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Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen.
Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß ... im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.
Entdecken Sie auch "Die Blutschule" - unter dem bisher anonymen Schriftsteller Max Rhode verbirgt sich niemand geringeres als Bestsellerautor Sebastian Fitzek!
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Produktbeschreibung
Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen.

Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß ... im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.

Entdecken Sie auch "Die Blutschule" - unter dem bisher anonymen Schriftsteller Max Rhode verbirgt sich niemand geringeres als Bestsellerautor Sebastian Fitzek!
  • Produktdetails
  • Verlag: Bastei Entertainment
  • Seitenzahl: 428
  • 2015
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783732512713
  • ISBN-10: 3732512711
  • Best.Nr.: 42646556
Autorenporträt
Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seine Bücher werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Sebastian Fitzek lebt mit seiner Familie in Berlin.
Rezensionen
"[...]Es wäre unfair, zu viel von der Geschichte zu verraten, die an den Nerven zerrt, manchmal vor Spannung nicht zu ertragen ist und voller überraschender Wendungen steckt - besonders dann, wenn man gerade mal wieder aufatmen möchte." Frauke Kaberka und Hendrik Werner, Kurier am Sonntag, 08.11.2015 "Fitzek ist ein Könner, jeder Satz sagt einem das." Morgenpost am Sonntag, 01.11.2015 "Der Plot ist, wie stets bei Fitzek, klug konstruiert." Jobst-Ulrich Brand, Focus, 24.10.2015
Besprechung von 08.11.2015
Wer was tun wird
Spitzenreiter: Sebastian Fitzeks Thriller "Das Joshua Profil"

Ganz so steil nach oben geht es auch bei ihm nicht immer. Zwei Wochen nach Erscheinen hat sich Sebastian Fitzeks neuer Thriller "Das Joshua Profil" (Bastei Lübbe, 432 Seiten, 19,99 Euro) an die Spitze der Belletristik-Bestseller gesetzt. Damit ist Fitzek erfolgreicher als seine Erfindung Max Rhode, die Hauptfigur des Romans, die auch einen Bestseller geschrieben hat, der "Die Blutschule" heißt und nicht nur in der Fiktion existiert, sondern auch ganz real in Buchhandlungen steht, mit dem Zusatz "Sebastian Fitzek schreibt als Max Rhode". Dafür schreibt Rhode auch ein bisschen bei Fitzek, denn Auszüge aus der "Blutschule" finden sich im "Joshua Profil".

Das ist ein aufwendiger Publicity-Stunt, aber Fitzek ist, seit er 2006 sein erstes Buch veröffentlichte, schon immer ein versierter Selbstvermarkter gewesen, dessen Bücher in zwanzig Sprachen übersetzt und mehr als sechs Millionen Mal verkauft wurden. Er hat den Blick für Themen, die einen gewissen diskursiven Erhitzungsgrad erreicht haben, und um seine Leser zu fesseln, arbeitet er nicht einfach nur mit Cliffhangern; er schafft es, ein Buch wie das "Joshua Profil" in 83 Kapitel zu zersägen. Weil häufiger die Perspektiven wechseln, ist er so umsichtig, einen Wechsel jeweils durch den halbfett gedruckten Namen zu Kapitelbeginn anzuzeigen. Das ist meist auch nötig, weil die Charaktere selten jenen Grad an Individuation und Unverwechselbarkeit erreichen, dass man ihre Stimme von selbst erkennen würde.

Blass bleibt selbst Schriftsteller Rhode, verheiratet mit einer Pilotin, Vater einer Adoptivtochter, die zwar erst zehn ist, aber im Handlungsverlauf schlauer werden muss, als die Hochbegabtenförderung erlaubt, um zu bewältigen, was die Dramaturgie ihr abverlangt. Rhode, der auch einen Bruder hat, der als Pädophiler einsitzt, gerät in eine finstere Sache, als ein Sterbender ihn beschwört, sich nicht strafbar zu machen. Die Tochter wird entführt, der Bruder taucht als Freigänger auf und bald auch das große Thema des Romans: Big Data, hier in Gestalt eines Programms für "Predictive Policing", was nicht so trivial klingt wie Verbrechensvorhersage. Über die "Precogs" aus Spielbergs Film "Minority Report" sind die Algorithmen längst hinaus, die eine gewissenlose Firma Ministern führender Länder verkaufen will. Eine dubiose Hackerorganisation will das verhindern, weil sie den Missbrauch eines Programms fürchtet, das nicht mehr mit "Vielleicht" operiert, sondern angeblich weiß, "wer es wie auf jeden Fall tun wird".

Das reicht aus für eine wilde Jagd durch Berlin, die bis auf eine unbewohnte Insel im Wannsee führt. Langweilig ist das nicht, auch wenn vieles sehr vorhersehbar und manches unnötig verworren ist. Plot-Twists sind halt das Äquivalent zu jener Achterbahnerfahrung, wenn es in die Kurve geht und der Magen geradeaus fährt. Fitzek hat das gut drauf, da muss man ihm nicht Schlampigkeiten in der Tempusfolge oder Numerusfehler vorhalten. Dass seine Charaktere nicht viel deutlicher konturiert sind als Playmobil-Figuren, weshalb einige besonders schrill daherkommen müssen, ist auch nicht schlimm - wir wissen ja von Harald Schmidt, was mit Playmobil so alles möglich ist.

Blöd nur, dass Fitzek selbst noch ein langes Nachwort geschrieben hat, bei dem man fragen muss: Schreibt er hier als Rhode, oder schreibt Rhode durch ihn? Man liest bekannte Floskeln, auch die beliebte Wendung, es sei ja nicht schön, was die NSA mache, aber man habe nichts zu verbergen. Und kurios dann, was als "Kernfrage des Thrillers" gilt: "Wollen Sie, dass die Polizei mit den modernsten Mitteln der Technik arbeitet, oder nehmen wir lieber in Kauf, einige Verbrechen nicht vorab verhindern zu können, weil die Risiken, dass die Software missbraucht wird, deren Chancen überwiegen?"

Das klingt zwar wie eine Frage, ist aber bloß eine falsche Alternative, weil stillschweigend und unbewiesen vorausgesetzt wird, dass diese Mittel tatsächlich die gewünschten Resultate erzielen. Im Roman tun sie genau das eben nicht. Das scheint Fitzek (oder war's Rhode?) ganz entgangen zu sein.

pek

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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