesem Mörder und vor allem dem Motiv hätte ich nicht gerechnet. Wenn Tania Carver dieses noch weiter und ausführlicher beleuchtet hätte, hätte es Gänsehautfeeling pur gehabt.

Die Ermittler schlagen sich privat mit den üblichen Problemen herum. Um hier immer durchsteigen zu können, ist es sicherlich sinnvoll, den ersten Teil der Reihe gelesen zu haben.
Die Profilerin Marina wird hier ein wenig stiefmütterlich behandelt. Ihre Probleme und die daraus resultierenden Folgen wirken ein wenig konstruiert, damit die Handlung den notwendigen Verlauf nimmt.

Insgesamt ein guter Thriller, der für die eine oder andere Überraschung gut ist.

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Bewertung von maxibiene aus Erfurt am 31.10.2011 ***** ausgezeichnet
Detectiv Inspector Phil Brennan ermittelt wieder in einem neuen Fall. Eine junge Frau wurde tot auf einem Schiffsdeck gefunden. Bestialisch zugerichtet, das Wort „Hure“ auf ihrer Stirn eingeritzt, wurde sie dort abgelegt. Der Fundort scheint nicht der Tatort zu sein. Zeitgleich ermittelt seine Kollegin Anni Hepburn in einem Stalkingfall. Suzanne Perry ist der Meinung, dass sie beobachtet und ihr nachgestellt wird. Denn als sie morgens in ihrem Bett erwacht und ein Foto findet, auf dem sie schlafend abgebildet und die Rückseite des Fotos mit der Botschaft „Ich wache über Dich“ versehen ist, schaltet sie die Polizei ein. Da Suzanne aber nicht das erste Mal Opfer eines Stalkers ist, glaubt die Polizei, dass sie sich das Ganze nur eingebildet und ausgedacht hat um Aufmerksamkeit zu erlangen. Schon beim ersten Mal wurde die Ermittlungsakte ohne brauchbare Spuren und Ergebnisse geschlossen. Schließlich vertraut sich Suzanne ihrer besten Freundin Zoe an, als sie plötzlich Opfer einer grausamen Tat wird.

Eigentlich weisen die Tote vom Schiffsdeck, Suzanne und zwei weitere vermisste junge Frauen Gemeinsamkeiten auf. Sie sind alle jung, hübsch, schlank und dunkelhaarig. Nur Suzanne´s Freundin Zoe passt nicht in das Schema, denn sie ist blond.

Da die Ermittlungen zunächst ins Leere laufen, holt der zuständige DCI Ben Fenwick eine neue Profilerin ins Team, die allerdings auf alle Beamten in Phils Team merkwürdig wirkt.

Tanja Carver hat, wie schon bei ihrem ersten Thriller „Entrissen“, wieder ein absolut grandioses Werk präsentiert. Die Spannung blieb von der ersten bis zur letzten Seite auf hohem Niveau erhalten. Ihre Story erzählt sie in verschiedenen Handlungssträngen, die mit jedem Kapitel wechseln. Die Gliederung in kurze Kapitel mit durchschnittlich 5 Seiten lassen einen, nicht zuletzt durch ihren flüssigen und fesselnden Schreibstil, nur so durch das Buch fliegen. Die Figuren und ihre Charaktere sind sehr gut heraus gearbeitet und wirken sympathisch, aber auch abscheulich und abstoßend. Besonders hat mich gefreut, dass das Privatleben um Phil Brennan und seiner Lebenspartnerin Marina Esposito eine Fortsetzung findet und Marina zum Ende hin, ihre Arbeit als Profilerin wieder aufnimmt. Die überraschenden Wendungen, die die Autorin der Story zum „Schlussakt“ hin verleiht, sind für den aufmerksamen Leser teilweise vorhersehbar, wirken aber keinesfalls überzogen.

Fazit: Auch der zweite Fall von Tanja Carver steht seinem Erstlingswerk „Entrissen“ um nichts nach. Für mich eine klare Kaufempfehlung.

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Bewertung von McFayden aus St. Ingbert am 20.10.2011 ***** gut
Der Thriller ist aufgeteilt in 5 Kapitel. So ganz habe ich deren Sinn jedoch nicht verstanden, da jeder Szene-/Erzählperspektivewechsel bereits numerisch getrennt ist. Doch neben ein paar kleineren Mankos (z.B. Klappentext, Vorkenntnisse) ist die Story insgesamt richtig klasse. Denn dank wechselnder Perspektiven und spontaner Szenenwechsel an den richtig spannenden Stellen, ist der Thriller von Anfang bis Ende fesselnd geschrieben. Gerade die letzten zwei Kapitel, in denen sich alles rasend schnell entwickelt und der Fall kurz vor der Auflösung steht sind unglaublich dramatisch geschrieben.

Gegen Ende hin klären sich dann auch alle offenen Fragen des Lesers, wie z.B. ob der Creeper die ganze Zeit über Selbstgespräche führt oder wer ihm in seinen Zwiegesprächen Gesellschaft leistet. Und es ergibt alles einen Sinn – wie ein Puzzle, dessen Teilchen sich allmählich zu einem Motiv formen.

Der Klappentext ist jedoch völlig irreführend. Gut, allzu viel darf man auch nicht erwähnen, da sonst die Spannung fehlt. Aber was man ändern könnte wäre z.B. die Erwähnung der Profilerin Marina. Denn diese ist so gut wie gar nicht an dem Fall beteiligt und die paar Szenen, in denen sie vorkommt, sind sehr verwirrend. Man muss wohl das erste Buch von Tania Carver gelesen haben, um alles komplett zu verstehen.

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Bewertung von Aenna (www.buecherspleen.blogspot.com) aus Niedersachsen am 09.10.2011 ***** ausgezeichnet
Suzanne hat Angst, denn ein Fremder ist in ihrer Wohnung gewesen....
In der Nacht, als sie geschlafen hat.
Und er hat ein Foto von ihr gemacht, als Beweis dafür, dass sie nicht geträumt hat!
Während die Polizistin Anni Hepburn noch dabei ist, Suzannes Anzeige aufzunehmen, wird ihr Kollege Phil Brennan von der Mordkommission mit einer weiblichen Frauenleiche konfrontiert.
Die junge Frau wurde vor ihrem Tod brutal gefoltert und fast bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt...
Bald lassen sich Zusammenhänge zwischen den beiden Verbrechen erkennen, aber wer ist der Täter?

Eine Profilerin soll Klarheit in den Fall bringen....


Mit "Der Stalker" legt die britische Autorin Tania Carver bereits ihren zweiten Roman mit dem Ermittlerteam um Detective Inspector Phil Brennan und Profilerin Marina Esposito vor.
Den ersten Teil "Entrissen" kenne ich noch nicht, werde die Lektüre aber umgehend nachholen, da mich "Der Stalker" absolut überzeugt hat, um dies einmal vorwegzunehmen...

Der angenehm flüssige Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen.
Auf mitreissende und gewandte Art und Weise bringt sie uns ihre Protagonisten nahe. Ich konnte mir die Hauptcharaktere gut vorstellen, nicht nur in ihr berufliches Umfeld, auch in ihr Privatleben wird uns Einblick gewährt, was den Sympathiefaktor, zumindest bei Phil erhöht.
Andere Figuren wiederum beschreibt die Autorin zurückhaltender, lässt in ihrem Persönlichkeitsprofil Spielraum. Somit sind sie nicht hundertprozentig einschätzbar und bleiben leicht geheimnisumwoben.

Damit wird natürlich zusätzlich Spannung erzeugt, die im übrigen von Anfang bis Ende des Buches fast konstant spürbar ist und aus verschiedenen Richtungen gleichzeitig aufgebaut wird.
Das hält den Leser förmlich in Atem und macht es ihm unmöglich, das Buch beiseite zu legen...
Auch die angenehm kurzen Kapitel und damit schnellen Szenenwechsel tragen dazu bei!

Während der Lektüre von "Der Stalker" sieht sich der Leser mit den unterschiedlichsten Gefühlen konfrontiert, denn es wird aus mehreren Sichtweisen erzählt.
Es kommen nicht ausschließlich die Ermittler zu Wort, wir erfahren praktisch auch aus erster Hand, wie es dem Opfer ergeht.
Ebenso den Täter lernen wir auf diese Weise kennen.
Seine wahre Identität bleibt dem Leser jedoch bis zum Schluss verborgen.

Die Geschichte ist gut durchdacht und löst sich abschließend zu vollster Zufriedenheit auf.
An keinem Punkt zeigt sich die Autorin unsicher, nicht eine Frage bleibt am Ende offen.

"Der Stalker" hat mich persönlich überrascht und begeistert, ein echter Pageturner und auf jeden Fall ein Muss für jeden Thrillerfan!

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Bewertung von Kleeblatt aus Berlin am 09.10.2011 ***** ausgezeichnet
Suzanne fühlt sich in ihrer Wohnung nicht mehr wohl. Sie fühlt sich beobachtet und vertritt die Meinung, dass einige Sachen in ihrer Wohnung leicht verstellt wurden.
Selbst als sie eines morgens ein Polaroidfoto von sich vorfindet, das ein Unbekannter in ihrer Wohnung von ihr gemacht hatte, weiß die Polizei nicht wirklich, ob sie ihr die Geschichte von einem Stalker glauben soll oder nicht. In der Vergangenheit war sie bereits einmal in einem Stalkingfall involviert, aber auch dieser Fall verlief mangels Beweisen im Sande.
Kurz darauf geschieht ein Mord und Suzanne wird aus ihrer Wohnung entführt.
Eine grausam zugerichtete Frauenleiche wird gefunden und eine weitere Frau wird vermisst. Da die drei Frauen Ähnlichkeiten aufweisen, stellt die Polizei sich die Frage, ob es eine Verbindung zwischen den drei Fällen gibt.
Phil und sein Team werden mit der Ermittlung beauftragt.
Es soll ein Verbrecherprofil aufgestellt werden. Da Marina, die Profilerin aus dem Band "Entrissen" momentan nicht zur Verfügung steht, wird von Phils Vorgesetztem aus Kostengründen Fiona Welch eingesetzt.
Die Zeit drängt, denn sie hoffen, die beiden verschwundenen Frauen noch lebend zu finden. Die Suche beginnt...

Meine Meinung:
"Der Stalker" ist bereits der 2. Teil um Phil Brennan und seinem Ermittlerteam. Ich habe den ersten Teil leider nicht gelesen und bedaure das sehr, denn das Verhältnis zwischen Phil und Marina wäre dann klarer gewesen. Aber auch, wer Teil 1 nicht zuerst gelesen hat, findet in diesem Band Anschluss.
Das Buch beginnt gleich spannend. Die Spannungskurve wird durchgehend gehalten. Die Handlung kann der Leser immer aus verschiedenen Perspektiven beobachten, ob aus Sicht der Polizei, des Mörders oder der des Opfers. Es gelingt dem Leser leicht, mitzuverfolgen, aus welcher Sicht das Geschehen gerade beschrieben wird.
Der Schreibstil von Tania Carver ist flüssig und liest sich leicht.
Die Spannung steigt zum Ende hin noch richtig an und wartet mit einer verblüffenden Auflösung auf.
Tania Carver hat hier einen Thriller geschrieben, den man so schnell nicht aus der Hand legt.

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Bewertung von Mel.E aus L. am 03.10.2011 ***** ausgezeichnet
Stell dir vor .........

du liegst nichtsahnend in deinem Bett und schläfst. Träumst, strampelst dich vielleicht frei, wälzt dich hin und her, schnarchst eventuell und redest sogar vielleicht im Schlaf. In deinem Zuhause fühlst du dich ganz geborgen, aber jemand durchdringt deine heile Welt und nichts ist mehr wie zuvor. Du wachst auf und dein Blick fällt auf ein Polaroid, welches dich zeigt und seitdem verändert sich dein Leben und du kannst des Nachts nicht mehr ruhig schlafen und fühlst dich beobachtet. Du bittest eine Freundin bei dir zu bleiben, aber das rettet dich leider nicht, sondern lässt die Situation eskalieren.


Dieser Gedanke allein hat mich dazu bewogen, mir das Buch zu kaufen, nachdem ich schon von der Leseprobe sehr angesprochen war. Ich muss allerdings sagen, daß das Buch einen wirklich super Start hinlegt, der sich leider nicht halten kann und zwischendurch immer wieder abflacht. Erst zum Ende hin baut sich wieder etwas mehr Spannung auf.

Natürlich ist es wichtig, die Hintergründe der drei verschwundenen Frauen genau zu beleuchten, aber zwischendurch fand ich dieses doch ein klein wenig zu gestreckt und hätte mich die Spannung vom Anfang zurückgewünscht. Es ist trotzdem ein recht spannendes Buch, welches aufzeigt, was durch Suggestion alles möglich ist. "The Creeper" wie es im Original heißt taucht auch im Buch mit genau diesem Namen auf und allein die Tatsache, daß er seine Opfer genau beobachtet und dabei ihre komplette Privatsphäre durchdringt, hinterlässt in mir ein mulmiges Gefühl!

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Bewertung von Kristin Friedrich aus Hof am 27.09.2011 ***** sehr gut
Suzanne Perry merkt sofort, dass ihr Alptraum keine Fiktion ist, sondern bittere Realität. Sie träumt von einem Stalker, der sie nachts nicht nur beobachtet, sondern sogar berührt. Beweise hat sie zunächst keine, sodass auch die Polizei ihr nur schwer glauben schenken kann. Aber der Stalker treibt sein perfides Spiel immer weiter, bis Suzanne vor Angst weder ein, noch aus weiß.
Dann geht alles Knall auf Fall. Es beginnt eine Mordserie, Die beste Freundin von Suzanne wird tot aufgefunden und sie selbst verschleppt. Es dauert seine Zeit, bis den Ermittlern klar wird, dass diese Fälle alle miteinander zusammenhängen und viel mehr dahinter steckt, als man zunächst annimmt...

Schon beim Klappentext ist man als Leser gleich neugierig auf den Inhalt. Und der Leser wird nicht enttäuscht. Es geht relativ schnell spannend los. Diese Spannung hält auch bis zum Schluss an.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und die Kapitel recht kurz. Das alles macht es leicht, dass Buch trotz stolzer 480 Seiten sehr schnell zu lesen.

Die Handlung selbst wird aus mehreren Handlungssträngen geschildert. Wir lesen aus der Sicht von Suzanne, den Ermittlern und natürlich auch aus der Sicht des Mörders selbst. Der Leser wird zwar zu Kapitelbeginn nicht explizit darüber aufgeklärt, aus welcher Sicht wir gerade lesen, aber das ist meist sehr schnell klar. Außerdem ist der Thriller in fünf Teile gegliedert.
Positiv fällt auf, dass der Verlauf der Geschichte authentisch ist und nicht unrealistisch wirkt.

Der Thriller "Entrissen" scheint wohl der erste Band aus der Ermittlerreihe zu sein. Es ist aber nicht schlimm, wenn man - wie ich - diesen nicht zuvor gelesen hat, denn alles wissenswerte erfährt man in "Der Stalker" wunderbar, sodass man nicht einmal merkt, dass man etwas verpasst haben könnte.

Alles in allem hat mir der neue Thriller von Tania Carver sehr gut gefallen. Ich war sofort mitten in der Geschichte und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich flog regelrecht über die Seiten. Die Autorin hat hier meinen vollen Lesenerv getroffen und ich möchte "Der Stalker" natürlich an alle Thrillerfans empfehlen. Mir gefiel auch die Thematik sehr gut. Schließlich ist stalking ein Thema, dass immer wieder aktuell ist und nicht unterschätzt werden sollte. Ich persönlich freue mich auf mehr von der Autorin!

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Bewertung von coffee2go aus Österreich am 09.09.2011 ***** gut
Kurze Inhaltszusammenfassung:
Suzanne wacht eines Morgens auf und bemerkt, dass sie von einem Stalker während ihres Schlafs beobachtet und fotografiert wurde. Zuerst will ihr aufgrund von Vorkommnissen aus ihrer Vergangenheit niemand wirklich glauben, bis nach und nach noch weitere Frauen beobachtet und entführt werden und die ersten Leichen auftauchen. Phil ist leitender Ermittler in diesem Fall und hat zu tun, um einerseits die Intrigen innerhalb seines Teams zu schlichten und schnell genug handeln zu können um die entführten Frauen möglicherweise noch lebendig zu finden.

Meine Meinung zum Buch:
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und in einfachen Worten geschildert, die Kapitel sind relativ kurz und gut gegliedert, sodass trotz der fast 500 Seiten, ein sehr rasches Lesen des Buches möglich ist. Das Buch hat sehr spannend begonnen, die Ereignisse haben sich förmlich überschlagen, es wurden grausame Details von verstümmelten Leichen geschildert, sodass ich etwa bis zur Hälfte des Buches vom Thriller gefesselt war und das Buch kaum aus der Hand geben wollte. Etwa ab der Hälfte des Buches wurden die Handlungen allerdings leider vorhersehbar und auch die Spannung konnte nicht mehr so gut aufrecht gehalten werden.
Gut gefallen hat mir, dass die Charaktere aus dem vorigen Buch, wie Marina oder Phil, auch hier wieder vorgekommen sind und ich hier mehr über ihre private Situation erfahren konnte. Marina lernt man in diesem Buch auch nicht als professionelle Psychologin, sondern als emotionaler Mensch mit gewissen Schwächen kennen. Es ist aber ganz gut möglich mit „Der Stalker“ zu beginnen, ohne dass man das Vorgängerbuch gelesen haben muss. Die Charaktere werden auch hier wieder ganz gut eingeführt und zusätzlich sind einige Neue hinzugekommen.
Etwas gestört haben mich die vielen Alleingänge der Ermittler, in denen sie sich immer wieder selbst in Gefahr gebracht haben oder fast gestorben sind, das wirkt für mich für erfahrene Ermittler und leitende Führungskräfte unprofessionell. Auch die hinzugezogene Profilerin wirkte auf mich zu künstlich und überzogen. Wenn die Autorin noch einige Feinheiten etwas besser ausgearbeitet hätte, würde der Thriller von mir 4 oder sogar 5 Sterne erhalten, denn die Thematik hat mir sehr gut gefallen.

Titel und Cover:
Der Titel klingt interessant und zeitgemäß, das Cover ist passend zum Thema in Rottönen gehalten und wirkt geheimnisvoll und ästhetisch ansprechend, gefällt mir sehr gut!

Mein Fazit:
Wenn ich „Der Stalker“ mit dem Vorgängerbuch von Tania Carver „Entrissen“ vergleiche, dann habe ich „Entrissen“ als etwas spannender empfunden.

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Bewertung von Lanara am 05.09.2011 ***** gut
Zum Inhalt:

Suzanne wird beobachtet - allerdings weiß sie das nicht. Das einzige, was sie bemerkt, sind minimale Veränderungen in ihrer Wohnung. Bis sie eines Tages nach einem Alptraum erwacht und ein Foto von sich entdeckt: aufgenommen, während sie schlief. Zur gleichen Zeit wird die Leiche einer brutal misshandelten jungen Frau aufgefunden. Ist dies etwa die vermisste Julie Miller? Phil Brennan wird mit dem Fall betraut und versucht alles, um den Mörder und weitere vermisste Frauen zu finden.

Zum Buch:

Gleich das erste Kapitel reißt einen beim Lesen mit. Suzannes Gefühlswelt, als sie bemerkt, dass der Eindringling kein Traum, sondern Realität war, ist sehr gut beschrieben. Danach flacht das Buch ein wenig ab und hat - meiner Meinung nach - einige Längen. Zum Ende hin, ab Teil 4, wird es wieder fesselnd und spannend, so dass ich dann nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Was mir weniger gut gefallen hat, waren die Rückblicke auf Phils und Marinas Vergangenheit. Wenn man den Vorgänger "Entrissen" nicht kennt, sind die Andeutungen mehr als verwirrend. Glücklicherweise wird man am Ende des Buches aufgeklärt. Ein weiterer Minuspunkt ist der Klappentext: Wer auch immer den geschrieben hat, hat das Buch nicht gelesen!

Von mir kriegt Tania Carvers neues Werk nur 3 Punkte.

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